Gate 7 Podcast – Fotografie und Reisen als kreative Form für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstcoaching https://gatesieben.de Reiseblog über Fernweh und Fotografie Tue, 20 Nov 2018 16:14:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Im Gate 7 Podcast dreht sich alles um die Themen Fernweh und Fotografie. Du erfährst, wie du auf Reisen mit deiner Lust am Fotografieren abhebst, tief in fremde Kulturen eintauchst, Land und Leute kennenlernst – um am Ende ganz bei dir zu landen. Nutze Reisen und Fotografie als kreatives Selbstcoaching und Antrieb für dein persönliches Wachstum. Werde zum Regisseur deines eigenen Lebens. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins kaibehrmann@web.de kaibehrmann@web.de (Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins) Kai Behrmann Gate 7 - Der Podcast über Fernweh und Fotografie. Lerne, wie du auf Reisen Bilder machst, die dir wirklich etwas bedeuten. Gate 7 Podcast – Fotografie und Reisen als kreative Form für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstcoaching https://gatesieben.de/wp-content/uploads/powerpress/Podcast_Cover_1400px_02.jpg https://gatesieben.de Hamburg, Deutschland Wöchentlich Marco Larousse: Die Poesie des Zufalls https://gatesieben.de/podcast/marco-larousse/ Sun, 18 Nov 2018 11:13:02 +0000 https://gatesieben.de/?p=4409 https://gatesieben.de/podcast/marco-larousse/#respond https://gatesieben.de/podcast/marco-larousse/feed/ 0 Den Alltag in ungestellten Bilder darzustellen und für kommende Generationen zu erhalten: Darin liegt für Marco Larousse der Reiz der Streetfotografie. Oder wie er es nennt: "Die Poesie des Zufalls".

Den Alltag in ungestellten Bilder darzustellen und für kommende Generationen zu erhalten: Darin liegt für Marco Larousse der Reiz der Streetfotografie. Oder wie er es nennt: „Die Poesie des Zufalls“

Marco kommt wie ich auch aus Hamburg und ist schon eine ganze Weile auf meinem Radar.

Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat und ich ihn als Gast in meiner Show begrüßen durfte.

Marco arbeitet zwar auch als Fotojournalist und Dokumentarfotograf. Seine große Leidenschaft gehört aber der Streetfotografie.

Seine mehr als 30-jährige Erfahrung gibt er heute auch in Workshops und Einzelcoachings weiter.

Mit der Zeit hat Marco einen ganz eigenen, wiedererkennbaren Stil entwickelt. Als visueller Storyteller ist es ihm wichtig, dass seine Bilder eine Geschichte erzählen und für sich stehen.

Welche das ist, mag von Betrachter zu Betrachter variieren.

Der Reiz liegt darin, Momente einzufangen, die über die Bildränder weiterleben und sprechen.

Marco fotografiert fast ausschließlich in schwarz-weiß, achtet auf aufgeräumte Kompositionen und baut gerne grafische Elemente ein. Das alles führt zu einer Ästhetik, die stark in den Fine Art Bereich geht.

Marco legt großen Wert darauf, wie wichtig es ist, zeitgenössische visuelle Erinnerungen für zukünftige Generationen zu erhalten. Einzigartige und ungestellte Momente festzuhalten, um unseren modernen Alltag zu dokumentieren, ist eine Herausforderung, die ihn jeden Tag aufs Neue motiviert. Sein Stil wurde durch die Arbeit von Mary Ellen Mark geprägt, die sich ihren Motiven mit viel Empathie und Respekt näherte.

Marco hat sich zum Ziel gesetzt, ein positives Bewusstsein für die wichtige Kunstform der Street- und Dokumentarfotografie zu schaffen, indem er den heutigen Alltag für zukünftige Generationen in einer Welt dokumentiert, in der Kameras in der Öffentlichkeit zunehmend als Bedrohung wahrgenommen werden.

Als Medium dienen ihm dazu nicht zu Bilder, sondern auch Worte.

So ist er Co-Autor des jüngst erschienen Buches „Streetfotografie Made in Germany“, das bereits mehrfach Thema in meinem Podcast war.

Apropos Podcast: Marco ist seit Jahren als erfolgreicher Podcast-Host unterwegs. Zunächst moderierte er mehrere Shows für das Photofocus-Netzwerk. 2017 gründete er dann mit PPN – Photo Podcast Network – sein eigenes Netzwerk.

Da Marcos Podcast auf Englisch ist, ist er im Ausland vielleicht sogar noch ein bisschen bekannter als in Deutschland. So meinte er am Anfang des Gesprächs auch: „Schön, mal in einem deutschen Podcast zu Gast zu sein.“ Bisher war das erst ein Mal der Fall. Und zwar im „Fotophonie-Podcast“ von Dieter Bethke und Frank Fischer, den ich übrigens auch sehr empfehlen kann.

In diesem Interview spreche ich mit Marco über die Kunst des Sehens – besonders über die Fähigkeit, die gewohnte Umgebung immer wieder mit anderen Augen zu sehen.

Außerdem geht es um die Bedeutung von Empathie und Einfühlungsvermögen in der Fotografie sowie die Frage, welche Rolle der Zufall spielt, wenn man mit der Kamera unterwegs ist auf der Suche nach spannenden Motiven und wie man der Entfaltung der „Poesie des Zufalls“, wie Marco es nennt, auf die Sprünge helfen kann.

Es ist ein sehr ausführliches Gespräch geworden – wie so häufig in meinem Podcast. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sich lohnt, bis zum Ende dabeizubleiben.

