Gate 7 Podcast – Fotografie und Reisen als kreative Form für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstcoaching http://gatesieben.de Reiseblog über Fernweh und Fotografie Sat, 17 Feb 2018 11:03:41 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 Im Gate 7 Podcast dreht sich alles um die Themen Fernweh und Fotografie. Du erfährst, wie du auf Reisen mit deiner Lust am Fotografieren abhebst, tief in fremde Kulturen eintauchst, Land und Leute kennenlernst – um am Ende ganz bei dir zu landen. Nutze Reisen und Fotografie als kreatives Selbstcoaching und Antrieb für dein persönliches Wachstum. Werde zum Regisseur deines eigenen Lebens. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins kaibehrmann@web.de kaibehrmann@web.de (Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins) Kai Behrmann Gate 7 - Der Podcast über Fernweh und Fotografie. Lerne, wie du auf Reisen Bilder machst, die dir wirklich etwas bedeuten. Gate 7 Podcast – Fotografie und Reisen als kreative Form für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstcoaching http://gatesieben.de/wp-content/uploads/powerpress/Podcast_Cover_1400px_02.jpg http://gatesieben.de Hamburg, Deutschland Wöchentlich Sprechstunde mit den „Photologen“: Über das Wesen der Fotografie http://gatesieben.de/podcast/photologen/ Sun, 11 Feb 2018 19:48:11 +0000 http://gatesieben.de/?p=2817 http://gatesieben.de/podcast/photologen/#respond http://gatesieben.de/podcast/photologen/feed/ 0 Falk Frassa und Thomas B. Jones sind begeisterte Fotografen. Als "Die Photologen" podcasten sie nun auch regelmäßig über ihre große Leidenschaft. Ein spannendes Gespräch über den Zauber des Bildermachens. In diesem Interview wird es grundsätzlich: Mit Falk Frassa und Thomas B. Jones gehe ich der Frage nach, worin das Wesen der Fotografie besteht. Ein Thema, mit dem sich die beiden „Photologen“ in ihrem Podcast auch intensiv beschäftigen. „Der Fotografie und dem Licht einen Sinn abringen, das finden wir sehr spannend“, sagen Falk und Thomas. Die Reisefotografie im Speziellen spielt natürlich auch eine große Rolle.

In dieser Episode dreht es sich um die folgenden Punkte:

  • Verhältnis von Beruf und Hobby: Leidet die Lust, privat zu fotografieren, wenn man mit der Fotografie sein Geld verdient?
  • Wie man seine Leidenschaft für die Fotografie pflegt – und was sich daraus für Projekte entwickeln lassen.
  • Über den Wert der Fotografie als Kraft und Motor, ein kreatives Leben zu führen.
  • Über die Bedeutung von Mentoren auf dem Weg zu einer eigenen Bildsprache.
  • Warum sich Minimalismus bei der Ausrüstung positiv auf deine Fotografie auswirkt.
  • Welche Bedeutung Fotografie auf Reisen spielt.
  • Worin besteht der Reiz der Street Photography?
  • Bildgestaltung: Was macht ein gutes Foto aus?

Der Wert der Fotografie

Falk Frassa: „Die Fotografie ist für mich immer ein Werkzeug gewesen, um Dinge zu verarbeiten – eine Art persönliche Seelenrettung. Sie kann aber auch andere Aufgaben erfüllen: Entspannung oder Selbstverwirklichung.“

„Für mich war Fotografie immer ein Vehikel, um mit Menschen in Kontakt zu kommen.“

Thomas B. Jones: „Mit Fotografie verdiene ich einerseits meinen Lebensunterhalt. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich mir die Fotografie nebenbei als Seelenrettung behalten muss. Ich versuche deshalb auch ganz bewusst, viele freie Projekte zu machen. Für mich war Fotografie immer ein Vehikel, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen und ihre Geschichte zu hören. Das interessiert mich und dafür ist die Fotografie oft Mittel zum Zweck.“

Fotografie auf Reisen

Falk Frassa: „Ich empfinde die Fotografie als tollen Türöffner, um mit den Menschen in Kontakt zu treten, in deren Länder ich reise. Bisher habe ich die Fotografie auf Reisen aber in erster Linie als Erinnerungsfotografie betrieben.

Das intensive Erleben auf einer Reise möchte ich nicht der einseitigen Konzentration auf die Fotografie opfern.

Ich fotografiere sehr viel aus der Situation heraus und lasse die Perspektive zu, die ich gerade sehe. Anders gesagt: Ich bleibe nicht eine Stunde an einem Ort und verpasse, den Rest des Tages, nur um noch eine vielleicht minimal bessere Einstellung zu finden. Die suche ich immer im Rahmen meiner Möglichkeiten, wo ich mich gerade befinde. Das heißt, ich gebe der Reise selbst viel Raum. Das intensive Erleben möchte ich nicht der einseitigen Konzentration auf die Fotografie opfern.

Langsam kommen aber auch Ideen hoch, mal zu reisen um zu fotografieren.“

Shownotes

Kennengelernt haben sich Thomas B. Jones und Falk Frassa auf einem Business-Bootcamp für Fotografen von Michael Omori Kirchner.

Die Chemie stimmte auf Anhieb zwischen den beiden. Die Idee für das gemeinsame Podcast-Projekt „Die Photologen“ ist bei einem Bier entstanden.

Der Name bedeutet: Forschen mit Licht. „Der Fotografie und dem Licht einen Sinn abringen, das finden wir sehr spannend“, sagen Falk und Thomas.

Meist führen die beiden charmant im Dialog durch die Episoden. Aber auch Interviews sollen ein fester Bestandteil des Konzepts werden. Außerdem besprechen Falk und Thomas regelmäßig Bücher zu unterschiedlichen Themen der Fotografie, wie zum Beispiel „Die Kunst des Sehens“ von Manfred Kriegelstein.

Um den Podcast herum bauen die beiden leidenschaftlichen Fotografen gerade eine Facebook-Community auf – den Photologen-Campus. Das Motto lautet: Stilvolle Fotografie und nette Begegnungen.

„Es geht nicht darum, sich gegenseitig zu erzählen, wer der bessere Fotograf ist“, erklärt Falk: „Wir wollen das Verbindende in den Mittelpunkt stellen und der Fotografie ihren Wert geben.“

Folge den „Photologen“ auf Facebook, Instagram, Twitter und Youtube.

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Falk Frassa und Thomas B. Jones sind begeisterte Fotografen. Als "Die Photologen" podcasten sie nun auch regelmäßig über ihre große Leidenschaft. Ein spannendes Gespräch über den Zauber des Bildermachens. Falk Frassa und Thomas B. Jones sind begeisterte Fotografen. Als "Die Photologen" podcasten sie nun auch regelmäßig über ihre große Leidenschaft. Ein spannendes Gespräch über den Zauber des Bildermachens. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:46:15
Stefano Paterna: Fotografieren auf Reisen http://gatesieben.de/podcast/stefano-paterna-fotografieren-auf-reisen/ Sun, 04 Feb 2018 11:56:48 +0000 http://gatesieben.de/?p=2780 http://gatesieben.de/podcast/stefano-paterna-fotografieren-auf-reisen/#respond http://gatesieben.de/podcast/stefano-paterna-fotografieren-auf-reisen/feed/ 0 Der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna gibt praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos kommst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest. In diesem Interview gibt der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos gelangst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest – und warum bei der Ausrüstung weniger oft mehr ist.

Bevor Stefano Paterna seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte, dauerte es einige Zeit. Zunächst studierte er BWL und arbeite mehrere Jahre in einer Bank. Erst in Frankfurt, später in London.

Irgendwann wurde das Fernweh aber immer größer und Stefano Paterna kündigte seinen Job in der Finanzbranche. Mit einem One-Way-Ticket reiste er nach Asien und erlebte dort „die Zeit meines Lebens“. Neun Monate war er unterwegs, ehe er nach London zurückkehrte.

„Der ‚travel bug‘ hatte mich infiziert. Ich wusste, dass ich etwas machen wollte, was mit Reisen zu tun hat.“

Da das Konto leer war, nahm Stefano Paterna zunächst wieder einen Job in der vertrauten Branche an – allerdings, so nahm er sich vor, nur so lange, um wieder ein finanzielles Polster aufzubauen.

Nebenbei arbeitete er aber daran, künftig sein Geld mit der Kamera zu verdienen.

Denn eines war ihm klar: „Der ‚travel bug‘ hatte mich infiziert. Ich wusste, dass ich etwas machen wollte, was mit Reisen zu tun hat. Ein dauerhaftes Zurück in die Bankenwelt gab es für mich nicht.“

Einer fotografischen Ausbildung an der Londoner University of the Arts folgte eine einjährige Assistenz beim Werbe- und Modefotografen Prasad Naik in Mumbai. Trotz des lehrreichen Einblicks in das zuvor unbekannte Genre war für Stefano Paterna trotzdem klar, dass er sich anschließend ganz auf die Reisefotografie konzentrieren wollte.

2006 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Seitdem gibt er sein Wissen in Workshops und als Referent auf Fotoreisen an Hobbyfotografen weiter. 2013 eröffnete er zudem eine Fotoschule in Köln. Stefano Paterna legt den Schwerpunkt nicht auf die Vermittlung des reinen Handwerks im Umgang mit der Kamera, sondern hilft seinen Kunden dabei, eine eigene fotografische Handschrift zu entwickeln.

Die Geschichte hinter dem Bild

„An dem Tag der Aufnahme war die Poller Wiese am Rhein komplett überflutet.

„Der Anspruch eines Fotografen sollte aber sein: Bekanntes, neu zu fotografieren.“

Dadurch ergab sich eine wunderschöne Spiegelung der Krahnhäuser, des Kölner Doms und der Severinsbrücke.

An sich sind diese Motive schon millionenfach fotografiert worden. Der Anspruch eines Fotografen sollte aber sein: Bekanntes, neu zu fotografieren – mit einer frischen Perspektive oder aus einem ungewohnten Blickwinkel.

Dazu muss man dann auch bereit sein, seine Komfortzone zu verlassen. Ich bin an dem Tag früh aufgestanden, habe meine Gummistiefel angezogen und bin mit Stativ auf die überschwemmte Wiese marschiert.

Das Ergebnis: Ich habe ein bekanntes Motiv mit einer außergewöhnlichen Spiegelung bei sehr ansprechenden Licht fotografiert.“

„Frühnebel über Belvedere in der Toskana – eines der bekanntesten Motive aus dieser Region.

„Um gute Reisefotografie zu machen, muss man bei dem passenden Licht fotografieren.“

Dieser Nebel transportiert eine ganz besondere Stimmung. Um gute Reisefotografie zu machen, muss man bei dem passenden Licht fotografieren. Wenn man mittags an der gleichen Stelle fotografiert, ist das Bild banal.

Als Fotograf sollte man früh aufstehen können. Ich sage immer: Fotografie ist zu höchstens 20 Prozent Technik. Der Rest besteht aus Stimmung und Gefühl. Zur richtigen Tageszeit am richtigen Ort zu sein ist elementar.“

„Florenz bei Nacht – fotografiert von der Piazzale Michelangelo, von wo aus man einen wunderschönen Panoramablick auf die Stadt mit ihren bekanntesten Wahrzeichen hat: Die gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel und der Ponte Vecchio, die über den Fluss Arno führt.

Abends ist auf dem Aussichtspunkt viel los. Die Menschen kommen mit einer Flasche Wein und genießen den wunderschönen Blick. Mit diesem Bild wollte ich die Lichtstimmung einfangen, die dort herrscht.“

„Der Kölner Dom Grün. Oft werde ich gefragt, ob ich dieses Bild in Photoshop bearbeitet habe. Das ist aber nicht der Fall. Der Kölner Dom erstrahlt jeden Abend in Grün – aber nur für eine Minute. Und zwar genau dann, wenn die Lichter angehen. Die Beleuchtung ist noch nicht auf Betriebstemperatur und sorgt dadurch für diesen besonderen Effekt.

Um so ein Foto zu produzieren, muss man den richtigen Moment genau abpassen. Genau das zeichnet einen guten Fotografen eben auch aus – ein Gespür für Dinge zu entwickeln, die viele Menschen gar nicht wahrnehmen. Selbst die meisten Kölner, die seit Jahrzehnten in der Stadt leben, haben den Dom so noch nie gesehen.“

„Die Krahnhäuser am Rheinufer aus einer anderen Perspektive: In die Schlucht hinein fotografiert.

„Um sich als Fotograf stetig zu verbessern, muss man kontinuierlich seinen Blick schärfen.“

Um zu dieser Aufnahme zu gelangen, habe ich lange gewartet, bis das Licht so war, wie ich es mit vorgestellt hatte. Das ist dann der Vorteil, wenn man in einer Stadt wohnt und notfalls häufiger an einen Ort zurückkehren kann, bis alles passt.

Ich betone auch immer wieder, wie wichtig es ist, in seiner gewohnten Umgebung regelmäßig zu fotografieren. Nur ein, zwei Mal pro Jahr die Kamera auf Reisen in die Hand zu nehmen, reicht nicht. Um sich als Fotograf stetig zu verbessern, muss man kontinuierlich seinen Blick schärfen. Ich habe daher verschiedene Projekte, an denen ich über einen längeren Zeitraum arbeite – egal, wo ich gerade bin.“

Shownotes

Stefano Paterna beendete seine Karriere in der Finanzwelt, um seine beiden Leidenschaften – Reisen und Fotografie – zum Beruf zu machen.

Der Reisefotograf Stefano Paterna hat ein Buch darüber geschrieben, wie das Fotografieren auf Reisen besser gelingtDie Meilensteine auf seinem Weg zu einem professionellen Reisefotografen war das Studium an der University of the Arts in London eine Vollzeit-Assistent für Prasad Naik, einem renommierten Werbe- und Modefotografen in Mumbai, Indien.

Dem Sprung in die Selbstständigkeit 2006 folgte 2013 die Gründung einer Fotoschule in Köln.

Stefano Paterna arbeitet als Fototrainer und Reisefotograf. Wichtiger als die Vermittlung von trockenem Handwerk ist es ihm, bei seinen Kunden ein Gespür für die Fotografie und den Moment zu wecken.

Er sagt: „Die Teilnehmer meiner Workshops oder Fotoreisen sind immer wieder überrascht, dass nicht ein hohes Maß an Technikverständnis der Schlüssel zum besseren Foto ist, sondern ein gewisses Gefühl für Lichtsituation und Bildaufbau.“

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Der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna gibt praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos kommst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest. Der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna gibt praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos kommst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:04:09
Alexandra Endres: Kolumbien – Reise durch ein Land der Gegensätze http://gatesieben.de/podcast/alexandra-endres/ Sun, 28 Jan 2018 21:11:01 +0000 http://gatesieben.de/?p=2742 http://gatesieben.de/podcast/alexandra-endres/#respond http://gatesieben.de/podcast/alexandra-endres/feed/ 0 In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängigen Klischees über Drogen und Bürgerkrieg. In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch „Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt“ zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängigen Klischees über Drogen und Bürgerkrieg.

Shownotes

Alexandra Endres ist Redakteurin bei ZEIT ONLINE in Hamburg.

Alexandra Endres hat über ihre Reise durch Kolumbien das Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" geschrieben.Schon während ihres Studiums der Volkswirtschaftslehre zog es sie immer wieder nach Lateinamerika.

Die Herzlichkeit und Wärme der Menschen hat sie seither nie wieder losgelassen.

Auch die in vielen Regionen Südamerikas tief verwurzelte Spiritualität, die man in Europa heutzutage nicht mehr in dem Maße antrifft, übt eine große Faszination auf sie aus.

Die erste Reise nach Kolumbien führte Alexandra Endres in den Norden des Landes, um dort für eine Reportage über den Steinkohleabbau zu recherchieren.

Jahre später kehrte sie zurück. Fünf Wochen fuhr sie quer durch Kolumbien und schrieb anschließend ihre Erlebnisse in einem Buch auf. Der Titel: „Wer singt, erzählt – wer tanzt,überlebt“.

Erschienen ist das Werk im Dumont Reiseverlag.

Über Themen rund um Südamerika bloggt Alexandra Endres auf Latinario.

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https://vimeo.com/178070907

https://vimeo.com/177266973

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In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängi... In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängigen Klischees über Drogen und Bürgerkrieg. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:10:17
Enrico Markus Essl: Bildersammler im urbanen Raum http://gatesieben.de/podcast/enrico-markus-essl/ Sun, 21 Jan 2018 21:21:15 +0000 http://gatesieben.de/?p=2720 http://gatesieben.de/podcast/enrico-markus-essl/#respond http://gatesieben.de/podcast/enrico-markus-essl/feed/ 0 Der österreichische Straßenfotograf Enrico Markus Essl fängt allerlei überraschende und skurrile Szenen des Alltags ein. Mit seinem feinen Auge blickt er hinter die Oberfläche vertrauter Situationen und zeigt diese in einem anderen Licht oder aus ungewohnter Perspektive. Mit dem österreichischen Straßenfotografen Enrico Markus Essl spreche ich in diesem Interview über den Reiz, im urbanen Raum auf Motivjagd zu gehen. Er selbst bezeichnet sich als „Bildersammler“, der mit einem feinen Auge hinter die Oberfläche des Alltäglichen blickt und dabei nicht selten allerlei skurrile Szenen mit seiner Kamera einfängt.

Enrico Markus Essl fotografiert seit seiner Kindheit. Begonnen hat seine Faszination für das Bildermachen mit dem legendären Mode- und Portraitfotografen Helmut Newton:

„Zur Fotografie bin ich durch Helmut Newton gekommen. In den 1970er Jahren hatte der Lebensgefährte meiner Mutter ein Playboy-Abo.

Ab und zu lag eine Ausgabe im Haus offen herum und ich habe sie durchgeblättert. In dem Alter war das ja eine interessante Lektüre. (lacht)

Die Art und Weise, wie Helmut Newton seine Modelle in Szenen gesetzt hat, war neu und hat mich fasziniert: der Bildaufbau, die Farben, die Gestik – einfach alles.

Solche Fotos wollte ich auch machen. Doch dann habe ich gemerkt, dass mir die Aktfotografie eigentlich gar nicht liegt.

Aber die Begeisterung für die Fotografie hat mich nie wieder losgelassen und letztlich bin ich bei der Street Photography gelandet.“

An der Street Photography gefällt Enrico das Bewegen im urbanen Raum:

„Ich sehe den Leuten gerne in der Stadt zu und beobachte, was sie treiben.“

„Ich bin gerne zu Fuß unterwegs – auch wenn ich keine Kamera dabeihabe, obwohl das recht selten vorkommt.

Ich sehe den Leuten gerne in der Stadt zu und beobachte, was sie treiben. Man sieht dann die unterschiedlichsten Konstellationen und denkt sich irgendwann: ‚Das fange ich jetzt auch mal mit der Kamera ein.‘

Nach den ersten Erfolge macht man weiter und irgendwann wird daraus eine Leidenschaft.“

Street Photography ergibt sich oft aus Situationen heraus, die man nicht planen kann. „Das weiß grundsätzlich jeder, man will es nur oft nicht glauben“, sagt Enrico und erklärt: „Man zieht sich morgens die guten Schuhe an, trinkt einen Kaffee, raucht eine Zigarette und wandert los. Abends kommt man dann mit 100 Bildern zurück und merkt man Durchsehen, dass nichts Spannendes dabei ist.“

Doch genau in der oft mageren Ausbeute liegt der Antrieb: „Das ist eben so in diesem Genre und motiviert einen, immer wieder loszuziehen.“

„Jemandem aus 40 Zentimeter die Kamera ins Gesicht zu halten, erfüllt mich nicht“

Offensiv auf fremde Menschen zuzugehen ist dabei nicht Enricos Stil. „Jemandem aus 40 Zentimeter die Kamera ins Gesicht zu halten, erfüllt mich nicht“, sagt er: „Nach dem zehnten Foto sieht alles gleich aus. Das deckt mir einen zu geringen Bereich der Street Photography ab.“

Stattdessen pflegt Enrico einen sehr subtilen Stil, der von aufmerksamer Beobachtung und feinem Humor gekennzechnet ist.

Die Geschichte hinter dem Bild

„Das Bild ist in Kopenhagen entstanden.

Mitten in der Stadt gab es eine Ausstellung von Pferde-Skulpturen. Eine davon war an eine Wand montiert.

„Das mehrmalige Ansetzen der Kamera, um den richtigen Ausschnitt zu wählen, kann ich mir meistens sparen.“

Auf einmal sehe ich, dass sich dort ein Mann draufgesetzt hat und sein Pausenbrot verzehrt.

Ich habe ein paar Schritte nach vorne gemacht und abgedrückt. Mit meiner 35-mm-Festbrennweite bin ich gezwungen, dicht heranzugehen an meine Motive.

So eine Konstellation muss man erst mal inszenieren – das ist nicht so einfach und war ein riesiges Glück.

Die Kombination der Farben, das Grün und das Orange, passt auch perfekt zusammen. Das ist ein feines Foto und gehört zu meinen Lieblingsaufnahmen. Business-Lunch auf der Pferdeskulptur.

Von dieser Szene habe ich nur ein Bild gemacht. Mit der Zeit lernt man, mit dem 35-mm-Objektiv umzugehen.

Seit fast 25 Jahren fotografiere ich mit nur einer Brennweite. Jetzt weiß ich in einer Situation genau, wo ich hingehen muss. Das mehrmalige Ansetzen der Kamera, um den richtigen Ausschnitt zu wählen, kann ich mir meistens sparen. Oft hat man ja auch nur wenige Sekunden, um den Auslöser zu drücken.“

„Das Bild ist in Piran entstanden, einem tollen Küstenort in Slowenien.

Ich bin morgens sehr früh aufgestanden und habe meine Runden gedreht.

„Oft wird man hinterher von Dingen überrascht, die man im Moment der Aufnahme gar nicht wahrgenommen hat.“

Die Uferpromenade ist mit Felsenbrechern bestückt.

Die Leute, die das ganze Jahr im Büro sitzen, machen dort morgens in ihrem Urlaub skurrile Sachen.

Plötzlich habe ich diesen Mann gesehen und gleich gedacht, dass seine lustige Haltung am Ende des Stegs, der weit ins Wasser hinausläuft, ein gutes Foto sein könnte. So ist es dann auch gekommen.

Als ich nach Hause kam, habe ich dann am Rechner noch ein Detail entdeckt, wodurch das Foto noch spannender wird. Und zwar ist das der Riss im Beton, der direkt auf den Mann zuführt. Das ist die eigentliche Pointe an dem Bild.

Der Riss spaltet das Bild und lenkt den Blick direkt auf den Mann. Eine schöne Skurrilität.

Das ist das Schöne an der Street Photography: Oft wird man hinterher von Dingen überrascht, die man im Moment der Aufnahme gar nicht wahrgenommen hat.“

„Hier sieht man Menschen, die in ein virtuelles Universum starren.

„Street Photography kann überall passieren – auch drinnen.“

Aufgenommen habe ich das Foto im Museum für Naturkunde in Berlin.

Die Umgebung ist komplett dunkel. Auf einer runden Bank können die Besucher Platz nehmen und Kopf über in eine Animation blicken.

Das Schöne ist, dass eine Stiege in den nächsten Stock hinaufführt. Von dort aus habe ich hinunterfotografiert. Das Ambiente ist super.

In den Sozialen Netzwerken war das Echo zwar nicht so groß war, aber das ist mir egal. Mir gefällt das Bild. Ich mag die ganz eigene Stimmung, die es besitzt.

Wenn man in die Gesichter der einzelnen Leute schaut, dann erzählt jedes eine Geschichte.

Die Lichtstimmung ist ebenfalls spannend. Ich habe in der Nachbearbeitung nichts daran verändert. Das Bild kam so aus der Kamera.

Das ist ein Beispiel dafür, dass Street Photography überall passieren kann – auch drinnen. Es heißt nur, dass man im urbanen Raum unterwegs sein muss und die Situationen nicht gestellt sind.“

„Das Bild stammt von der Internationalen Gartenausstellung in Berlin.

„Einfach eine lustige Szene. Zudem passt auch die Farbkombination hervorragend.“

Dort habe ich einen blauen Eiswagen mit zwei Mülleimern daneben entdeckt. Weiter rechts standen dann noch zwei Rockabilly-Girls im Fünfzigerjahre-Outfit.

Die Position war ideal. Einfach eine lustige Szene. Zudem passt auch die Farbkombination hervorragend.

Im Gegensatz zu den anderen Fotos, die ich in diesem Interview vorgestellt habe, hatte ich bei dieser Aufnahme jede Menge Zeit.

Die beiden Damen standen eine ganze Weile an der Stelle und haben sich unterhalten. Ich habe auch Bilder von vorne. Aber diese Perspektive von hinten gefällt mir am besten.“

Shownotes

Enrico Markus Essl ist ein Straßenfotograf aus Österreich. Er lebt in Linz. Für ihn besteht der Reiz der Steet Photography darin, die flüchtigen – oft auch absurden und unerwarteten – Szenen des Alltags im urbanen Raum sichtbar zu machen.

Mehr über Enrico erfährst du auch in dem Interview „Not Too Close“ auf „The Art Of Creative Photography“.

Folge Enrico auf Facebook und Instagram.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Der österreichische Straßenfotograf Enrico Markus Essl fängt allerlei überraschende und skurrile Szenen des Alltags ein. Mit seinem feinen Auge blickt er hinter die Oberfläche vertrauter Situationen und zeigt diese in einem anderen Licht oder aus ungew... Der österreichische Straßenfotograf Enrico Markus Essl fängt allerlei überraschende und skurrile Szenen des Alltags ein. Mit seinem feinen Auge blickt er hinter die Oberfläche vertrauter Situationen und zeigt diese in einem anderen Licht oder aus ungewohnter Perspektive. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:01:29
Torsten Weigel: „Die spannendsten Dinge erschließen sich nicht immer über den leichtesten Weg“ http://gatesieben.de/podcast/torsten-weigel/ Sun, 14 Jan 2018 17:40:11 +0000 http://gatesieben.de/?p=2685 http://gatesieben.de/podcast/torsten-weigel/#respond http://gatesieben.de/podcast/torsten-weigel/feed/ 0 Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht." Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht.“ Ein Gespräch über Mut und Risiko unterwegs.

Außerdem geht es in diesem Interview darum, welche Rolle die Fotografie auf Torstens Touren spielt.

Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:

  • Wie schafft man es, eine Reise bewusst nicht nur durch den Sucher der Kamera zu erleben?
  • Warum lohnt es sich lohnt, auf einige Bilder bewusst zu verzichten.
  • Wieviel Psychologie steckt in der Fotografie?
  • Wieviel kann man durch Fotografie über sich selbst lernen?

„Wie und was man fotografiert, verrät viel über den Menschen hinter der Kamera.“

Seit frühester Jugend zieht es Torsten in die Ferne. Der Drang nach neuen Erfahrungen fernab der gewohnten Wege lässt ihn nicht los:

„Was mich antreibt ist der Wunsch, verschiedene Facetten unseres Planeten zu erleben und zu erfassen. Dafür bin ich bereit die Komfortzone zu verlassen und an meine Grenzen zu gehen. Denn die spannendsten Geschichten und beeindruckendsten Naturschauspiele erlebe ich oft in abgelegenen Regionen und fernab der täglichen Routine.“

„Die Natur ist ein hervorragender Lehrmeister – oft jedoch auch gnadenlos.“

Das Reisen ist für ihn eine Lebensschule. Die Lektionen musste er teils auf die harte Tour lernen. „Die spannendsten Dinge erschließen sich häufig nicht immer über den leichtesten Weg“, sagt Torsten: „Die Natur ist ein hervorragender Lehrmeister – oft jedoch auch gnadenlos. Wenn man Fehler in der Planung macht oder unbedarft an ein Abenteuer herangeht, bekommt das sehr direkt zu spüren. Daraus kann man viel lernen. Die Komfortzone zu verlassen ist selten angenehm, sonst würde sie ja auch nicht so heißen.“

Torsten erinnert sich noch genau an einem Moment, als ihn die Natur auf eine harte Probe stellte:

„Nach dem Abitur war ich in den Anden unterwegs. Das war meine erste Erfahrung im Höhenbergsteigen. Ich bin sehr naiv und unbedarft an die Sache hergegangenen. Ich dachte, ein Schlafsack für fünf Grad plus reicht aus, wenn man in 6000 Metern Höhe unterwegs ist. Dort herrschten aber teils minus 20 Grad. Das war dann überhaupt nicht romantisch, sondern verdammt kalt. Ich habe mir sofort nach der Reise einen angemessenen Schlafsack gekauft und seitdem auch nie wieder im Gebirge gefroren. Das war eine Erfahrung der harten Sorte.“

„Man sollte sich genau überlegen, was man bereit ist zu riskieren.“

Heute kann Torsten über die Geschichte lachen. Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können. Er mahnt: „Jede Erfahrung muss man nicht macht. Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig geworden und plane alles sehr akribisch.

Einen Fehler habe ich bisher nie doppelt gemacht im Outdoor-Bereich. Unser Leben ist schon kurz genug. Daher sollte man sich genau überlegen, was man bereit ist zu riskieren. Ich würde nie unbedarft in etwas hineinstolpern, nur um zu schauen, wie es ausgeht.“

„Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.“

Leica

In Sachen Fotografie ist Torsten Autodidakt. Die „fotografische Denkgeschwindigkeit“ sei für ihn anfangs die größte Hürde gewesen: „Es hat gedauert zu verstehen, welche Parameter, sprich ISO, Zeit und Blende, welche Auswirkungen haben. Das Gefühl dafür, welches Rädchen ich für die richtige Einstellung drehen muss, hat sich langsam entwickelt.“

„Ich bin eher der emotionale statt der technische Fotograf.“

Das Arbeiten am fotografischen dauert an: „Das ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Als Mensch verändert man sich ja auch über die Jahre und bekommt einen anderen Blick.

Der Fotograf Torsten Weigel ist ein Mensch, der neugierig ist und versucht, sich in einen Ort und seine Menschen hineinzudenken. Ich bin eher der emotionale statt der technische Fotograf. Meine Fotos entstehen aus dem Bauch heraus.

Mein Ansatz ist es, ein ehrliches Interesse gegenüber meinen Motiven zu haben. Ich drücke einfach nicht nur auf den Auslöser, sondern möchte eine Gegend und seine Menschen spüren.

Als Journalist bereite ich mich ebenfalls intensiv auf einen Ort vor und lese viel. Daraus ergibt sich ein Bauchgefühl, dass mir einen tieferen Zugang verschafft. Dieser Zugang führt letztlich auch dazu, dass ich mich für eine fotografische Perspektive entscheide. Viel läuft unterbewusst ab. Die bewussten Triebfedern sind aber echtes Interesse, Neugier und ein gewisser Anspruch.“

Die Geschichte hinter dem Bild

„Das war nicht spektakulär – aber einfach schön.“

„Technisch betrachtet ist dieses Bild kein Hexenwerk. Eine klassische Gegenlichtaufnahme.

Doch für mich bedeutet diese schöne Abendstimmung am indischen Ozean mehr als ein Schattenspiel. Es drückt ein Lebensgefühl aus.

Zu dieser Zeit war ich allein in Westaustralien unterwegs, einer doch recht lebensfeindlichen Region. Ich war meinen eigenen Gedanken schonungslos ausgeliefert. Nach vielen einsamen Tagen kam ich an die Küste in diesen Moment hinein.

