10 Tipps für bessere Reisefotos

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"Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst."
Henry David Thoreau

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Je teurer die Kamera, desto besser die Bilder. Dieser Glaube hält sich leider immer noch hartnäckig unter vielen Fotografen. Es ist ein Irrglaube. Erfahre, wie du wirklich bessere Reisefotos machst. Und zwar egal, mit welcher Ausrüstung.
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Der Vulkan Osorno – fotografiert von Puerto Varas aus.
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Ein Kirchturm auf der griechischen Insel Kefalonia.
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Iso Syöte – Lappland
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Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi: "Reisefotografie – die große Fotoschule"

Reisen und Fotografie – in diesem Handbuch treffen sich zwei Leidenschaften! Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Ihnen, sodass Sie von Ihrer nächsten Reise die Bilder und Videos mitbringen, die Ihren Eindrücken gerecht werden.

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10 Tipps für bessere Reisefotos


Diese Situation kennst du bestimmt. Du bist frisch zurück aus dem Urlaub und kannst es gar nicht erwarten, Familie und Freunden von den vielen schönen Momenten fernab der Heimat zu berichten.

Die Lust auf eine ausführliche Fotoschau hält sich bei den Daheimgebliebenen jedoch oft in Grenzen. Und wer könnte es ihnen verdenken? Zumindest, wenn es sich um fantasielose Schnappschüsse handelt, bei denen man in immer gleicher Manier vor unterschiedlichen Hintergründen posiert.

Dabei ist es gar nicht so schwer, für mehr Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen. Wenn du ein paar einfache Tipps beherzigst, gelingen dir Urlaubsfotos, die hinterher bestimmt jeder gerne anschaut. Und eines vorweg: Mit dem Wert der Kameraausrüstung hat das nichts zu tun.

Die richtige Idee und Fantasie reichen aus, um selbst mit einer einfachen Handykamera tolle Ergebnisse zu erzielen.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Urlaubsfotos mit ein paar einfachen Tricks mehr Pfiff zu verleihen, damit künftig die Vorfreude auf Fotoabende wieder steigt.

So machst du bessere Reisefotos

#1 – Langsam ankommen

Es passiert oft, dass man sofort nach Ankunft am Urlaubsort mit dem Fotografieren beginnen möchte. Doch Halt. Außer die Sonne ist schon fast am Horizont verschwunden oder du möchtest spontan eine spezielle Situation einfangen, läuft dir nichts weg.

Vielmehr lohnt es sich, die Atmosphäre erst einmal auf sich wirken zu lassen. Statt den Finger sofort nervös am Auslöser zu haben, ist es besser, die Kamera zunächst in der Tasche zu lassen und mit dem inneren Auge „zu fotografieren“.

#2 – Spiegelungen

Das Offensichtliche vermeiden: Wenn alle in eine Richtung schauen, lohnt sich ein Blick zurück. Du wirst überrascht sein, was für neue Möglichkeiten und Perspektiven sich dabei auftun. Spannende Spiegelungen zum Beispiel.

Spiegelungen sind ein hervorragendes Mittel, um bekannte Motive in einem neuen Licht darzustellen – wie den Eiffelturm. Das berühmte Bauwerk überragt alles und man kann es von fast jedem Punkt aus in der Pariser Innenstadt sehen. Außerdem spiegelt es sich in Autoscheiben oder nachts in Pfützen auf dem Gehsteig.

Die Verzerrungen oder ungewöhnliche Lichtspiele verleihen den Bildern einen ganz eigenen Reiz. Der Betrachter erkennt auf den ersten Blick, worum es sich handelt, ist aber dennoch überrascht von der ungewöhnlichen Darstellung.

#3 – Die Kamera drehen

Bei einem schönen Sonnenuntergang am Strand sollte man schon darauf achten, dass der Horizont gerade ist und das Meer nicht nach einer Seite hin „ausläuft“. Aber bei Gebäuden kann man die Kamera schon einmal kräftig drehen, um so neue Perspektiven zu schaffen. Keine Angst, nicht immer muss alles gerade und mittig sein.