Q&A mit Marco Larousse

  • Lieblingszitat:

„The why should always proceed the How.“

  • Lieblingsbuch: „Road To Seeing“* von Dan Winters.
  • Lieblingsreiseland: Für einen Street- und Dokumtarfotografen ist jeder Ort auf der Welt spannend.
  • Lieblingsfotograf: Mary Ellen Mark.
  • Ein Fotograf, den du kürzlich entdeckt hast und der dich begeistert: Fred Herzog.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Kamera, Objektiv, Ersatz-Akkus oder Ersatz-Filme – und eine Wasserflasche.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Istanbul“* von Bosse.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Google Maps und SnapSeed.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meine Kamera.

Fotoreise nach Kolumbien

Im November 2019 darf ich als Referent eine Reise nach Kolumbien begleiten werde. Dabei handelt es sich um eine Pilotreise von Freiraum Fotografie, einem der größten deutschsprachigen Anbietern von Foto-Reisen.

Den Besitzer Peter Fischer habe ich 2010 kennengelernt, als ich in Argentinien lebte. Gemeinsam mit ihm habe ich zwei Gruppen durch Patagonien geführt. Später war ich mit ihm auch auf Kuba unterwegs. Nun freue ich mich sehr, dass die Zusammenarbeit mit Kolumbien fortgesetzt wird.

Ich war bereits selbst in Kolumbien. Mich haben dabei sowohl die landschaftliche Schönheit und die Herzlichkeit der Menschen tief beeindruckt. Beides möchte ich dir gerne auch auf der Reise vermitteln.

Über die genau Route kannst du dich hier informieren: https://www.freiraum-fotografie.de/tour/2019-fotoreise-kolumbien

Gate7-Facebook-Community

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du Teil der Gate7-Facebook-Community wirst. Dort möchte ich mit dir und anderen über die Themen des Podcast diskutieren und helfe, wo ich kann, damit du auf Reisen Bilder machst, die dir wirklich etwas bedeuten und Fotografie zu einem Erlebnis wird.

Bilder von Marco Larousse

Shownotes

Das erste Mal in Berührung mit der Fotografie kam Marco Larousse im Alter von fünf Jahren: In einer Wundertüte steckte eine Plastik-Kamera. Die Leidenschaft fürs Bildermachen war früh geweckt – und hat ihn bis heute nicht wieder losgelassen.

Seine Erfahrung teilt er in Workshops, Einzelcoachings, Artikeln und als Juror auf internationalen Foto-Festivals.

An der Fotografie fasziniert ihn die Möglichkeit, mit einem einzigen Bild eine Geschichte zu erzählen.

Orte, Menschen und Momente: In dem Buch „Streetfotografie made in Germany“* geben zehn der renommiertesten deutschen Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Marco Larousse ist einer davon.

Interviews mit weiteren Autoren: Martin U Waltz, Torsten Köster, Christopher Reuter und Fabian Schreyer.

„Hamburg Unstaged 2017“: https://youtu.be/qo2YUDUgV5I

„Life in a Tube“ Projekt: https://www.marcolarousse.com/blog/2016/10/18/life-in-a-tube

Links zu Marco Larousse:

Web: www.MarcoLarousse.com

Twitter: @HamburgCam

Instagram: https://www.instagram.com/marco.larousse/

Facebook: https://www.facebook.com/MarcoLarousse1

Links zu PPN:

Web: www.PhotoPodcasts.com

Twitter: @Photopodcasts

Facebook: https://www.facebook.com/photopodcasts/

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCWaUn2M1BBoecISFEOJGRCg

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Den Alltag in ungestellten Bilder darzustellen und für kommende Generationen zu erhalten: Darin liegt für Marco Larousse der Reiz der Streetfotografie. Oder wie er es nennt: "Die Poesie des Zufalls". Den Alltag in ungestellten Bilder darzustellen und für kommende Generationen zu erhalten: Darin liegt für Marco Larousse der Reiz der Streetfotografie. Oder wie er es nennt: "Die Poesie des Zufalls". Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:30:44
Martin Buschmann: Der Start in die Reisefotografie – Teil 3 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-nach-der-reise/ Sun, 11 Nov 2018 19:15:42 +0000 https://gatesieben.de/?p=4392 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-nach-der-reise/#respond https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-nach-der-reise/feed/ 0 Im dritten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was nach der Reise mit den Bildern passiert: Wie archiviert man die Urlaubserinnerungen am besten? Und wie gelingt die richtige Bildbearbeitung, um noch mehr aus den Motiven herauszuholen? Im dritten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was nach der Reise mit den Bildern passiert: Wie archiviert man die Urlaubserinnerungen am besten? Und wie gelingt die richtige Bildbearbeitung, um noch mehr aus den Motiven herauszuholen?

Teil 1 – „Der Start in die Reisefotografie“

Teil 2 – „Der Start in die Reisefotografie“

Teil 3 – „Der Start in die Reisefotografie“

Fotoreise nach Kolumbien:

Für „Freiraum Fotografie“ von Peter Fischer begleite ich im November 2019 als Referent die Pilot-Reise nach Kolumbien.

Außer der Kaffeestraße und Bogotá steht natürlich auch die kolumbianische Karibikküste auf dem Programm.

Alle Details zur Reise findest du hier.

Bei Fragen kannst du mir auch jederzeit gerne eine Nachricht senden.