Die drei Jungs strahlten eine unheimliche Lebensfreude und Entspanntheit aus. Einer stützt die Angel lässig auf seinen Oberschenkel und hat sein Handy in der Hand. Der andere scheint zu lachen.

Die Szene zeichnet gewisse Lockerheit aus. Drei Angler, die während der Zeit, die ich mit ihnen verbrachte, nur Algen fingen. Trotzdem hatten sie unheimlich viel Spaß. Das war so ansteckend und voller Wärme. Nach dem Shooting luden sie mich noch auf ein Bier. Das war nicht spektakulär – aber einfach schön.“

„Dieses Foto stammt aus einem aktuellen Projekt, das „Projekt 7000“ heißt.

Das vorherige Weltumrundungsprojekt war größtenteils als Solo-Abenteuer konzipiert. Jetzt mache ich genau das Gegenteil. Ich habe einen international besetzten Kader von zwölf Leuten zusammengestellt.

In den kommenden zwei Jahren werden wir nach Georgien, Peru, Bolivien und Kirgistan reisen, um dort Berge zu besteigen. Das alles dient als Vorbereitung, um am Ende den Pik Lenin zu besteigen, der 7134 Meter hoch ist. Das ist der höchste Berg der Transalai-Kette im nördlichen Teil des Pamir.

Auf verschiedenen Etappen tasten wir uns langsam heran. Angefangen sind wir in Georgien, wo wir in Swanetien unterwegs waren. Und dieses Foto zeigt exakt, was diese Region ausmacht: Viel Natur, kleine Dörfer und eine mächtige Gebirgswelt mit schroffen bis zu 5000 Meter hohen Gipfeln.“

„Das ist der Martin, ein guter Freund von mir. Aufgenommen wurde das Foto in Südafrika, im Valley of Desolation.

Dieses Bild ist für mich ein Symbol für das Thema Risiko. Risiko ist eine Sache, die uns im täglichen Leben begleitet. Oft wird sehr schnell geurteilt und Menschen werden für verrück oder extrem erklärt.

„Extrem ist etwas für die, die etwas nicht beherrschen.“

Dazu fällt mir die Geschichte eines Surfers aus Hawaii ein, der eine zehn Meter hohe Welle reitet. Für jemanden aus Berlin oder Hamburg ist das schwer vorstellbar. Das hat auch ein Journalist gedacht, der am Strand saß. Als der Surfer aus dem Wasser kam, hat er gesagt: ‚Wow, das war ja extrem.‘

Der Surfer antwortet: ‚Für dich mag das vielleicht so ein. Ich aber stehe seit meinem vierten Lebensjahr jeden Tag auf dem Brett. Es ist immer noch eine große Herausforderung, diese Welle zu surfen, aber es ist nicht extrem. Extrem ist etwas für die, die etwas nicht beherrschen.’

Das ist sehr plakativ, aber was man daraus mitnehmen kann, ist folgendes: Man ist immer einem gewissen Risiko ausgesetzt. Für mich ist es immer wichtig zu schauen, was genau hinter dem Risiko steht.

Bei dem Sprungfoto, das mit einem Weitwinkel aufgenommen wurde, sieht die Szene sehr dramatisch aus.

Wenn man genauer hinschaut, dann war es ein Sprung über knapp zwei Meter.

Martin und ich haben aber eine Sprungkraft von bis zu fünf Metern. Dann wird das Risiko plötzlich viel berechenbarer.

So kann man sich herantasten. Dieses Foto ist ein Anstoß darüber nachzudenken, was Risiko ist. Und eine Aufforderung, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Ich würde nie jemanden anstiften, diesen Sprung zu wagen. Wenn jemand sagt, dass es ihm zu weit ist oder der Wind zu stark weht, dann ist das in Ordnung.

„Wünsche mir kein Glück. Denn wenn ich Glück bräuchte, wäre ich nicht gut vorbereitet. Wünsch mir lieber kein Pech.“

Dieses Foto zeige ich regelmäßig bei meinen Vorträgen. Oft wird es begleitet von einem Raunen  – oder Kopfschütteln nach dem Motto: ‚Muss das denn sein? Mag der sein Leben nicht?’

Nach den Vorträgen kommen häufig Menschen zu mir und wünschen mir viel Glück für meine nächsten Projekte. Dann entgegne ich immer: ‚Nein, wünsche mir kein Glück. Denn wenn ich Glück bräuchte, wäre ich nicht gut vorbereitet. Wünsch mir lieber kein Pech.‘

Das ist ein großer Unterschied, den man auch auf das Foto beziehen kann.

Wenn ich Glück bräuchte, um die Spalte zu überspringen, dann wäre das eine dumme, lebensmüde Aktion.

Ich kann aber fünf Meter springen und muss nur zwei Meter springen.

Würde in der Situation aber ein überdimensionaler Raubvogel kommen und mich aus der Luft picken, so dass ich in den Abgrund stürze, dann wäre das Pech.

Deswegen sage ich: ‚Wünsche mir kein Pech – für den Rest bin ich selbst zuständig‘.“

Shownotes

Torsten Weigel wohnt in Berlin. Hauptberuflich ist er freier Journalist, Vortragsredner und Fotograf.

In seinem Buch "Abenteuer Südhalbkugel" berichtet Torsten Weigel von seiner Tour in sechs Monaten durch sechs Ländern auf drei Kontinenten. Aktuell widmet er sich dem Projekt 7000. Dahinter steckt folgendes Ziel:

Zwei Jahre. Drei Kontinente. Vier Gebirge. 30 Gipfel.

Projekt 7000 wird eine abenteuerliche Reise, eine große Herausforderung für Mensch und Material.

Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg machen, um Berge zu besteigen, abgelegene Regionen zu erkunden und das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen.

Über seine Weltreise hat Torsten ein Buch geschrieben: „Abenteuer Südhalbkugel. Sechs Monate, sechs Länder, drei Kontinente“ (Piper/Malik)

Folge Torsten auf Facebook und Instagram.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht." Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht." Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 48:51
Michael Omori Kirchner: Just Go Travel – Mit Reisefotografie aus der Komfortzone http://gatesieben.de/podcast/michael-omori-kirchner-just-go-travel/ Sun, 07 Jan 2018 07:18:57 +0000 http://gatesieben.de/?p=2644 http://gatesieben.de/podcast/michael-omori-kirchner-just-go-travel/#respond http://gatesieben.de/podcast/michael-omori-kirchner-just-go-travel/feed/ 0 Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. Mit seinem neuesten Projekt "Just Go Travel" verlässt er nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. So wagte er einst den Schritt aus dem Studio hinaus in die Business- und Industriefotografie. Mit seinem neuesten Projekt „Just Go Travel“ verlässt Michael nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. In diesem Interview erzählt er, wie man neue Ziele für sein kreatives Wachstum einsetzt und berichtet von seinen Erfahrungen, einen erfolgreichen Instagram-Kanal von Null an aufzubauen.

„Für mich ist Fotografie ein Vehikel, um sich näher mit Themen und mit Menschen zu beschäftigen. Eine Art Eintrittskarte.“

Michael Omori Kirchner

Sein Geld verdient Michael Omori Kirchner zur Hälfte als Business- und Industriefotograf. Er macht Managerporträts sowie Fotos für Geschäftsberichte oder Webseiten.

Außerdem hilft er mit seiner Plattform „CreativeBiz“ anderen kreativen Menschen dabei, ihr Business tragfähig und erfolgreich zu machen.

Am Anfang seiner Karriere als professioneller Fotograf stand die Studiofotografie im Vordergrund.

Mit der Zeit legte Michael den Schwerpunkt aber auf den Bereich Business-Fotografie:

„Irgendwann war das nicht mehr herausfordernd für mich. Der Spaß war ein bisschen abhandengekommen.“

„Das ist eine Herausforderung für Businesskunden zu arbeiten.

Mittlerweile arbeite ich kaum noch in meinem eigenen Studio, sondern fast nur noch vor Ort.

Das macht es spannend. Wo kommt man da hin? Welche Bedingungen findet man vor? Wie kann man die Personen unter den Gegebenheiten bestmöglich in Szene setzen? Man kann durch die vielen nur bedingt beeinflussbaren Variablen nicht so auf Nummer sichergehen, wie das im Studio der Fall war.

Das ist aber auch gut so, denn ich hatte nach einigen Jahren der Studiofotografie festgestellt, dass sich eine gewisse Routine eingeschlichen hatte. Vieles hat sich wiederholt. Irgendwann war das nicht mehr herausfordernd für mich. Der Spaß war ein bisschen abhandengekommen.

In der Businessfotografie habe ich eine neue Herausforderung gefunden, die mir sehr viel Freude bereitet.“

Neuland Reisefotografie

Nun stellt sich Michael einer neuen Herausforderung. Diesmal ist es die Reisefotografie.

Wie ist die Idee für das Projekt „Just Go Travel“ entstanden?

Michael: „Die Idee gibt es schon relativ lange, ca. zwei bis drei Jahre. Reiseberichte im Internet anzubieten ist bei mir sogar noch viel älter.

Meinen ersten Reiseblog habe ich vor 20 Jahren gestartet. Damals gehörte ich zu den Pionieren in dem Bereich in Deutschland. Daraus sind sogar zwei Bücher entstanden, die es heute allerdings nicht mehr zu kaufen gibt.

„Das Ziel habe ich jetzt öffentlich formuliert – also muss ich nun auch liefern.“

Anschließend habe ich lange gar nichts mehr zum Thema Reisen gemacht.

Ich bin auch nicht versiert in dem Genre Reisefotografie. Ich stehe noch ganz am Anfang.

Aber gerade darin habe ich eine Herausforderung gesehen: Eine Webseite zu starten, mit so gut wie keinem Bildmaterial und großer Expertise. Das gleiche gilt ebenso für das Instagram-Profil.

Ich möchte sehen, ob und wie ich es schaffe, innerhalb von einem Jahr ein Projekt rund um das Thema Reisefotografie auf die Beine zu stellen. Das Ziel habe ich jetzt öffentlich formuliert – also muss ich nun auch liefern.“ (lacht)

Welche Hürde gibt es beim Start ins Abenteuer Reisefotografie?

Michael: „Zunächst ist da die ganz persönliche Komforthürde: Wenn man tolle Landschaftsfotos machen möchte, dann muss man aus der Bequemlichkeit herauskommen und zu Uhrzeiten aufstehen, zu denen ich normalerweise nicht aus dem Bett steige.

Man muss zudem Wetterbedingungen ertragen, die einen nicht zum Rausgehen animieren.

Und dann gibt es technische Herausforderungen: Begriffen wie Hypofokaldistanz begegnet man in der People-Fotografie überhaupt nicht. Und jetzt beschäftigt man sich mit Dingen, in denen man sich ganz neue technische Dinge aneignen muss.“

Welches Equipment kommt zum Einsatz?

Michael: „In Sachen Equipment bin ich seit Kurzem ganz begeistert von der Firma Fuji.

Die Kameras sind top – von der Bildqualität bis hin zur Bedienbarkeit. Endlich habe ich mal eine Kamera in die Hand bekommen, die so bedient wird, wie ich es mir wünsche.

Diese Erfahrung hatte ich vorher nicht in dem Maße gemacht.

Canon-Modelle sind Arbeitspferde, die zuverlässig funktionieren, aber Fuji macht Kameras, bei denen ich mich richtig zu Hause fühle.“

Welcher Bereich der Reisefotografie reizt dich?

Michael: „Ich werde nicht aus meiner Haut können. In der Reisefotografie werde ich sicher andere Fotos machen, als andere Reisefotografen.

„Wie kann ich mit meinen Bilder andere Menschen begeistern, in dem Ort gerne ihren Urlaub verbringen zu wollen?“

Vor Kurzem war ich beispielsweise auf einer Blogger-Reise auf Einladung eines Hotels im Allgäu und da habe ich Fotografen getroffen, die einen ganz anderen Stil als ich hatten.

Ich habe überlegt, wie ich im Hotel selbst und in der Umgebung Bilder machen kann, die auch in ein Reiseprospekt passen würden. Oder anders: Wie kann ich mit meinen Bilder andere Menschen begeistern, in dem Ort gerne ihren Urlaub verbringen zu wollen?

Ich werde Reisefotos machen, die nah an mein normales Tätigkeitsfeld als Berufsfotograf herankommen – sprich Werbe- und Porträtfotografie. Diese Dinge werde ich in meine Reisefotografie mit hineinnehmen.“

Was bedeutet dir die Fotografie?

Michael: „Für mich ist Fotografie ein Vehikel, um sich näher mit Themen und mit Menschen zu beschäftigen. Eine Art Eintrittskarte. Wenn ich jemanden fotografiere, dann drücke ich nicht nur auf den Auslösern, sondern ich beschäftige mich mit der Person, damit ein gutes Foto dabei herauskommt.

Ähnlich ist es in der Reisefotografie. Wenn von einer Landschaft ein aussagekräftiges Foto machen möchte, dann muss ich mich vorher mit der Umgebung beschäftigen. Dazu gehören Fragen wie: Wie steht das Licht? Wann sind die Lichtverhältnisse so, wie ich sie brauche? Welche Winkel und Brennweiten bieten sich an? Das finde ich reizvoll.

Einen Vorwand zu haben, sich näher mit einem Ort auseinanderzusetzen, weil ich ein gelungenes Foto machen möchte – aber eben auch, weil ich selbst Interesse daran habe. Das ist die ideale Kombination.“

Wie gefällt dir Porträtfotografie auf Reisen?

Michael: „Das ist sehr reizvoll, gleichzeitig stellt es aber auch eine große Herausforderung dar.

Der typische Tourist reist an einen Ort, sage wir mal Paris, und fotografiert die berühmten Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm, Triumphbogen oder Notre Dame. Das ist die eine Variante. Man kann sich aber auch die Frage stellen, ob es nicht interessant wäre, die Menschen in Paris zu fotografieren. Das ist natürlich wesentlich schwerer, als Bauwerke abzulichten.

„Für den Schritt aus der Komfortzone muss man bereit sein. Menschen zu porträtieren ist nicht so einfach, wie den Eiffelturm zu fotografieren.“

Auf Menschen zuzugehen, ist eine weitaus größere Herausforderung. Ich habe das schon gemacht, möchte mich in dem Bereich aber noch weiterentwickeln. Ein Foto vom Eiffelturm reißt keinen mehr vom Hocker. Aber individuelle, aussagekräftige Porträts von Menschen am jeweiligen Reise-Ort, das ist etwas ganz Besonderes.

Ein gutes Beispiel dafür ist ein Bildband von Patrick „Paddy“ Ludolph, der vor Kurzem auf Kuba war. In dem Buch geht es nicht darum, was Touristen üblicherweise fotografieren – nämlich schmucke Oldtimer und verwitterte Fassaden, sondern um die Menschen vor Ort. Er hat sich intensiv mit den Kubanern beschäftigt und hat Familien in ihren Häusern besucht. Das Projekt hat mich begeistert und inspiriert.

In diese Richtung möchte ich auch gerne gehen. Das erfordert Neugier, Aufgeschlossenheit und Offenheit. Man macht sich ja auch selbst angreifbar, denn es kann durchaus passieren, dass das Gegenüber sagt: Was willst du von mir? Für den Schritt aus der Komfortzone muss man bereit sein. Menschen zu porträtieren ist eben nicht so einfach, wie den Eiffelturm zu fotografieren.“

Worauf kommt es bei guten Porträtfotos an?

Michael: „Die Person muss sich vor der Kamera wohlfühlen. Das ist die Hauptsache. Aber das ist eben auch nicht selbstverständlich. Ich fotografiere in der Regel Menschen, die nicht häufig vor der Kamera stehen. Für die ist das sehr ungewohnt und sie fühlen sich sehr unsicher. Sie wissen nicht, wie sie verhalten und posieren sollen.

Als Fotograf ist man gefordert, den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, so dass sich entspannen und öffnen könne. Wenn man das schafft, ist das die Voraussetzung für ein gutes Porträt.

Auf der Straße gilt das gleiche Prinzip. Dabei muss es gar nicht lange dauern. Ein kurzes Nicken oder ein Lächeln können schon reichen. Nur Mut und nicht das „Nein“ einfach vorwegnehmen. Andererseits muss man auf eine Ablehnung immer vorbereitet sein und sollte diese auch akzeptieren, diese jedoch auf keinen Fall persönlich nehmen.“

Warum hast du Instagram bisher eher stiefmütterloch behandelt? Und was machst du jetzt anders?

Michael: „Als Fotograf und Selbstständiger kann man nicht alle Social-Media-Kanäle und Plattformen bespielen. Sonst macht man den ganzen Tag öffentlichkeitswirksame Dinge und kommt gar nicht mehr zur eigentlichen Arbeit. Man muss sich also beschränken, um den Fokus nicht zu verlieren.

„Ich selbst würde auch kein Kraut-und-Rüben-Profil abonnieren, sondern nur welche, hinter denen eine klare Linie steckt.“

Zudem möchte ich keine Dinge machen, die ich nicht selbst konsumiere. Das heißt, wenn ich selbst keinen Podcast konsumiere, dann sehe ich keinen Grund, selbst einen zu machen. Genauso war es lange mit Instagram.

Ich war dort bisher eher selten. Das hat dazu geführt, dass gar kein richtiges Konzept für meinen eigenen Kanal hatte. Ich habe eigene Arbeiten gepostet, aber auch „Behind-the-Scenes“-Fotos oder private Bilder. Herausgekommen ist ein ziemliches Durcheinander. Ich selbst würde auch kein Kraut-und-Rüben-Profil abonnieren, sondern nur welche, hinter denen eine klare Linie steckt.

Es lohnt sich daher, darüber nachzudenken, wie drei, vier Bilder nebeneinander aussehen. Ich finde das wichtig. Seitdem ich mir darüber bewusster Gedanken mache, habe ich auch mehr Spaß, andere Profile anzuschauen und bin über die Einstiegshürde hinweg. Ich lege viel Wert darauf, Bilder, die ich poste, im Gesamtzusammenhang zu sehen. Das heißt, ich veröffentliche oft Dreier- oder Neuner-Portionen.

Kontinuität ist auch wichtig, ebenso wie Interaktion. Es reicht aber nicht aus, ein paar oberflächliche Nettigkeiten zu einem Bild zu verteilen. Erst wenn man sich mehr Mühe gibt und ernsthaftes Interesse zeigt, kann man eine Reaktion erwarten.

Ein Freund von mir hat vor einem Jahr einen Instagram-Account gestartet und steht heute bei rund 15.000 Followern. Wie er das geschafft hat, darüber schreibt er gerade einen Gastartikel für meinen Blog – ich bin schon sehr gespannt auf seine Tipps.“ (lacht)

Wie wird man ein guter Fotograf?

Michael: „Viel Lesen. Und genau beobachten, wie es andere Fotografen machen. Ich schaue mir häufig tolle Fotos an. Fotos, die mich begeistern.

Dann frage ich mich: Warum begeistern mich diese Fotos? Woran liegt es, dass mich gerade dieses Foto so begeistert? Das dauert manchmal eine gewisse Zeit, bis ich auf die Antworten stoße. Liegt es am Licht? Oder eher am Motiv?

Ist man sich über die Gründe im Klaren, kann man sich anschließend eine Scheibe davon abschneiden und überlegen, wie man die Techniken in den eigenen kreativen Prozess integrieren kann.

Außerdem hat gute Fotografie ganz viel Praxis zu tun. Man muss viel fotografieren, um mit der Zeit ein besserer Fotograf zu werden.“

Welche Ressourcen im Internet empfiehlst du, um sich als Fotograf weiterzubilden?

Michael: „Mir gefällt die Plattform CreativeLive, die von dem Fotografen Chase Jarvis gegründet wurde. Dort habe ich viele Inhalte konsumiert.

Ich bin noch auf der Suche nach einer vergleichbaren Plattform in Deutschland, doch gibt es bisher wenig bis gar nichts in der Richtung. Das finde ich schade. An der Plattform begeistert mich, dass sehr gute Fotografen Workshops geben – live per Videostreaming.

In Deutschland ist die Anzahl wirklich herausragender Fotografen, die Workshops anbieten, nicht so groß. Außerdem sind die Amerikaner etwas offener damit, ihr Wissen weiterzugeben.

In Deutschland denken dagegen viele: ‚Wenn ich verrate, wie ich es mache, dann ziehe ich meine Konkurrenz an.‘

Auf CreativeLive ist das Angebot kostenlos, wenn man live zu den jeweiligen Terminen einschaltet. Erst wenn man die Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt anschauen möchte, bezahlt man.“

Shownotes

Michael Omori Kirchner lebt in Heidelberg und arbeitet als Business- und Industriefotograf.

Außerdem gibt er auf der Plattform CreativeBiz sein Wissen als Coach an andere Kreative weiter und hilft ihnen dabei, ein profitables Unternehmen aufzubauen.

In seinem Podcast „CreativeBiz“ gibt er Tipps zu den Themen Marketing, Fotografie und Unternehmertum.

Michaels neuestes Projekt heißt „Just Go Travel“. Damit betritt er fotografisches Neuland und dokumentiert seine Erfahrungen im Bereich der Reisefotografie. Das Ziel: „Informationen für Menschen, die etwas erleben und spannende Ziele kennenlernen möchten.“

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Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. Mit seinem neuesten Projekt "Just Go Travel" verlässt er nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. Mit seinem neuesten Projekt "Just Go Travel" verlässt er nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 55:17
Gulliver Theis: „Man fängt jedes Mal wieder bei Null an“ http://gatesieben.de/podcast/gulliver-theis/ Sat, 30 Dec 2017 23:04:07 +0000 http://gatesieben.de/?p=2619 http://gatesieben.de/podcast/gulliver-theis/#respond http://gatesieben.de/podcast/gulliver-theis/feed/ 0 In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht. In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht.

„Fotografie ist nicht nur ein Job, sondern Lebensinhalt.“

Zur Fotografie ist Gulliver als kleiner Junge gekommen. „Ich habe mit 14 Jahren die Kamera meines Opas geerbt“, erzählt er: „Das war ein Top-Model aus den 1960er, das Mitte der 1980er schon etwas überholt war. Trotzdem war das eine ganz gute Grundlage, mit der Fotografie anzufangen.

„Ich habe immer davon geträumt, mit der Kamera in die Welt zu hinauszuziehen.“

Schon nach den ersten Testaufnahmen war ich Feuer und Flamme. Die Leidenschaft war sofort da – und hat fortan mein ganzes Leben verändert. Fotografie ist nicht nur ein Job, sondern Lebensinhalt.“

Gullivers Weg zur Reisefotografie war lang und von einigen Umwegen geprägt. Während seines Kommunikationsdesign-Studiums in Hamburg, Basel und New York war gar nicht klar, dass er überhaupt Fotograf werden würde. „Es hat relativ lange gebraucht, bis kurz vor dem Diplom“, erinnert sich Gulliver: „Als ich die Entscheidung aber getroffen hatte, ging es richtig los. Ich konnte relativ schnell von der Fotografie leben. Anfangs habe ich hauptsächlich in Hamburg und Umgebung fotografiert, aber immer davon geträumt, mit der Kamera in die Welt zu hinauszuziehen.“

Nach zwei, drei Jahren war der Moment gekommen, an dem er etwas wagen musste, um seinem Traum von der Reisefotografie näher zu kommen. Sein Plan: Ein Projekt, damit die Leute sehen, dass er auch Reisefotografie beherrscht. Gulliver erzählt: „Wenn man solche Gedanken hat, dann denkt man, dass es etwas Grandioses sein muss. Eine technische Vision hatte ich schon im Kopf, es fehlte für die Umsetzung nur noch der passende Ort.“

Mit dem Finger auf dem Globus habe er die weißeste Stelle gesucht, die er sich vorstellen konnte, sagt Gulliver. Letztlich sollte es der hintere, obere Teil von Sibirien sein: „Am Ende bin ich zwar nicht ganz dorthin gekommen, weil es logistisch geworden wäre. Aber immerhin ist es Jakutsk geworden.“

Mit einer Dolmetscherin und zwei Assistenten stürzte sich Gulliver ins Abenteuer. Ein ambitionierter und zugleich teurer Versuch, der eigenen Karriere auf die Sprünge zu helfen: „In drei Wochen habe ich rund 13.000 Euro ausgegeben. Für mich als Anfänger war das eine unglaublich große Investition. Alles für die große Welt der Reisefotografie, die sich dann für mich öffnen sollte.“

Mit einer groben Vorstellung seines Projekts im Kopf sei er zwar aufgebrochen, „vor Ort hat sich dann aber vieles ganz anders dargestellt“. Außerdem wusste Gulliver nicht, ob später überhaupt jemand die Fotos drucken würde. Absprachen mit Redaktionen hatte er vorab nicht getroffen: „Das war vielleicht naiv, andererseits war ich dadurch unbelastet. Zu dem Zeitpunkt verfügte ich ohnehin noch nicht über ein riesiges Netzwerk.“

Nach seiner Rückkehr ist Gulliver mit seinen Fotos durch ganz Deutschland getingelt und hat in jeder Redaktion von Rang und Namen vorgesprochen. Das Feedback war enttäuschend. „Keiner wollte das Material haben. Die Enttäuschung war groß“, gibt Gulliver zu.

Die Lektion: „Zumindest hatte ich gelernt, wie man es nicht machen sollte.“ Doch dann hatte er doch noch unerwartet Erfolg. Ein Jahr später meldete sich der „Stern“.

„Die haben die Geschichte dann groß gedruckt – und letztlich habe ich dafür den LEAD-Award gewonnen. Vielleicht war meine Eigenwilligkeit letztlich doch richtig. Riskant war es aber auf alle Fälle“, sagt Gulliver.

Beharrlichkeit und Mut

Doch wie hat es Gulliver geschafft, einen überzeugenden fotografischen Stil zu finden? Ein Schlüsselerlebnis war die Teilnahme am Deutschen Jugendfotopreis.

Gulliver erinnert sich: „Ich komme aus Freiburg, einer kulturellen Provinzstadt. Die Optionen für mich, dort fotografisch Anschluss zu finden, waren begrenzt. Ich habe alles verschlungen, was in der örtlichen Buchhandlung über Fotografie erhältlich war. Das waren die Mainstream-Klassiker. Daran habe ich mich orientiert.“

Durch Zufall wurde er auf eine Ausschreibung für den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam und nahm daran teil – mit Erfolg. In den Workshops am Preisträgerwochenende in Dortmund traf er Gleichgesinnte aus ganz Deutschland getroffen.

Gulliver: „Die kamen alle mit einem ganz anderen kulturellen Hintergrund. Gerade die Studenten aus den Foto-Schulen haben einen ganz anderen Wind reingebracht. Es hat mich total frustriert. Am Tag vorher dachte ich, dass ich für Freiburger Verhältnisse als Jugendlicher schon ganz schön gut war. Aber dann habe ich gesehen, wie weit die anderen waren und mich dann wieder sehr provinziell gefühlt. Ich habe mich gefragt: ‚Wo warst du bisher eigentlich?‘ Das hat mich enorm angespornt, mich weiterzubilden.“

Zu seinen fotografischen Vorbildern zählt Gulliver unter anderem Gregory Crewdson, Martin Parr oder Helmut Newton. Über die Bedeutung von Mentoren sagt er: „Wenn ich mir andere Fotografen anschaue, dann interessiert mich immer, wie die eine Bildkomposition aufbauen, wie gehen die mit Licht um, wie ist das Gesamtgefühl der Bilder?“

Das Werk von Martin Parr fasziniert ihn besonders: „Er hat relativ früh seine Richtung gefunden. Dennoch hat er später für jedes Buchprojekt etwas anders, aber gleichzeitig immer sehr stringent, fotografiert. Humor ist dabei ein ganz wichtiger Punkt. Mein Lieblingsprojekt von ihm ist ‚Brighton Beach’. Das ist eine tolle Sozialbeschreibung der Skurrilität am Strand – bitterböse und menschlich zugleich.“

Aber nicht nur das Studium anderen Fotografen hat seinen fotografischen Blick geschult, auch aus der Malerei hat er viel gezogen: „Rembrandt ist zum Beispiel ein großes Foto-Vorbild für mich. Wie leuchtet ein Bild von innen? Wie ist die Konstellation zwischen Licht und Schatten? Das sind Fragen, denen man in der Malerei hervorragend nachgehen kann. Die Lichtmalerei gab es ja schon lange, bevor die Fotografie erfunden wurde. Der Umgang mit Licht kann also aus der Malerei noch besser gelernt werden, weil er noch bewusster gewählt ist.“

Über seinen fotografischen Stil sagt Gulliver: „Angefangen habe ich mit dem Anspruch, möglichst scharf und technisch sauber zu fotografieren. Das war der Zeitgeist damals. Also habe ich mich zunächst auch in diese Richtung bewegt. Technisch war das alles auch sehr gut, aber eben auch recht kühl und steif. Heute fotografiere ich wärmer und verzichte, wo immer es geht, auf komplizierte Lichtarrangements.“

Tipps für gute Reisefotos

Doch wie gelingt es, Fotos zu machen, die einen emotional packen? Ein Patentrezept dafür gibt es leider nicht.

Gulliver: „Das ist das schwierigste überhaupt. Ich weiß nicht, ob ich das schon erreicht habe. Das ist ein Ideal, dem man sich stetig nähert, es aber wohl nie ganz erreicht. Ich bemühe mich darum seit 30 Jahren und hoffe, irgendwann möglichst nah heranzukommen.“

Ein paar Tipps hat Gulliver aber parat, wie man auf Reisen bessere Fotos machen kann.

Minimalismus bei der Ausrüstung

„Wenn man Hobbyfotografen unterwegs sieht, dann fällt mir auf, dass die meisten von ihnen wahnsinnig viel Equipment dabeihaben.

„Man sollte keine Angst haben, auch mal ein Motiv zu verpassen.“

Die meisten Amateure besitzen wahrscheinlich eine größere Ausrüstung als ich und nehmen vor allem auch viel mehr mit auf eine Reise. Wenn man aber einen 10-Kilo schweren Rucksack mit zig Objektiven herumschleppt, ist man per se schon so erschöpft, dass man kaum noch Lust hat zu fotografieren. Deswegen ist meine erste Empfehlung, den Großteil der Ausrüstung zu Hause zu lassen.

Man sollte keine Angst haben, auch mal ein Motiv zu verpassen, weil man gerade das dafür nötige Equipment daheim gelassen hat. Eine Kamera mit einem Objektiv, damit man sich nicht abschleppt und sich auf das Fotografieren konzentrieren kann.“

Keine Scheu vor Menschen

„Amateure haben häufig auch eine Scheu oder Hemmungen, sich fremden Menschen zu nähern. Sich in welcher Art auch immer mit fremden Menschen, Kulturen oder Welten auseinanderzusetzen, bedeutet auch immer, ein bisschen Mut zu haben. Man sollte sich fragen, wie weit man mit Würde bei der Portraitfotografie gehen kann. Wie nah man jemanden mit der Kamera gehen kann, ist immer abhängig von der Situation.

Dafür ein Gefühl zu entwickeln, macht einen guten Fotografen aus. Dafür stehen ja unterschiedliche Kommunikationsformen zur Verfügung – auch nonverbale. Man muss nicht zwingend die Landessprache beherrschen. Ein ‚Nein’ sollte man aber immer akzeptieren. Je mehr es einem gelingt, die Distanz zum Gegenüber zu verringern, desto besser werden die Bilder. Es gibt die Tele-Profis, die gute Ergebnisse erzielen – aber eben selten wirklich herausragende. Die Nähe fehlt aber, wenn man aus großer Entfernung heranzoomt und abdrückt. Das ist etwas verlogen und feige.