Den Eiffelturm kann man ruhig auch mal querlegen und von unten links nach oben rechts durchs Bild laufen lassen.

Wenn du dich für dieses Stilmittel entscheidest, dann solltest du es aber auch richtig machen. Bloß keine halben Sachen. Vermeide den Eindruck, dass du die Kamera nicht mit Absicht schiefgehalten hast, sondern beim Fotografieren versehentlich von der Seite angerempelt wurdest.

#4 – Die Umgebung miteinbeziehen

Beim Sightseeing ist man nie alleine. Jedenfalls an Orten, die keine Geheimtipps mehr sind. Es werden also immer andere Touristen da sein, die dir durchs Bild laufen und keine freie Sicht zulassen. Und wenn du sie schon nicht ausblenden kannst, dann baue sie einfach mit in die Bildkompositionen ein.

Das kann sehr viel Spaß machen. Die Menschenmenge, die sich im Louvre vor dem Gemälde der Mona Lisa drängt zum Beispiel. Wenn man sich auf die Personen konzentriert, die sich vor dem berühmten Kunstwerk fotografieren lassen hat man ein Bild im Bild.

#5 – Natürliche Rahmen

Löcher in Mauern, Torbögen, Fenster oder offene Türen: Allesamt perfekte Elemente, die man als natürliche Rahmen im Bild benutzen kann. Auf diese Weise erhalten die Bilder eine weitere Ebene und wirken fast dreidimensional.

Doch damit nicht genug. Seitlich einfallendes Licht durch ein Fenster mit seinen Spiegelungen und Schatten sorgt für spannende Effekte. Und wer hat nicht gerne das Gefühl, heimlich durch eine Öffnung zu schielen und einen Blick auf etwas zu erhaschen, das eigentlich nicht für seine Augen bestimmt war?

#6 – Geometrie

Auffällige Linien, Muster oder Formen führen das Auge des Betrachters und geben dem Bild mehr Dynamik. Eine sich windende Treppe zum Beispiel. Der Blick heftet sich sofort an die obere linke Ecke des Bildes und folgt dem Verlauf des Geländers nach rechts.

Geometrische Formen sind einfache, aber unheimlich wirkungsvolle Werkzeuge, um Bildern Rhythmus und Schwung zu geben.

#7 – Licht

Fotografie, das sagt schon der griechische Ursprung des Nams, bedeutet „Zeichnen mit Licht“. Die Qualität des Lichts ist demnach von großer Bedeutung für die Wirkung eines Bildes. Das grelle Mittagslicht mit seinen harten Schatten unterscheidet sich stark von den warmen Tönen der Abendsonne. Man sollte sich daher stets darüber bewusst sein, wie man Stimmung mit Licht erzeugen und beeinflussen kann.

Mit extremem Gegenlicht zum Beispiel lassen sich ausdrucksstarke Silhouetten und Scherenschnitte erzeugen.

Der Vordergrund ist stark unterbelichtet. Details sind nicht zu erkennen. Alles ist auf die wesentlichen Formen reduziert, die es dennoch erlauben, die Situation richtig einzuordnen.

#8 – Aufgeräumte Bilder

Häufig neigt man dazu, ein Bild zu überladen. Alles scheint irgendwie wichtig zu sein und soll eingefangen werden. Ein Panorama ist sicherlich gut, um die Umgebung zu dokumentieren. Aber generell ist es besser, sich beim Fotografieren auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Einfache Kompositionen erleichtern es dem Betrachter, die Informationen schneller zu verarbeiten und zu erkennen, was die Bildaussage ist. Elemente, die nichts zum Thema beisteuern, kann man getrost streichen.

#9 – Details

Manchmal ist es unmöglich, eine Szene komplett einzufangen, beispielsweise der Eingang von Schloss Versailles. Das Panorama ist schier überwältigend: der riesige Vorplatz, der aufwendig verzierte meterhohe Zaun und dahinter das nach links und rechts ausufernde Schloss selbst. Zu viel für ein einziges Foto. Wie kann man diese Situation also am besten fotografisch umsetzen?