Bilder von Martin Buschmann

Shownotes

Martin Buschmann ist in Sizilien geboren, wohnt heute aber in Konstanz am Bodensee. Dort betreibt er ein eigenes Fotostudio. Das Motto von „FOTO ART“: „Mehr als scharfe Fotos“

Neben der Werbe- und Industriefotografie widmet sich Martin mit großer Leidenschaft der Reisefotografie.

Auf Fotoreisen zeigt er den Teilnehmern, worauf es ankommt, Erlebnisse im Urlaub in faszinierenden Fotos festzuhalten. Zu den Zielen zählen außer Afrika auch Mallorca, England und Sizilien.

Im Herbst 2018 erschien von Martin das Buch: „Der Start in die Reisefotografie“ (Humboldt-Verlag)

Folge Martin Buschmann auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube.

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Im dritten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was nach der Reise mit den Bildern passiert: Wie archiviert man die Urlaubserinnerungen am besten? Und wie gelingt die richtige Bildbearbeitung, um noch mehr aus den Motiven herauszuholen? Im dritten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was nach der Reise mit den Bildern passiert: Wie archiviert man die Urlaubserinnerungen am besten? Und wie gelingt die richtige Bildbearbeitung, um noch mehr aus den Motiven herauszuholen? Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 23:41
Martin Buschmann: Der Start in die Reisefotografie – Teil 2 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-reisefotografie-unterwegs/ Sun, 04 Nov 2018 12:49:35 +0000 https://gatesieben.de/?p=4374 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-reisefotografie-unterwegs/#respond https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-reisefotografie-unterwegs/feed/ 0 Im zweiten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was auf der Reise selbst passiert: Wie finde ich die passenden Momente für spektakuläre Aufnahmen? Wann ist das Licht am besten? Und wie gehe ich allgemein bei der Motivsuche vor? Im zweiten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was auf der Reise selbst passiert: Wie finde ich die passenden Momente für spektakuläre Aufnahmen? Wann ist das Licht am besten? Und wie gehe ich allgemein bei der Motivsuche vor?

Teil 1 – „Der Start in die Reisefotografie“

Teil 2 – „Der Start in die Reisefotografie“

Teil 3 – „Der Start in die Reisefotografie“

Fotoreise nach Kolumbien:

Für „Freiraum Fotografie“ von Peter Fischer begleite ich im November 2019 als Referent die Pilot-Reise nach Kolumbien.

Außer der Kaffeestraße und Bogotá steht natürlich auch die kolumbianische Karibikküste auf dem Programm.

Alle Details zur Reise findest du hier.

Bei Fragen kannst du mir auch jederzeit gerne eine Nachricht senden.

Bilder von Martin Buschmann

Shownotes

Martin Buschmann ist in Sizilien geboren, wohnt heute aber in Konstanz am Bodensee. Dort betreibt er ein eigenes Fotostudio. Das Motto von „FOTO ART“: „Mehr als scharfe Fotos“

Neben der Werbe- und Industriefotografie widmet sich Martin mit großer Leidenschaft der Reisefotografie.

Auf Fotoreisen zeigt er den Teilnehmern, worauf es ankommt, Erlebnisse im Urlaub in faszinierenden Fotos festzuhalten. Zu den Zielen zählen außer Afrika auch Mallorca, England und Sizilien.

Im Herbst 2018 erschien von Martin das Buch: „Der Start in die Reisefotografie“ (Humboldt-Verlag)

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Im zweiten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was auf der Reise selbst passiert: Wie finde ich die passenden Momente für spektakuläre Aufnahmen? Wann ist das Licht am besten? Und wie gehe ich allgemein bei der Motivsuche vor? Im zweiten Teil des Gesprächs mit Martin Buschmann geht es darum, was auf der Reise selbst passiert: Wie finde ich die passenden Momente für spektakuläre Aufnahmen? Wann ist das Licht am besten? Und wie gehe ich allgemein bei der Motivsuche vor? Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 45:54
Martin Buschmann: Der Start in die Reisefotografie – Teil 1 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-reisefotografie-planung/ Sun, 28 Oct 2018 07:47:55 +0000 https://gatesieben.de/?p=4292 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-reisefotografie-planung/#respond https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-reisefotografie-planung/feed/ 0 Wie gelingt es, schnell und einfach zu besseren Urlaubsfotos zu gelangen? Diese Frage beantwortet Martin Buschmann in seinem neuen Buch "Der Start in die Reisefotografie" – und in diesem Interview. Im ersten Teil geht es um die Dinge, die man vor dem Abflug beachten sollte. Wie gelingen schnell und einfach bessere Urlaubsfotos? Diese Frage beantwortet Martin Buschmann in seinem neuen Buch „Der Start in die Reisefotografie“ – und in diesem Interview. Im ersten Teil geht es um die Dinge, die man vor dem Abflug beachten sollte.

Mein heutiger Gast ist ein alter Bekannter: Martin Buschmann. Martin ist ein absoluter Reisefotografie-Experte. Seit über 25 Jahren gibt er sein Wissen in Workshops, auf Fotoreisen und in Online-Seminaren weiter. In Folge 79 habe ich mich mit ihm bereits einmal über das Thema Reisefotografie im engeren Sinne gesprochen. Damals ging es um Safari-Fotografie, denn Martin ist sehr viel in Afrika unterwegs.

In diesem Interview wird es ein bisschen allgemeiner. Der aktuelle Aufhänger ist Martins neues Buch mit dem Titel „Der Start in die Reisefotografie“*. Ein Grundlagenwerk, das sich an Anfänger in der Reisefotografie wendet. Aber auch viele erfahrene Fotografen werden dort wertvolle Tipps und Tricks finden.