„Meistens sind die Menschen sehr offen, wenn man ihnen freundlich und mit Respekt begegnet.“

Ich empfehle, sich vorher die Frage zu stellen, was für ein Bild man überhaupt machen möchte? In den meisten Fällen möchte man eine natürliche Situation einfangen, nichts Aufgesetztes. Ich nähere mich dafür am liebsten meinen Protagonisten so, dass ich nicht als Fremder in der Situation wahrgenommen werde und warte dann so lange, bis man mich gar nicht mehr wahrnimmt und alle das machen, was sie vorher getan haben.

Wenn man schüchtern ist, gibt es oft eine eigenständige Kommunikation im Kopf nach dem Motto: ‚Wenn ich das jetzt frage, dann gibt es bestimmt eine negative Antwort.’ In Wirklichkeit stößt man aber in den seltensten Fällen auf Ablehnung. Ein ‚Nein’ kann zwar vorkommen, das gilt es auch immer zu akzeptieren. Man ist auch immer Botschafter seines Landes oder seiner Zunft. Aber meistens sind die Menschen sehr offen, wenn man ihnen freundlich und mit Respekt begegnet.

Häufig ergeben sich daraus Kontakte und Einblicke über das ursprünglich beabsichtigte Foto hinaus. Das ist für mich der große Reiz an der Reisefotografie. Man bekommt dadurch Zugang in ungeahnte Welten. Die Kamera ist dafür ein wichtiges Vehikel.

Technik vs. Fotografischer Blick

„Früher hing ich mehr an der Technik, heute hänge ich mehr am Bild.“

„Ich versuche, das beste Bild zu machen, ohne mich zu stark auf die Technik oder eine bestimmte Kamera zu fokussieren Letztlich ist es egal, mit welcher Kamera man fotografiert.

Es gibt aus meiner Sicht keine Entschuldigung dafür, dass man kein gutes Bild machen konnte, weil man nicht die passsende Kamera dabeihatte.

Man muss sich nur mal die vergangene Kampagne für das iPhone anschauen, in der suggeriert wurde, dass man damit Fotos machen kann, deren Auflösung so hoch ist, dass sie sich für großflächige Abzüge eignen. Früher hing ich mehr an der Technik, heute hänge ich mehr am Bild.“

Kooperation mit Stephan Orth

Gulliver Theis hat einen Teil der Bilder zu dem Buch "Couchsurfing in Russland" von Stephan Orth beigesteuertIn Folge 37 habe ich mit dem Autoren Stephan Orth über sein Buch „Couchsurfing in Russland“ gesprochen. Einige der Fotos die darin enthalten sind, stammen von Gulliver.

Über die Zusammenarbeit mit Stephan sagt er: „Ich habe sein Buch ‚Couchsurfing im Iran’ zum Geburtstag geschenkt bekommen, es aber nicht gelesen. Es lag bei mir immer auf dem Nachttisch und wollte gelesen werden, bis irgendwann eine Bekannte sagte, dass sie Stephan persönlich kennengelernt hatte und dass er irgendwie zu mir passen würde. Sie meinte: ‚Treff’ den doch mal.‘

Dann dachte ich: ‚Oh, ich habe das Buch immer noch nicht gelesen, wie soll ich den treffen?’ Wir haben uns trotzdem getroffen. Damals steckte er gerade in den Vorbereitungen für das Russland-Buch und ich wiederum bin Russland-Experte, weil ich dort über zehn Jahre sehr intensiv gearbeitet habe.

Ich konnte ihm einige Tipps geben und habe mir gedacht, dass ich ja auch ein Stückchen mitfahren könnte. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, wenn man sich mit einem Schreiber über Inhalte unterhalten kann. Auch wenn es hin und wieder stört, wenn man in einem Interview dabeisitzen muss und einen gewissen Druck verspürt, seine Sache einigermaßen schnell zu machen, weil der Schreiber woanders hinmöchte.

Mit Stephan zusammenzuarbeiten war aber immer sehr angenehm, weil er die Seite des Fotografen versteht, da er selbst gerne fotografiert.

Ich war nicht bei dem ganzen Projekt dabei, sondern aus Effizienzgründen nur in der entscheidendsten und spannendsten Woche im Kaukasus. Gleichzeitig war das die Hinleitung zu einem anderen Projekt, das 2018 herauskommt.“

Gulliver Theis über…

…die Bedeutung von Instinkt und Antizipation in der Fotografie: „Man kann dem auf die Sprünge helfen. Ich habe früher sehr häufig die Bilder anderer Fotografen studiert. Nicht, um sie zu kopieren, sondern um zu verstehen, was ein gutes Bild überhaupt ausmacht. Wenn man die Frage beantworten kann, welche Bausteine es sind, die für einen das Bild stimmig machen, dann kann man daraus viel für seine eigene Fotografie lernen.“

„Wann gelingt mir mal ein richtig gutes Bild?“

…den Reiz der Fotografie: „Die Fotografie ist für mich eine zusätzliche Sprache. Eine Art der visuellen Kommunikation. Ein Punkt, der mir Selbstvertrauen gibt und viel Spaß bereitet. Eine Leidenschaft, die mich immer weiterforschen lässt in der Hoffnung, irgendwann mal ein gutes Bild zu machen. Noch habe ich es nicht geschafft – aber ich arbeite weiter daran.

Bei jedem Bild, das man ok findet, gibt es immer noch einen Punkt, mit dem man nicht zufrieden ist. Das treibt einen an. Auch nach zigtausenden Bildern denkt man: Wann gelingt mir mal ein richtig gutes Bild?

Ich habe schon einige Bilder gemacht, mit denen ich relativ zufrieden bin.

Ein Beispiel: Für eine Reisegeschichte war ich in Cádiz unterwegs für das englische Magazin „Wallpaper“.

Es gab eine Konstellation, die schon nahe an der Perfektion war. Oft hat man die Hoffnung, dass das Chaos sich so fügt, dass alles an seinem Platz ist. In diesem Fall ist das ziemlich gut gelungen.

Für mich ist das bis heute der gelungenste Konstellationsschuss – und hat es auf das Cover geschafft. Das war ein stolzer Moment, mal zumindest in die Nähe der Perfektion gekommen zu sein.“

…Reisefotografie: „Die Reisefotografie ist im Grunde nichts Anderes als so etwas wie Straßenfotografie. Das Spannende ist, dass man zwar bis zu einem gewissen Grad einwirken kann, aber man ist in der realen Welt.

Vielleicht hat man eine Vision, was man fotografisch festhalten möchte. Aber die Welt hat manchmal andere Pläne und macht nicht immer das, was man sich wünscht.

Selbst wenn man sich die Fotos von jemandem wie Henri Cartier-Bresson anschaut, der als der Meister des ‚entscheidenden Moments‘ gilt, stellt man fest, dass er über seine gesamte und sehr begabte Lebenszeit hinweg, auch nur 100 bis 200 Bilder gemacht, die ziemlich perfekt waren – die Meisterwerke.“

…die Lust am Fotografieren: „Auch wenn man über die Jahre eine Menge Erfahrung sammelt: Für mich ist das Spannenden an der Fotografie, dass man in jedes Bild wieder alles aufs Neue reinpacken muss. Man fängt jedes Mal wieder bei Null an.“

…die Zukunft der Berufsfotografie: „Das ist eine heikle Frage. Es ist nicht ganz klar, ob und wie es überhaupt weitergeht. Irgendwas geht kaputt und wird eingeschränkt in seinen Blüten. Wie in anderen Bereichen von Journalismus und Kultur werden die Bedingungen immer härter.

Das ist kein Pessimismus, aber die Aussichten, mit der Fotografie Geld zu verdienen werden immer schlechter. Das bedeutet nicht, dass es keine neuen Chancen gibt, der Wettbewerb und die Bedingungen werden aber zunehmend rauer.“

Shownotes

Gulliver Theis hat Kommunikationsdesign in Hamburg, Basel und New York studiert. Am Ende hat er sich jedoch für eine Karriere in der Fotografie entschieden.

Angefangen hat Gulliver im Werbe- und Peoplebereich. Später kamen Autos hinzu, die für seinen größten Karriere-Peak gesorgt haben. Seine Leidenschaft gehört aber der Reisefotografie.

Gullivers Fotos sind in großen Magazinen wie Stern, Geo, National Geographic oder Playboy gedruckt worden.

Folge Gulliver auf Facebook und Instagram.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:05:01
Dimitris Makrygiannakis: Remembering Life Through Photography http://gatesieben.de/podcast/dimitris-makrygiannakis/ Sat, 23 Dec 2017 23:31:00 +0000 http://gatesieben.de/?p=2564 http://gatesieben.de/podcast/dimitris-makrygiannakis/#respond http://gatesieben.de/podcast/dimitris-makrygiannakis/feed/ 0 In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision. In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision.

Until photography became a cornerstone of his life, Dimitris used his camera on his travels to make the normal touristic shots.

„Remembering my life through the art of photography is what keeps me going.“

These days, taking pictures has a different meaning for him. He says: „Sometime in 2010 and after a series of events I discovered artistic photography. Got totally hooked and since then photography is a part of my life everyday.

I started as a street photographer, but nowadays I will make photos of anything I find having artistic value. Family, friends, objects and still enjoying the streets. Remembering my life through the art of photography is what keeps me going.“

Among the photographers who have greatly influenced his style are Lukas Vasilikos and Achilles Nasios.

About the importance of having a mentor in photography, Dimitris says: „I think they are very important, because they have the experience and have developed a vision. Through discussions with them you discover things you have never thought of. It’s impressive how a photo that you might not be able to fully appreciate can change though the feedback of others – and ultimately it makes you look at it in another way. It’s not only all about changing your opinion about that particular photo. But you start thinking in other aspects.

„You can find exciting things to photograph at your doorstep and even in the smallest of places.“

For example, when I came back from India I still was very focused on street photography even though I had already started to work on other things.

And it was Achilles who encouraged to further broaden my view. He reminded me that photography was all around me. You don’t have to go to India to take interesting pictures. You can find exciting things to photograph at your doorstep and even in the smallest of places.

These things you might eventually discover yourself with time. But a good mentor can speed up that process in a helpful way. That’s why I think that mentors are needed in photography.“

The story behind the image

„This photo was shot in Stockholm in the summer of 2014. I think it was a promotional campaign of some kind of bodylotion. There were a lot of models laying on the floor. The funny thing was that it was a very cloudy day, there was no sun at all. That made it even more unusual and absurd – this whole scene of people pretending to be sunbathing.

„A lot of my photos include symbols.“

I sensed that there was some opportunity to take a good shot. But I was not quite sure about the how. So I started to snap a few pictures but I was not really satisfied with the results.

Then I started to walk around the mattress and hopefully I would find something. When I stood in front of the big pile of white bathrobes with the people behind it, I knew that I’d found the right spot.

The reason why I chose this image is because I like symbolism. A lot of my photos include symbols. In this particular one it’s the contrast between the naked bodies all separated and on the other hand the pile of bathrobes all mixed up and cluttered.“

„This image was created with intention. Here’s the story behind it: When my son was born in 2014, he was born two and a half months pre-mature. So, we stayed two months in the hospital. I have a whole set documenting that time which can be seen on my website.

This is one of the happier pictures. The first days and weeks were really tough. But when things started to get better and there were no worries about his life anymore, my son could finally spend time with us outside the small incubator for pre-mature babyies.

„I wanted to combine the happiness displayed on that arranged face with my family – but without including them fully in the frame.“

The book on the bed is „The Christmas Tree Bucket“ by Trent Parke. It’s mostly about his family.

I bought it when we were in the hospital because I wanted to look at something to get inspiration from, because now I had a family, too. And then I found that looking at the book also gave me strength. It made me dream of better times to come – and happier photos to shoot.

So, it was a very important book for me during that period.

One evening the three of us were in the room when I somehow got the idea for this arrangement. It started with the milk collectors inside the braw which reminded me of a pair of eyes. That sparked the idea to create a face. The tree on the cover of the book was the nose and the blanket I arranged so that it would look like a smiling mouth.

I wanted to combine the happiness displayed on that arranged face with my family – but without including them fully in the frame. That’s why I just included what was necessary to complete the meaning of the image, the rest I left out.

This photo is about family.“

„The similarity of the hair and the hand is striking in this image. That’s what called my attention. It’s a simple frame. Two elements, but they are strong enough to tell an interesting story. Or more than a story it’s just a magical moment.

„There are some funny dimensions in that image.“

What I also like about this image is that you cannot see the ground. You can only see the houses of the town. It’s almost as if the two characters were flying. In my eyes, the gentleman even looks a bit like Superman. On the other hand, he could also be a magician controlling the hair of people. There are some funny dimensions in that image.

At first I was aiming for another shot. I tried to catch the man through the thick glasses of another tourist. I kind of liked that scene, but then all of a sudden, I saw the moving hair of the girl and focused on that. Sometimes the best shots come while you are working on another idea.“

„This photo is another important one from my trip to India. For me it symbolizes India itself. It’s like the fairytale „The Black Swan“.

The ugly swan was left out and there came a metamorphosis. That metamorphosis I see in this photo. It talks to me of India as a nation. It’s a big country with a lot of problems, but it’s rapidly developing.“

Shownotes

Learn more about Dimitris Makrygiannakis on his website. He is also a member of the street photography collective „Burn My Eye“.

Follow Dimitris on Facebook, Instagram and Flickr.

For further reading, please check out the interview with Dimitri on my online photography magazine „The Art of Creative Photography“: „Day Dreaming With Eyes Wide Open“. On the same page you’ll also find a feature of Lukas Vasilikos: „Questions Without Answers“

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English. Some previous episodes are with street photographers Valérie Jardin („Street Photography – Creative Vision Behind The Lens“) and Rinzi Ruiz („Street Zen – Or Photography As A Meditative Practice“).

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision. In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 49:52
Jubiläumsfolge: Was war und wie es künftig weitergeht mit Gate7 http://gatesieben.de/podcast/jubilaeumsfolge-50/ Thu, 21 Dec 2017 13:50:26 +0000 http://gatesieben.de/?p=2576 http://gatesieben.de/podcast/jubilaeumsfolge-50/#respond http://gatesieben.de/podcast/jubilaeumsfolge-50/feed/ 0 Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen. Haben am Anfang drei bis vier Menschen im Durchschnitt die Folgen gehört – wahrscheinlich ausschließlich Freunde und Familie – so sind es heute schon deutlich mehr. Ich persönliche lerne in jedem Interview enorm viel. "Ein guter Reisender richtet sich nicht nach einem festen Plan und hat bei seiner Ankunft keine Vorsätze." Laozi – Das Buch vom Sinn und Leben Aus den Begegnungen mit außergewöhnlichen Personen ziehe ich die Motivation, dass Projekt voranzutreiben. Es freut mich, wenn die Gespräche mit Reisenden und Fotografen auch andere inspirieren, ihre Komfortzone zu verlassen, um diesen wunderbaren Planeten mit offenem Geist zu entdecken. Und natürlich auch mit der Kamera. Die Fotografie bietet nicht nur die Möglichkeit, Erlebtes zu dokumentieren, um sich später daran zu erinnern. Der Prozess ist ebenso wichtig, denn sonst erlebt man eine Reise nur durch den Sucher der Kamera. Das wäre schade. Ich würde mich daher freuen, wenn du auch weiterhin dabei bist, wenn es um die Frage geht, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie unterwegs nicht nur Land und Leute besser verstehen lernt – sondern auch sich selbst. Im Laufe des ersten Jahres hat sich Gate7 bereits verändert. Zum Beispiel gibt es nun auch Interviews auf Englisch. Der Podcast wurde durch einen Blog ergänzt. Und in der Rubrik "Meisterfotografen" beschäftige ich mich regelmäßig mit berühmten Künstler und arbeite heraus, was du von ihnen lernen kannst, um ein besserer Fotograf zu werden. Und auch für 2018 habe ich schon einige Ideen, wie ich das Projekt Gate7 weiterentwickeln möchte. Zentral ist dabei das Thema "Workshops". Die Vermittlung von Wissen im direkten Kontakt macht mir genauso viel Freude, wie das Podcasten und Bloggen. Im Herbst 2018 werde ich wieder nach Buenos Aires reisen. In Hamburg biete ich das ganze Jahr über Workshops und fotografische Stadtrundgänge an. Die Termine folgen in Kürze. Außerdem kannst du mich jederzeit für Einzelcoachings buchen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage dich einfach auf der Webseite www.gatesieben.de in den Newsletter ein. Darüber informiere ich auch über interessante Dinge zu den Themen Reise und Fotografie. Einen riesigen Gefallen kannst du mir mit einer Rezension des Gate7-Podcasts auf iTunes tun. Falls du nicht weißt, wie das funktioniert, findest du hier eine kurze Anleitung: Bewertung bei iTunes abgeben. Ehrliches Feedback hilft mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. Herzlichen Dank, dass du regelmäßig bei Gate7 reinhörst. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft dabei bist. Lass mich bitte wissen, welche Themen du dir wünscht und wenn du Vorschläge für interessante Interviewgäste hast. Auch für 2018 wünsche ich dir viel Spaß beim Reisen und Fotografieren! Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen.

Haben am Anfang drei bis vier Menschen im Durchschnitt die Folgen gehört – wahrscheinlich ausschließlich Freunde und Familie – so sind es heute schon deutlich mehr. Ich persönliche lerne in jedem Interview enorm viel.

„Ein guter Reisender richtet sich nicht nach einem festen Plan und hat bei seiner Ankunft keine Vorsätze.“ Laozi – Das Buch vom Sinn und Leben

Aus den Begegnungen mit außergewöhnlichen Personen ziehe ich die Motivation, dass Projekt voranzutreiben. Es freut mich, wenn die Gespräche mit Reisenden und Fotografen auch andere inspirieren, ihre Komfortzone zu verlassen, um diesen wunderbaren Planeten mit offenem Geist zu entdecken. Und natürlich auch mit der Kamera.

Die Fotografie bietet nicht nur die Möglichkeit, Erlebtes zu dokumentieren, um sich später daran zu erinnern. Der Prozess ist ebenso wichtig, denn sonst erlebt man eine Reise nur durch den Sucher der Kamera. Das wäre schade.

Ich würde mich daher freuen, wenn du auch weiterhin dabei bist, wenn es um die Frage geht, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie unterwegs nicht nur Land und Leute besser verstehen lernt – sondern auch sich selbst.

Im Laufe des ersten Jahres hat sich Gate7 bereits verändert. Zum Beispiel gibt es nun auch Interviews auf Englisch. Der Podcast wurde durch einen Blog ergänzt. Und in der Rubrik „Meisterfotografen“ beschäftige ich mich regelmäßig mit berühmten Künstler und arbeite heraus, was du von ihnen lernen kannst, um ein besserer Fotograf zu werden.

Und auch für 2018 habe ich schon einige Ideen, wie ich das Projekt Gate7 weiterentwickeln möchte. Zentral ist dabei das Thema „Workshops“.

Die Vermittlung von Wissen im direkten Kontakt macht mir genauso viel Freude, wie das Podcasten und Bloggen. Im Herbst 2018 werde ich wieder nach Buenos Aires reisen. In Hamburg biete ich das ganze Jahr über Workshops und fotografische Stadtrundgänge an. Die Termine folgen in Kürze.

Außerdem kannst du mich jederzeit für Einzelcoachings buchen.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage dich einfach auf der Webseite www.gatesieben.de in den Newsletter ein. Darüber informiere ich auch über interessante Dinge zu den Themen Reise und Fotografie.

Einen riesigen Gefallen kannst du mir mit einer Rezension des Gate7-Podcasts auf iTunes tun. Falls du nicht weißt, wie das funktioniert, findest du hier eine kurze Anleitung: Bewertung bei iTunes abgeben. Ehrliches Feedback hilft mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

Herzlichen Dank, dass du regelmäßig bei Gate7 reinhörst. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft dabei bist. Lass mich bitte wissen, welche Themen du dir wünscht und wenn du Vorschläge für interessante Interviewgäste hast.

Auch für 2018 wünsche ich dir viel Spaß beim Reisen und Fotografieren!

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Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen. - Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen.<br /> <br /> Haben am Anfang drei bis vier Menschen im Durchschnitt die Folgen gehört – wahrscheinlich ausschließlich Freunde und Familie – so sind es heute schon deutlich mehr. Ich persönliche lerne in jedem Interview enorm viel.<br /> "Ein guter Reisender richtet sich nicht nach einem festen Plan und hat bei seiner Ankunft keine Vorsätze." Laozi – Das Buch vom Sinn und Leben<br /> Aus den Begegnungen mit außergewöhnlichen Personen ziehe ich die Motivation, dass Projekt voranzutreiben. Es freut mich, wenn die Gespräche mit Reisenden und Fotografen auch andere inspirieren, ihre Komfortzone zu verlassen, um diesen wunderbaren Planeten mit offenem Geist zu entdecken. Und natürlich auch mit der Kamera.<br /> <br /> Die Fotografie bietet nicht nur die Möglichkeit, Erlebtes zu dokumentieren, um sich später daran zu erinnern. Der Prozess ist ebenso wichtig, denn sonst erlebt man eine Reise nur durch den Sucher der Kamera. Das wäre schade.<br /> <br /> Ich würde mich daher freuen, wenn du auch weiterhin dabei bist, wenn es um die Frage geht, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie unterwegs nicht nur Land und Leute besser verstehen lernt – sondern auch sich selbst.<br /> <br /> Im Laufe des ersten Jahres hat sich Gate7 bereits verändert. Zum Beispiel gibt es nun auch Interviews auf Englisch. Der Podcast wurde durch einen Blog ergänzt. Und in der Rubrik "Meisterfotografen" beschäftige ich mich regelmäßig mit berühmten Künstler und arbeite heraus, was du von ihnen lernen kannst, um ein besserer Fotograf zu werden.<br /> <br /> Und auch für 2018 habe ich schon einige Ideen, wie ich das Projekt Gate7 weiterentwickeln möchte. Zentral ist dabei das Thema "Workshops".<br /> <br /> Die Vermittlung von Wissen im direkten Kontakt macht mir genauso viel Freude, wie das Podcasten und Bloggen. Im Herbst 2018 werde ich wieder nach Buenos Aires reisen. In Hamburg biete ich das ganze Jahr über Workshops und fotografische Stadtrundgänge an. Die Termine folgen in Kürze.<br /> <br /> Außerdem kannst du mich jederzeit für Einzelcoachings buchen.<br /> <br /> Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage dich einfach auf der Webseite www.gatesieben.de in den Newsletter ein. Darüber informiere ich auch über interessante Dinge zu den Themen Reise und Fotografie.<br /> <br /> Einen riesigen Gefallen kannst du mir mit einer Rezension des Gate7-Podcasts auf iTunes tun. Falls du nicht weißt, wie das funktioniert, findest du hier eine kurze Anleitung: Bewertung bei iTunes abgeben. Ehrliches Feedback hilft mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. <br /> <br /> <br /> Herzlichen Dank, dass du regelmäßig bei Gate7 reinhörst. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft dabei bist. Lass mich bitte wissen, welche Themen du dir wünscht und wenn du Vorschläge für interessante Interviewgäste hast.<br /> <br /> Auch für 2018 wünsche ich dir viel Spaß beim Reisen und Fotografieren! Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 7:27
Martin Waltz: Streets Of Berlin http://gatesieben.de/podcast/martin-waltz-street-photography-berlin/ Sun, 17 Dec 2017 20:08:52 +0000 http://gatesieben.de/?p=2538 http://gatesieben.de/podcast/martin-waltz-street-photography-berlin/#respond http://gatesieben.de/podcast/martin-waltz-street-photography-berlin/feed/ 0 Leidenschaft für Street Photography: Martin Waltz verrät, warum er mit der Kamera die Skurrilitäten menschlichen Lebens in der Großstadt Berlin einfängt. In diesem Interview spreche ich mit dem Berliner Fotografen Martin Waltz über seine Faszination, das urbane Leben abzubilden. Ursprünglich aus Heidelberg, lebt er seit 1984 in der Hauptstadt. Für seine Bilder hat Martin zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Seine Leidenschaft gehört der Street Photography: „Was mich antreibt ist, das menschliche Leben auf eine fotografische Art abzubilden. So wie es sich darstellt – in seinen Höhen und Tiefen.“

„Urbanes Leben zu erfassen und abzubilden – das finde ich spannend.“ Martin Waltz

Zur Fotografie ist Martin durch seinen Vater gekommen. „Es ging ganz früh los“, erzählt er: „Mein Vater war ein begeisterter Fotoamateur und hat mir früh die Grundlagen von Bildkomposition beigebracht und mir gezeigt, wie man Filme entwickelt. Ich hatte meine eigene Dunkelkammer.“

Heute arbeit Martin zwar auch als editorialer Fotograf für Unternehmen: „Die Street Photography ist aber das Genre, das mich neben der Portraitfotografie am meisten interessiert. Urbanes Leben zu erfassen und abzubilden – das finde ich spannend.“

Die Kamera hat Martin immer dabei. „Wenn ich irgendwo hingehe, achte ich darauf, vorher und nachher etwas Luft zu lassen, um zu fotografieren“, sagt er: „Das ist die Regelmäßigkeit, die ich brauche, um im Training zu bleiben.“

An Berlin schätzt Martin die Vielseitigkeit: „Einerseits gibt es sehr schicke Viertel mit gut sanierten Gebäuden. Andererseits gibt es auch heruntergekommene Ecken. Architektonisch bietet Berlin einen unheimlich abwechslungsreichen Mix.

„Menschliches Leben in der Stadt: Das ist oft ja recht skurril, wenn man sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen. Fotografie ist eine Form, das auszudrücken.“

Ich wohne in Mitte. In meiner Straße gibt es Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, aus der Nazi-Zeit, aus dem Sozialismus und aus der Zeit nach der Wiedervereinigung – alles bunt gemischt.

Genau diese Mischung ist es, die Berlin so reizvoll macht. Außerdem ist Berlin eine polyzentrische Stadt, alles verteilt sich.

In jedem Viertel gibt es interessante Dinge zum Fotografieren.“

Fotografie ist über die Jahre zu einem elementaren Begleiter in Martins Leben geworden. „Für mich ist es eine künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit dem, was menschliches Leben in der Stadt ausmacht. Das ist oft ja recht skurril, wenn man sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen. Fotografie ist eine Form, das auszudrücken“, erklärt er, was ihn am Bildermachen fasziniert.

Die Geschichte hinter dem Bild

„Ich habe mir gedacht: ‚Schade, Chance verpasst.'“

„Wenn man das Bild sieht, denkt man: Wow, genau im richtigen Moment die Kamera hochgerissen und auf den Auslöser gedrückt.

Tatsächlich steckt ein sehr langsamer Prozess dahinter. Zuerst ist die Limousine an mir vorbeigefahren. Ich hörte die Musik und die Rufe der Frau. Meine Kamera war in diesem Moment aber ohne Blitz in meiner Fototasche. Ich habe mir gedacht: ‚Schade, Chance verpasst.‘

Dann sprang die nächste Ampel aber auf rot und ich lief wieder an dem Auto vorbei. Doch meine Kamera war immer noch verstaut. Nun habe ich mir aber gedacht: Vielleicht lohnt es sich, sie herauszuholen.

Als die Ampel auf grün sprang, war ich endlich bereit. Und jetzt kam auch noch das Element Glück hinzu. Die Frau lehnte sich weit aus dem Fenster und rief laut auf die Straße hinaus.“

Wahrnehmung und Antizipation

Martin Waltz: „Manchmal höre ich Musik, weil es mich rausnimmt und erlaubt, Abstand zu schaffen auf der Straße, wenn ich dicht auf Leute zugehe.

Oft verzichte ich aber auch auf Musik, weil der Lärm auf der Straße aussagekräftig ist und man oft akustisch mitbekommt, dass etwas passiert. Etwas wird lauter, schriller oder bedrohlicher. Dann wird man aufmerksam und geht auf die Szene zu.

Die Fähigkeit, antizipieren zu können, ist außerdem extrem wichtig.

In meinen Workshops fällt mir oft auf, dass die Teilnehmer sehr fokussiert darauf sind, was unmittelbar um sie herum passiert – und so letztlich dem Leben hinterherhecheln.

Ich schaue dagegen meist in einem Radius von zehn Metern. Das hat den Vorteil, dass ich dadurch mein Auge schon lange vorher auf einer Entwicklung habe, bevor das eigentlich interessante Ereignis kommt.

Wenn ich tatsächlich fotografiere, habe ich schon 30 Sekunden lang die Geschichte verfolgt und kann dann scheinbar völlig entspannt auf den Auslöser drücken.

Die Antizipation ist das eine. Außerdem ist es wichtig, die Kamera so eingestellt zu haben, dass man nur noch auf den Auslöser drücken muss.

Bei Tageslicht wähle ich typischerweise Blende 8, ISO ist auf Automatik bis 6400 eingestellt und die Belichtungszeit 1/250.“

„Die meisten Leute beschimpfen oder verprügeln einen nicht, wenn man sie fotografiert.“

„Zu diesem Bild gibt es eine Geschichte. Wir alle erinnern uns noch an den Anschlag auf die redaktion der Satire-Zeitschrift ‚Charlie Hebdo‘ im Januar 2015. Mich hat das unglaublich bewegt.

Als ich von einer Gedenkveranstaltung in der Näher der französischen Botschaft in Berlin gehört, bin ich da sofort hingegangen.

Als ich dieses Bild gemacht habe, war mir klar, dass dieser trotzig hochgehaltene Stift extrem klar sichtbar sein musste. Gleichzeitig musste der Hintergrund unscharf werden. Das habe ich durch eine extrem offene Blende erreicht. Den Fokus musste ich dadurch natürlich exakt auf den Stift legen.

Das Entscheidende ist: Wenn man etwas Interessantes sieht, sollte man sich die Zeit nehmen, das Motiv optimal umzusetzen und die Details sauber herauszuarbeiten.

An sich interessieren mich Demonstrationen oder Kundgebungen nicht besonders. Diese Gedenkveranslteung fand ich aber spannend – das war ein ganz außergewöhnlicher Moment.

Menschen auf solchen Veranstaltungen sind in der Regel darauf vorbereitet, möglicherweise fotografiert zu werden. Wenn man also etwas schüchtern ist, ist das auch eine gute Gelegenheit, diese abzulegen. Und man stellt fest, was alle Straßenfotografen irgendwann erfahren: Die meisten Leute beschimpfen oder verprügeln einen nicht, wenn man sie fotografiert.

Am Anfang habe ich – wie viele andere Straßenfotografen – auch gedacht: Ich drücke auf den Auslöser und die Welt geht unter, wenn ich wildfremde Menschen fotografiere. Nichts passiert aber. Und dann denkt man sich: Vielleicht kann ich noch ein bisschen näher gehen. So tastet man sich langsam heran und überwindet seine Scheu.“

„Ich war schon drauf und dran wegzugehen, als die Frau anmarschiert kam.“

„Das Bild habe ich von einer Brücke aus gemacht und ist eines der wenigen, das ich mit dem 85mm-Objektiv aufgenommen habe und nicht mit einem Weitwinkel.