Eine gute Idee in solchen Fällen ist es, sich auf Details zu konzentrieren. Statt das große Ganze abzulichten, kann man auch ein Detail wählen und nur den obersten Rand des goldfarbenen Zaunes mit blauem Himmel im Hintergrund fotografieren.

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Diese Situation kennst du bestimmt. Du bist frisch zurück aus dem Urlaub und kannst es gar nicht erwarten, Familie und Freunden von den vielen schönen Momenten fernab der Heimat zu berichten.

Die Lust auf eine ausführliche Fotoschau hält sich bei den Daheimgebliebenen jedoch oft in Grenzen. Und wer könnte es ihnen verdenken? Zumindest, wenn es sich um fantasielose Schnappschüsse handelt, bei denen man in immer gleicher Manier vor unterschiedlichen Hintergründen posiert.

Dabei ist es gar nicht so schwer, für mehr Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen. Wenn du ein paar einfache Tipps beherzigst, gelingen dir Urlaubsfotos, die hinterher bestimmt jeder gerne anschaut. Und eines vorweg: Mit dem Wert der Kameraausrüstung hat das nichts zu tun.

Die richtige Idee und Fantasie reichen aus, um selbst mit einer einfachen Handykamera tolle Ergebnisse zu erzielen.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Urlaubsfotos mit ein paar einfachen Tricks mehr Pfiff zu verleihen, damit künftig die Vorfreude auf Fotoabende wieder steigt.

So machst du bessere Reisefotos

#1 – Langsam ankommen

Es passiert oft, dass man sofort nach Ankunft am Urlaubsort mit dem Fotografieren beginnen möchte. Doch Halt. Außer die Sonne ist schon fast am Horizont verschwunden oder du möchtest spontan eine spezielle Situation einfangen, läuft dir nichts weg.

Vielmehr lohnt es sich, die Atmosphäre erst einmal auf sich wirken zu lassen. Statt den Finger sofort nervös am Auslöser zu haben, ist es besser, die Kamera zunächst in der Tasche zu lassen und mit dem inneren Auge „zu fotografieren“.

#2 – Spiegelungen

Das Offensichtliche vermeiden: Wenn alle in eine Richtung schauen, lohnt sich ein Blick zurück. Du wirst überrascht sein, was für neue Möglichkeiten und Perspektiven sich dabei auftun. Spannende Spiegelungen zum Beispiel.

Spiegelungen sind ein hervorragendes Mittel, um bekannte Motive in einem neuen Licht darzustellen – wie den Eiffelturm. Das berühmte Bauwerk überragt alles und man kann es von fast jedem Punkt aus in der Pariser Innenstadt sehen. Außerdem spiegelt es sich in Autoscheiben oder nachts in Pfützen auf dem Gehsteig.

Die Verzerrungen oder ungewöhnliche Lichtspiele verleihen den Bildern einen ganz eigenen Reiz. Der Betrachter erkennt auf den ersten Blick, worum es sich handelt, ist aber dennoch überrascht von der ungewöhnlichen Darstellung.

#3 – Die Kamera drehen

Bei einem schönen Sonnenuntergang am Strand sollte man schon darauf achten, dass der Horizont gerade ist und das Meer nicht nach einer Seite hin „ausläuft“. Aber bei Gebäuden kann man die Kamera schon einmal kräftig drehen, um so neue Perspektiven zu schaffen. Keine Angst, nicht immer muss alles gerade und mittig sein.

Den Eiffelturm kann man ruhig auch mal querlegen und von unten links nach oben rechts durchs Bild laufen lassen.

Wenn du dich für dieses Stilmittel entscheidest, dann solltest du es aber auch richtig machen. Bloß keine halben Sachen. Vermeide den Eindruck, dass du die Kamera nicht mit Absicht schiefgehalten hast, sondern beim Fotografieren versehentlich von der Seite angerempelt wurdest.