Das Buch ist als Ratgeber für alle diejenigen gedacht, die schnell bessere Urlaubsfotos machen möchten.

Wie das gelingt, das erklärt Martin in diesem Interview.

Es ist ein sehr langes Gespräch geworden. Fast zwei Stunden haben wir uns unterhalten. Daher habe ich mich dazu entschlossen, dieses ausführliche Gespräch in drei Teile zu splitten.

Im ersten Teil geht es darum, was man bei der Vorbereitung einer Foto-Reise so alles beachten sollte.

Du erfährst u.a.:

  • Wie man bei der Recherche von Locations vor Ort und Informationen über Land und Leute am besten vorgeht.
  • Wie du das richtige Equipment auswählst.
  • Welche Objektive man unbedingt dabei haben sollte.
  • JPEG oder RAW? In welchem Format sollte man fotogtafieren?

Teil 1 – „Der Start in die Reisefotografie“

Teil 2 – „Der Start in die Reisefotografie“

Teil 3 – „Der Start in die Reisefotografie“

Im zweiten Teil dieses Interviews geht es darum, was auf der Reise selbst passiert: Wie finde ich die guten und passenden Momente für spektakuläre Aufnahmen? Wann ist das Licht am besten? Und wie gehe ich allgemein bei der Motivsuche vor?

Und im letzten Teil beschäftigen wir uns dann damit, was mit den Fotos nach der Reise passiert – Stichwort Bildbearbeitung und Archivierung.

Hast du Lust, mit anderen über die Themen Fernweh und Fotografie zu diskutieren?

Dann komm in die Gate7-Facebook-Community.

Mittlerweile sind wir dort knapp 40 leidenschaftliche Fotografen und freuen uns über jedes neue Mitglied. Schau einfach vorbei und bring dich ein mit deinen Gedanken über das Fotografieren auf Reisen.

Shownotes

Martin Buschmann ist in Sizilien geboren, wohnt heute aber in Konstanz am Bodensee. Dort betreibt er ein eigenes Fotostudio. Das Motto von „FOTO ART“: „Mehr als scharfe Fotos“

Neben der Werbe- und Industriefotografie widmet sich Martin mit großer Leidenschaft der Reisefotografie.

Auf Fotoreisen zeigt er den Teilnehmern, worauf es ankommt, Erlebnisse im Urlaub in faszinierenden Fotos festzuhalten. Zu den Zielen zählen außer Afrika auch Mallorca, England und Sizilien.

Im Herbst 2018 erschien von Martin das Buch: „Der Start in die Reisefotografie“ (Humboldt-Verlag)

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Wie gelingt es, schnell und einfach zu besseren Urlaubsfotos zu gelangen? Diese Frage beantwortet Martin Buschmann in seinem neuen Buch "Der Start in die Reisefotografie" – und in diesem Interview. Im ersten Teil geht es um die Dinge, Wie gelingt es, schnell und einfach zu besseren Urlaubsfotos zu gelangen? Diese Frage beantwortet Martin Buschmann in seinem neuen Buch "Der Start in die Reisefotografie" – und in diesem Interview. Im ersten Teil geht es um die Dinge, die man vor dem Abflug beachten sollte. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 50:11
Christopher Reuter: Authentische und emotionale Fotografie https://gatesieben.de/podcast/christopher-reuter-authentische-und-emotionale-fotografie/ Sun, 21 Oct 2018 08:23:16 +0000 https://gatesieben.de/?p=4295 https://gatesieben.de/podcast/christopher-reuter-authentische-und-emotionale-fotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/christopher-reuter-authentische-und-emotionale-fotografie/feed/ 0 Christopher Reuter bezeichnet sich als Fotokünstler. Inspiration zieht der Kölner nicht nur aus visuellen Reizen, sondern aus vielen anderen Kunstformen wie zum Beispiel Tanz, Musik oder Schreiben. Die unterschiedlichsten Einflüsse vereint er in seinem Stil, der zu authentischen und emotionalen Bildern führt. Christopher Reuter bezeichnet sich als Fotokünstler. Inspiration zieht der Kölner nicht nur aus visuellen Reizen, sondern aus vielen anderen Kunstformen wie zum Beispiel Tanz, Musik oder Schreiben. Die unterschiedlichsten Einflüsse vereint er in seinem Stil, der zu authentischen und emotionalen Bildern führt.

„I don’t take pictures – I create feelings.“

In diesem Interview erfährst du:

  • Was Christopher genau unter authentischer und emotionaler Fotografie versteht.
  • Wie auch du Bildern machen kannst, die echt sind und emotional berühren.
  • Wie du es schaffst, bei Porträtaufnahmen die Persönlichkeit des Models herauszuarbeiten.
  • Welche Strategien es gibt, um sich aus einem kreativen Loch zu befreien.

Außerdem sprechen wir über Christophers Trip nach Paris. Am Beispiel der französischen Metropole verrät der begeisterte Straßenfotograf, wie er seine regelmäßigen Städtetouren plant, um fotografisch gut vorbereitet zu sein.

Bilder von Christopher Reuter

Paris

Shownotes

Orte, Menschen und Momente: In dem Buch „Streetfotografie made in Germany“* geben zehn der renommiertesten deutschen Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Einer davon ist Christopher Reuter.

Der Kölner versteht sich als Fotokünstler, der mit seinen Bildern alle Sinne ansprechen möchte. Sein Motto lautet: „I don’t take pictures – I create feelings.“ Christopher engagiert sich stark in der deutschen Street Photography Community und ist Mitglied des Kollektivs „Street Photography Cologne“.