Eigentlich war ich an dem Nachmittag schon viel zu spät dran. Das ganze Licht war schon weg bis auf ein klitzekleines Dreieck, das aber auch rapide abnahm. Ich war schon drauf und dran wegzugehen, als die Frau anmarschiert kam.

Der Kontrast war wunderbar: Das Licht passte und die rote Farbe des Kleids ebenfalls.

Ganz lustig in diesem Zusammenhang: Das Bild habe ich vor Jahren in einer intensiven Schwarzweiß-Phase aufgenommen. Durch Zufall habe ich es dann auch mal in Farbe entwickelt und war positiv überrascht.

Mit großer Freude habe ich festgestellt, dass es in Farbe noch besser als in S/W aussieht. Da funktioniert es zwar auch – die Komposition ist sauber, das Spiel aus Licht und Schatten ist vorhanden. Aber in Farbe ist es noch mal ein ganz anderes Thema.

Der geduldigste Mensch der Welt bin ich zwar nicht. Wenn eine Situation stimmig ist, dann kann es aber durchaus vorkommen, dass ich eine Weile dort warte, bis die passenden Akteure vorbeikommen. In diesem Fall bin ich froh, dass ich ausgeharrt habe. Es hat sich gelohnt.“

„Ich habe die Kameras ja nicht, damit sie toll im Schrank aussehen und einen hohen Wiederverkaufswert haben – sondern damit ich sie benutze.“

„Das Bild ist beim ‚Festival of Lights‘ entstanden. Eigentlich ist das eine eher kitschige Veranstaltung, bei dem Gebäude bunt angestrahlt werden. Dann stellen sich hunderte von Fotografen mit ihren Kameras auf Stativen davor und machen alle exakt das gleich Bild. Das finde ich langweilig.

Das Tolle bei diesem Event ist aber, dass das Licht von riesigen Projektoren an die Fassade geworfen wird. Wenn man dann noch das Glück hat, dass es regnet, dann hat man ein ganz starkes Licht und die Spiegelung im Wasser. Das reicht für ein gutes Bild.

Auch bei schlechtem Wetter lohnt es sich, vor die Tür zu gehen. Regen ist ein dankbares und extrem spannendes Motiv – vor allem in der Nacht oder in Kombination mit ein bisschen Sonnenschein.

Ich habe immer einen Regenponcho und einen Regenschirm dabei, damit ich einen Schauer gut überstehe. Die Kamera muss das ohnehin aushalten. Da bin ich nicht zimperlich.

Diese Bild habe ich mit einer Fuji-X-100 aufgenommen, die ich gerade neu hatte. Die ist nicht besonders wasserresistent. Da habe ich dann eben etwas genauer mit dem Regenschirm gearbeitet. Am Ende habe ich die Kameras ja nicht, damit sie toll im Schrank aussehen und einen hohen Wiederverkaufswert haben – sondern damit ich sie benutze.

Ich habe aber auch noch nie eine Kamera gehabt, die dem Regen zum Opfer gefallen ist. Wenn ein paar Kontakte nass sind, kann die Elektronik zwar schon mal verrückt spielen – das gibt sich aber schnell, wenn die Kamera wieder trocken ist.“

„Man selbst kann häufig schlecht einschätzen kann, welche Bilder in den Augen von anderen gut funktionieren und welche nicht.“

„Das ist ein Beispiel für ein typisches Straßenfotografie-Bild. Verschiedene Elemente aus unterschiedlichen Ebenen sind zusammengepackt, um eine visuelle Absurdität zu erzeugen.

In diesem Fall ist es eine Frau, die scheinbar einen Fahrradampelkopf hat.

Die Geschichte dahinter ist, dass ich die Szene gesehen habe und mir sicher war, dass es funktionieren würde. Ich habe dann aber bestimmt zehn Mal angesetzt, bis ich den richtigen Winkel gefunden hatte.

Bei allen anderen Bildern guckte die Nase hervor oder irgendetwas anderes störte. Solchen Szenen muss man oft aus unterschiedlichen Perspektiven fotografieren, bis man die optimale Eistellung gefunden hat.

Eine andere spannende Geschichte zu diesem Bild: Ich selbst fand das Motiv gar nicht so toll. Irgendwie ganz witzig, aber eben auch nicht mehr. Alle anderen fanden das aber unglaublich komisch – selbst meine Frau, die normalerweise nie meine Bilder kommentiert. Das zeigt, dass man selbst häufig schlecht einschätzen kann, welche Bilder in den Augen von anderen gut funktionieren und welche nicht.“

Auszüge aus dem Interview

Wie wichtig ist dir die Meinung anderer? „Die ist mir schon wichtig. Sonst würde man Bilder nicht öffentlich zugänglich machen. Es gibt aber unterschiedliche Arten der Zustimmung – es ist immer auch eine Frage, wer zustimmt.

Die Zustimmung meiner Frau, die überhaupt keine Fotografin ist, ist deswegen spannend, weil sie ein gutes visuelles Gespür für Dinge besitzt. Diese interessierte Laiensicht finde ich sehr spannend.

Wenn ich mich zwischen zwei Versionen von Bildern nicht entscheiden kann, hole ich mir auch oft Rat von meinen beiden Söhnen. Die sind 12 und 13 Jahre alt und haben von Fotografie überhaupt keine Ahnung. Aber beide verfügen über eine gute intuitive Wahrnehmung davon, was bei einem Bild funktioniert und was nicht.

Und dann gibt es natürlich ein sachverständiges Publikum in der Kunstwelt, andere Fotografen – alle mit ihren ganz eigenen Kriterien.

Konzepte in der Bildkomposition, wie zum Beispiel der „Goldene Schnitt“, sind Regeln, die man anwenden kann oder nicht. Wenn man ein Bild danach ausrichtet, wirkt es in der Tat oft harmonischer. Das funktioniert im Großen und Ganzen schon. Genauso spannend ist es jedoch, diese Regeln hin und wieder bewusst zu brechen.“

Wie entwickelt man einen eigenen fotografischen Blick? „Visuelle Belesenheit ist ein ganz wichtiger Punkt. Ich glaube, man kann schwer Bilder machen, wenn man nicht weiß, welche Bilder schon in der Welt gemacht worden sind. Sei es in der Fotografie, in der Malerei oder im Bereich Film.

Man sollte eine Idee davon haben, was visuell in der Welt passiert. Ich bin immer ein visuell neugieriger Mensch gewesen. Ich gehe gerne in Museen und Galerien.

Wenn ich die Werke anderer Künstler betrachte, dann sage ich nicht: Das finde ich gut oder schlecht. Ob ich Rot oder Blau mag, ist nur eine Frage meines Geschmacks. Das ist sehr subjektiv und sagt nichts Qualifiziertes aus.

Wenn jemand pauschal sagt, dass ihm meine Bilder nicht gefallen, kann ich damit nichts anfangen. Wenn er sagt, das ist ein Abklatsch von Henri Cartier-Bresson, dann kann ich hingegen sagen: ‚Ok, ich verstehe, was du meinst, lass’ mich darüber kurz nachdenken, ob du Recht hast oder nicht.‘

Ich lasse den ersten Eindruck wirken und kehre dann nach einer Weile noch mal zurück. Dann interessiert mich nicht meine Bewertung, sondern ich analysiere für den Prozess und frage mich:

  • Wie hat der Künstler das gemacht?
  • Wie ist die Serie aufgebaut?
  • Wie ist er mit Farbe umgegangen?
  • Was ist mit der Komposition?

Das fotografische Motiv kann völlig banal sein – das interessiert mich nicht. Es geht nur um den Prozess dahinter.

Ein anderer wichtiger Punkt ist: Man sollte lernen, dass man selbst eigentlich im Normalfall Schwachsinn fotografiert und das ein gutes Bild ein Freak-Event ist. Das passiert mal, ist aber sehr selten.

Im Zweifel drücke ich daher die Löschtaste und halte mich nicht mit durchschnittlichen Bildern auf. Ich führe nicht eine halbe Stunde irgendwelche Stunts in Lightroom oder Photoshop auf, um daraus noch irgendwas zu machen – das lohnt sich nicht.“

Wie gehst du vor, wenn du an einen neuen Ort kommst? „Es ist wichtig, den Vibe eines Ortes aufzunehmen. Es gibt Leute, die landen irgendwo, sind noch im Jetlag – aber fotografieren schon drauf los.

Ich kann das nicht. Ich brauche eine gewisse Zeit und muss eine Idee von dem Ort bekommen. Erst wenn ich die bekommen habe, fange ich an zu fotografieren – nicht vorher.“

Was ist der Unterschied zwischen Street Photography und Reisefotografie? „Beides kann sehr ähnlich sein. Das Interesse eines Straßenfotografen orientiert sich typischerweise am Profanen der Straße. Der Reisefotograf versucht hingegen das Besondere eines Ortes herauszustellen.

Ein Reisefotograf würde auf einem Street-Food-Markt zum Beispiel das bunte Essen fotografieren, um zu zeigen: ‚Guck’ mal, was es da alles zu essen gab, was es bei uns nicht gibt.‘

Das würde einen Straßenfotografen jedoch nicht interessieren. Wenn aber zufällig jemand vorbeikommt und etwas in der gleichen Farbe trägt, wie das Essen – dann sagt er: ‚Das ist mein Bild!‘ Unabhängig davon, was gerade auf dem Grill liegt.

Und Straßenfotografen grasen in der Regel keine Sehenswürdigkeiten ab. Wenn man als Reisefotograf beispielsweise nach Athen kommt, ist es schwer, kein Bild der Akropolis zu haben. Und sei es aus der Ferne von unten aus der Stadt heraus. Doch irgendwie muss man das gecovert haben. Als Straßenfotograf kann man die Akropolis indes guten Gewissens ignorieren.“

Shownotes

Mehr über Martin Waltz erfährst du auf seiner Webseite. Sein Wissen gibt er regelmäßig in Workshops weiter. Es ist auch möglich, Martin als Einzelcoach zu buchen. Gemeinsam mit anderen Fotografen hat er das Street Photography Collective „Berlin1020“ gegründet.

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Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Leidenschaft für Street Photography: Martin Waltz verrät, warum er mit der Kamera die Skurrilitäten menschlichen Lebens in der Großstadt Berlin einfängt. Leidenschaft für Street Photography: Martin Waltz verrät, warum er mit der Kamera die Skurrilitäten menschlichen Lebens in der Großstadt Berlin einfängt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:01:52
Meisterfotografen: 7 Lektionen von Henri Cartier-Bresson für bessere Bilder http://gatesieben.de/fotografie/meisterfotografen-henri-cartier-bresson/ Thu, 14 Dec 2017 16:00:53 +0000 http://gatesieben.de/?p=2074 http://gatesieben.de/fotografie/meisterfotografen-henri-cartier-bresson/#respond http://gatesieben.de/fotografie/meisterfotografen-henri-cartier-bresson/feed/ 0 Henri Cartier-Bresson hat den Begriff "entscheidender Moment" in der Fotografie geprägt. Erfahre, was dahinter steckt und wie du das Konzept des legendären französischen Fotografen effektiv für ausdrucksstärkere Bilder nutzt.

To photograph is to hold one’s breath, when all faculties converge to capture fleeting reality. It’s at that precise moment that mastering an image becomes a great physical and intellectual joy.

Henri Cartier-Bresson

In dem Essay-Band „Der Augenblick der Fotografie“ beschreibt der Autor John Berger ein kurzes Treffen mit Henri Cartier-Bresson.

Die beiden unterhalten sich über das Wesen der Fotografie. Dabei verrät der legendäre französische Fotograf und Gründer der Bild-Agentur „Magnum Photos“ einige bemerkenswerte Details über seinen kreativen Prozess bei der Suche nach Motiven.

Der „entscheidende Moment“ in der Fotografie

Henri Cartier-Bresson liefert eine Erklärung dafür, was er mit „entscheidender Moment“ meint.

Ein Begriff, den er selbst prägte und damit den richtigen Augenblick bezeichnet, um auf den Auslöser der Kamera zu drücken.

Laut Henri Cartier-Bresson ist Fotografie einfach „das Drücken des Auslösers zur richtigen Zeit“. Klingt banal – oder? Dennoch ist die Feststellung ebenso richtig wie komplex.

Und überhaupt: Wer würde es wagen, die Expertise des Mannes in Frage zu stellen, den viele als das „Auge des 20. Jahrhunderts“ verehren?

Natürlich verbirgt sich hinter der einfach klingenden Definition von Cartier-Bresson eine Menge mehr. An erster Stelle steht, dass man überhaupt in der Lage sein muss:

1.) den richtigen Moment zu erkennen …

und

2.) … die Kamera bereit zum Abdrücken zu haben.

Die gute Nachricht ist, dass man seinen fotografischen Blick so schulen kann, dass man den entscheidenden Moment kommen sieht oder zumindest erahnt.

Was meinte Henri Cartier-Bresson, wenn er vom „entscheidenden Moment“ sprach?

Kein Zweifel, viele großartige Fotos sind das Resultat von spontanen, unvorhersehbaren Momenten, die sich vor der Linse des Fotografen abgespielt haben.

In solchen Fällen ist eine Mischung aus Glück und flinken Händen der Schlüssel dafür, das flüchtige Geschehen festzuhalten, bevor die Szene vorbei ist. Das gilt besonders für Street Photography und Dokumentarfotografie.

Andererseits kann man sich durchaus auf scheinbar lautlos vorbeihuschende Augenblicke vorbereiten, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, diese doch einzufangen.

Instinkt ist bis zu einem bestimmten Grad trainierbar.

Zu allererst kannst du dich mit einem Ort im Vorfeld vertraut machen. Wenn du eine Umgebung entdeckst, die sich aus deiner Sicht gut für ein Shooting eignet, solltest du so viele Informationen wie möglich sammeln, bevor du überhaupt die Kamera zum ersten Mal in die Hand nimmst.

Mache dich so vertraut wie möglich mit der Umgebung:

  • Wie ist der Lichteinfall zu bestimmten Tageszeiten?
  • Wie fallen die Schatten?
  • Wo und wie wird das Licht reflektiert?
  • Welche „Kulissen“ und „Bühnenbilder“ sind denkbar?
  • Welche Requisiten bietet der Ort? Bäume? Gebäude? etc.
  • Wenn es ein belebter Ort ist, dann studiere genau, von wo die Menschen kommen? In welche Richtung bewegen sie sich? An welchen Punkten könnte es zu spannenden Überschneidungen mit der Umgebung kommen?
  • Welche Perspektiven gibt es? Kannst du zum Beispiel auf eine Mauer steigen? Oder gibt es umgekehrt die Möglichkeit, die Froschperspektive zu wählen.

Das sind nur ein Anregungen, wie du vorgehen kannst. Nutze deine Fantasie und caste deine Bühne so detailliert wie möglich.

Du wirst feststellen, dass es gibt unendlich viele Möglichkeiten gibt, dem „entscheidenden Moment“ auf die Sprünge zu helfen oder ihn sogar ein Stück weit zu kontrollieren.

Für die Komposition eines Bildes entscheidende Elemente wie Licht, Farbe, Form, Textur oder Linien oder Texturen lassen sich wunderbar im Vorab analysieren, damit du dich im richtigen Moment auf das Drücken des Auslösers konzentrieren kannst.

Slideshow der besten Fotos von Henri Cartier-Bresson

https://vimeo.com/35760410

Um noch deutlicher zu machen, wie Henri Cartier-Bresson den „entscheidenden Moment“ in seinen Bildern bannte, findest du unten zwei Beispiele.

Beide Fotos wurden an einem Ort aufgenommen, der sowohl eine spannende Bühne als auch einen natürlichen Rahmen lieferte.

In dem ersten Fall ist es die Geometrie der Treppe, des Asphalts und des Verlaufs der Straße. Bei dem zweiten Foto ist es das Loch in der Wand, das einen perfekten Rahmen für das Geschehen bildet.

Wenn du als Fotograf solche Orte gefunden hast, brauchst du nichts weiter zu tun als warten, bis sich alle Elemente im perfekten Moment fügen. Geduldig, wie eine Spinne im Netz.

Im Fall von Henri Cartier-Bresson kam irgendwann ein Radfahrer um die Ecke beziehungsweise die Kinder positionierten sich in scheinbar arrangierter Harmonie um das Loch in der Mauer herum.

Beispiele für den „entscheidenden Moment“ in den Bildern von Henri Cartier-Bresson

Du siehst also, dass es nicht immer einzig darum geht, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Glück und Zufall heißt jeder gute Fotograf natürlich willkommen. Allein davon abhängig ist er aber nicht. Außerdem gehört ein hohes Maß an Instinkt dazu, um herausragende Bilder zu machen.

Es ist möglich, deinen fotografischen Blick so zu trainieren, dass du in der Lage bist, den „entscheidenden Moment“ zu antizipieren – auf einer unterbewussten Ebene. Es erfordert viel Übung, um diese Fähigkeit zu entwickeln. Aber es lohnt sich, sein Auge im fotografischen Sehen zu schulen. Du wirst sehen, wie sich die Qualität deiner Fotos mit der Zeit dramatisch verbessert. All deine Erfahrungen fließen ein in deine Aufnahmen – oder wie es Henri Cartier-Bresson in einem Interview mit John Berger ausdrückte:

Nothing gets ever lost. All that one has seen is always going to be present.

Henri Cartier-Bresson betont die Bedeutung von Disziplin und kontinuierlichem Training des Auges. Jede Erfahrung und jedes Foto, das man macht, unterstützt den langen und niemals endenden Prozess hin zu einem eigenen und unverwechselbaren fotografischen Stil.

Das Gute daran: Du musst nicht einmal immer eine Kamera zur Hand haben.

Ob in der U-Bahn, auf der Straße oder in Gesellschaft von Freunden – egal, wo du bist, versuche deine Umgebung fotografisch zu sehen. So, als würdest du mit deinen Augen durch den Sucher einer Kamera schauen.

Welchen Ausschnitt würdest du wählen? Wann würdest du den Auslöser drücken? Das ist ein spannendes Experiment, das dir dabei hilft, Motive um dich herum zu erkennen. Stelle dir immer wieder die Frage: Wie würde das aussehen, wenn ich davon ein Foto mache?

Das Leben von Meisterfotograf Henri Cartier-Bresson war reich an extremen Erfahrungen: Er streifte als Jäger durch den Dschungel, litt als Kriegsgefangener und gründete 1947 gemeinsam mit Robert Capa, David Seymour und George Rodger die mittlerweile legendäre Bild-Agentur „Magnum Photos“.

Aber auch der Alltag ist reich an wundervollen Augenblicken. In jedem Moment steckt etwas Zauberhaftes. Und die Fotografie ist ein Werkzeug, dies zu erkennen.

Linktipps

Henri Cartier-Bresson: Das Auge des Jahrhunderts

Henri Cartier-Bresson: Here and Now

Henri Cartier-Bresson: The Decisive Moment

Henri Cartier-Bresson: Der Schnappschuss und sein Meister

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Henri Cartier-Bresson hat den Begriff "entscheidender Moment" in der Fotografie geprägt. Erfahre, was dahinter steckt und wie du das Konzept des legendären französischen Fotografen effektiv für ausdrucksstärkere Bilder nutzt. Henri Cartier-Bresson hat den Begriff "entscheidender Moment" in der Fotografie geprägt. Erfahre, was dahinter steckt und wie du das Konzept des legendären französischen Fotografen effektiv für ausdrucksstärkere Bilder nutzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 15:48
Rinzi Ruiz: Street Zen – Or Photography As A Meditative Practice http://gatesieben.de/podcast/rinzi-ruiz-street-zen/ Sun, 10 Dec 2017 19:03:30 +0000 http://gatesieben.de/?p=2430 http://gatesieben.de/podcast/rinzi-ruiz-street-zen/#respond http://gatesieben.de/podcast/rinzi-ruiz-street-zen/feed/ 0 In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative excercise. He calls it "street zen". Rinzi says: "Photography can change our minds, our emotions and many other things." In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative exercise. He calls it „street zen“. Rinzi says: „Photography can change our minds, our emotions and many other things.“

When he found himself in a creative slump and stressed out working as an art director, street photography helped Rinzi to re-connect with the artist inside of him. He says: „I felt that over the years I had lost of part of myself, going up as a creative person. Basically, I was losing myself to the corporate life. I needed to find something to bring back my creativity.“

Walking around taking pictures not only made Rinzi grow as an artist, it also helped him to deal with stress and opened his eyes to what was happening around him.

Since then the love to explore the world through the viewfinder of his camera has never stopped.

Asked for his „why“ in photography, Rinzi replies:

„One of the goals of a being a photographer is creating a photograph that means something. An image that people can relate to, or that can produce an emotion when somebody sees it.“

Besides talking about the meaning of street zen and the transformative power of photography, we do some storytelling with four of Rinzi’s images.

The story behind the image

„As a photographer it’s so important to be able to see that quality of light.“

„One thing I learnt early on about photography is the importance of light. The works of Ray K. Metkger come to mind. He was one of the main people that inspired me, as well as Roy DeCarava.

I literally walked around for a year practicing to see the light better.

This is a good example from that time. This is what I wanted to focus on and really be able to distinguish and learn what types of qualities of light I wanted to work with. As a photographer it’s so important to be able to see that quality of light.

I don’t do a lot of silhouette type of shots. But this is one of the ones that helped me to produce images that are graphically striking.

My photos were ok before, but once I started to focus on studying light I never looked back – I just kept going and got even more excited about what I was doing. I had a goal – and kept shooting.

This is one of the results.“

„He reminded me of a mignon, the cartoon character, as far as the face goes and where the magnifying glass was in it.“

„It’s the famous Starbucks on Spring Street in downtown Los Angeles.

There’s a big mural across the street. You can’t miss it. If you take a picture in that area you are likely to get a piece of that mural in your shot.

I had just gotten the 90mm XF from Fuji and wanted to test it out and didn’t have anybody to take portraits of. So I tested it out on the streets.

I took about five or six images of this gentleman with his magnifying glass from a few different angles. But this is the one I like the best – compositionally and it told a better story of what he was doing. He reminded me of a mignon, the cartoon character, as far as the face goes and where the magnifying glass was in it.

I had never before seen anybody with that kind of magnifying glass working on something. So it made for a very interesting photograph.“

„I don’t do a lot of street portraiture. But when it happens, it happens organically.“

„This is an example of some of the kind of street portraiture that I do. It also involves focusing on light.

This gentleman happened to play his music exactly where the light was happening. The light on him was amazing. And the fact that it falls right on his fingers really did it for me.

I made eye contact with him, showed my camera and he nodded. So I took a bunch of pictures of him. Probably two or three minutes.

I don’t do a whole lot of street portraiture in the sense of stopping somebody and talking to them. But when it happens, it happens organically. There has to be an attraction. I have to feel compelled to take a picture of them.

I either approach them and start a conversation or they approach me. Then while we are talking I lift up the camera and start taking pictures.

It has to be an interesting person. Because usually I’m in a zone. But every now and then I notice somebody in a position where the light is hitting them really well or they are a character within themselves. Then I say: ‚Ok, I have to take this picture.‘ I either approach them non-verbally, just showing my camera, or ask them directly for permission.

„Most people don’t want confrontation, for example. So if you are taking pictures of them, they are not going to yell at you right away.“

I sometimes show them the photo afterwards. One time somebody said: ‚That’s probably the best photo anyone has ever taken of me. That gave me some thought. There are a lot of people walking around that don’t have a lot of pictures taken of them or they have such a low self-esteem that they don’t like having pictures taken of them.

That ties in with a lot of things I’ve been observing about human nature. When you walk around enough you start to notice things about different people and also a generalization of most people.

Most people don’t want confrontation, for example. So, if you are taking pictures of them, they are not going to yell at you right away. It’s usually a certain type that will. And it’s maybe they are not on medication. (laughs) Or they are already aggressive to begin with.“

„I wish people would dress up a lot better these days.“

„Just the hat. A very simple light-and-shadow-situation.

Looking at pictures from the Forties or Fifties, everybody is wearing a fedora and it just makes for a good photo. I love the style of it – it’s very noir.

This is a good example of my work that involves a fedora.

I wish people would dress up a lot better these days. Some people still do though and I make it a goal to find them.

Especially in downtown L.A. in certain areas where the older buildings are, aesthetically the person dressed in an interesting way mixed with the background can present a photo that seems a bit timeless. I attempt to produce work that has that feeling to it. It could have been shot today, or years ago. That doesn’t really matter.

It makes for a challenge for all of us walking around in the streets taking pictures to find people who are still doing something other than talking on their mobile phone. Our eyes can basically cancel out all these people and focus on those who are still active in life.“

More information about Rinzi Ruiz

https://www.youtube.com/watch?v=eaxI70scbwE&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=3XL78sliyos

https://www.youtube.com/watch?v=fYUAmkvT2ok

Shownotes

Street Photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative practice and explains what the term street zen means.Rinzi Ruiz is a street photographer based in Glendale, California.

At a young age, he started out drawing and painting.

Later on in 2008 he slowly moved away from fine arts and developed a passion for photography.

Taking pictures serves him as form of meditative practice – or „Street Zen“ as he calls it.

He worked as a graphic designer until he finally decided to build a fulltime-career around photography.

Rinzi is an official Fuji-X-Photographer. Besides roaming the streets of L.A. and other cities around the world shooting street photography, he does commercial work at weddings and corporate events. He also teaches street photography workshops.

Follow Rinzi on Facebook, Instagram and Twitter.

Listen to more episodes in English on the Gate7-podcast. For example the conversation with Valerie Jardin about the creative vision behind the lens.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative excercise. He calls it "street zen". Rinzi says: "Photography can change our minds, our emotions and many other things." In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative excercise. He calls it "street zen". Rinzi says: "Photography can change our minds, our emotions and many other things." Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:24:05
Warum dein fotografischer Blick der Schlüssel zu herausragenden Bildern ist – Teil 2 http://gatesieben.de/podcast/fotografischer-blick-teil-2/ Sat, 09 Dec 2017 08:45:02 +0000 http://gatesieben.de/?p=2499 http://gatesieben.de/podcast/fotografischer-blick-teil-2/#comments http://gatesieben.de/podcast/fotografischer-blick-teil-2/feed/ 3 Im zweiten Teil über das Thema "Fotografischer Blick" spreche ich über die Bedeutung von bewusster Beschränkung bei der Foto-Ausrüstung, Zoomen mit den Füßen und erkläre dir, warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest. Nach der Einführung in das Thema „Fotografischer Blick“, in der ich erklärt habe, warum in einer scharfen Wahrnehmung für mich der Schlüssel zu herausragenden Bildern liegt, geht es im zweiten Teil um Minimalismus bei der Foto-Ausrüstung und warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest.

Zu welchem Typ zählst du? Bist du jemand, der gerne für jede Situation gewappnet ist? Oder hast du Mut zur Lücke?

Beschränke dich auf das Wesentliche

In der Fotografie führen zu viele Optionen oft zu langsameren Entscheidungen – und einer überfrachteten Kameratasche, die jeden Photo Walk zur Qual macht.

Gerade wenn du dich in der Stadt bewegst und Menschen fotografieren möchtest, kommt es jedoch auf agiles Handeln an.

Du wirst nicht die Zeit haben, zwischen unterschiedlichen Objektiven zu wählen. Bis du bereit bist, ist die Situation schon vorbei.

Beschränke dich also bei der Foto-Ausrüstung auf das Wesentliche – und sei dadurch bereit, schnellere Entscheidungen zu treffen und deiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Probiere es aus: Lass deine Foto-Ausrüstung zu Hause oder im Hotel und ziehe nur mit einer Kamera und einer Festbrennweite los.

Am Anfang wird es vielleicht etwas ungewohnt sein und du ärgerst dich, dass du einige Motive nicht einfangen kannst. Insbesondere, wenn du üblicherweise ein Zoom-Objektiv verwendest.

Plötzlich kannst du dir die Dinge nicht mehr aus großer Entfernung mit einer kleinen Drehung heranholen. Stattdessen musst du mit den Füßen zoomen.

Doch es lohnt sich: Je näher du an deinem Motiv bist, desto spannender werden deine Bilder.

„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ Robert Capa

In diesem Zusammenhang wird oft der Fotojournalist und Kriegsreporter Robert Capa zitiert: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ (Original: „If your pictures aren’t good enough, you aren’t close enough.“)

Ein Satz, der trotz aller technischer Entwicklungen nach wie vor uneingeschränkte Gültigkeit besitzt.

Dein Sehen wird sich ebenfalls durch die Verwendung einer Festbrennweite verändern. Mit der Zeit weißt du auch ohne durch den Sucher zu schauen, welcher Ausschnitt einer Szene abgebildet wird.

Die Bedeutung von Mentoren

Auf dem Weg zu einem scharfen fotografischen Blick kann das Studium von Meisterfotografen ein wichtiges Element sein. Aber auch Freunde können dir als Vorbilder dienen.

Ganz wichtig: Es geht nicht darum, einen Stil zu kopieren.

Konzentriere dich daher auf die Techniken hinter den Bildern, die dich ansprechen und frage dich:

  • Welche Muster liegen dem Stil dieses Künstlers zugrunde?
  • Wie geht der Fotograf mit Licht um?
  • Welche Rolle spielen Grafik und Geometrie bei der Komposition?

Es gibt so viel, was man von legendären Fotografen lernen kann – man muss aber wie gesagt gut aufpassen, nicht in Nachahmung zu verfallen.

Und tappe bitte nicht in die Falle, dich mit anderen Fotografen zu vergleichen. Denke nicht: Die Bilder sind perfekt, das Niveau werde ich nie erreichen.

Erfreue dich an den Meistern und schätze gleichzeitig deine eigenen Fotos – selbst wenn diese aus streng technischer Sicht vielleicht (noch) nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen. Das ist egal. Verliere deswegen nie die Lust an der Fotografie.

Linktipps

Auf dem Weg zu einem ausgeprägten fotografischen Blick ist Praxis das A und O.

Ein bisschen Theorie kann aber hin und wieder auch nicht schaden.

Der kanadische Fotograf und Autor David duChemin beschäftigt sich intensiv in seinen Büchern mit der Entwicklung einer starken Bildsprache. Sein neuestes Werk „Die Seele der Kamera“ beschäftigt sich mit der Rolle des Fotografens hinter der Kamera.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist „Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Vision in Bildern“.

Wenn du dich speziell für Street Photography interessierst, dann wirst du in dem Podcast „Hit The Street“ von Valerie Jardin reichlich Inspiration finden. Von ihr ist auch gerade das Buch „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“ erschienen.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Im zweiten Teil über das Thema "Fotografischer Blick" spreche ich über die Bedeutung von bewusster Beschränkung bei der Foto-Ausrüstung, Zoomen mit den Füßen und erkläre dir, warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest. Im zweiten Teil über das Thema "Fotografischer Blick" spreche ich über die Bedeutung von bewusster Beschränkung bei der Foto-Ausrüstung, Zoomen mit den Füßen und erkläre dir, warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 18:12
Valérie Jardin: Street Photography – Creative Vision Behind The Lens http://gatesieben.de/podcast/valerie-jardin-street-photography-creative-vision-behind-the-lens/ Tue, 05 Dec 2017 10:39:54 +0000 http://gatesieben.de/?p=2466 http://gatesieben.de/podcast/valerie-jardin-street-photography-creative-vision-behind-the-lens/#respond http://gatesieben.de/podcast/valerie-jardin-street-photography-creative-vision-behind-the-lens/feed/ 0 In this interview, street photographer Valérie Jardin talks about the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn't require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary. This is a premiere. In the first interview in English on the Gate7-podcast I talk to street photographer Valérie Jardin. Born in France, Valérie is currently based in Minneapolis. She teaches workshops all over the world, runs the hugely popular podcast „Hit The Streets“ and is the author of several books. Her latest one is called „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“.