#4 – Die Umgebung miteinbeziehen

Beim Sightseeing ist man nie alleine. Jedenfalls an Orten, die keine Geheimtipps mehr sind. Es werden also immer andere Touristen da sein, die dir durchs Bild laufen und keine freie Sicht zulassen. Und wenn du sie schon nicht ausblenden kannst, dann baue sie einfach mit in die Bildkompositionen ein.

Das kann sehr viel Spaß machen. Die Menschenmenge, die sich im Louvre vor dem Gemälde der Mona Lisa drängt zum Beispiel. Wenn man sich auf die Personen konzentriert, die sich vor dem berühmten Kunstwerk fotografieren lassen hat man ein Bild im Bild.

#5 – Natürliche Rahmen

Löcher in Mauern, Torbögen, Fenster oder offene Türen: Allesamt perfekte Elemente, die man als natürliche Rahmen im Bild benutzen kann. Auf diese Weise erhalten die Bilder eine weitere Ebene und wirken fast dreidimensional.

Doch damit nicht genug. Seitlich einfallendes Licht durch ein Fenster mit seinen Spiegelungen und Schatten sorgt für spannende Effekte. Und wer hat nicht gerne das Gefühl, heimlich durch eine Öffnung zu schielen und einen Blick auf etwas zu erhaschen, das eigentlich nicht für seine Augen bestimmt war?

#6 – Geometrie

Auffällige Linien, Muster oder Formen führen das Auge des Betrachters und geben dem Bild mehr Dynamik. Eine sich windende Treppe zum Beispiel. Der Blick heftet sich sofort an die obere linke Ecke des Bildes und folgt dem Verlauf des Geländers nach rechts.

Geometrische Formen sind einfache, aber unheimlich wirkungsvolle Werkzeuge, um Bildern Rhythmus und Schwung zu geben.

#7 – Licht

Fotografie, das sagt schon der griechische Ursprung des Nams, bedeutet „Zeichnen mit Licht“. Die Qualität des Lichts ist demnach von großer Bedeutung für die Wirkung eines Bildes. Das grelle Mittagslicht mit seinen harten Schatten unterscheidet sich stark von den warmen Tönen der Abendsonne. Man sollte sich daher stets darüber bewusst sein, wie man Stimmung mit Licht erzeugen und beeinflussen kann.

Mit extremem Gegenlicht zum Beispiel lassen sich ausdrucksstarke Silhouetten und Scherenschnitte erzeugen.

Der Vordergrund ist stark unterbelichtet. Details sind nicht zu erkennen. Alles ist auf die wesentlichen Formen reduziert, die es dennoch erlauben, die Situation richtig einzuordnen.

#8 – Aufgeräumte Bilder

Häufig neigt man dazu, ein Bild zu überladen. Alles scheint irgendwie wichtig zu sein und soll eingefangen werden. Ein Panorama ist sicherlich gut, um die Umgebung zu dokumentieren. Aber generell ist es besser, sich beim Fotografieren auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Einfache Kompositionen erleichtern es dem Betrachter, die Informationen schneller zu verarbeiten und zu erkennen, was die Bildaussage ist. Elemente, die nichts zum Thema beisteuern, kann man getrost streichen.

#9 – Details

Manchmal ist es unmöglich, eine Szene komplett einzufangen, beispielsweise der Eingang von Schloss Versailles. Das Panorama ist schier überwältigend: der riesige Vorplatz, der aufwendig verzierte meterhohe Zaun und dahinter das nach links und rechts ausufernde Schloss selbst. Zu viel für ein einziges Foto. Wie kann man diese Situation also am besten fotografisch umsetzen?

Eine gute Idee in solchen Fällen ist es, sich auf Details zu konzentrieren. Statt das große Ganze abzulichten, kann man auch ein Detail wählen und nur den obersten Rand des goldfarbenen Zaunes mit blauem Himmel im Hintergrund fotografieren.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!
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