Außer als Straßenfotograf arbeitet Christopher auch als Hochzeitsfotograf.

Folge Christopher auf Facebook und Instagram (Hochzeitsfotografie).

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Christopher Reuter bezeichnet sich als Fotokünstler. Inspiration zieht der Kölner nicht nur aus visuellen Reizen, sondern aus vielen anderen Kunstformen wie zum Beispiel Tanz, Musik oder Schreiben. Die unterschiedlichsten Einflüsse vereint er in seinem... Christopher Reuter bezeichnet sich als Fotokünstler. Inspiration zieht der Kölner nicht nur aus visuellen Reizen, sondern aus vielen anderen Kunstformen wie zum Beispiel Tanz, Musik oder Schreiben. Die unterschiedlichsten Einflüsse vereint er in seinem Stil, der zu authentischen und emotionalen Bildern führt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:03:44
Fabian Schreyer: Die Poesie des Alltäglichen https://gatesieben.de/podcast/fabian-schreyer-die-poesie-des-alltaeglichen/ Sun, 14 Oct 2018 11:18:44 +0000 https://gatesieben.de/?p=4269 https://gatesieben.de/podcast/fabian-schreyer-die-poesie-des-alltaeglichen/#respond https://gatesieben.de/podcast/fabian-schreyer-die-poesie-des-alltaeglichen/feed/ 0 Fabian Schreyer ist einer der renommiertesten und aktivsten Straßenfotografen in Deutschland. Er selbst beschreibt sich als Chronist des Alltäglichen. Die Faszination der Street Photography liegt für ihn darin, das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen zu entdecken und dies in seinen Bildern sichtbar zu machen. So entstehen ungestellte Momentaufnahmen voller Humor, Poesie und Surrealität. Fabian Schreyer ist einer der renommiertesten und aktivsten Straßenfotografen in Deutschland. Er selbst beschreibt sich als Chronist des Alltäglichen. Die Faszination der Street Photography liegt für ihn darin, das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen zu entdecken und dies in seinen Bildern sichtbar zu machen. So entstehen ungestellte Momentaufnahmen voller Humor, Poesie und Surrealität.

„Luck is what happens when preparation meets opportunity.“

Seneca*

In diesem Interview mit Fabian erfährst du:

  • Welche Bedeutung Geduld in der Fotografie spielt und wie du sie einsetzen kannst, um bessere Fotos zu machen.
  • Wie du mehr Komplexität in deine Kompositionen bekommst.
  • Wie du deinen fotografischen Blick schärfst, bewusster einzigartige Momente um dich herum wahrnimmst und diese in Bildern festhältst.

Bilder von Fabian Schreyer

Shownotes

Orte, Menschen und Momente: In dem Buch „Streetfotografie made in Germany“* geben zehn der renommiertesten deutschen Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Einer davon ist Fabian Schreyer.

Seit 2004 ist die Straßenfotografie eine ständiger Begleiter von Fabian. Neben seinem Hauptjob im Bereich Kulturmarketing sowie als freier PR-Agent und Journalist, engagiert sich der Augsburger intensiv in der Street Photography Community.

Er ist einer der Gründer des Kollektivs „The Street Collective“, dem auch einer der vorherigen Gäste, Dmitry Stepanko („Heavy Colour“ Street Photography), angehört. Außerdem engagiert sich Fabian als Kurator internationaler Ausstellungen und Juror bei Fotofestivals.

Folge Fabian auf Facebook, Instagram und Flickr.

Interview mit Fabian auf meinem englischsprachigen Foto-Blog „The Art of Creative Photography“: „Visual Poetry With A Humerous Touch“

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Fabian Schreyer ist einer der renommiertesten und aktivsten Straßenfotografen in Deutschland. Er selbst beschreibt sich als Chronist des Alltäglichen. Die Faszination der Street Photography liegt für ihn darin, Fabian Schreyer ist einer der renommiertesten und aktivsten Straßenfotografen in Deutschland. Er selbst beschreibt sich als Chronist des Alltäglichen. Die Faszination der Street Photography liegt für ihn darin, das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen zu entdecken und dies in seinen Bildern sichtbar zu machen. So entstehen ungestellte Momentaufnahmen voller Humor, Poesie und Surrealität. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:34:16
Patrick Ludolph: Wie ich Menschen fotografiere https://gatesieben.de/podcast/patrick-ludolph-manche-fehler-muss-man-selber-machen/ Sun, 07 Oct 2018 17:07:38 +0000 https://gatesieben.de/?p=4246 https://gatesieben.de/podcast/patrick-ludolph-manche-fehler-muss-man-selber-machen/#comments https://gatesieben.de/podcast/patrick-ludolph-manche-fehler-muss-man-selber-machen/feed/ 2 In seinem aktuellen Buch "Manche Fehler muss man selber machen" beschäftigt sich Patrick Ludolph mit der Porträtfotografie. Er verrät, wie er Menschen in Szene setzt. Außerdem sprechen wir in diesem Interview über Patricks Langzeitsprojekt "Seafarers", seine Faszination für Kuba und du erfährst, was Harald Juhnke mit Reisefotografie zu tun hat. In seinem aktuellen Buch „Manche Fehler muss man selber machen“ beschäftigt sich Patrick Ludolph mit der Porträtfotografie. Er verrät, wie er Menschen in Szene setzt. Außerdem sprechen wir in diesem Interview über Patricks Langzeitprojekt „Seafarers“, seine Faszination für Kuba und du erfährst, was Harald Juhnke mit Reisefotografie zu tun hat.