In this conversation, we focus on the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn’t require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary.

Among the topics we touch on are:

  • Why the camera is just a tool.
  • Why creativity requires stepping out of comfort zones and how you do that.
  • Why being discerning and consistent is so important to raise the quality of your images.
  • Why you shouldn’t take pictures to please other’s – but only for yourself.
  • How to become a swift photographer being able to react quickly to rapidly changing situations on the street.
  • How to compose strong photographs and what to do when you feel motive fatigue.

In the first part of her book „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“, Valérie lays out the fundamental principles of street photography. In the second part, she takes the reader on photo walks around the world. It’s a behind the scenes look that shows how the fundamentals are applied in real life situations.

To give you an idea, we talk about two of the images included in the second part of the book.

Alone

To this day, the feeling of loneliness fills my heart when I see this photograph.

Valérie Jardin: „This image was taken in Paris, near Notre Dame. I had just gotten to Paris coming from Minneapolis. To get into the rhythm I tend to visit the same places. This is one of them.

That day I was feeling a bit homesick and lonely. In Paris, there are lovers at every street corner and for some reason I was not drawn to those people. So, I turned to scenes that rather reflected my mood of loneliness.

When I spotted this woman sitting on a bench, I immediately felt connected to her because it really portrayed my inner state. To this day, the feeling of loneliness fills my heart when I see this photograph. In terms of composition I created a triangle, connecting the dots between the woman, the street lamp and the tree.“

Inspector Clouseau

It’s always worth going the extra mile for a good image.

Valérie Jardin: „I was with a group of workshop students in Paris and we’d just finished for the day. But then all of a sudden on out way back to the hotel we saw this gentleman coming out of a movie.

With his trench coat, the glasses and the newspaper in his hand he looks just like Inspector Clouseau.

He’d already passed us when I quickly ran back to get ahead of him. It was all about finding the best possible shot to capture him. Since he was walking at quite a quick pace it was quite a challenge to catch up. Then we got to the perfect spot: really deep shadows going into bright sunlight and a clean wall as a background. This is a good example that it’s always worth going the extra mile for a good image. We’d already put our cameras in our bags when the streets gave us this gift.

The lesson is: Don’t always capture the moment when you see it, because chances are that there are some cars or other disturbing objects in the way. Instead try to envision the best possible environment – even if you have to run in order to get ahead of your character. Of course, that person might not come your way because he turns before or enters a shop. Nevertheless, it’s definitely worth trying to anticipate the best possible shot instead of settling for the mediocre one.“

Images from street photographer Valérie Jardin

Shownotes

Ever since she picked up a camera, Valérie Jardin has been fascinated by exploring the world around her one frame at a time. She started as a commercial photographer but the set out to build a career around street photography.

Valérie holds workshops in cities around the world, among them Paris, Rome and New York. Her podcast „Hit The Street With Valérie Jardin“ reaches a big and loyal audience and is among the most popular photography shows. Previously was the host of „Street Focus“ on the „This Week In Photo“-network.

Her latest book „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“ has just come out. It’s a great resource for all those passionate about taking pictures on the street. It combines the fundamentals of this genre with beautiful storytelling when Valérie shares the stories behind some of her favorite images.

You can also follow Valérie on Facebook, Twitter and Instagram.

Valerie is an official Fuji-X-photographer and has teamed up with London based hairstylist Joshua Coombes to support his charity project „Doing Something For Nothing“. The goal is to give free haircuts to homeless people in an attempt to brighten up their day. To learn more about the campaign, you can listen to the podcast interview with Joshua Coombes on „Hit The Streets“ or check out his Instagram profile.

If you’d like to support the project, please have a look at the limited edition of the Valérie Jardin camera bag recently released by CosySpeed. Part of the profits go to Joshua Coombes to help him carry on with his initiative.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In this interview, street photographer Valérie Jardin talks about the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn't require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary. In this interview, street photographer Valérie Jardin talks about the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn't require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:10:19
Michael Meinhardt: Fotografie und Selbsterfahrung http://gatesieben.de/podcast/michael-meinhardt-fotografie-und-selbsterfahrung/ Sat, 25 Nov 2017 17:12:47 +0000 http://gatesieben.de/?p=2415 http://gatesieben.de/podcast/michael-meinhardt-fotografie-und-selbsterfahrung/#respond http://gatesieben.de/podcast/michael-meinhardt-fotografie-und-selbsterfahrung/feed/ 0 Die Bedeutung des Bildermachens: Ein Gespräch mit Michael Meinhardt darüber, was man beim Fotografieren über sich selbst und seine Umwelt lernen kann. Er sagt: "Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, als wenn man keine Kamera dabei hat. Man merkt, was einen an der Welt interessiert." In diesem Interview spreche ich mit Michael Meinhardt über Fotografie als Werkzeug der Selbsterfahrung. Im Mittelpunkt stehen dabei folgenden Fragen: Was kann ich mit der Kamera in der Hand über mich lernen? Was sagen meine Bilder über meine Persönlichkeit aus? Und wie kann mir die Fotografie helfen, bestimmte Ängste zu überwinden?

Die Fotografie fasziniert Michael schon sehr lange. Besonders die Street Photography hat ihn anfangs fasziniert. Um mit bekannten Straßenfotografen ins Gespräch zu kommen, hat er als Türöffner den Podcast „Shooting Street“ ins Leben gerufen.

Mittlerweile ist der Fokus nicht mehr ganz so eng. Michael widmet sich auch anderen fotografischen Stilrichtungen und hat seinen Podcast in „The Photography Talk Show“ umbenannt.

Als eher introvertierter Typ fällt es Michael nicht leicht, Menschen auf der Straße zu fotografieren. Statt wie einige Straßenfotografen ganz nah heranzugehen, bevorzugt er eine diskretere Annährung geprägt von Zurückhaltung und Respekt.

Aktuell fotografiert Michael allerdings kaum noch. Der Grund: „Ich habe die Fotografie zu manisch betrieben.“ Früher sei er jeden Tag rausgegangen, um zu fotografieren, „nur um mir zu sagen: Ich habe meine ‚Schuld‘ getan“. Diesem Zwang wollte er sich nicht mehr aussetzen. Der Spaß war verlorengegangen: „Inspiration ist eine ganz wichtige Sache – und für mich funktioniert das nicht unter Druck.“

Michael zog die Konsequenzen und setzte sich auf eine fotografische Diät: „Ich habe die Kamera weggelegt mit dem Ziel, dass die Fotografie wieder auf ganz natürliche und organische Weise in mein Leben zurückkommt – wenn sie das denn will.“

Trotz der eigenen Auszeit beschäftigt sich Michael weiterhin leidenschaftlich mit der Fotografie. Für seine Interviews recherchiert er oft wochenlang und bereitet sich intensiv auf seine Gesprächspartner vor.

Ich will, dass Fotos aus mir herauskommen und mir in erster Linie selbst gefallen.

Die Psychologie des Fotografierens ist ein wiederkehrendes Thema. Auch in diesem Interview spreche ich mit Michael ausführlich darüber, welche unterschiedlichen Bedeutungen das Bildermachen haben kann – und wie diese sich mit der Zeit auch wandeln. „Das Ziel sind immer gute Fotos“, sagt Michael: „Ich will aber, dass diese Fotos aus mir herauskommen und mir in erster Linie selbst gefallen.“ Das war nicht immer so.

Fotografie als Form der Selbsterfahrung

Vorher habe er oft an die Menschen gedacht, die die Fotos betrachten. „Aus künstlerischer Perspektive ist das keine gute Herangehensweise“, weiß er heute: „Man sollte das machen, was einem selbst entspricht – mit dem Risiko, dass es sonst niemandem gefällt.“

Die Kamera selbst ist für Michael nur ein Werkzeug, das Mittel zum Zweck. Das war nicht immer so: „Am Anfang war ich sehr stark davon überzeugt, dass die Kamera das Foto macht.“

Ich mache Fotos, um mich selbst zu verstehen in Verbindung mit der Welt.

Entscheidend ist der fotografische Blick. Sprich die Gabe des Fotografen, Motive zu erkennen und in Bildern einzufangen, die Fragen aufwerfen und Geschichten erzählen. Der Prozess ist dabei genauso bedeutend wie das Resultat selbst: „Ich habe nicht mehr den unbedingten Drang, ein Foto machen zu müssen. Wenn ich in fünf oder zehn Jahren ein Bild anschaue, dann möchte ich mich nicht daran erinnern, wie furchtbar es war, es zu machen.“

Für Michael ist die Fotografie eine Form der Selbsterfahrung. Über sein „Warum“ sagt er: „Ich mache Fotos, um mich selbst zu verstehen in Verbindung mit der Welt. Um zu erfahren, wer ich eigentlich bin und was mich antreibt.“

Fotografie schärft die Sinne

Wer mit der Kamera durch die Welt läuft, wird schnell feststellen, was die eigene Aufmerksamkeit erregt. Das können Dinge sein, die man als schön empfindet oder auch solche, mit denen man eher negative Gefühle verbindet. Doch egal, welcher Grund dahintersteckt: Die eigenen Bilder verraten immer eine ganze Menge über einen selbst. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit ihnen kann man enorm viel über seine Persönlichkeit lernen.

Das gleiche gilt aber auch für die Umwelt. „Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, als wenn man keine Kamera dabei hat. Man merkt, was einen an der Welt interessiert.“ Fotografie schärft die Sinne.

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das Laufen. In der Langsamkeit liegt oft der Schlüssel zu wirklich bedeutsamen Bildern. Michael: „Ich glaube nicht, dass man gute Fotos aus dem Auto heraus finden kann.“

Weitere Themen sind:

  • Was macht ein gutes Foto aus?
  • Fotografische Vorbilder – unter anderem Daido Moriyama
  • Lehren aus über 50 Podcast-Interviews mit Fotografen
  • Die Bedeutung von Klarheit für die Komposition von Fotos

Shownotes

Portfolio von Michael Meinhardt

Podcast: „The Photography Talk Show“

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Die Bedeutung des Bildermachens: Ein Gespräch mit Michael Meinhardt darüber, was man beim Fotografieren über sich selbst und seine Umwelt lernen kann. Er sagt: "Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, Die Bedeutung des Bildermachens: Ein Gespräch mit Michael Meinhardt darüber, was man beim Fotografieren über sich selbst und seine Umwelt lernen kann. Er sagt: "Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, als wenn man keine Kamera dabei hat. Man merkt, was einen an der Welt interessiert." Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:07:43
Warum dein fotografischer Blick der Schlüssel zu herausragenden Bildern ist – Teil 1 http://gatesieben.de/fotografie/fotografischer-blick/ Sun, 12 Nov 2017 09:30:30 +0000 http://gatesieben.de/?p=2119 http://gatesieben.de/fotografie/fotografischer-blick/#respond http://gatesieben.de/fotografie/fotografischer-blick/feed/ 0 Eine teure Kamera garantiert noch lange keine herausragenden Fotos. Erst ein ausgeprägter fotografischer Blick haucht deinen Bilder wirklich Leben ein. Erfahre, wie du dein Auge schulst, Motive erkennst und gekonnt umsetzt. Der Mensch hinter der Kamera ist wichtiger als die Einstellungen an der Kamera und das technische Equipment. Das soll nicht heißen, dass die Rädchen und Knöpfe nicht wichtig wären. Aber erst ein fotografischer Blick bringt Bilder zum Leben.

Mein Schwerpunkt liegt nicht auf der Vermittlung der technischen Grundlagen. Das können andere besser. Zudem bin ich der Meinung, dass sich diese Fähigkeiten auch gut in Eigenregie aneignen lassen. Entweder durch Bücher oder die intensive Auseinandersetzung mit der Bedienungsanleitung der eigenen Kamera.

Eine gute Möglichkeit ist auch der Fotokurs der beiden Blogger Jenny und Sebastian von „22Places“, die in Folge 8 zu Gast auf meinem Podcast waren. In knapp 40 Videolektionen führen die beiden unterhaltsam und leicht verständlich durch die Grundlagen der digitalen Fotografie. Von der Technik über Bildgestaltung bis zur Bildbearbeitung werden alle wichtigen Themen behandelt.

Fotografischer Blick = beeindruckende Bilder

Wenn du dir die Basis erarbeitet hast, was gar nicht so schwer ist, geht es daran, deinen fotografischen Blick zu schulen.

Häufig wird Kreativität gleichgesetzt mit einer Eingebung, die aus heiterem Himmel über einen kommt. Es stimmt zwar, dass einem die besten Ideen nicht selten in Momenten durch den Kopf schießen, in denen man am wenigsten damit rechnet.

Damit diese Geistesblitze einen jedoch treffen, bedarf es einiges an Vorarbeit.

Wie ein Bauer, der sein Feld bestellt und bis zum Frühjahr auf das Aufgehen der Saat warten muss, so muss ein Fotograf kontinuierlich seinen fotografischen Blick schärfen, damit seine Kreativität blüht.

Inspiration ist harte Arbeit

Inspiration kommt nicht, um sich anschließend an die Arbeit zu machen. Die Arbeit muss vorher erledigt werden, damit man überhaupt empfänglich ist für inspirierende Gedanken.

Inspiration ist das Nebenprodukt von vorhergehenden Mühen.

Ideen für Bildkompositionen, Perspektiven oder Motive entstehen nicht, indem man über sie nachdenkt, sondern entwickeln sich aus der täglichen Praxis heraus.

Je öfter du mit der Kamera losziehst, dich neuen Situationen aussetzt und beständig an deinem Blick arbeitest, umso häufiger wirst du irgendwann das Gefühl haben, von der Inspiration scheinbar spontan geküsst zu werden.

Auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt, schnappe dir deine Kamera und mache Bilder. Nichts ersetzt die Stunden, in denen du aktiv an deinen fotografischen Fähigkeiten arbeitest. Sei beharrlich.

Nicht immer wirst du mit spektakulären Ergebnissen auf deiner SD-Karte zurückkehren. Das ist nicht schlimm. Hauptsache, du warst draußen und hast den Auslöser deiner Kamera betätigt. Professionellen Fotografen geht es ähnlich. Nicht jeder Versuch gelingt.

Die Erfahrung macht dich aber besser. Sei nicht zu enttäuscht, wenn am Ende eines Ausflugs einmal kaum Bilder übrigbleiben, die es in dein Archiv schaffen.

Was zählt, ist der Prozess und nicht, mit jedem Klick ein Meisterwerk zu schaffen. Und wenn die Ausbeute mal mager war, hast du dich immerhin an der frischen Luft bewegt – das ist doch auch etwas.

Kontinuierliches Üben wird sich auszahlen. Irgendwann greifen die Automatismen. Technik und fotografischer Blick verschmelzen. Im richtigen Moment bist du scheinbar mühelos in der Lage, intuitiv auf Situationen zu reagieren.

Lerne aus verpassten Chancen

Sei ebenfalls nicht enttäuscht, wenn du ein Motiv verpasst hast, weil du ein bisschen zu spät reagiert oder im entscheidenden Moment den Fokus falsch gesetzt hast. Freue dich, dass du die Situation überhaupt erkannt hast. Statt dich zu ärgern, klopfe dir auf die Schulter: Dein fotografischer Blick entwickelt sich.

„Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.“

Henry D. Thoreau

Viele Menschen hätten den Moment wahrscheinlich gar nicht registriert.

Henry D. Thoreau hat in seinem Buch „Walden. Ein Leben mit der Natur“ notiert: „Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.“ Übertragen auf die Fotografie bedeutet das: Wir sehen nur die Motive, die bei uns auf Resonanz stoßen. Und diese Empfänglichkeit lässt sich kultivieren.

Versuche immer das Positive mitzunehmen. Frage dich:

  • Woran hat es gelegen, dass ich das Foto nicht gemacht habe?
  • Was kann ich beim nächsten Mal besser machen?

So wird aus einer scheinbar verpassten Chance eine wertvolle Lernerfahrung.

Und vielleicht gibt es ja sogar die Gelegenheit, an gleicher Stelle das Gelernte umzusetzen. Wenn es sich beispielsweise um einen Ort handelt, an dem du eine besonders reizvolle Lichtstimmung entdeckt hast, in die du gerne Passanten einbauen möchtest, dann verharre einfach eine Weile.

Suche dir den perfekten Standpunkt für deine Komposition, stelle deine Kamera richtig ein und warte ab.

Oft ergeben sich auch ganz andere Ideen, wenn du mit Ruhe an die Sache herangehst.

Ein weiterer positiver Aspekt: Sofern Menschen beteiligt sind, wirst du sehen, dass diese sich nach einer Weile an deine Anwesenheit gewöhnt haben und dich gar nicht mehr wahrnehmen.

Beschränke dich auf das Wesentliche

Die Optionen, die uns die digitale Fotografie bietet, sind ausufernd. Groß ist die Versuchung, sich die Kameratasche mit vielerlei Zubehör zu füllen – Filter, Objektive, Fernauslöser oder Aufsteckblitze.

Die Schattenseite dieser mannigfaltigen Möglichkeiten ist, dass damit die Anzahl der Entscheidungen ebenfalls steigt.

Zu viele Optionen können lähmen und stehen damit dem kreativen Prozess im Weg. Auf jede erdenkliche Situation vorbereitet zu sein, geht auf Kosten der Spontanität.

Natürlich wirst du einige Motive nicht umsetzen können, wenn du nur mit einer Festbrennweite unterwegs bist. Du bist so aber viel agiler und fokussierter auf die Dinge, die du umsetzen kannst. Insofern kann eine selbstauferlegte Beschränkung durchaus zu mehr Kreativität führen.

Stelle dir vor, du müsstest jedes Mal entscheiden, welches Objektiv oder welchen Filter du verwendest. Gerade in der Straßen- oder Dokumentarfotografie, in der das Tempo hoch ist und es auf rasche Reaktionszeit ankommt, bist du mit weniger Optionen besser beraten.

Befreie dich also von der Bürde von zu vielen Entscheidungen und lerne, dich bei der Fotoausrüstung zu beschränken, damit du den Fokus auf das Motiv legen kannst. Denn dabei gilt es schon genug Dinge zu beachten, wie zum Beispiel Komposition und Kameraeinstellungen (Belichtungszeit, Blende und ISO). Wobei Letzteres durch Systemkameras einfacher denn je zu kontrollieren ist.

Dank dieser Technik kannst du im Vergleich zu Spiegelreflexkameras direkt am Display vor dem Drücken des Auslösers kontrollieren, wie das Foto aussieht. Du kannst dir das anschließende Überprüfen der Ergebnisse und eventuelles Justieren der Einstellungen sparen.

Eine weitere, wie ich finde hervorragende, Neuerung, die es erlaubt, die Technik weiter zu vernachlässigen und sich ganz auf den kreativen Prozess zu fokussieren.

Zoom mit den Füßen

Du sagst jetzt vielleicht: Und was ist, wenn ich ein Zoom-Objektiv verwende?

Das befreit dich zwar von der Notwendigkeit des ständigen Wechselns zwischen unterschiedlichen Festbrennweiten – hat aber einen entscheidenden Nachteil: Du wirst bequem.

Statt nah heranzugehen an deine Motive, drehst du einfach am Objektiv. Genau das wird man deinen Bildern später aber ansehen. Zoome stattdessen mit deinen Füßen. Je näher du tatsächlich am Geschehen bist, desto ausdrucksstärker werden deine Fotos.

Lerne von Meisterfotografen

Als Ergänzung dazu kannst du dir die Werke anderer Fotografen anschauen. Alles, was du aufsaugst, wird in der einen oder anderen Form Ausdruck in deinen Bildern finden.

Das Studium von Meisterfotografen kann also durchaus ein wichtiges Element bei der Entwicklung eines eigenen fotografischen Blicks sein.

Hüte dich allerdings davor, einen Stil einfach kopieren zu wollen.

Schaue dir stattdessen die Techniken deiner jeweiligen Vorbilder an. Frage dich:

  • Welche Muster stecken hinter den Bildern?
  • Wie ist der Umgang mit Licht?
  • Welche Rolle spielen Grafik und Geometrie bei der Komposition?

Es gibt so viel, was man von legendären Fotografen lernen kann – man muss aber aufpassen, nicht in der Nachahmung gefangen zu bleiben.

Und tappe bitte nicht in die Falle, dich mit anderen Fotografen zu vergleichen. Denke nicht: Die Bilder sind so perfekt, das Niveau werde ich nie erreichen.

Erfreue dich an den Meistern und schätze gleichzeitig deine eigenen Fotos – selbst wenn diese aus streng technischer Sicht vielleicht (noch) nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen. Das ist egal. Verliere deswegen nie die Lust an der Fotografie.

Fotografie als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit

Fotografie ist aus meiner Sicht gerade deswegen ein so magisches Medium, weil es in der Lage ist, die eigene Persönlichkeit bildhaft darzustellen.

Die Werkzeuge kann man sich bei anderen Künstlern abschauen und borgen. Konstruieren sollte man damit allerdings etwas Eigenes.

Entwickle deine eigenen Maßstäbe, an denen du deine Fotografie ausrichtest und bewertest. Nehme dir die Zeit und frage dich:

  • Warum mache ich Bilder?
  • Was fasziniert mich daran, die Kamera in die Hand zu nehmen?
  • Was macht für mich ein gelungenes Bild aus?
  • Was fühle ich, wenn ich meine eigenen Fotos betrachte?

Fotografie ist mehr als das Drücken des Auslösers

Genieße nicht nur das Ergebnis, sondern erlebe bewusst den Prozess des Fotografierens. Sonst nimmst du die Welt nur durch den Sucher deiner Kamera wahr.

Das Drücken des Auslösers ist nur der letzte Schritt. Was davor liegt, ist allerdings ebenso so schön und wichtig.

Lasse die Umgebung auf dich wirken.

  • Welche Geräusche hörst du?
  • Wie riecht die Luft?
  • Welche Stimmung ruft das Licht hervor?

Vergiss dabei die Kamera auch mal und komponiere nur mit deinem inneren Auge.

Bilder, die du intensiv „erspürt“ hast, weil du die Stimmung eines Ortes gefühlt hast, werden später diejenigen sein, die dich am meisten berühren. Sie sind wie eine Zeitmaschine, die dich zurück in einen für dich bedeutenden Moment in der Vergangenheit katapultieren. Der fotografische Anker ist umso stärker, je intensiver du den gesamten Prozess wahrgenommen hast.

Maßstab für Bewertung von Bildern

In meinen Workshops achte ich darauf, keinem Teilnehmer meinen Blick aufzudrängen. Vielmehr geht es um das Aufzeigen der Möglichkeiten, aus denen jeder diejenigen wählen kann, die hilfreich für die Umsetzung der eigenen Idee sind. So ist auch die Frage, ob ein Bild gelungen ist oder nicht eine, die für einen Außenstehenden schwer zu beantworten ist.

Geschmäcker sind unterschiedlich und stets subjektiv. Natürlich gibt es allgemein verbreitete Standards dafür, was als ästhetisch gilt – Stichwort „Goldener Schnitt“ oder „Zwei-Drittel-Regel“.

Viel entscheidender ist aber, was der Fotograf mit dem Bild aussagen wollte. Das sollte der Maßstab sein, an dem Fotos in erster Linie bewertet werden – es sei denn, du bist Auftragsfotograf. Ist das nicht der Fall, geht es darum zu schauen, inwieweit das Ziel stimmig umgesetzt worden ist.

Kenne dein „Warum“ in der Fotografie

Ein Motiv kann auf vielfache Art und Weise dargestellt werden.

Meine Herangehensweise mag sich dabei drastisch von deiner unterscheiden. Keine ist dabei besser oder schlechter. Wichtig ist, dass man eine klare Vorstellung über das gewünschte Ergebnis hat – sprich sein „Warum“ genau kennt.

In diesem Fall kann ein Foto-Coach dabei helfen, die geeigneten Techniken zu thematisieren, ohne dem Gegenüber seine Brille aufzusetzen.

Kritik besteht nicht darin, Meinungen über ein Bild zu äußern nach dem Motto: So hätte ich das Motiv umgesetzt. Vielmehr geht es darum durch Fragen herauszufinden, was der Fotograf ausdrücken wollte. Das ist ein entscheidender Unterschied. Die Antworten führen dann zu Optionen, wie man die gewünschte Bildaussage eventuell noch stärker hätte herausarbeiten können.

Linktipps

Auf dem Weg zu einem ausgeprägten fotografischen Blick ist Praxis das A und O.

Ein bisschen Theorie kann aber hin und wieder auch nicht schaden.

Der kanadische Fotograf und Autor David duChemin beschäftigt sich intensiv in seinen Büchern mit der Entwicklung einer starken Bildsprache. Sein neuestes Werk „Die Seele der Kamera“ beschäftigt sich mit der Rolle des Fotografens hinter der Kamera.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist „Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Vision in Bildern“.

Wenn du dich speziell für Street Photography interessierst, dann wirst du in dem Podcast „Hit The Street“ von Valerie Jardin reichlich Inspiration finden. Von ihr ist auch gerade das Buch „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“ erschienen.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Eine teure Kamera garantiert noch lange keine herausragenden Fotos. Erst ein ausgeprägter fotografischer Blick haucht deinen Bilder wirklich Leben ein. Erfahre, wie du dein Auge schulst, Motive erkennst und gekonnt umsetzt. Eine teure Kamera garantiert noch lange keine herausragenden Fotos. Erst ein ausgeprägter fotografischer Blick haucht deinen Bilder wirklich Leben ein. Erfahre, wie du dein Auge schulst, Motive erkennst und gekonnt umsetzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 14:32
Warum es egal ist, mit welcher Kamera du fotografierst http://gatesieben.de/fotografie/geheimnis-herausragender-bilder/ Thu, 02 Nov 2017 09:30:13 +0000 http://gatesieben.de/?p=2039 http://gatesieben.de/fotografie/geheimnis-herausragender-bilder/#comments http://gatesieben.de/fotografie/geheimnis-herausragender-bilder/feed/ 4 Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Viele Fotografen denken so und verkennen dabei, was das eigentliche Geheimnis herausragender Bilder ist. Hast du in einem Restaurant nach einem leckeren Essen schon mal den Koch gefragt, mit welchen Messern und Töpfen er das Gericht zubereitet hat? Wahrscheinlich nicht. Ich habe das jedenfalls noch nie gemacht. Wichtig ist doch, dass der Koch sein Handwerk beherrscht und ein Gefühl für die richtige Zusammenstellung von Zutaten hat.

Und genau das Gleiche gilt auch für die Fotografie.

Das wahre Geheimnis herausragender Bilder

Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Leider denken viele Fotografen so und verkennen dabei, was das wahre Geheimnis herausragender Bilder ist.

Buying a Nikon doesn’t make you a photographer. It makes you a Nikon owner. Unbekannt

Nicht selten beschäftigen sich Fotografiebegeisterte von Beginn an zu intensiv mit der Technik. Da werden stundenlang Testberichte gewälzt und intensiv die Anzahl der Mega-Pixel verschiedener Modelle verglichen. Aber warum?

Wenn ich Autofahren lernen möchte, kaufe ich mir ja auch nicht gleich einen Ferrari. Ein günstiger Gebrauchtwagen tut es zunächt auch. Was bringt es dir also, wenn du viel Geld für eine Kamera ausgibst, deren Funktionen dich zu Beginn eher überfordern oder gar davon abhalten, worauf es wirklich ankommt – nämlich fotografieren.

Ich bin der Meinung, dass du gute Bilder machen kannst, egal mit welcher Kamera. Die beste Kamera ist die, die du dabei hast – und vor allem auch benutzt. Bei den meisten Menschen ist es das Smartphone. Besonders für Einsteiger eignet sich das iPhone (oder ein Android-Model) hervorragend, um einen fotografischen Blick zu entwickeln. Denn darauf kommt es zunächst an.

Bevor du später mit umfangreicherem Equipment auf Foto-Jagd gehst, musst du wissen, was eigentlich dein Ziel ist. Das mag banal klingen, ist aber elementar. Die Gründe, warum Menschen fotografieren, sind natürlich sehr unterschiedlich. Seinen persönlichen Antrieb zu kennen, ist ein daher großer Schritt auf dem Weg zu Fotos, die dir selbst wirklich etwas bedeuten.

Kenne dein fotografisches „Warum“

Wenn du dir über dein „Warum“ im Klaren bist, wird dir die Motivsuche anschließend viel leichter fallen.

Eine gute Übung, deinem persönlichen „Warum“ auf die Spur zu kommen ist es, sich seine Fotos mal genau anzuschauen.

Frage dich dabei:

  • Gibt es wiederkehrende Muster in deinen Bildern?
  • Welche Motive dominieren? Sind es Landschaften, Menschen, Tiere oder Gegenstände?
  • Welche Perspektive wählst du? Gehst du ganz nah dran? Oder konzentrierst du dich auf das große Ganze?
  • Hast du eine Vorliebe für bestimmte Farben?
  • Welche Lichtstimmungen gefallen dir am besten?

Ich bin mir sicher, dass du bei der Analyse deines Archivs spannende Dinge erkennen wirst, derer du bisher nicht bewusst gewesen bist.

The soul of the image is ultimately the only issue when viewing a photograph.

In seinem Buch „Road to Seeing“ sagt Dan Winters: „The soul of the image is ultimately the only issue when viewing a photograph.“ Mit welcher Kamera ein Bild aufgenommen wurde ist also egal. Worauf es ankommt ist, dass ein Foto eine Seele besitzt. Etwas, dass dich rührt, rüttelt und Rätseln lässt.

Für mich ist Fotografie in erster Linie etwas sehr Persönliches. Ich mache Fotos, die mir etwas bedeuten und empfinde Fotografie als ein Medium, mit dem ich nicht nur meine Umgebung erforschen kann, sondern gleichzeitig auch eine Menge über mich selbst lerne. Das ist der Unterschied zu professionellen Fotografen, die meist im Auftrag arbeiten und Ergebnisse abliefern müssen, die den Vorstellungen der Auftraggeber entsprechen.

Genieße also die kreative Freiheit und mache Bilder nicht, um möglichst viele „Likes“ auf Facebook oder Instagram einzuheimsen. Natürlich freut sich jeder über Lob. Wenn das jedoch dein einziger Antrieb ist, dann verpasst du die vielen anderen Möglichkeiten, die dir die Fotografie bietet. Die Anerkennung folgt automatisch und ist letztlich die Belohnung dafür, dass du konsequent deinen eigenen fotografischen Weg gehst.

Ein verlässlicher Kompass auf deiner Reise mit der Kamera ist ein starkes „Warum“. Dazu noch mal Dan Winters: „The ‚Why‘ precedes the ‚How‘. This, I believe, should be the goal of all art.“

Je genauer du dir im Klaren darüber bist, wie du die Fotografie einsetzen möchtest, desto gezielter kannst du dir fortan technisches Equipment suchen, um den Prozess zu verfeinern. Ohne ein überzeugendes Konzept werden aber keine herausragenden Ergebnisse herauskommen.

Sharpness is a bourgeois concept.

