Reportagefotografie

 

Kaum ein Genre der Fotografie ist so spannend und abwechslungsreich wie die Reportagefotografie. Sie ist wie das Leben – vielfältig, emotional und unvorhersehbar. Wie sagte schon der legendäre Journalist Egon Erwin Kisch:

Nichts ist verblüffender als die Wahrheit, nichts exotischer als unsere Umwelt, nichts phantastischer als die Wirklichkeit.“

Tauche mit deiner Kamera ein in die Welt und werde zum Storyteller. Erfahrene Reportagefotografen verraten ihre Tricks und Herangehensweise.

Joerg Lehmann: „Fotografie ist für mich eine Entdeckungsreise“

Angefangen hat Joerg Lehmann da, wo er eigentlich nicht hinwollte – in der Modefotografie. Letztlich landete er aber doch bei den Themen, die ihn wirklich faszinieren: Food und Reportage. Für die Zeitschrift Max hat er über elf Jahre lang Portraits von internationalen Metropolen erstellt. Zudem hat er rund 70 Kochbücher mit Gerichten aus aller Welt veröffentlicht. Ein Gespräch über das Reisen mit der Kamera und was die Küche eines Landes über dessen Kultur verrät.

Lois Lammerhuber: „Die Fotografie ist eine Zaubermaschine“

Eine Reise auf der Panamericana führte ihn einst unerwartet in den Fotojournalismus: Von den lebensverändernden Zufällen und Kuriositäten, die dafür verantwortlich waren, erzählt Lois Lammerhuber in diesem Interview. Außerdem verrät der Initiator des Fotofestivals La Gacilly-Baden, warum ihn gerade Fotografie aus Lateinamerika so begeistert.

Public Viewing, Alte Försterei, Union Berlin

Hans-Jürgen Burkard: „An Tagen wie diesen“

Hans-Jürgen Burkard „An Tagen wie diesen“ Arrow-home „Ich hatte oft den Text vorher im Kopf, habe das Bild dazu gesehen und spontan gesagt: Das ist es!“ Hans-Jürgen Burkard Nach über vier Jahrzehnten als Fotojournalist im weltweiten Einsatz für große Magazine, erlebt Hans-Jürgen Burkard eine ganz neue Freiheit. Mit Songtexten deutschsprachiger Bands reist er durchs Land und sucht die dazu passenden Bilder. In „An Tagen wie diesen“ präsentiert er einen visuellen Soundtrack seiner Heimat. Nachdenklich, schrill …

Hans-Jürgen Burkard: „An Tagen wie diesen“ Mehr »

Hans-Jürgen Burkard: „Die Kamera hochzunehmen, ist das eigentlich Schwierige“

Sich selbst nennt Hans-Jürgen Burkard gerne einen „Dinosaurier der Magazinfotografie“. Über 40 Jahre zog er mit der Kamera für GEO und den „Stern“ um die Welt. Die Neugier, Dinge mit den eigenen Augen zu sehen und festzuhalten, war stets sein Antrieb. Kern seines Werkes ist die Zeit der Wirren in Russland. Nah und intensiv wie kaum ein Anderer dokumentierte die Auswirkungen des Zerfalls der Sowjetunion in den 1990er Jahren. Ein Gespräch über die Macht der Bilder, die Kunst des visuellen Geschichtenerzählens und den Wandel im Fotojournalismus.

Was ist ein gutes Bild? Dieser Frage gehe ich mit den Photologen Thomas B. Jones und Falk Frassa nach.

Fotografie als Erlebnis: Bilder, die man spüren kann

Vertauschte Rollen: Normalerweise stelle ich die Fragen. Diesmal ist es anders. Ich war zu Gast im „Heimatlichter“-Podcast. Im Interview mit Daniel Spohn spreche ich über meine Lieblingsthemen Reportage- und Streetfotografie.

Kai Pfaffenbach gehört zu den renommiertesten Fotojournalisten weltweit.

Momente für die Ewigkeit – und wie man sie festhält mit der Kamera

Kai Pfaffenbach gelingt es immer wieder, Momente der Zeitgeschichte so in einem Bild zu verdichten, dass sich die Motive in Gedächtnis einbrennen. In zweiten Teil des Interviews erzählt er die Geschichten hinten seinen bekanntesten Fotos, für die er den Pulitzer Preis und den World Press Award gewonnen hat. Außerdem sprechen wir über Berufsethos im Fotojournalismus und die Rolle von Reportern in einem zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Diskurs.

Kai Pfaffenbach gehört zu den renommiertesten Fotojournalisten weltweit.

Pulitzer-Preis-Gewinner Kai Pfaffenbach: „Katastrophen brauchen Bilder“

World Press Award und Pulitzer Preis: Kai Pfaffenbach ist der einzige deutsche Fotograf, der die beiden prestigeträchtigsten Auszeichnungen im Journalismus gewonnen hat. Im ersten Teil des Interviews sprechen wir über seine Anfänge auf lokaler Ebene, Fotografie in Zeiten von Corona sowie den Anfeindungen, denen er als Fotojournalist in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft ausgesetzt ist.

Israel: Zwei Fotografen, zwei unterschiedliche Perspektiven

Israel zu verstehen, ist nahezu unmöglich. Das kleine Land im Nahen Osten verwirrt und fasziniert zugleich. Sabine Kneidinger und Frank Niedertubbesing sind aufgebrochen, um mit offenem Geist zu beobachten, anstatt zu werten. Fern von einer politisch-moralischen Ebene haben sie ihre ganz persönliche Sichtweise auf Israel in Fotos festgehalten und in einem bemerkenswerten Buch zusammengestellt.

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