Als ich am Ende des Interviews die Stopptaste drückte, stand die Uhr bei knapp über eineinhalb Stunde. Patrick meinte nur: „Wer uns beiden bis zum Ende zugehört hat, der verdient einen Orden.“

Ich hoffe, dass du auch ohne Orden möglichst lange durchhältst.

Denn ich bin überzeugt, dass in diesem Gespräch eine ganze Menge spannender Tipps stecken, wie du in deiner Fotografie vorankommst.

Gewinnspiel

Und wenn das doch nicht Anreiz genug ist, kannst du doch etwas gewinnen – passend zum Interview ein Exemplar von Patricks neuem Buch: „Manche Fehler muss man selber machen“

Alles, was du machen musst, um an der Verlosung teilzunehmen, ist das Folgende:

1.) Besuche die Gate7-Facebookseite.

2.) Schreibe in die Kommentare des Posts zum Gewinnspiel, was bisher deine größten Fehler in der Porträtfotografie waren und was du daraus gelernt hast.

3.) Teile den Post mit deinen Freunden.

Der Teilnahmeschluss ist der 31. Oktober 2018.

Viel Erfolg!

Über Patrick Ludolph

Patrick braucht man dabei glaube ich kaum noch mit vielen Worten vorstellen. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er ein prägendes Gesicht der deutschen Fotografenszene.

Sein Blog „Neunzehn72“ zählt zu den beliebtesten im deutschsprachigen Raum. Außerdem bietet Patrick regelmäßig Workshops und Fotoreisen an.

In privaten Projekten lebt er immer wieder seine Leidenschaft für die Fotografie aus. Zuletzt war er zum Beispiel sechs Wochen auf großen Containerschiffen unterwegs. Herausgekommen ist ein faszinierender Blick hinter die Kulisse in den Alltag auf den Ozeanriesen.

Sowohl über die beiden Bücher „Manche Fehler muss man selber machen“ und „Seafarers“ sprechen wir in dieser Folge.

Aber auch das Thema Reisefotografie kommt natürlich nicht zu kurz.

Patrick sagt:

Der Idealzustand in der Reisefotografie ist der ‚Harald-Juhnke-Ansatz’:

„Keine Termine und leicht einen sitzen. Und dann läuft das auch mit den Fotos.“

Du erfährst:

  • Warum man Kreativität lernen kann
  • Und falls es mal an Ideen mangelt: Wie du kreative Blockaden überwindest
  • Warum ein guter Porträtfotograf immer auch ein guter Psychologe ist
  • Vor welchen Hürden die meisten Fotografen stehen, wenn sie Menschen fotografieren möchten und wie du sie am besten meisterst

Weitere Themen in dieser Folge:

Hemut Newton*

Dokumtation: „Frames From The Edge“

Martin Parr: „Life’s A Beach“*

Buchrezension: „Martin Parr: Life’s A Beach“

Drohnenfotografie

Gunther Wegner: „Experte für Fotoreisen und Zeitrafferfotografie“

Photokina

„Seafarers“

Shownotes

Patrick Ludolph ist Fotograf, Blogger, Workshop-Leiter und Autor.

Von Patrick sind gerade die folgenden beiden Bücher erschienen: In „Manche Fehler muss man selber machen“* geht es darum, wie man Menschen bei Porträt-Shootings am besten in Szene setzt.

In „Seafarers: Seefarer“* erzählt Patrick in spektakulären Aufnahmen und spannenden Texten von seiner Zeit an Bord eines Frachtschiffes. Ein faszinierender Einblick hinter die Kulisse in das Leben auf einem Ozeanriesen.

Gemeinsam mit Gunther Wegner moderiert Patrick den „Fotoschnack“. Das ist eine Sendung auf YouTube, in der die beiden Hamburger Fotografen und Blogger über spannende Themen aus der Welt der Fotografie sprechen.

Mal etwas techniklastiger, dann mal wieder mit dem Fokus, worauf es außer der Ausrüstung ankommt, wenn man besondere Bilder machen möchte.

Folge Patrick auf Facebook, Instagram und Twitter.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In seinem aktuellen Buch "Manche Fehler muss man selber machen" beschäftigt sich Patrick Ludolph mit der Porträtfotografie. Er verrät, wie er Menschen in Szene setzt. Außerdem sprechen wir in diesem Interview über Patricks Langzeitsprojekt "Seafarers",... In seinem aktuellen Buch "Manche Fehler muss man selber machen" beschäftigt sich Patrick Ludolph mit der Porträtfotografie. Er verrät, wie er Menschen in Szene setzt. Außerdem sprechen wir in diesem Interview über Patricks Langzeitsprojekt "Seafarers", seine Faszination für Kuba und du erfährst, was Harald Juhnke mit Reisefotografie zu tun hat. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:35:50
Im „Fotoschnack“ bei Patrick Ludolph und Gunther Wegner https://gatesieben.de/podcast/fotoschnack-patrick-ludolph-gunther-wegner/ Sun, 30 Sep 2018 18:21:00 +0000 https://gatesieben.de/?p=4202 https://gatesieben.de/podcast/fotoschnack-patrick-ludolph-gunther-wegner/#respond https://gatesieben.de/podcast/fotoschnack-patrick-ludolph-gunther-wegner/feed/ 0 Heute gibt es eine Folge mit vertauschten Rollen: Nicht ich stelle diesmal die Fragen, sondern Patrick Ludolph und Gunther Wegner. In ihrer Sendung "Fotoschnack" spreche ich mit den beiden über meine Arbeit als Fotojournalist in Südamerika sowie über Kreativität in der Reisefotografie. Heute gibt es eine Folge mit vertauschten Rollen: Nicht ich stelle diesmal die Fragen, sondern Patrick Ludolph und Gunther Wegner. In ihrer Sendung „Fotoschnack“ spreche ich mit den beiden über meine Arbeit als Fotojournalist in Südamerika sowie über Kreativität in der Reisefotografie.