Messerscharfe Pixel ohne künstlerische Idee führen zu klinisch sterilen Bilder, die keine Emotionen wecken. „Sharpness is a bourgeois concept“, wusste schon der legendäre Magnum-Fotograf Henri Cartier-Bresson. Ähnlich brachte es der US-amerikanische Landschaftsfotograf Ansel Adams auf den Punkt: Ansel Adams: „There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept.“

Dass technische Perfektion nicht das Hauptkriterium für ausgezeichnete Fotografie ist, kann man bei einem Blick auf die Werke früherer Meister leicht erkennen. Egal, auf welchem technischen Stand die Entwicklung von Kameras seit den Anfängen der Fotografie um das Jahr 1815 auch war – ikonische Bilder hat jede Epoche hervorgebracht.

Literaturempfehlung

Wenn du das Thema „Fotografisches Sehen“ vertiefen möchtest, dann ist das Buch „Die Seele der Kamera“ von David duChemin ein guter Einstieg.

Auch weitere Titel des Autors wie „Sehen und Gestalten: David duChemins etwas andere Fotoschule“, „Sprechende Bilder: Lernen Sie, ausdrucksstark zu fotografieren“ oder „Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Vision in Bildern“ beschäftigen sich mit der Frage nach dem Geheimnis herausragender Bilder.

Auf Englisch hat die Straßenfotografin Valerie Jardin mit „Street Photography: Creative Vision Behind the Lens“ gerade ein sehr praxisnahes Buch vorgelegt. Ihr Podcast „Hit the Streets“ ist ebenfalls hörenswert und zählt zu meinem absoluten Lieblings-Shows über Fotografie.

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Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Viele Fotografen denken so und verkennen dabei, was das eigentliche Geheimnis herausragender Bilder ist. Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Viele Fotografen denken so und verkennen dabei, was das eigentliche Geheimnis herausragender Bilder ist. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 16:43
Christian Sefrin: Äthiopien mit der Kamera entdecken http://gatesieben.de/podcast/christian-sefrin-aethiopien-mit-der-kamera-entdecken/ Mon, 28 Aug 2017 11:17:42 +0000 http://gatesieben.de/?p=1888 http://gatesieben.de/podcast/christian-sefrin-aethiopien-mit-der-kamera-entdecken/#respond http://gatesieben.de/podcast/christian-sefrin-aethiopien-mit-der-kamera-entdecken/feed/ 0 In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien und welche Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt. In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien. Christian erzählt in diesem Interview, welche besondere Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt.

Äthiopien ist nun schon zum dritten Mal Thema in der Show. Zuvor habe ich mich mit Katharina Ley und Christian Schartner über den mit gut 100 Millionen Einwohnern größten Binnenstaat der Welt unterhalten. Ich kann aber versprechen: Die Audioreise in das afrikanische Land lohnt sich erneut.

Denn du erfährst nicht nur jede Menge spannende Details über die Menschen und ihre Kultur, sondern lernst auch, wie du unterwegs richtig gute Reisefotos machst. Regelmäßig führt Christian kleine Gruppe an die schönsten Orte in Äthiopien und zeigt ihnen, wie sie diese am besten mit der Kamera festhalten.

Freue dich auf spannende Tipps, wie du deine Bilder unterwegs verbessern kannst. Anhand von seinen eigenen Bildern erzählt Christian nicht nur spannende Geschichten von seinen Reisen in Äthiopien. Du erfährst auch, wie die Aufnahmen entstanden sind und wie die Techniken selbst nutzen kannst, um zu besseren Ergebnissen zu kommen.

Shownotes

Auf seiner Webseite www.sefrinphotography.com bloggt Christian Sefrin regelmäßig über die Themen Reisefotografie und Äthiopien. Außerdem findest du dort aktuelle Tourdaten für seine Multimedia-Vorträge sowie Termine für anstehende Fotoreisen.

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In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien und welche Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt. In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien und welche Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:16:19
Tina Uebel: Auf Shackletons Spuren in der Antarktis http://gatesieben.de/podcast/tina-uebel-auf-shackletons-spuren-in-der-antarktis/ Sat, 08 Jul 2017 16:42:59 +0000 http://gatesieben.de/?p=1648 http://gatesieben.de/podcast/tina-uebel-auf-shackletons-spuren-in-der-antarktis/#respond http://gatesieben.de/podcast/tina-uebel-auf-shackletons-spuren-in-der-antarktis/feed/ 0 Die Autorin Tina Uebel liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs. In Folge 40 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Tina Uebel. Die Hamburger Autorin liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs.

Das Ziel ist ambitioniert: Hundert Jahre nach Shackletons gescheiterter Mission, Südgeorgien zu Fuß zu durchqueren, macht sich Tina Uebel mit einer Gruppe von Alpinisten und Seglern von den Falkland-Inseln aus auf, um das zu schaffen, was dem Iren einst nicht gelang.

Die Expedition „S.E.A. – Sir Ernest’s Anniversary“ folgt Shackletons Weg nach dem Untergang der Endurance im Weddellmeer. Zwar verfehlte der Abenteurer damals sein ursprüngliches Ziel – dennoch ging er trotz des Scheiterns in die Geschichtsbücher ein. Mit imponierender Führungsstärke gelang es Shackleton, mit unmenschlichem Überlebenswillen der Eishölle zu lebend zu entkommen und dabei seine gesamte Crew vor dem sicheren Tod zu retten.

Tina Uebel und elf Mitstreiter stoßen von den Falklandinseln über Elephant Island bis nach Südgeorgien vor, wo ein Teil des Teams auf Skiern die knapp 4000 Meter hohe Berglandschaft überquert.

„Die Menschen gehen hinaus in die leeren Weiten dieser Welt aus unterschiedlichen Gründen. Einige treibt schlicht die Liebe zum Abenteuer an, einige der leidenschaftliche Hunger nach wissenschaftlicher Erkenntnis, und andere werden angezogen von lockenden ‚leisen Stimmen‘, der unerklärlichen Faszination des Unbekannten.“

Sir Ernest Shackleton

Gemeinsam mit Nikolaus Hansen schreibt Tina Uebel die faszinierenden Erlebnisse auf. Zahlreiche Fotos machen das Buch zu einem mitreißenden Lesevergnügen.

Shackletons Rettungsaktion ist auch ein Jahrhundert später noch ein packendes Beispiel dafür, wozu Menschen in Extremsituationen fähig sind.

Mit großer Begeisterung berichtet Tina Uebel in diesem Interview über eine unvergessliche Reise, die heutzutage zwar nicht mehr ganz so waghalsig ist wie zu Shackletons Zeiten, alle Teilnehmer aber dennoch an ihre Grenzen geführt hat.

Shownotes

Tina Uebel hat über ihre Expedition auf Ernest Shackletons Spuren in der Antarktis ein Buch geschriebenTina Uebel lebt in Hamburg. Sie ist nicht nur Schriftstellerin (u.a. „Uebel unterwegs: Skurriles und Bemerkenswertes vom Landweg Hamburg – Shanghai“ und „Die S.E.A.-Expedition – Eine antarktische Reise auf Shackletons Spuren“) sondern engagiert sich als Mitbetreiberin des Nochtspeichers auch aktiv in der Hamburger Kulturszene.

Ein Mal pro Monat organisiert sie Poetry-Slam-Sessions.

Auf Yacht-TV kann man ein Video über die Expedition auf Shackletons Spuren sehen.

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Die Autorin Tina Uebel liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs. Die Autorin Tina Uebel liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 53:03
Katharina Finke: Loslassen – Minimalistisch um die Welt http://gatesieben.de/podcast/katharina-finke-loslassen/ Tue, 27 Jun 2017 12:29:51 +0000 http://gatesieben.de/?p=1604 http://gatesieben.de/podcast/katharina-finke-loslassen/#comments http://gatesieben.de/podcast/katharina-finke-loslassen/feed/ 2 In Podcast-Folge 39 spricht Katharina Finke über ihr Buch "Loslassen" und verrät, wie sie von der Shopping-Queen zur Minimalistin wurde. Heute passt ihr Besitzstand in zwei Koffer. Katharinas Geschichte ist eine Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist im Leben. In Folge 39 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Katharina Finke über Minimalismus auf Reisen. Die Autorin und Journalistin hat ihren Besitzstand so weit reduziert, dass er in zwei Koffer passt. Wie sie gelernt hat, mit wenigen Dingen auszukommen, verrät Katharina in diesem Interview.

Für viele gehört der Konsum zum Leben dazu. Ohne darüber nachzudenken, häuft man mit der Zeit Gegenstand um Gegenstand an. Auch Katharina liebte früher Shopping. Irgendwann begann sie jedoch, ihr Verhalten zu hinterfragen – und ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Materielle Dinge verloren dabei mehr und mehr an Wert. Katharina begann konsequent auszumisten.

In dieser Podcast-Folge erfährst du, wie Minimalismus im Alltag – vor allem aber auch auf Reisen funktionieren kann. Katharina gibt viele Tipps für ein minimalistisches Leben:

  • Keine radikale Kehrtwende: Lasse dir Zeit, Inventur zu machen, um dann in Ruhe zu entscheiden, auf was du künftig verzichten möchtest.
  • Richte dich nicht nach dem Rat der anderen, sondern höre auf deine eigene Stimme.
  • Lerne langsam, mit weniger zufrieden zu sein.
  • Lebe achtsam und bewusst.
  • Wandle Ängste in Mut um.
  • Habe Ausdauer: Lasse dich nicht entmutigen, verfolge deinen Weg trotz Widerstände mit Beharrlichkeit.

Wenn du mehr über das Thema Minimalismus erfahren möchtest, findest du auf dem englischsprachigen Blog „The Minimalists“ viele Anregungen. Katharina hat in dem TV-Beitrag „Besitzlos leben – macht das glücklich?“ und in einem Interview in der Sendung DAS! über ihr Leben als Minimalistin berichtet.

Shownotes

Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte – Buch von Katharina Finke

Katharina Finke reist als Journalistin mit wenig Gepäck durch die Welt.

Regelmäßig schreibt sie Beiträge für deutsche Medien, hauptsächlich über soziale Themen und Menschenrechte.

Nach „Mit dem Herzen einer Tigerin“ hat sie im März 2017 ihr zweites Buch veröffentlicht: „Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“.

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In Podcast-Folge 39 spricht Katharina Finke über ihr Buch "Loslassen" und verrät, wie sie von der Shopping-Queen zur Minimalistin wurde. Heute passt ihr Besitzstand in zwei Koffer. Katharinas Geschichte ist eine Erinnerung daran, In Podcast-Folge 39 spricht Katharina Finke über ihr Buch "Loslassen" und verrät, wie sie von der Shopping-Queen zur Minimalistin wurde. Heute passt ihr Besitzstand in zwei Koffer. Katharinas Geschichte ist eine Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist im Leben. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 49:47
Egmont Friedl: Ich bin dann mal segeln http://gatesieben.de/podcast/egmont-friedl-ich-bin-dann-mal-segeln/ Sun, 18 Jun 2017 08:42:43 +0000 http://gatesieben.de/?p=1505 http://gatesieben.de/podcast/egmont-friedl-ich-bin-dann-mal-segeln/#respond http://gatesieben.de/podcast/egmont-friedl-ich-bin-dann-mal-segeln/feed/ 0 Egmont Friedl ist passionierter Segler. Mit seinem Törn von Genua nach Istanbul hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und anschließend darüber ein Buch geschrieben. In Folge 38 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Egmont Friedl. Er ist leidenschaftlicher Segler. Zuletzt hat er sich einen Lebenstraum erfüllt: In 26 Etappen verteilt auf zehn Jahre ist der gebürtige Österreicher von Genua nach Istanbul gesegelt.

Über seinen außergewöhnlichen Törn hat Egmont Friedl ein Buch geschrieben. Der Titel: „Ich bin dann mal Segeln“.

Der Reisebericht ist eine Ode an die Einfachheit und das Schöne in alltäglichen Dingen.

Egmont Friedl hat seinen Traum trotz eines festen Jobs und einer Familie verwirklicht. Durch eine vorausschauende Planung ist es ihm gelungen, alles unter einen Hut zu bringen. In der Regel war er nie länger als zwölf Tage am Stück unterwegs.

Auch für Nicht-Segler ist dies eine Geschichte, die reichlich Inspiration liefert und Mut macht, seine Reiseträume nicht aufzuschieben. Egal, wie kompliziert die Umsetzung auch scheint – mit der richtigen Planung ist alles möglich.

Shownotes

Über seine Passion Segeln hat Egmont Friedl außer „Ich bin dann mal segeln“ ein weiteres Werk verfasst, das ebenfalls im Delius Klasing Verlag erschienen ist. Auf einer DVD gibt er eine praktische Einführung in die fachgerechte Vertäuung: Knoten und Spleißen: Eine audiovisuelle Anleitung“. Auf seiner Webseite informiert Egmont Friedl regelmäßig über alle wichtigen Themen rund um das Segeln.

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Egmont Friedl ist passionierter Segler. Mit seinem Törn von Genua nach Istanbul hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und anschließend darüber ein Buch geschrieben. Egmont Friedl ist passionierter Segler. Mit seinem Törn von Genua nach Istanbul hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und anschließend darüber ein Buch geschrieben. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 39:10
Stephan Orth: Couchsurfing in Russland http://gatesieben.de/podcast/couchsurfing-in-russland-stephan-orth/ Tue, 30 May 2017 20:50:05 +0000 http://gatesieben.de/?p=1273 http://gatesieben.de/podcast/couchsurfing-in-russland-stephan-orth/#respond http://gatesieben.de/podcast/couchsurfing-in-russland-stephan-orth/feed/ 0 In Folge 37 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Autor und Reporter Stephan Orth von zehn Wochen Couchsurfing in Russland und wie er am Ende fast zum Putin-Versteher wurde. In Folge 37 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Stephan Orth über seine Couchsurfing-Reise in Russland. Der Hamburger ist ausgezogen, um sich in Putins Riesenreich ein Bild zu machen, was Propaganda und was Wahrheit ist. Zwischen Moskau und Wladiwostok hat er auf Sofas übernachtet, viel Wodka getrunken und tief in die russische Seele geblickt.

Seine Erfahrungen hat er in „Couchsurfing in Russland“ ebenso humorvoll wie informativ aufgeschrieben. Ebenso wie „Couchsurfing im Iran“ ist auch das neueste Werk des Hamburger Autors und Reporters ein SPIEGEL-Bestseller geworden.

Erst der Iran und nun Russland. Auf die Frage, nach der Auswahl seiner Reiseziele antwortet Stephan: „Ich habe ein Faible für Länder mit einem schlechten Image.“

So wenig positiv das mediale Bild beider Länder aktuell auch ist – hinter dem düsteren Vorhang der von kontroversen Machthabern bestimmten Politik, verbergen sich Menschen, die ganz andere Geschichten erzählen.

Ich habe ein Faible für Länder mit einem schlechten Image.

Zehn Wochen war Stephan unterwegs. Er hat 21.583 Kilometer zurückgelegt. Mit dem Flugzeug, im Auto, im Zug – und zu Pferde.

Seine 24 Gastgeber haben ihm Einblicke in ihren Alltag gewährt. Herausgekommen ist ein Russland-Bild, das in Zeiten von Fake-News und Propaganda wohltuend differenziert wirkt.

Unvoreingenommen begegnet Stephan den Menschen, die er unterwegs trifft und berichtet frei von üblichen Klischees.

Welche Antworten er auf seine Ausgangsfrage nach dem „wahren Russland“ gefunden hat und wie er „fast zum Putin-Versteher wurde“, verrät er in diesem Interview.

Shownotes

Stephan Orth ist Autor und Reporter mit einem Faible fürs Couchsurfing. Über seine Erlebnisse im Iran und Russland hat er zwei Bücher geschrieben, die im Malik-Verlag erschienen sind und jeweils SPIEGEL-Bestseller wurden.

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https://www.youtube.com/watch?v=u1zPV5vcceA

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In Folge 37 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Autor und Reporter Stephan Orth von zehn Wochen Couchsurfing in Russland und wie er am Ende fast zum Putin-Versteher wurde. In Folge 37 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Autor und Reporter Stephan Orth von zehn Wochen Couchsurfing in Russland und wie er am Ende fast zum Putin-Versteher wurde. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 52:59
Maike Jarsetz: Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom http://gatesieben.de/podcast/maike-jarsetz-bildbearbeitung-mit-adobe-photoshop-lightroom/ Fri, 12 May 2017 19:10:00 +0000 http://gatesieben.de/?p=1222 http://gatesieben.de/podcast/maike-jarsetz-bildbearbeitung-mit-adobe-photoshop-lightroom/#comments http://gatesieben.de/podcast/maike-jarsetz-bildbearbeitung-mit-adobe-photoshop-lightroom/feed/ 2 In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst. In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst.

Shownotes

Maike Jarsetz ist gelernte Fotografin und arbeitet als Trainerin für Adobe Photoshop und Lightroom. Regelmäßig gibt die Hamburgergin ihr Wissen in Workshops weiter. Zum Thema Bildbearbeitung hat sie zudem zahlreiche praktische Lehrbücher geschrieben, die im Rheinwerk Verlag erschienen sind.

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In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst. In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 53:23
Thomas Zielinski: Magie des Wassers und der Fotografie http://gatesieben.de/podcast/thomas-zielinski-surfen-fotografie/ Tue, 25 Apr 2017 11:16:34 +0000 http://gatesieben.de/?p=1179 http://gatesieben.de/podcast/thomas-zielinski-surfen-fotografie/#respond http://gatesieben.de/podcast/thomas-zielinski-surfen-fotografie/feed/ 0 In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt. In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt.

Shownotes

Thomas Zielinski ist Texter, Fotograf, Surfer und Yoga-Lehrer aus Hamburg. Auf Get Wet Soon bloggt er über seine Leidenschaften und seine Liebe zum Wasser. Regelmäßig veranstaltet er Workshops und Retreats, u.a. auf Bali, in Portugal oder Marokko.

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In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt. In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:02:22
Wolfgang Stoephasius: In 70 Jahren um die Welt http://gatesieben.de/podcast/wolfgang-stoephasius-in-70-jahren-um-die-welt/ Sat, 22 Apr 2017 07:53:59 +0000 http://gatesieben.de/?p=1161 http://gatesieben.de/podcast/wolfgang-stoephasius-in-70-jahren-um-die-welt/#comments http://gatesieben.de/podcast/wolfgang-stoephasius-in-70-jahren-um-die-welt/feed/ 2 In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Sein Fernweh ist nicht zu stillen. In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Seit 70 Jahren zieht es den Münchner immer wieder in die Welt hinaus. Sein Fernweh ist nicht zu stillen.

So gerne Stoephasius allerdings fremde Kulturen und Länder erforscht, so wichtig ist ihm seine Heimat Bayern. Er sagt:

„Nur wer sich zu Hause sicher fühlt, kann mutig und unbeschwert in die Welt ziehen.“

Shownotes

Wolfgang Stoephasius gilt als der meistgereiste Deutsche. Er war in allen 193 UN-Staaten, insgesamt hat der heute 76-Jährige seinen Fuß in 281 Länder gesetzt. Die Geschichten seiner Reisen hat Stoephasius nun aufgeschrieben. Das Buch „In 70 Jahren um die Welt. Der meistegereiste Deutsche erzählt seine größten Abenteuer“ ist im Ullstein Verlag erschienen.

Blog „Ländersammler“

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In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Sein Fernweh ist nicht zu stillen. In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Sein Fernweh ist nicht zu stillen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:17:30
Katharina Ley: Reise nach Äthiopien, Land der Vielfalt http://gatesieben.de/podcast/katharina-ley-muka-travel-aethiopien/ Sat, 15 Apr 2017 08:13:21 +0000 http://gatesieben.de/?p=1130 http://gatesieben.de/podcast/katharina-ley-muka-travel-aethiopien/#respond http://gatesieben.de/podcast/katharina-ley-muka-travel-aethiopien/feed/ 0 In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat. Shownotes Katharina Ley hat den Reiseveranstalter MUKA Travel gegründet. Nachhaltigkeit spielt bei ihren Angeboten eine große Rolle. Auf den verschiedenenen Reisen soll ein möglichst authentischer Einblick in Kultur und Natur von Äthiopien ermöglicht werden. Facebook Twitter Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat.

Shownotes

Katharina Ley hat den Reiseveranstalter MUKA Travel gegründet. Nachhaltigkeit spielt bei ihren Angeboten eine große Rolle. Auf den verschiedenenen Reisen soll ein möglichst authentischer Einblick in Kultur und Natur von Äthiopien ermöglicht werden.

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In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat. Shownotes In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat.<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> Shownotes<br /> Katharina Ley hat den Reiseveranstalter MUKA Travel gegründet. Nachhaltigkeit spielt bei ihren Angeboten eine große Rolle. Auf den verschiedenenen Reisen soll ein möglichst authentischer Einblick in Kultur und Natur von Äthiopien ermöglicht werden.<br /> <br /> Facebook<br /> <br /> Twitter<br /> <br /> Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean
Naomi Bubis: Post aus Tel Aviv http://gatesieben.de/podcast/naomi-bubis-tel-aviv/ Mon, 10 Apr 2017 06:17:15 +0000 http://gatesieben.de/?p=1104 http://gatesieben.de/podcast/naomi-bubis-tel-aviv/#respond http://gatesieben.de/podcast/naomi-bubis-tel-aviv/feed/ 0 In Folge 32 des Gate7-Podcast erzählt Naomi Bubis von ihrer besonderen Beziehung zu Tel Aviv und verrät, was die israelische Küstenstadt so faszinierend macht. In Folge 32 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Naomi Bubis über Tel Aviv. Für Naomi ist das nicht nur eine Stadt, in der sie lebt, sondern sie verbindet damit ein ganz besonderes Lebensgefühl, das sie auf ihrem Blog „Telavivnotes.com“ teilt. Geboren ist sie aber in Frankfurt. In diesem Interview erzählt Naomi, wie sie von Hessen nach Israel gekommen ist und was Tel Aviv so reizvoll macht.

Shownotes

Auf ihrem Blog Telavivnotes gibt Naomi Bubis authentische Einblicke in die vielen Facetten von Tel Aviv und vermittelt das Lebensgefühl dieser vibrierenden Stadt am Mittelmeer.

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In Folge 32 des Gate7-Podcast erzählt Naomi Bubis von ihrer besonderen Beziehung zu Tel Aviv und verrät, was die israelische Küstenstadt so faszinierend macht. In Folge 32 des Gate7-Podcast erzählt Naomi Bubis von ihrer besonderen Beziehung zu Tel Aviv und verrät, was die israelische Küstenstadt so faszinierend macht. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 41:13
Nadine Lashuk: Liebesgrüße aus Minsk http://gatesieben.de/podcast/nadine-lashuk-liebesgruesse-aus-minsk/ Wed, 05 Apr 2017 07:15:50 +0000 http://gatesieben.de/?p=1070 http://gatesieben.de/podcast/nadine-lashuk-liebesgruesse-aus-minsk/#respond http://gatesieben.de/podcast/nadine-lashuk-liebesgruesse-aus-minsk/feed/ 0 In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland. Du erfährst unter anderem, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen. In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland – oder auch Belarus. Du erfährst, wer oder was eine Babuschka ist – und warum diese das Land fest im Griff hat. Außerdem verrät Nadine, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen.

Anschließend an der Interview mit Christian Eisert über seine Ferien in Nordkorea, geht es in dieser Episode erneut um ein politisch und wirtschaftlich isoliertes Land, über das man sehr wenig weiß – außer vielleicht, dass dort seit Jahren Alexander Lukaschenko regiert, der häufig als „letzter Diktator“ in Europa bezeichnet wird.

Wie aber das Leben dort abseits des Politischen aussieht – darüber erfährt man sehr selten etwas. Umso gespannter darfst du auf das sein, was Nadine darüber zu berichten hat.

Shownotes

Nadine Lashuk schreibt einen sehr lesenswerten Blog über alle wichtigen und interessanten Themen rund um Weißrussland.

In ihrem Buch „Liebesgrüße aus Minsk“ berichtet Nadine Lashuk mit viel Humor über ihre Erlebnisse in Weißrussland.

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In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland. Du erfährst unter anderem, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen. In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland. Du erfährst unter anderem, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 36:04
Christian Eisert: Ferien in Nordkorea http://gatesieben.de/podcast/christian-eisert-ferien-in-nordkorea/ Fri, 31 Mar 2017 07:31:53 +0000 http://gatesieben.de/?p=1041 http://gatesieben.de/podcast/christian-eisert-ferien-in-nordkorea/#respond http://gatesieben.de/podcast/christian-eisert-ferien-in-nordkorea/feed/ 0 Mit Nordkorea verbindet man vieles – nur nicht Urlaub. Warum Christian Eisert trotzdem dorthin gereist ist und was er erlebt hat, erzählt der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Folge 30 des Gate7-Podcasts. In Folge 30 des Gate7-Podcasts erzählt SPIEGEL-Bestseller-Autor Christian Eisert über seine Erfahrungen in Nordkorea. Ein Land voller bizarrer Widersprüche und geprägt von „pompöser Mickerigkeit“, so Eisert. Seine Reise hat der Berliner in einem Buch verarbeitet: „Kim & Struppi – Ferien in Nordkorea“.

https://www.youtube.com/watch?v=sPaNLUNVvrY

In den Medien kommt Nordkorea meist nur dann vor, wenn Diktator Kim Jong-un mal wieder einen Raketentest angeordnet hat oder markige Worte an die westlichen Demokratien richtet. Säbelrasseln und Provokationen gehören zu seinem Standardrepertoire.

Aber wie sieht im Land aus? Wie leben die Menschen in diesem sowohl politisch als auch wirtschaftlich isolierten Land, über das man eigentlich kaum etwas weiß, außer dass es seit Jahren mit eiserner Hand von einer Familiendynastie regiert wird?

Diese Fragen hat sich auch Christian Eisert gestellt. Das erste Mal geweckt wurde sein Interesse, als eine nordkoreanische Delegation 1988 seine Schule in Ost-Berlin besuchte. Ein Bild von einer regenbogenfarbenen Wasserrutsche mit fröhlich plantschenden Kindern ist ihm seither immer im Gedächtnis geblieben. Ob es sie tatsächlich gibt, wollte er unter anderem natürlich auch wissen, als er sich 2014 mit einer Freundin auf nach Nordkorea machte.

Ständige Begleiter mit Ankunft am Flughafen in Pjöngjang waren nicht nur die beiden regime-treuen Guides (Herr Chung und Herr Rym), sondern auch ein mulmiges Gefühl ob des allgegenwärtigen Kults um den Herrscher Kim Jong-un sowie der Angst, dass seine „durchaus fehlerhafte Tarnung“ auffliegt. Um überhaupt ein Touristen-Visum zu erhalten, hatte Eisert im Vorfeld seine Biographie etwas frisiert.

Warum, das verrät er in diesem Interview. Außerdem erfährst du:

  •  Wie man nach Nordkorea reist.
  •  Was es bei der Beantragung einer Reiseerlaubnis alles zu beachten gibt.
  •  Warum man sich als Tourist nicht frei im Land bewegen darf.

Auf seiner Reise entdeckt Christian Eisert, dass es nicht nur „ein“ Nordkorea gibt, sondern gleich drei:

„Das durch die Medien vermittelte. Das, was das Land selbst nach außen hin darstellen möchte – das Paradies für alle Menschen, die dort leben und gleichzeitig ungaublich stark durch seine Atomwaffen. Und dann gibt es das echte Nordkorea – von dem am wenigsten bekannt ist.“

Von allen „drei“ Nordkoreas berichtet nicht nur in seinem Buch mit einer Mischung aus Humor und ernüchternder Offenheit.

Trotz aller Kuriositäten, die es aus westlicher Sicht in Nordkorea zu beobachten gibt, macht sich Christian Eisert nicht lustig.

„Der Humor in ‚Kim & Struppi‘ geht auf Kosten von uns, wie wir mit den Bedingungen und Strukturen des Systems in Nordkorea klarkommen.“

Shownotes

Christian Eisert arbeitet als TV-Autor, Buch-Autor und Comedy-Coach. Ein Überblick über seine Projekte findest du auf seiner Internetseite www.christian-eisert.de

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Bücher: „Kim und Struppi – Ferien in Nordkorea“, „Lachen, wo andere Urlaub machen – Dem deutschen Humor auf der Spur“ und „Tacho-Man – 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33x Tanken“

Nach dem grimmigen Nordkorea hat Christian Eisert die idyllische Schweiz bereist. Was er in der Alpenrepublik erlebt hat, ist in seinem aktuellen Buch „Viele Ziegen und kein Peter – Eine Ferienreise zu den Schweizern“ nachzulesen.

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Mit Nordkorea verbindet man vieles – nur nicht Urlaub. Warum Christian Eisert trotzdem dorthin gereist ist und was er erlebt hat, erzählt der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Folge 30 des Gate7-Podcasts. Mit Nordkorea verbindet man vieles – nur nicht Urlaub. Warum Christian Eisert trotzdem dorthin gereist ist und was er erlebt hat, erzählt der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Folge 30 des Gate7-Podcasts. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:16:13
Angelika Schwaff: Atemberaubender Zauber der Antarktis http://gatesieben.de/podcast/angelika-schwaff-atemberaubender-zauber-der-antarktis/ Tue, 28 Mar 2017 05:15:41 +0000 http://gatesieben.de/?p=1018 http://gatesieben.de/podcast/angelika-schwaff-atemberaubender-zauber-der-antarktis/#respond http://gatesieben.de/podcast/angelika-schwaff-atemberaubender-zauber-der-antarktis/feed/ 0 In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit. In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit.

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In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit. In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:08:34
Christian Schartner: Auf Fotoreise in Äthiopien http://gatesieben.de/podcast/christian-schartner-fotoreise-aethiopien/ Thu, 23 Mar 2017 09:17:13 +0000 http://gatesieben.de/?p=987 http://gatesieben.de/podcast/christian-schartner-fotoreise-aethiopien/#respond http://gatesieben.de/podcast/christian-schartner-fotoreise-aethiopien/feed/ 0 In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unheimlich viel zu bieten hat. In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unheimlich viel zu bieten hat.

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In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unhe... In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unheimlich viel zu bieten hat. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 51:34
Sarah Fischer: Zu Hause bei den Nomaden in der Mongolei http://gatesieben.de/podcast/bei-den-nomaden-in-der-mongolei-sarah-fischer/ Tue, 14 Mar 2017 18:38:46 +0000 http://gatesieben.de/?p=945 http://gatesieben.de/podcast/bei-den-nomaden-in-der-mongolei-sarah-fischer/#respond http://gatesieben.de/podcast/bei-den-nomaden-in-der-mongolei-sarah-fischer/feed/ 0 In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat. In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat.

Die Mongolei. Für die meisten, mich eingeschlossen, ist das ein Land, von dem man keine genaue Vorstellung hat – außer vielleicht, dass es sehr dünn besiedelt und von schier unendlichen Weiten geprägt ist.

Umso mehr freue ich mich, in dieser Folge mit einer echten Expertin über die Mongolei zu sprechen und mehr darüber zu erfahren, was die Faszination dieses mit 1.566.000 Quadratkilometern flächenmäßig zweitgrößten Binnenstaates der Welt ausmacht.

Die Münchnerin Sarah Fischer verbringt seit 2008 mindestens einmal pro Jahr mehrere Wochen in der Mongolei bei einer Nomadenfamilie. Das Land und seine Menschen sind zu so etwas wie ihrer „Seelenheimat“ geworden.

Mittlerweile hat Sarah einen Reiseführer über die Mongolei geschrieben und berichtet regelmäßig in Multimedia-Vorträgen von diesem für sie so besonderen Ort.

