Fotojournalismus

Lois Lammerhuber: „Die Fotografie ist eine Zaubermaschine“

Eine Reise auf der Panamericana führte ihn einst unerwartet in den Fotojournalismus: Von den lebensverändernden Zufällen und Kuriositäten, die dafür verantwortlich waren, erzählt Lois Lammerhuber in diesem Interview. Außerdem verrät der Initiator des Fotofestivals La Gacilly-Baden, warum ihn gerade Fotografie aus Lateinamerika so begeistert.

Hans-Jürgen Burkard: „Die Kamera hochzunehmen, ist das eigentlich Schwierige“

Sich selbst nennt Hans-Jürgen Burkard gerne einen „Dinosaurier der Magazinfotografie“. Über 40 Jahre zog er mit der Kamera für GEO und den „Stern“ um die Welt. Die Neugier, Dinge mit den eigenen Augen zu sehen und festzuhalten, war stets sein Antrieb. Kern seines Werkes ist die Zeit der Wirren in Russland. Nah und intensiv wie kaum ein Anderer dokumentierte die Auswirkungen des Zerfalls der Sowjetunion in den 1990er Jahren. Ein Gespräch über die Macht der Bilder, die Kunst des visuellen Geschichtenerzählens und den Wandel im Fotojournalismus.

Kai Pfaffenbach gehört zu den renommiertesten Fotojournalisten weltweit.

Momente für die Ewigkeit – und wie man sie festhält mit der Kamera

Kai Pfaffenbach gelingt es immer wieder, Momente der Zeitgeschichte so in einem Bild zu verdichten, dass sich die Motive in Gedächtnis einbrennen. In zweiten Teil des Interviews erzählt er die Geschichten hinten seinen bekanntesten Fotos, für die er den Pulitzer Preis und den World Press Award gewonnen hat. Außerdem sprechen wir über Berufsethos im Fotojournalismus und die Rolle von Reportern in einem zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Diskurs.

Kai Pfaffenbach gehört zu den renommiertesten Fotojournalisten weltweit.

Pulitzer-Preis-Gewinner Kai Pfaffenbach: „Katastrophen brauchen Bilder“

World Press Award und Pulitzer Preis: Kai Pfaffenbach ist der einzige deutsche Fotograf, der die beiden prestigeträchtigsten Auszeichnungen im Journalismus gewonnen hat. Im ersten Teil des Interviews sprechen wir über seine Anfänge auf lokaler Ebene, Fotografie in Zeiten von Corona sowie den Anfeindungen, denen er als Fotojournalist in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft ausgesetzt ist.

Neue Etappe: Selbständig als Fotograf – was bedeutet das? In dieser Folge gibt es einen Blick hinter die Kulissen.

Abenteuer Selbständigkeit: Von der Tribüne auf die Straße

Als Reporter über die Fußball-Bundesliga berichten: Von diesem Job träumen viele. Für mich war das in den vergangenen Jahren Alltag. Nun ist damit Schluss. Von der Tribüne geht es nun auf die Straße. Was genau das bedeutet, verrate ich in dieser Folge. Ein Blick hinter die Kulissen, wie es mit GATE7 weitergeht.

"Weinert Brothers": Die beiden Brüder Dennis und Patrick berichten als Fotojournalisten aus den Krisengebieten dieser Welt.

Weinert Brothers: Fotojournalismus einer neuen Generation (Teil 1)

Sie sind mutig, authentisch und berichten mit Empathie über soziale Ungerechtigkeiten weltweit: Dennis und Patrick Weinert zeigen, wie auch Subjektivität seine Berechtigung hat in einer modernen Form des Fotojournalimus. In diesem Interview erzählen die „Weinert Brothers“ von ihrem Weg aus Rheda-Wiedenbrück hinaus zu den Konflikherden dieser Welt.

Eine Frau wäscht sich in den Magrovenwäldern nahe dem Ort Dhangmari. Der Fotojournalist Christof Wolf hat sich aufgemacht, die Menschen in der Siedlung am gleichnamigen Fluss in Bangladesch zu besuchen, deren natürlicher Lebensraum stark bedroht ist.

Christof Wolf: In den Magroven-Wäldern bei den Bewohnern von Dhangmari

Authentische und ehrliche Bilder, die den Charakter eines Ortes und seiner Menschen widerspiegeln: Das ist der Anspruch, den Christof Wolf an seine Arbeit als Reportagefotograf stellt. Für sein aktuelles Projekt machte er sich Anfang 2018 auf zu den Bewohnern von Dhangmari in Bangladesch. Er entdeckte einen magischen Ort, den es so aber wahrscheinlich nicht mehr lange gibt.

Eine Puppe für Kinder auf einer bunten Decke in Dagestan fotografiert vom Hamburger Fotojournalisten Gulliver Theis, der vorher mit dem Autoren Stephan Orth auch schon für das Buch "Couchsurfing in Russland" unterwegs war.

Gulliver Theis: „Man fängt jedes Mal wieder bei Null an“

In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht.

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