Vielen Dank an Patrick und Gunther, dass ich die Audio-Spur des Interviews in meinem Podcast verwenden darf.

Wer die Gesichter zu den Stimmen sehen möchte, der kann dies hier tun:

Bilder zu den Geschichten aus dem Podcast

Fußball-WM 2014 in Brasilien

Kuba

Street Photography in Buenos Aires

Shownotes

Der „Fotoschnack“ ist eine Sendung auf YouTube, in der die beiden Hamburger Fotografen und Blogger Patrick Ludolph und Gunther Wegner über spannende Themen aus der Welt der Fotografie sprechen. Mal etwas techniklastiger, dann mal wieder mit dem Fokus, worauf es außer der Ausrüstung ankommt, wenn man besondere Bilder machen möchte.

Gunther war auch schon Gast im Gate7-Podcast. In Folge 59 spreche ich mit ihm über seine Fotoreisen und das Thema Zeitrafferfotografie.

Gunther ist Autor der Bücher „Diana lernt Fotografieren“* und „Zeitraffer-Fotografie: Aufnahme, Bearbeitung und Produktion von Time-Lapse-Aufnahmen“*.

Folge Gunther auf Facebook, Instagram und Twitter.

Von Patrick sind gerade die folgenden beiden Bücher erschienen: In „Manche Fehler muss man selber machen“* geht es darum, wie man Menschen bei Porträt-Shootings am besten in Szene setzt.

In „Seafarers: Seefarer“* erzählt Patrick in spektakulären Aufnahmen und spannenden Texten von seiner Zeit an Bord eines Frachtschiffes. Ein faszinierender Einblick hinter die Kulisse in das Leben auf einem Ozeanriesen.

Folge Patrick auf Facebook, Instagram und Twitter.

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Heute gibt es eine Folge mit vertauschten Rollen: Nicht ich stelle diesmal die Fragen, sondern Patrick Ludolph und Gunther Wegner. In ihrer Sendung "Fotoschnack" spreche ich mit den beiden über meine Arbeit als Fotojournalist in Südamerika sowie über K... Heute gibt es eine Folge mit vertauschten Rollen: Nicht ich stelle diesmal die Fragen, sondern Patrick Ludolph und Gunther Wegner. In ihrer Sendung "Fotoschnack" spreche ich mit den beiden über meine Arbeit als Fotojournalist in Südamerika sowie über Kreativität in der Reisefotografie. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 48:21
Eike Leppert: Kreative Ideen für bessere Reisefotos https://gatesieben.de/podcast/eike-leppert-kreative-ideen-fuer-bessere-reisefotos/ Sun, 23 Sep 2018 07:35:24 +0000 https://gatesieben.de/?p=4174 https://gatesieben.de/podcast/eike-leppert-kreative-ideen-fuer-bessere-reisefotos/#respond https://gatesieben.de/podcast/eike-leppert-kreative-ideen-fuer-bessere-reisefotos/feed/ 0 Eike Leppert ist leidenschaftlicher Fotograf. Auf seinem Blog für kreative Fotografie gibt er Tipps, wie herausragende Bilder gelingen. Teures Equipment ist dafür nicht der entscheidende Faktor. Viel wichtiger sind ein Gespür für Motive, Fingerspitzengespür im Umgang mit Menschen sowie ein ausgeprägter fotografischer Bild. Eike Leppert ist leidenschaftlicher Fotograf. Auf seinem Blog für kreative Fotografie gibt er Tipps, wie herausragende Bilder gelingen. Teures Equipment ist dafür nicht der entscheidende Faktor. Viel wichtiger sind ein Gespür für Motive, Fingerspitzengespür im Umgang mit Menschen sowie ein ausgeprägter fotografischer Bild.

Anhand von Beispielen von seinen Reisen nach Guatemala, Nicaragua, Vietnam und London gibt Eike einen Einblick in seinen kreativen Prozeß beim Fotografie.

Außerdem sprechen wir darüber, welche Fehler auch erfahrene Fotografen häufig noch machen, wie du Instagram nutzen kannst, um deinen fotografischen Blick zu schärfen und warum Couchsurfing eine perfekte Möglichkeit ist, tief in den Alltag fremder Menschen einzutauchen.

Bilder von Eike Leppert

Shownotes

Mehr über Eike Leppert erfährst du auf like-foto.de, seinem Fotoblog für kreative Fotografie und Bildbearbeitung.

In seinem eBook „Raketenstart für Fotografie Anfänger“, erklärt Eike, wie man in kürzester Zeit das Fotografieren lernt und die gröbsten Einsteigerfehler vermeidet.

Folge Eike auf Facebook, Instagram und Pinterest.

Außerdem betreibt Eike die Facebook-Gruppe „Kreative Fotografie – Fotoideen, Anfängertipps und Inspiration“.