Außerdem geht es in diesem Interview um das Thema Identitätssuche – und wie man das mit dem Reisen verbindet.

Sarah ist als kleines Kind adoptiert worden und kennt ihre leiblichen Eltern nicht. Daher war für sie das Reisen immer auch eine Suche nach den eigenen Wurzeln. Sie bricht auf zu einem Ritt durch die halbe Welt, in der Hoffnung, sich irgendwo heimisch zu fühlen.

Darüber hat sie ein ebenso kurzweiliges wie tiefgründiges Buch geschrieben: „Heimatroulette – Durch 160 Länder zu mir selbst“.

Außer jede Menge spannender Details über die Mongolei erfährst du in dieser Episode:

  • Wie dir das Reisen dabei helfen kann, dich selbst zu finden.
  • Wie ein unbekannter Ort zu einer neuen Heimat werden kann.

Shownotes

Auf ihrer Homepage informiert Sarah Fischer über aktuelle Termine für Vorträge. Außerdem gibt es dort Informationen zu ihren Büchern und Galerien mit Fotos von ihren Reisen.

Bücher: „Heimatroulette: Durch 160 Länder zu mir selbst“ und „Reise Know-How Mongolei: Reiseführer für individuelles Entdecken“ und „Mongolei: Ein Reiseleitfaden“

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In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat. In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:02:22
Elena Paschinger: Tipps für kreatives Reisen http://gatesieben.de/podcast/tipps-fuer-kreatives-reisen-elena-paschinger/ Tue, 07 Mar 2017 14:36:31 +0000 http://gatesieben.de/?p=907 http://gatesieben.de/podcast/tipps-fuer-kreatives-reisen-elena-paschinger/#comments http://gatesieben.de/podcast/tipps-fuer-kreatives-reisen-elena-paschinger/feed/ 1 In Folge 26 des Gate7-Podcasts verrät Autorin Elena Paschinger, wie kreatives Reisen funktioniert – und wie man die Inspiration in den Alltag rettet. In Folge 26 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Elena Paschinger über das Thema „Kreatives Reisen“. Elena ist auf dem Gebiet absolute Expertin und hat dazu ein Buch geschrieben: „The Creative Traverler’s Handbook“.

Nur die großen Sehenswürdigkeiten abzuklappern, ist vielen Reisenden zu wenig. Sie wollen unterwegs nicht nur viel sehen, sondern vor allem auch viel erleben. Denn letztlich sind es die individuellen Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben – und nicht ein Haken hinter dem Eifelturm, Taj Mahal oder Buckingham Palace auf einer „Bucket-List“.

Das findet auch Elena und hat ein Buch darüber geschrieben, wie man kreativ reist. Für die Recherche ist die Österreicherin ein Jahr lang kreuz und quer um die Welt geflogen. Doch auch sonst ist die Bloggerin fast permanent auf Achse – immer auf der Suche nach spannenden Tipps, außergewöhnlichen Orten und ausgefallenen Aktivitäten, die in keinem normalen Reiseführer stehen.

In diesem Interview erfährst du:

  •  Wie du deine nächste Reise zu einem kreativen Erlebnis macht
  •  Was sich überhaupt hinter dem Begriff „Kreatives Reisen“ verbirgt
  •  Welche Länder und Orte sich am besten für Kreativurlaube eignen
  •  Wie du deine neu entdeckte Kreativität auch zu Hause in deinen Alltag integriere kannst

Außerdem spreche ich mit Elena über ihre Reise nach Finnland. Dazu hat sie mir im Voraus fünf Bilder geschickt, mit denen sie besondere Erlebnisse verbindet. Gleichzeitig ist dies ein neues Element in der Show, mit dem ich künftig Storytelling und Fotografie noch stärker verbinden möchte.

Hier siehst du die Bilder, zu denen Elena im Interview die Geschichte dahinter erzählt:

Shownotes

Auf ihrem Blog „Creativelena“ schreibt Elena über ihre Erlebnisse als Kreativ-Reisende.

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Buch: „The Creative Traveler’s Handbook“

Podcast: Elena war 2016 zu Gast im englischsprachigen Podcast „The Travelers“. In dem Interview spricht sie auch über das Thema „Kreatives Reisen“.

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In Folge 26 des Gate7-Podcasts verrät Autorin Elena Paschinger, wie kreatives Reisen funktioniert – und wie man die Inspiration in den Alltag rettet. In Folge 26 des Gate7-Podcasts verrät Autorin Elena Paschinger, wie kreatives Reisen funktioniert – und wie man die Inspiration in den Alltag rettet. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 52:57
Judith Imgrund: Wandern als Selbstcoaching http://gatesieben.de/podcast/wandern-als-selbstcoaching-judith-imgrund/ Thu, 23 Feb 2017 19:22:48 +0000 http://gatesieben.de/?p=855 http://gatesieben.de/podcast/wandern-als-selbstcoaching-judith-imgrund/#respond http://gatesieben.de/podcast/wandern-als-selbstcoaching-judith-imgrund/feed/ 0 In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die Kraft der Natur und wie man Wandern für persönliches Wachstum nutzt. In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die heilsame Wirkung des Wanderns. Es geht darum, wie du die Natur als Rückzugsort und Kraftquelle für persönliches Wachstum nutzen kannst.

Shownotes

Auf ihrem Outdoor-Blog schreibt Judith Imgrund regelmäßig über ihre Erfahrungen an der frischeh Luft.

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Buch: „Wildgans – Erlebnisse einer Langzeitreisenden“

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die Kraft der Natur und wie man Wandern für persönliches Wachstum nutzt. In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die Kraft der Natur und wie man Wandern für persönliches Wachstum nutzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 38:59
Timo Eckhardt: Auf dem Weg zum Digitalen Nomaden http://gatesieben.de/podcast/digitaler-nomade-timo-eckhardt/ Tue, 14 Feb 2017 13:33:15 +0000 http://gatesieben.de/?p=816 http://gatesieben.de/podcast/digitaler-nomade-timo-eckhardt/#respond http://gatesieben.de/podcast/digitaler-nomade-timo-eckhardt/feed/ 0 In Folge 24 der Gate7-Show spreche ich mit Timo Eckhardt vom "Digitale Nomaden Podcast" darüber, wie sich Arbeiten und Reisen miteinander verbinden lassen: Welche Möglichkeiten bietet das Internet, sich ein ortsunabhängiges Business aufzubauen und sein Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten? In Folge 24 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Timo Eckhardt. Zusammen mit seinem Freund hat er Anfang 2016 den „Digitalen Nomaden Podcast“ gegründet. Eine Show, in der die beiden ihren Weg zum ortsunabhängigen Arbeiten dokumentieren – und Menschen interviewen, die schon einen Schritt weiter sind.

Das Konzept ist voll aufgegangen: Die ersten 100 Folgen wurden insgesamt schon über 500.000 Mal abgespielt.

In diesem Interview verrät Timo, wie sich Arbeiten und Reisen ideal miteinander verbinden lassen – und was sich hinter den Begriffen „Digitaler Nomade“ und „Lifestyle Design“ à la Tim Ferriss, dem Autor von „Die 4-Stunden-Woche“, verbirgt.

Du erfährst:

  •  Welche Möglichkeiten es gibt, ortsunabhängig zu arbeiten.
  •  Warum es sich lohnt, bestehende Modelle zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.
  •  Wie du Reisen für dein persönliches Wachstum einsetzen kannst.
  •  Welche Schattenseiten es gibt, als moderner, digitaler Wanderarbeiter durch die Welt zu ziehen.

Auch wenn Timo selbst noch nicht hundertprozentig ortsunabhängig unterwegs ist, arbeitet er von Hamburg aus daran, sich Schritt für Schritt ein selbstbestimmtes Arbeitsmodell zu schaffen. Und gerade das ist auch eines der Erfolgsrezepte hinter dem „Digitalen Nomaden Podcast“:

„Wir sind selbst auf der Reise und nehmen unsere Hörer mit, teilen Erfahrungen und lassen sie an unserem Weg teilhaben.“

Die Reiselust steckte schon immer tief in Timo. Ein Schlüsselerlebnis auf seinem Weg zum Digitalen Nomaden war ein Work-and-Travel-Trip nach Neuseeland. Die Zeit dort hat ihn so nachhaltig geprägt, dass er fortan seinen Kurs komplett neu bestimmt hat.

Freu dich auf ein spannendes Gespräch über die verändernde Kraft des Reisens und welches Potenzial für die Persönlichkeitsentwicklung im Kennenlernen fremder Kultur steckt.

Timo Eckhardt hat mit seinem Partner Sascha Boampong den Digitalen Nomadenpodcast über das Thema Ortsunabhängiges Arbeiten gelauncht

Shownotes

In der Show „Digitale Nomaden Podcast“ interviewt Timo abwechselnd mit seinem Freund Sascha inspirierende Unternehmer, die ortsunabhängig ihr Geld verdienen und somit die Möglichkeit haben, Arbeit und Reisen besser miteinander zu verbinden als Menschen mit einem klassischen 9/5-Bürojob.

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DNP-Folge zum Thema NLP („Neuro-Linguistisches Programmieren“): Stephan Landsiedel – „Unternehmertum ist die beste Persönlichkeitsentwicklung“

DNX – Digitale Nomaden Konferenz

Interview mit Timo und Sascha auf Deutschlandradio Kultur: „Ich habe monatelang aus dem Rucksack gelebt“

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In Folge 24 der Gate7-Show spreche ich mit Timo Eckhardt vom "Digitale Nomaden Podcast" darüber, wie sich Arbeiten und Reisen miteinander verbinden lassen: Welche Möglichkeiten bietet das Internet, sich ein ortsunabhängiges Business aufzubauen und sein... In Folge 24 der Gate7-Show spreche ich mit Timo Eckhardt vom "Digitale Nomaden Podcast" darüber, wie sich Arbeiten und Reisen miteinander verbinden lassen: Welche Möglichkeiten bietet das Internet, sich ein ortsunabhängiges Business aufzubauen und sein Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten? Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 51:56
Anita Burgholzer und Andreas Hübl: Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt http://gatesieben.de/podcast/mit-dem-rad-um-die-welt/ Sat, 04 Feb 2017 16:09:57 +0000 http://gatesieben.de/?p=784 http://gatesieben.de/podcast/mit-dem-rad-um-die-welt/#respond http://gatesieben.de/podcast/mit-dem-rad-um-die-welt/feed/ 0 In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war. In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war.

Aufmerksam geworden bin ich auf Anita und Andi im Februar 2016 bei einem Vortrag auf der Reisemesse in Hamburg, wo sie mit viel Humor und Begeisterung über ihre Tour mit dem Rad um die Welt erzählt haben.

Als ich den Podcast gestartet habe war klar, dass ich Anita und Andi unbedingt in der Show interviewen möchte – umso mehr freut es mich, dass es auch geklappt hat.

Nicht nur träumen, sondern anpacken – das ist das Motto der beiden Österreicher. 2010 war es so weit: Sie haben ihre weichen Bürosessel gegen den nicht ganz so weichen Fahrradsattel getauscht.

Warum Anita und Andi aus der Komfortzone ausgebrochen sind und wie sich dadurch ihr Leben verändert hat, darüber sprechen wir die beiden ausführlich in diesem Gespräch.

„Einmal aufbrechen und nicht zu wissen, wann man zurückkommt – diese Sehnsucht, die Welt in vollen Zügen zu genießen.“

Du erfährst:

  •  Wie du den Mut aufbringst, dich aus deinem Alltag zu befreien, um die Welt zu entdecken.
  •  Was es bei einer großen Reise mit dem Rad zu beachten gilt.
  •  Wie man als Paar reist und Konflikte vermeidet.
  •  Warum du mehr erlebst, wenn du langsamer unterwegs bist.

Insgesamt haben Anita und Anita 36.500 Kilometer im Sattel zurückgelegt, sind dabei durch 35 Länder auf drei Kontinenten geradelt.

Besonders die Einblicke in den Alltag der Menschen in den Regionen, durch die sie gereist sind, haben den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Nicht Tempo und Leistung trieben sie an, sondern die Neugier und das bewusste Entdecken – dafür haben sie sich viel Zeit genommen. Das Rad war für diese Art des Reisens das ideale Transportmittel:

„Mit dem Rad reist man so langsam, dass alles Heimat ist.“

In der Hochebene der Anden haben Anita und Andi erlebt, wie die indigene Bevölkerung ihre Traditionen pflegt und gleichsam mit kargen Mitteln zurechtkommen muss.

Das Paar berichtet von den Herausforderungen, denen es sich auf den unterschiedlichsten Pisten ausgesetzt sah – geographischer, klimatischer und auch zwischenmenschlicher Natur.

Shownotes

Mehr über Anita Burgholzer und Andras Hübl erfährst du auf Nandita – Live-Reportagen.

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Buch: „Rückenwind“

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In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war. In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 40:06
Carla Vollert: Backpack Stories – Geschichten von Fernweh http://gatesieben.de/podcast/backpack-stories-carla-vollert/ Tue, 31 Jan 2017 17:09:43 +0000 http://gatesieben.de/?p=767 http://gatesieben.de/podcast/backpack-stories-carla-vollert/#respond http://gatesieben.de/podcast/backpack-stories-carla-vollert/feed/ 0 In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert über ihr Projekt "Backpack Stories", ein Storytelling-Event zu den Themen Reisen und Fernweh. Außerdem erzählt Carla, was sich hinter dem Begriff "Digitale Nomaden" verbirgt und welche Rolle sie bei der Organisation der größten Konferenz im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema spielt. In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert. Carla ist Eventmanagerin und Gründerin der „Backpack Stories“ – eine Veranstaltungsreihe für Storytelling zu den Themen Reisen und Fernweh.

Reisen liegt Carla Vollert im Blut. Sie war als TUI-Animateurin auf Mallorca tätig, absolvierte eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau und arbeitete in einer Event-Agentur. Zwischendurch stillte sie ihr Fernweh auch immer wieder auf längeren Reisen rund um die Welt.

Schließlich wagte sie den Sprung in die Selbstständigkeit. Mit einer Fortbildung im Bereich Online-Marketing im Rücken, organisiert Carla heute unter anderem zahlreiche Veranstaltungen und Events von Digitalen Nomaden, das heißt Menschen, die ortsunabhängig über das Internet ihr Geld verdienen.

Einmal im Jahr trifft sich die Szene in Berlin auf der DNX, gegründet von Marcus Meurer und Feli Hargarten. An der Organisation dieser im deutschsprachigen Raum größten Konferenz zum Thema „Ortsunabhängiges Arbeiten“ und „Digitales Nomadentum“ ist Carla ebenfalls maßgeblich beteiligt.

Doch nur für andere zu arbeiten war ihr nicht genug – und so entstand die Idee für die „Backpack Stories“. Angefangen mit monatlichen Veranstaltungen in Köln im Theater der „Wohngemeinschaft“, tourt Carla mittlerweile durch ganz Deutschland. Das Konzept beschreibt sie wie folgt:

„Meine Events sind für Reisebegeisterte & Selbstverwirklicher und stehen für Freiheit und selbstbestimmtes Leben & Arbeiten!“

Bei den „Backpack Stories“ gibt es meist ein Oberthema, zu dem unterschiedliche Speaker auf der Bühne stehen und erzählen. Mit dabei war bisher unter anderem auch die Gate7-Podcastgäste Andreas Brendt, Nick Martin und Meike Haagmans.

Statt exakte Anleitungen zum Nachreisen zu liefern, geht es Carla eher darum, mit spannenden Geschichten zu inspirieren und das Publikum zu ermuntern, ihre eigenen Reiseträume wahr werden zu lassen.

Shownotes

Mehr über Carla Vollert erfährst du auf Backpack Stories und ihrem Portfolio als Eventmanagerin.

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In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert über ihr Projekt "Backpack Stories", ein Storytelling-Event zu den Themen Reisen und Fernweh. Außerdem erzählt Carla, was sich hinter dem Begriff "Digitale Nomaden" verbirgt und welche Rolle ... In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert über ihr Projekt "Backpack Stories", ein Storytelling-Event zu den Themen Reisen und Fernweh. Außerdem erzählt Carla, was sich hinter dem Begriff "Digitale Nomaden" verbirgt und welche Rolle sie bei der Organisation der größten Konferenz im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema spielt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 33:25
Andreas Horváth: Mit dem Fahrrad durch den Iran http://gatesieben.de/podcast/andreas-horvath-mit-dem-fahrrad-durch-den-iran/ Wed, 25 Jan 2017 09:10:31 +0000 http://gatesieben.de/?p=759 http://gatesieben.de/podcast/andreas-horvath-mit-dem-fahrrad-durch-den-iran/#respond http://gatesieben.de/podcast/andreas-horvath-mit-dem-fahrrad-durch-den-iran/feed/ 0 In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horvath über seine Radreise durch den Iran. Andreas berichtet dabei von offenen Menschen und großer Gastfreundschaft. Ein Gegenbeispiel zu dem medial eher negativ geprägten Image des Landes. In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horváth. Andreas ist begeisterter Radfahrer und Hobbyfotograf. Regelmäßig tritt er in die Pedale und startet auf mehrmonatige Touren in der ganzen Welt.

Ob Pakistan, Indien oder Patagonien – Andreas scheut keine Klimazone und kein noch so schwieriges Terrain. Er sagt:

„Ein bisschen körperlich zu leiden ist für mich wie das Salz in der Suppe des Lebens.“

Aber nicht nur um das Austesten der eigenen körperlichen Grenzen geht es Andreas, er möchte sich auch ein eigenes Bild von fremden und entlegenen Regionen machen: Ist es wirklich so, wie in den Medien berichtet? Häufig hat er auf seinen Reisen einen ganz anderen Eindruck bekommen. Wie zum Beispiel im Iran.

Medial prägen Themen wie das Atomprogramm oder das erzkonservative Mullah-Regime in Teheran das Image des Landes. Abseits aller politischer Konflikte und wirtschaftlicher Isolation hat Andreas ein offenes und tolerantes Land erlebt.

Er berichtet von gastfreundlichen Menschen und gibt Einblicke in den privaten Raum, den die Iraner geschickt nutzen, um sich den Zwängen des Regimes zu entziehen. Durch die Erzählungen von Andreas entsteht das Bild eines ebenso widersprüchlichen wie faszinierenden Landes zwischen politischer und religiöser Einschränkung auf der einen und privater Freiheit auf der anderen Seite.

Außerdem erfährst du:

  •  Was das Radfahren so faszinierend macht.
  •  Wie du eine längere Radreise planst.
  •  Warum du kein Top-Athlet sein musst, um auch auf große Tour zu gehen.
  •  Wie du mentale Hürden überwindest und deinen Reisetraum endlich in die Tat umsetzt.

„Das Leben ist sehr kurz, wenn man immer denselben Weg verfolgt.“

Shownotes

Mehr über Andreas Horváth erfährst du auf seinem Blog „Velowelten“.

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In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horvath über seine Radreise durch den Iran. Andreas berichtet dabei von offenen Menschen und großer Gastfreundschaft. Ein Gegenbeispiel zu dem medial eher negativ geprägten Image des Landes. In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horvath über seine Radreise durch den Iran. Andreas berichtet dabei von offenen Menschen und großer Gastfreundschaft. Ein Gegenbeispiel zu dem medial eher negativ geprägten Image des Landes. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:01:32
Gesa Neitzel: Als Safari-Rangerin in Afrika http://gatesieben.de/podcast/als-safari-rangerin-in-afrika-gesa-neitzel/ Mon, 16 Jan 2017 07:28:50 +0000 http://gatesieben.de/?p=724 http://gatesieben.de/podcast/als-safari-rangerin-in-afrika-gesa-neitzel/#respond http://gatesieben.de/podcast/als-safari-rangerin-in-afrika-gesa-neitzel/feed/ 0 In Folge 20 des Gate7-Podcasts erzählt Gesa Neitzel, wie sie ihren sicheren Job als Fernseh-Redakteurin aufgab, um sich in Afrika zur Rangerin ausbilden zu lassen. Heute lebt sich ihren Traum von den Big-Five und ist Spiegel-Bestseller-Autorin. In Folge 20 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Gesa Neitzel. Gesa hat ihren sicheren Job als TV-Redakteurin in Berlin aufgegeben, um sich einen Traum zu erfüllen: Rangerin in Afrika zu werden. In diesem Interview erzählt sie, wie eine „Schnapsidee“ ihr ganzes Leben veränderte – und wie sie nicht nur Fährtenleserin wurde, sondern nebenbei auch noch SPIEGEL-Bestseller-Autorin.

Gesa steht mit ihrer Geschichte für alles, worum es auf „Gate 7“ geht: Fernweh, Lust auf das Abenteuer jenseits der Komfortzone und die verändernde Kraft des Reisens.

Angefangen hat alles 2014 nach einem Urlaub in Südafrika: Als Gesa zurück in Berlin war, spukte eine Schnapsidee beharrlich in ihrem Kopf herum. Statt sie aus ihrem Kopf zu verbannen und sich auf ihren Job als TV-Redakteurin zu konzentrieren, hat Gesa aber nachgegeben.

Reise nach Südafrika als großer Richtungswechsel

Was diese Schnapsidee genau war und wie sich dadurch Gesas bisheriges Leben komplett auf den Kopf gestellt hat, das verrät sie in diesem Gespräch.

Außerdem erfährst du:

  •  Wie man auf seine innere Stimme hört.
  •  Wie man den Mut findet, seinem Leben eine neue Richtung zu geben.
  •  Warum man ab und zu auch „Schnapsideen“ eine Chance geben sollte.
  •  Wie man Rangerin in Afrika wird.

Shownotes

Mehr über Gesa Neitzel erfährst du auf ihrem Afrika- und Safarie-Blog „Wonderful Wild“.

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Gesas Buch „Frühstück mit Elefanten – Als Rangerin in Afrika“ ist im Ullstein Verlag erschienen.

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In Folge 20 des Gate7-Podcasts erzählt Gesa Neitzel, wie sie ihren sicheren Job als Fernseh-Redakteurin aufgab, um sich in Afrika zur Rangerin ausbilden zu lassen. Heute lebt sich ihren Traum von den Big-Five und ist Spiegel-Bestseller-Autorin. In Folge 20 des Gate7-Podcasts erzählt Gesa Neitzel, wie sie ihren sicheren Job als Fernseh-Redakteurin aufgab, um sich in Afrika zur Rangerin ausbilden zu lassen. Heute lebt sich ihren Traum von den Big-Five und ist Spiegel-Bestseller-Autorin. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 29:08
Matthias Hombauer: Rockstar Photographer http://gatesieben.de/podcast/matthias-hombauer-rockstar-photographer/ Wed, 04 Jan 2017 09:06:30 +0000 http://gatesieben.de/?p=681 http://gatesieben.de/podcast/matthias-hombauer-rockstar-photographer/#respond http://gatesieben.de/podcast/matthias-hombauer-rockstar-photographer/feed/ 0 In Folge 19 des Gate7-Podcasts verrät Matthias Hombauer, wie er seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte – und zum "Rockstar Photographer" wurde. In Folge 19 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Matthias Hombauer. Matthias ist Konzertfotograf aus Wien. Auch wenn dieser Schwerpunkt auf den ersten Blick nicht viel mit Reisefotografie zu tun hat, so ist dieses Interview dennoch interessant für alle, die erfahren wollen, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie erfolgreich wird – egal, in welchem Bereich.

Ich finde Matthias‘ Geschichte so spannend, dass ich ihn unbedingt auf dem Podcast dabeihaben wollte, obwohl er kein Reisefotograf ist.

Aufmerksam geworden bin ich auf Matthias durch einen anderen Podcast. In der Show „Erfolg mit Leidenschaft“ von Markus Cerenak hat er Weg von seinem Weg vom Molekularbiologen hin zum international erfolgreichen Konzert- und Musikfotografen erzählt.

Matthias Hombauer: Aus dem Labor auf die Bühne als „Rockstar Photographer“

„Erfolg mit Leidenschaft“ – ein passender Titel für den beruflichen Werdegang von Matthias: Getrieben von seiner Leidenschaft hat er sich als Fotograf auf die Bühnen der bekanntesten Alternative-Bands katapultiert. Darunter: The Prodigy, Red Hot Chili Peppers, Iggy Pop oder The Cure.

Trotz aller Eigenheiten der Konzertfotografie gibt es auch Bereiche, die sich auf die Reisefotografie übertragen lassen. Welche das sind, das verrät Matthias in diesem Gespräch.

Außerdem erfährst du:

  •  Wie man seine Leidenschaft zum Beruf macht.
  •  Wie man seinen Weg als Fotograf findet.
  •  Welche Hürden es beim Schritt gibt, sich einen Namen als Fotograf zu machen.
  •  Wie du deinen eigenen fotografischen Stil entwickelst.
  •  Warum technisches Know-How wichtig, aber längst nicht der entscheidende Erfolgsfaktor für bewegende Bilder ist.

Shownotes

Mehr über Matthias Hombauer erfährst du auf seiner Webseite „How to become Rockstar Photographer“.

Für alle, die auch als Musikfotograf durchstarten wollen, hat Matthias den Kurs „Become a Rockstar Photographer from Zero to Hero in 8 Weeks“ entwickelt.

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Podcast-Folge 63 mit Matthias Hombauer auf „Erfolg mit Leidenschaft“ von Markus Cerenak.

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In Folge 19 des Gate7-Podcasts verrät Matthias Hombauer, wie er seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte – und zum "Rockstar Photographer" wurde. In Folge 19 des Gate7-Podcasts verrät Matthias Hombauer, wie er seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte – und zum "Rockstar Photographer" wurde. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:16:16
Martin Gommel: Fotografie als Therapie http://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/ Sun, 01 Jan 2017 14:34:45 +0000 http://gatesieben.de/?p=670 http://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/#respond http://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/feed/ 0 In Folge 18 des Gate7-Podcasts spricht Fotojournalist Martin Gommel über die verändernde Kraft der Fotografie und wie er sie als kreative Form der Therapie einsetzt. In Folge 18 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Martin Gommel. Martin hat als Straßenfotograf begonnen und das online Fotografie-Magazin „Kwerfeldein“ gegründet. Heute arbeitet er in Berlin als Fotojournalist. Er berichtet leidenschaftlich über die Situtation von Flüchtlingen. Ein etwas anderes Interview, in dem es nicht wie gewohnt um das Thema Reisen geht, sondern um die verändernde Kraft der Fotografie im Allgemeinen.

Angefangen hat alles 2005. Als Straßenfotograf entdeckt Martin seine Leidenschaft fürs Bildermachen. Es folgt die Gründung des Online-Fotografie-Magazins „Kwerfeldein“, mittlerweile eines der größten im deutschsprachigen Raum. Doch damit nicht genug.

Martin berührt das Schicksal der vielen Menschen, die aus Krisenregionen nach Europa flüchten. Seit Ende 2014 widmet er sich seinem Großprojekt zum Thema „Flüchtlinge“:

„Es liegt mir sehr am Herzen, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und dies hinterher auf würdevolle Weise zu erzählen. Kamera und Tastatur sind dafür meine Hilfen.“

Gemeinsam mit der Journalistin Esther Göbel beschäftigt sich Martin aktuell mit dem Schicksal von 9.000 minderjährigen Flüchtlingen, die in Deutschland als vermisst gelten. Am Bahnhof Zoo in Berlin geht das Leid vieler auf dem Straßenstrich weiter.

In einer mehrteiligen Serie auf der Online-Plattform „Krautreporter“ berichten Martin und Esther von den menschlichen Abgründen in einem Milieu, in dem es keine Skrupel gibt.

Wie es zu dem Wandel vom Straßenfotografen und Fotografie-Blogger hin zum sozial-engagierten Fotojournalisten gekommen ist, davon berichtet Martin in diesem Interview.

Martins Weg zeigt, welche unterschiedliche Bedeutung die Fotografie haben kann – allen voran auch für einen selbst. Darüber hat er auch einen interessanten Artikel geschrieben, mit dem Titel: „Therapeutisches Fotografieren“

Die verändernde Kraft der Fotografie ist der rote Faden dieses Gesprächs.

Du erfährst:

  •  Wie du die Fotografie als kreative Form des Selbstcoachings einsetzen kannst.
  •  Wieso du den technischen Aspekten der Fotografie nicht allzu große Bedeutung beimessen solltest.
  •  Welche Kraft Bilder heutzutage in einer von visuellen Reizen überfluteten Welt noch haben.
  •  Wie man mit der Kamera zum Geschichtenerzähler wird und warum eine Begegnung manchmal wichtiger ist als ein Bild.

„In der Fotografie wird viel zu viel über Technik gesprochen und darüber, was man ausdrücken will. Für mich ist Fotografie nur das: Ich gehe durch die Welt, entdecke etwas, das mir gefällt. Dann schaue ich durch den Sucher und drücke einen Knopf. Das war’s – mehr ist es nicht.“

Shownotes

Mehr über Martin Gommel erfährst du auf seiner Webseite www.martingommel.de.

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Artikel „Therapeutisches Fotografieren“ auf dem Fotografie-Online Kwerfeldein.

Zusammen mit der Journalistin Esther Göbel berichtet Martin Gommel in dem Projekt „Die neuen Kinder vom Bahnhof Zoo“ auf Krautreporter über die Situation von minderjährigen Flüchtlingen auf dem Berliner Straßenstrich. Esther Göbel ist Mitglied des Reporter-Kollektivs „Halb10“.

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In Folge 18 des Gate7-Podcasts spricht Fotojournalist Martin Gommel über die verändernde Kraft der Fotografie und wie er sie als kreative Form der Therapie einsetzt. In Folge 18 des Gate7-Podcasts spricht Fotojournalist Martin Gommel über die verändernde Kraft der Fotografie und wie er sie als kreative Form der Therapie einsetzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 59:40
Feyzi Demirel: Straßenfotografie in Istanbul http://gatesieben.de/podcast/strassenfotografie-in-istanbul-feyzi-demirel/ Thu, 29 Dec 2016 08:26:08 +0000 http://gatesieben.de/?p=653 http://gatesieben.de/podcast/strassenfotografie-in-istanbul-feyzi-demirel/#respond http://gatesieben.de/podcast/strassenfotografie-in-istanbul-feyzi-demirel/feed/ 0 In Folge 17 des Gate7-Podcasts spricht Feyzi Demirel über Straßenfotografie in Istanbul. Er verrät, was die türkische Hauptstadt so reizvoll für Fotografen macht. In Folge 17 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Feyzi Demirel. Feyzi ist Fotograf mit einer besonderen Leidenschaft für urbane Motive. Auf den Straßen von Istanbul hat er mit seiner Kamera das Flair der türkischen Hauptstadt erforscht und eingefangen.

An der Straßenfotografie fasziniert Feyzi das Ungestellte. Alles ist in Bewegung. Es geht darum, den richtigen Moment zu erwischen, in dem sich verschiedene Elemente für den Bruchteil einer Sekunde zu einer spannenden Szene fügen – dann muss man bereit sein, den Auslöser zu drücken.

Wie man diesen fotografischen Instinkt für ein besonderes Motiv entwickelt, darüber spreche ich ausführlich mit Feyzi.

Außerdem erfährst du in diesem Interview:

  • …was Istanbul aus fotografischer Sicht reizvoll macht.
  • …was du beachten solltest, wenn du in Istanbul als Streetphotographer unterwegs bist.
  • …welche Orte in Istanbul besonders eindrucksvolle Motive liefern.

Mittlerweile ist Feyzi als Straßenfotograf nicht mehr nur auf der Jagd nach einzelnen Bildern, sondern arbeitet verstärkt auch an Serien, denen ein roter Faden zu Grunde liegt. Eines dieser Projekte hat er auf den Straßen der türkischen Hauptstadt umgesetzt.

„Meine Liebe zu Istanbul ist eine alte. Bereits seit meiner Kindheit kreuzen sich unsere Wege in einem fast jährlichen Rhythmus.“

Das Werk über Straßenfotografie in Istanbul ist auch als Buch erschienen. In „Istanbul’um“ dokumentiert Feyzi seine Liebe zu Istanbul. Als in Deutschland geborener Sohn türkisch-stämmiger Eltern hat er ein ganz besonderes Verhältnis zu der Stadt am Bosporus:

„Meine Liebe zu Istanbul ist eine alte. Bereits seit meiner Kindheit kreuzen sich unsere Wege in einem fast jährlichen Rhythmus. Und es sind genau diese anfänglichen Begegnungen, die, obwohl sie sich heute nur noch sehr verschwommen vor meinem geistigen Auge abspielen, meine Zuneigung zu dieser Stadt erst ermöglicht haben: das Meer, nicht aufhören wollende Straßen, eine Symphonie aus Autohupen, mit Chlor durchsetztes Leitungswasser, Katzen, Müllberge an den Straßen und natürlich Onkel Ahmet, das Gesicht meiner Istanbul-Besuche.“

Shownotes

Wenn du mehr über Feyzi Demirel erfahren möchtest, dann schaue einfach auf seiner Webseite vorbei. Auf seinem Blog schreibt er regelmäßig über Themen rund um die Straßenfotografie.

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Wer mehr über das Thema Straßenfotografie in Istanbul erfahren möchte, für den ist dieses Interview mit Thomas Kakareko interessant.

Die Liste „Top 10 Fotobücher von und aus Istanbul“ ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 17 des Gate7-Podcasts spricht Feyzi Demirel über Straßenfotografie in Istanbul. Er verrät, was die türkische Hauptstadt so reizvoll für Fotografen macht. In Folge 17 des Gate7-Podcasts spricht Feyzi Demirel über Straßenfotografie in Istanbul. Er verrät, was die türkische Hauptstadt so reizvoll für Fotografen macht. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:06:42
Andreas Brendt: Auf der Welle des Lebens zwischen Strand und Sinnsuche http://gatesieben.de/podcast/andreas-brendt-boarderlines-fuck-you-happiness/ Fri, 23 Dec 2016 18:46:35 +0000 http://gatesieben.de/?p=638 http://gatesieben.de/podcast/andreas-brendt-boarderlines-fuck-you-happiness/#comments http://gatesieben.de/podcast/andreas-brendt-boarderlines-fuck-you-happiness/feed/ 1 In Folge 16 des Gate7-Podcasts erzählt Surfer Andreas Brendt von der Suche nach den besten Wellen, der meditativen Kraft des Meeres und der Begegnung mit einem Hai auf offener See. In Folge 16 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Brendt. Andreas ist Abenteurer und Autor aus Köln – und vor allem ein leidenschaftlicher Surfer. Nach seinem VWL-Studium zog er 1996 in die Welt – getrieben von Fernweh und von der Suche nach den besten Wellen. Eine Reise zwischen Strand und Sinnsuche, von der er in diesem Interview erzählt. Ebenso wie der von nervenaufreibenden Begegnung mit einem Hai auf offener See.

Über zehn Jahre war Andi unterwegs. Seine Abenteuer hat er mittlerweile in zwei Büchern niedergeschrieben.

Seinem Debüt „Boarderlines“ (2015) folgte 2016 die Fortsetzung: „Boarderlines – Fuck You Happiness“.

Ein pralles Leben mit vielen Abzweigungen, unterschiedlichen Wegen – und jede Menge spannender Geschichten.

Als Andreas 1996 die Wohnungstür in Köln zuzieht und in Richtung Bali startet, ahnt er nicht, wie sehr sich sein Leben verändern wird.

Mit einer Portion gesunder Naivität, viel Humor und Neugier reist Andreas um die Welt und tobt sich auf der Spielwiese des Lebens aus – immer mit dem Anspruch, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und nach seinen eigenen Regeln zu leben:

„Wer mir einen nachvollziehbaren Grund nennen kann, erwachsen zu werden, bekommt sämtliches Gold der Welt, einen Oscar in allen Kategorien und sei gleichzeitig in die Hölle verbannt.“

Shownotes

Homepage von Andreas Brendt mit Informationen zu den beiden Büchern „Boarderlines“ und „Boarderlines – Fuck You Happiness“.

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Wenn du Andreas‘ komplette Geschichte lesen möchtest, dann hinterlasse mir einfach eine  Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes mit dem Stichwort „Boarderlines“. Unter allen, die das bis zum 31. Dezember 2016 gemacht haben, verlose ich ein Exemplar von „Boarderlines – Fuck You Happiness“.

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In Folge 16 des Gate7-Podcasts erzählt Surfer Andreas Brendt von der Suche nach den besten Wellen, der meditativen Kraft des Meeres und der Begegnung mit einem Hai auf offener See. In Folge 16 des Gate7-Podcasts erzählt Surfer Andreas Brendt von der Suche nach den besten Wellen, der meditativen Kraft des Meeres und der Begegnung mit einem Hai auf offener See. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 40:50
Alexander Müller: Reisefotografie – die Jagd nach dem perfekten Foto unterwegs http://gatesieben.de/podcast/alexander-mueller-fotoreisen-reisefotografie/ Sun, 18 Dec 2016 07:46:01 +0000 http://gatesieben.de/?p=546 http://gatesieben.de/podcast/alexander-mueller-fotoreisen-reisefotografie/#respond http://gatesieben.de/podcast/alexander-mueller-fotoreisen-reisefotografie/feed/ 0 In Folge 15 geht es um das Grundwissen der Reisefotografie. Der Wiener Fotograf Alexander Müller verrät, wie dir unterwegs bessere Bilder gelingen. Egal, mit welcher Kamera. In Folge 15 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Alexander Müller. Alexander ist Fotograf aus Wien – und ein ausgewiesener Experte für das Thema Reisefotografie. Außer Workshops bietet er teils mehrwöchige Trips zu den schönsten Foto-Locations dieser Welt an. In diesem Interview gibt dir Alexander viele praktische Tipps, wie du deine Bilder auf der nächsten Reise mit ein paar einfachen Tricks enorm verbessern kannst – egal, mit welcher Kamera und ohne neues, teures Equipment zu kaufen.

Die Leidenschaft für die Fotografie hat Alexander schon vor längerer Zeit gepackt. Seit er 2002 seine erste Kompaktkamera kaufte, hat ihn die Faszination fürs Bildermachen nicht mehr losgelassen.

Mittlerweile hat er sein Hobby auch zum Beruf gemacht.

Angefangen hat alles vor sechs Jahren mit Fotokursen. Irgendwann war die Nachfrage der Teilnehmer nach längeren Reisen so groß, dass Alexander sein Angebot erweitert hat. Mehrmals pro Jahr zeigt er Hobbyfotografen nun in Portugal, Norwegen oder Chile, wie Reisefotos noch besser gelingen.

Alexander über seinen Zugang zur Fotografie:

„Wenn ich eine reizvolle Landschaft vor mir habe, dann möchte ich ein Foto machen, das schöner ist, als die Realität.“

„Mir geht es nicht um die Nachbearbeitung, sondern darum, bestimmte Lichtsituationen so zu erkennen, dass man sagt: Da würde ein Bild die Szene intensiver und schöner aussehen lassen. Häufig erleben Menschen, die gerade mit der Fotografie anfangen, ja genau das Gegenteil – und sagen: Der Moment war so schön, dann habe ich ihn fotografiert – und auf dem Bild ist er dann gar nicht so richtig zur Geltung gekommen.“

Hintergrund: Die Kamera sieht anders als das menschliche Auge. Vor allem in extrem kontrastreichen Situationen mit viel Licht und Schatten. Das zu verstehen, ist ein wichtiger Schritt.

Weitere Beispiele sind Kurz- und Langzeitbelichtungen, mit denen sich kreative Effekte erzielen lassen, die wiederum das menschliche Auge nicht leisten kann.

Die Schulung des fotografischen Blicks ist elementar: Warum sehen Motive in der Realität gut aus und auf einem Foto nicht? Oder anders: Wie kann man die Realität in schöne Fotos übersetzen? Die Abstraktion von Motiven ist ein spannender Bereich, über den Alexander sehr anschaulich spricht.

Je besser man eine Situation und die jeweilige Lichtstimmung beurteilen kann, desto eher weiß man, was es sich lohnt, die Kamera auszupacken und wann nicht.

Alexander verrät seine besten Tipps für bessere Reisefotos – unabhängig von Kamera und Ausrüstung.

Du erfährst:

  • Warum ein Vorder- und Hintergrund so wichtig für eine gelungene Bildgestaltung sind?
  • Wie sich durch Perspektive und Schärfentiefe interessantere Kompositionen ergeben?
  • Wie du auch ohne Kamera deinen fotografischen Blick schulen kannst?
  • Warum es sich lohnt, erst die Situation zu studieren, bevor man den Auslöser drückt?
  • Was dir deine eigenen Fotos über dich selbst verraten?
  • Welche Vorteile Festbrennweiten und das „Zoomen mit den eigenen Füßen“ haben?

Der Reiz der Reisefotografie liegt für Alexander in der „Jagd nach dem perfekten Foto“. Dazu gehört, dass man ein Gespür dafür entwickelt, wann man wo sein sollte, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, eine schönes Motiv mit passender Lichtstimmung einzufangen. Welche Faktoren bei der Motivsuche entscheidend sind – auch darüber geht es in diesem Gespräch.

Eine gute Ergänzung zu dem Interview mit Alexander ist die Podcast-Folge mit Maike Jarsetz, in der du erfährst, wie Bildbearbitung in Adobe Photoshop Lightroom funktioniert.

Welche Tipps hast du für gute Reisefotos? Was hast du von den im Interview genannten Punkten schon umgesetzt? Wo hast du darüber hinaus weitere Anregungen?

Shownotes

Wenn du mehr über Alexander Müller erfahren möchtest, dann schaue einfach auf seiner Webseite vorbei. Dort findest du auch alle Termine für aktuelle Foto-Workshops und Fotoreisen.

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In Folge 15 geht es um das Grundwissen der Reisefotografie. Der Wiener Fotograf Alexander Müller verrät, wie dir unterwegs bessere Bilder gelingen. Egal, mit welcher Kamera. In Folge 15 geht es um das Grundwissen der Reisefotografie. Der Wiener Fotograf Alexander Müller verrät, wie dir unterwegs bessere Bilder gelingen. Egal, mit welcher Kamera. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 41:14
Fabian Sixtus Körner: Journeyman – Auf Design-Walz um die Welt http://gatesieben.de/podcast/fabian-sixtus-koerner-journeyman/ Mon, 12 Dec 2016 06:25:32 +0000 http://gatesieben.de/?p=544 http://gatesieben.de/podcast/fabian-sixtus-koerner-journeyman/#comments http://gatesieben.de/podcast/fabian-sixtus-koerner-journeyman/feed/ 2 In Folge 14 des Gate7-Podcasts erzählt "Journeyman" Fabian Sixtus Körner, wie ihn die Wanderjahre verändert haben. Ein Gespräch über die Kunst des Reisens. In Folge 14 des Gate7-Podcasts spreche ich mit „Journeyman“ Fabian Sixtus Körner. Spiegel-Bestseller-Autor und TED X Speaker. Zuletzt hat er im TV vor der Kamera gestanden – im Reportermagazin „Follow Us“ auf Pro7. In diesem Gespräch geht es tief rein in die Philosophie und Kunst des Reisens.

Als Fabian Anfang 2010 zu seiner Reise als moderner Wanderarbeiter aufbricht, ahnt er nicht, was er damit alles in Gang setzt. Sein Ziel damals: Sich in der Fremde zu wappnen für den Alltag in Deutschland.

Es kommt alles ganz anders.

Und genau das ist das Schöne am Reisen – und auch der rote Faden durch diesen Podcast: die verändernde Kraft des Unterwegssein, das Eintauchen in fremde Kulturen mit offenem Ausgang – zu schauen, was das Fernweh mit einem macht.

Davon berichtet Fabian in seinem Buch „Journeyman“, das 2013 erschienen ist, sich lange in der Spiegel-Bestseller-Liste behauptet hat und mittlerweile in der 15. Auflage erhältlich ist.

„Journeyman“ ist nicht nur die spannende Geschichte einer Weltreise, sondern auch ein Einblick darin, was das Verlassen der eigenen Komfortzone auslöst.

Darüber spricht Fabian offen und bewegend in diesem Interview.

Du erfährst:

  •  Warum Fabian keine – in Anführungszeichen – „ganz normale“ Weltreise gemacht hat, sondern sich den Rahmen einer Walz gegeben hat.
  •  Warum du nicht viel Geld brauchst, um auf Langzeitreise zu gehen.
  •  Warum Erlebnisse wichtiger sind als „alles zu sehen“ – sprich das Abhaken einer Bucketlist.
  •  Wie man auf Reisen unter die Oberfläche schlüpft und nicht nur das zu sieht, was normale Touristen von einem Land sehen.
  •  Wie die das Reisen hilft, um Normen zu hinterfragen und mehr bei dir selbst landest.

Den eigenen Weg zu gehen, sich von äußeren Einflüssen freimachen – das ist ein zentrales Thema von Fabian.

So beginnt das Buch auch mit einem dazu passenden Zitat von Oscar Wilde:

„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen anderer, ihre Leben Nachahmungen, ihre Leidenschaften nur Zitate.“

Besonders spannend ist auch die Passage, in der Fabian über das Thema Glück spricht. Glück ist für ihn nichts, was schicksalhaft über einen kommt – im Gegenteil.

Um Glück erkennen und empfinden zu können, muss man in Vorleistung gehen und die Bedingungen dafür schaffen. Im Inneren.

Reisen hat Fabian gelassener gemacht, die Angst vor Fehlern genommen:

„Egal, in welcher Sackgasse ich auch stecke im Leben: Ich habe immer die Möglichkeit, eine Kehrtwende zu machen. Das ist eine Erkenntnis, die unheimlich befreit.“

https://www.youtube.com/watch?v=74tp8qIGDcI

Shownotes

Auf Fabians Blog „Stories of a Journeyman“ erfährst du mehr über seine Walz als moderner Wanderarbeiter um die Welt.

Buch: „Journeyman – 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs“

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Wenn du Fabians komplette Geschichte lesen möchtest, dann hinterlasse mir einfach eine  Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes mit dem Stichwort „Journeyman“. Unter allen, die das bis zum 20. Dezember 2016 gemacht haben, verlose ich ein Exemplar von „Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs“.

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In Folge 14 des Gate7-Podcasts erzählt "Journeyman" Fabian Sixtus Körner, wie ihn die Wanderjahre verändert haben. Ein Gespräch über die Kunst des Reisens. In Folge 14 des Gate7-Podcasts erzählt "Journeyman" Fabian Sixtus Körner, wie ihn die Wanderjahre verändert haben. Ein Gespräch über die Kunst des Reisens. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 58:44
Ania und Daniel: So klappt es mit deinem Traum von der Weltreise http://gatesieben.de/podcast/weltreise-tipps/ Sat, 10 Dec 2016 23:15:46 +0000 http://gatesieben.de/?p=540 http://gatesieben.de/podcast/weltreise-tipps/#respond http://gatesieben.de/podcast/weltreise-tipps/feed/ 0 In Folge 13 gibt es praktische Weltreise-Tipps von Ania und Daniel. Das Pärchen erzählt außerdem von Dschungel-Abenteuern und einem Piranha-Bad in Peru. In Folge 13 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Ania und Daniel. Die beiden sind seit Anfang 2016 auf Weltreise – Ende offen. Das Fernweh ist vorerst größer als die Lust auf Alltag. In diesem Interview verraten sie, warum Peru sie bisher am meisten begeistert hat. Das Pärchen erzählt von Begegnungen mit giftigen Schlangen im Tapiche Reserve, Abenteuern im Amazonas-Gebiet, ihrer Tuchfühlung mit Piranhas – und gibt jede Menge praktische Weltreise-Tipps.

Die gefährlichsten Sätze beginnen mit: „Man müsste ja mal…“ Weiter geht es in der Regel mit dem gemeinen Wort „aber“.

Vier Buchstaben, denen meist eine Menge Gründe folgen, warum etwas nicht funktionieren kann oder bloßes Hirngespinst ist. Das war’s dann oft – der Traum ist beiseitegeschoben und man kommt zur Vernunft, oder was man dafür hält.

Ania und Daniel wollten das nicht akzeptieren. Sie haben Zweifel in ihren Köpfen nicht zugelassen. Aus dem „Woah, wär das cool, wenn wir das einfach machen würden!“ wurde ein „Woah, lass‘ das machen!“

„Das“ ist in ihrem Fall eine Weltreise.

Daniel hat gerade sein Studium beendet, Ania kündigt ihren sicheren Job. Am 31. Januar 2016 starten die beiden ins Ungewisse.

In diesem Interview erfährst du:

  •  Wie du eine Weltreise richtig planst.
  •  Wie du Ängste und Hürden überwindest und den Mut fasst, deinen Traum in die Tat umzusetzen.
  •  Was das Langzeitreisen so faszinierend macht.
  •  Wie du unterwegs tief in fremde Kulturen eintauchst und abseits der Touristenpfade mehr siehst, als die bekannten Sehenswürdigkeiten, die in jedem Reiseführer stehen

Ein besonderer Schwerpunkt ist Peru. Das Andenland hat Ania und Daniel besonders beeindruckt.

Im Amazonasgebiet sind sie in den Protest der indigenen Bevölkerung geraten und saßen mehrere Tage fest.

https://www.youtube.com/watch?v=wML0JLOQ21E

Außerdem lernten sie die Schattenseiten des Tourismus für Einheimische und Natur kennen. Und genossen im Tapiche Reserve Jungle bei Iquitos den Zauber des Dschungels – Begegnungen mit giftigen Schlangen und einem Piranha-Bad inklusive.

https://www.youtube.com/watch?v=2Zj3uFgjof4

Auch das Thema Reisefotografie streifen wir in diesem Gespräch.

Die Kamera haben Ania und Daniel immer dabei – sie ist für die beiden ein Mittel, fremde Orte intensiver zu entdecken und zu erforschen:

„Es ist unsere Art auf Details des Landes zu achten, die man sonst übersehen würde. Man sucht nach Motiven, Kleinigkeiten, verliert sich im Motiv, in dem Moment, in dem man durch die Linse schaut. Für uns persönlich ist Fotografie unsere Art, Momente einzusaugen.“

Shownotes

Auf „Geh Mal Reisen“ berichten Ania und Daniel von ihren Abenteuern unterwegs.

Darüber hinaus wollen sie aber auch andere dabei unterstützen, ihren Traum von der Ferne zu leben und geben praktische Tipps, wie man eine Weltreise plant.

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In Folge 13 gibt es praktische Weltreise-Tipps von Ania und Daniel. Das Pärchen erzählt außerdem von Dschungel-Abenteuern und einem Piranha-Bad in Peru. In Folge 13 gibt es praktische Weltreise-Tipps von Ania und Daniel. Das Pärchen erzählt außerdem von Dschungel-Abenteuern und einem Piranha-Bad in Peru. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:13:08
Jana Wessendorf: Laufen als Leidenschaft – oder die Lust an der Langsamkeit http://gatesieben.de/podcast/jana-wessendorf-wandern-lust-an-der-langsamkeit/ Sat, 10 Dec 2016 09:47:25 +0000 http://gatesieben.de/?p=542 http://gatesieben.de/podcast/jana-wessendorf-wandern-lust-an-der-langsamkeit/#respond http://gatesieben.de/podcast/jana-wessendorf-wandern-lust-an-der-langsamkeit/feed/ 0 In Folge 12 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Jana Wessendorf über das Wandern und die Lust an der Langsamkeit – sowohl auf Reisen und im Alltag. In Folge 12 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Jana Wessendorf. Jana ist begeisterte Wanderin. Am liebsten ist sie zu Fuß unterwegs. So heißt auch ihr Blog, auf dem sie über die „Wiederentdeckung der Langsamkeit“ schreibt. Wie das gelingt – und zwar nicht nur auf Reisen, sondern auch im Alltag – das verrät Jana in diesem Interview. Ganz entspannt.

Bei der Aufnahme des Gesprächs ist Jana in Costa Rica – ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Jana berichtet von Begegnungen mit exotischen Tieren auf ihren Pfaden durch die Nationalparks des zentralamerikanischen Landes, das ungefähr so groß ist wie die Schweiz.

Außer vielen Tipps, wie du durch das Wandern mehr Glück und Gelassenheit findest, teil Jana ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Costa Rica.

Du erfährst unter anderem:

Shownotes

Auf „Zu Fuß unterwegs“ schreibt Jana Wessendorf über das Wandern und das Glück der Langsamkeit.

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In Folge 12 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Jana Wessendorf über das Wandern und die Lust an der Langsamkeit – sowohl auf Reisen und im Alltag. In Folge 12 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Jana Wessendorf über das Wandern und die Lust an der Langsamkeit – sowohl auf Reisen und im Alltag. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 39:14
Axel Brümmer: Der unstillbare Durst nach Abenteuer http://gatesieben.de/podcast/axel-bruemmer-weltsichten-der-unstillbare-durst-nach-abenteuer/ Fri, 09 Dec 2016 09:56:20 +0000 http://gatesieben.de/?p=500 http://gatesieben.de/podcast/axel-bruemmer-weltsichten-der-unstillbare-durst-nach-abenteuer/#respond http://gatesieben.de/podcast/axel-bruemmer-weltsichten-der-unstillbare-durst-nach-abenteuer/feed/ 0 In Folge 11 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Axel Brümmer. Ob per Rad nach China oder mit der Dschunke übers Meer: Axel geht über Grenzen hinaus. In Folge 11 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Axel Brümmer. Mit seinem Reisepartner Peter Glöckner ist Axel seit 1990 fast ununterbrochen in der Welt unterwegs und hat 163 Länder besucht. Weiße Flecken gibt es für ihn kaum noch. Begonnen hat alles 1990 mit einer „Weltumradlung“. In diesem Interview verrät Axel, warum er nie reisemüde geworden ist – und warum er andere Dinge mehr fürchtet, als mit einer Holz-Dschunke in einen Zyklon zu geraten und zu kentern.

Das Fernweh schlummerte schon immer in Axel. Vor der Wende, waren seine Reisemöglichkeiten aber auf den Ostblock beschränkt. Nach dem Fall der Mauer stand ihm plötzlich die ganze Welt offen. Er zögerte nicht lange und schwang sich 1990 in den Sattel – mit Peter Glöckner an der Seite. Das Fahrrad war dabei für beide nicht nur ein günstiges, sondern auch sehr naturverbundenes Fortbewegungsmittel.

Insgesamt dauerte die erste Tour über fünf Jahre. Unterwegs nahmen Axel und Peter diverse Jobs an, um sich ihren Traum, die Welt zu entdecken, zu finanzieren.

Der „Weltumradlung“ folgten weitere spektakuläre Abenteuer. So machten sich die beiden unter anderem auf die Spuren des legendären Marco Polo. Für den Hinweg nach China traten Axel und Peter wieder in die Pedale. Zurück wollten sie mit einer, dem Original nachgebauten, Holz-Dschunke segeln. Ein Vorhaben, dass beide in große Gefahr brachte – sie aber nicht davon abhielt, es ein zweites Mal zu probieren.

Die Geschichte von Axel ist ein faszinierendes Beispiel von Fernweh und dem unstillbaren Durst nach Abenteuer. Durch das Überschreiten von Grenzen tauchen die beiden tief in fremde Kulturen ein.

Ihre Leidenschaft für das Reisen verbinden die beiden seit längerem auch mit großem sozialen Engagement. In Bolivien unterstützen sie beispielsweise in Projekt für Straßenkinder.

Vom 27. bis 29. Januar 2017 sind Axel Brümmer zu Gast auf dem 19. Thüringer Dia-Festival

https://www.youtube.com/watch?v=CByAfOVfB7A

Shownotes

Auf weltsichten.de findest du Informationen zu den Reisen von Axel Brümmer und Peter Glöckner, dazu viele Fotos, Videos sowie die aktuellen Termine für Dia-Shows und Vorträge.

Über ihr Hilfsprojekt in Bolivien berichten die beiden auf der Seite des Vereins „Saalfeld-Samaipata e.V.“

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In Folge 11 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Axel Brümmer. Ob per Rad nach China oder mit der Dschunke übers Meer: Axel geht über Grenzen hinaus. In Folge 11 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Axel Brümmer. Ob per Rad nach China oder mit der Dschunke übers Meer: Axel geht über Grenzen hinaus. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 38:34
Thomas Mangold: So genießt du deine nächste Reise ohne Stress http://gatesieben.de/podcast/thomas-mangold-tipps-fuer-entspanntes-reisen-ohne-stress/ Tue, 06 Dec 2016 19:51:09 +0000 http://gatesieben.de/?p=524 http://gatesieben.de/podcast/thomas-mangold-tipps-fuer-entspanntes-reisen-ohne-stress/#respond http://gatesieben.de/podcast/thomas-mangold-tipps-fuer-entspanntes-reisen-ohne-stress/feed/ 0 In Folge 10 des Gate7-Podcasts verrät Selbstmanagement-Experte Thomas Mangold, wie du Reisestress vermeidest und deinen Urlaub richitg genießen kannst. In Folge 10 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Thomas Mangold. Thomas ist Selbstmanagement-Experte. Auf seinem Blog gibt er praxisnahe Tipps, wie man durch kluge Planung und Organisation mehr Zeit für die „wirkllich wichtigen Dinge im Leben“ schafft. Dazu gehört natürlich auch Urlaub. In diesem Interview verrät Thomas, wie reisen ohne Stress gelingt.

Diese Situation kennt jeder: Der Urlaub rückt näher – und statt gelassener zu werden, steigt der Stresspegel.

Auf dem Bett türmen sich die Kleiderstapel, die in einen viel zu kleinen Koffer passen sollen. Auf der Aufgabenliste ist die Hälfte der Punkte noch nicht abgehakt – und im Büro ist auch so einiges unerledigt liegengeblieben. Keine guten Voraussetzungen, um entspannt in die Ferien zu starten.

Doch wie vermeidet man den Stress vor der Abreise?

Thomas hat dafür jede Menge praktischer Tipps und Strategien parat. Alles beginnt mit der rechtzeitigen Planung.

Du erfährst in dieser Podcast-Epsiode:

  •  Warum du dir ganz genau anschauen solltest, was du von deinen Reisen unbenutzt wieder mit nach Hause bringst.
  •  Wie dir ein Programm namens „Evernote“ beim Packen und Organisieren hilft.
  •  Was zu tun ist, um die Gedanken an den Job aus dem Kopf zu verbannen.
  •  Wie du mit ein paar einfachen Tricks den Umfang und das Gewicht deines Gepäcks deutlich reduzierst.
  • Und wie du nach deiner Rückkehr der Flut aufgelaufenen E-Mails am schnellsten und effzientesten Herr wirst.

Shownotes

Thomas Mangold: Selbst-Management.biz

Folge Thomas Mangold auch via Social Media auf Facebook, Instagram, Twitter und Youtube.

In seinem wöchentlichen Podcast liefert Thomas regelmäßig Tipps und frische Ideen zu den Themen effizienteres Arbeiten, Lernen und Leben.

Außerdem hat Thomas diverse Bücher zum Thema „Selbstmanagement“ geschrieben, darunter der Bestseller „Evernote – Mein Life-Management-Tool“.

Erwähnte Ressource:

Exofficio: Super leichte und schnell waschbare Kleidung – ideal fürs Reisen

Evernote

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In Folge 10 des Gate7-Podcasts verrät Selbstmanagement-Experte Thomas Mangold, wie du Reisestress vermeidest und deinen Urlaub richitg genießen kannst. In Folge 10 des Gate7-Podcasts verrät Selbstmanagement-Experte Thomas Mangold, wie du Reisestress vermeidest und deinen Urlaub richitg genießen kannst. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 28:41
Christian Kneise: Grönland – die Magie der Ursprünglichkeit http://gatesieben.de/podcast/christian-kneise-groenland-die-magie-der-urspruenglichkeit/ Mon, 05 Dec 2016 21:16:55 +0000 http://gatesieben.de/?p=505 http://gatesieben.de/podcast/christian-kneise-groenland-die-magie-der-urspruenglichkeit/#comments http://gatesieben.de/podcast/christian-kneise-groenland-die-magie-der-urspruenglichkeit/feed/ 2 In Folge 9 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Kneise über seine Reise nach Grönland. Ein Abenteuer der besonderen Art am Rande der Zivilisation. In Folge 9 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Kneise. Christian ist Fotograf aus Leipzig mit einer besonderen Leidenschaft für entlegene Gegenden im hohen Norden. In diesem Interview geht es um seine Reise nach Grönland – eine Region, in der nicht nur Ortsnamen wie Nuuk, Ilulissat oder Kangerlussuaq die Fantasie anregen.

Je rauer und kälter, desto besser. Das schätzt Christian an seinen Zielen. Grönland erfüllt beide Voraussetzungen. Die größte Insel der Erde, die politisch ein autonomer Teil des Königreichs Dänemark ist, verfügt mit gerade einmal 55.000 Menschen auf 2.166.086 km² gleichzeitig über die geringste Bevölkerungsdichte der Welt – mit Ausnahme der Antarktis.

Ein Ort der Ruhe, der dennoch alle Sinne weckt. Straßen zwischen den menschlichen Siedlungen gibt es keine. Wer auf Grönland landet, muss zu Fuß vom Rollfeld weiterlaufen. Ein Abenteuer der besonderen Art. Eine Reise in die Ursprünglichkeit geprägt von schroffen Fjorden, imposanten Gletscher und mächtigen Eisbären. Grenzerfahrungen am Rande der Zivilisation, wie sie Christian schätzt:

„Ich würde mich nicht als Misanthrop bezeichnen, aber wenn zu viele Leute an einem Ort sind fühle ich mich meist etwas unwohl. Und ich bin ein Freund der niedrigen Temperaturen. Das hat für mich etwas von Frische.“

Christian erzählt von seinen Erlebnissen inmitten atemberaubender und von tiefen Einblicken in die Kultur der Kalaallit, den Bewohnern Grönlands. Besonderes Highlight: Die Verkostung von frischgeschnittener Leber einer gerade erlegten Robbe.

In diesem Interview erfährst du außerdem:

  •  Wie du am besten nach Grönland kommst.
  •  Was du bei deiner Planung unbedingt beachten solltest.
  •  Was Grönland aus fotografischer Sicht so reizvoll macht.
  •  Und wieso Tore beim Fußballspielen mit Hupen bejubelt werden.

Shownotes

Christian Kneise

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Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade zum Thema „Bedrohte Reiseziele“ von Stefanie und ihrem Blog Comfortzoneless teil.

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In Folge 9 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Kneise über seine Reise nach Grönland. Ein Abenteuer der besonderen Art am Rande der Zivilisation. In Folge 9 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Kneise über seine Reise nach Grönland. Ein Abenteuer der besonderen Art am Rande der Zivilisation. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 48:52