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Eike Leppert ist leidenschaftlicher Fotograf. Auf seinem Blog für kreative Fotografie gibt er Tipps, wie herausragende Bilder gelingen. Teures Equipment ist dafür nicht der entscheidende Faktor. Viel wichtiger sind ein Gespür für Motive, Eike Leppert ist leidenschaftlicher Fotograf. Auf seinem Blog für kreative Fotografie gibt er Tipps, wie herausragende Bilder gelingen. Teures Equipment ist dafür nicht der entscheidende Faktor. Viel wichtiger sind ein Gespür für Motive, Fingerspitzengespür im Umgang mit Menschen sowie ein ausgeprägter fotografischer Bild. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:07:36
Martin U Waltz: „Streetfotografie Made In Germany“ https://gatesieben.de/featured/martin-u-waltz-streetfotografie-made-in-germany/ Sun, 16 Sep 2018 18:08:57 +0000 https://gatesieben.de/?p=4149 https://gatesieben.de/featured/martin-u-waltz-streetfotografie-made-in-germany/#respond https://gatesieben.de/featured/martin-u-waltz-streetfotografie-made-in-germany/feed/ 0 Orte, Menschen und Momente: In dem Buch "Streetfotografie made in Germany" geben zehn der renommiertesten Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Einer davon ist Martin U Waltz. In diesem Interview erklärt der Berliner, was gute Straßenfotografie aus macht und warum es wichtig ist, das Leben im öffentlichen Raum zu dokumentieren. Orte, Menschen und Momente: In dem Buch „Streetfotografie made in Germany“* geben zehn der renommiertesten deutschen Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Einer davon ist Martin U Waltz. In diesem Interview erklärt er, was gute Straßenfotografie aus macht und warum es wichtig ist, das Leben im öffentlichen Raum zu dokumentieren.

Bilder von Martin U Waltz

Shownotes

Mehr über Martin U Waltz erfährst du auf seiner Webseite. Sein Wissen gibt er regelmäßig in Workshops weiter. Es ist auch möglich, Martin als Einzelcoach zu buchen. Gemeinsam mit anderen Fotografen hat er das Street Photography Collective „Berlin1020“ gegründet.

Folge Martin auf Facebook, Instagram, Twitter und Tumblr.

Außerdem: Martin U Waltz – „Streets of Berlin“

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Orte, Menschen und Momente: In dem Buch "Streetfotografie made in Germany" geben zehn der renommiertesten Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Einer davon ist Martin U Waltz. In diesem Interview erklärt der Berliner, Orte, Menschen und Momente: In dem Buch "Streetfotografie made in Germany" geben zehn der renommiertesten Vertreter dieses Genres Einblick in ihr Werk. Einer davon ist Martin U Waltz. In diesem Interview erklärt der Berliner, was gute Straßenfotografie aus macht und warum es wichtig ist, das Leben im öffentlichen Raum zu dokumentieren. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 56:45
York Hovest: Und dann fragte der Dalai Lama: „Warum nicht?“ https://gatesieben.de/podcast/york-hovest-und-dann-fragte-der-dalai-lama-warum-nicht/ Sun, 09 Sep 2018 16:54:48 +0000 https://gatesieben.de/?p=4120 https://gatesieben.de/podcast/york-hovest-und-dann-fragte-der-dalai-lama-warum-nicht/#respond https://gatesieben.de/podcast/york-hovest-und-dann-fragte-der-dalai-lama-warum-nicht/feed/ 0 Vom Model zum investigativen Fotografen: York Hovest setzt sich in seinen Projekten für den Schutz bedrohter Kulturen und der Umwelt ein. Auslöser für seinen Karrierewechsel war ein Treffen mit dem Dalai Lama. In seinem aktuellen Projekt "Helden der Meere" dokumentiert der National Geographic Fotograf Menschen, die sich für die Rettung der Ozeane engagieren. Vom Model zum investigativen Fotografen: York Hovest setzt sich in seinen Projekten für den Schutz bedrohter Kulturen und der Umwelt ein. Auslöser für seinen Karrierewechsel war ein Treffen mit dem Dalai Lama. In seinem aktuellen Projekt „Helden der Meere“ dokumentiert der National Geographic Fotograf Menschen, die sich für die Rettung der Ozeane engagieren.

Große Veränderungen beginnen manchmal mit scheinbar einfachen Fragen. So war es auch im Leben von York Hovest. Bei einer Begegnung mit dem Dalai Lama fragte dieser ihn, was er am liebsten machen würde. York fing an von den großartigen Fotografen zu schwärmen, die für National Geographic arbeiteten und die er bewunderte, ehe in das tibetische Religionsoberhaupt abrupt unterbrach: „Und warum machst du das denn nicht?“

Da machte es klick bei York. Rückblickend sagt er: „Manchmal sind es diese Worte oder Begegnungen, die das ganzes Leben verändern können.“

Die Welt erkunden und fremde Kulturen zu erforschen – das war es, was York im Herzen antrieb. Sein Motto:

„Nur zu hoffen, dass sich etwas ändert, bringt nichts. Man muss etwas tun.“

Mit voller Überzeugung widmete er sich fortan seiner neuen Mission, in der er mehr Sinn fand, als in der Modewelt schöne Menschen zu fotografieren.

Das Versprechen an den Dalai Lama

Sein erstes Projekt führte ihn nach Tibet, um ein Versprechen zu erfüllen, dass er dem Dalai Lama gegeben hatte. Rund 100 Tage bereiste er unter großer Gefahr die Heimat des Friedensnobelpreisträgers, der seit 1959 im Exil im indischen Dharamsala lebt. Am Ende überreichte er dem Dalai Lama ein Buch mit Bildern, die das Leben und Schicksal der Menschen auf dem Dach der Welt unter chinesischer Besatzung zeigt.

Anschließend reiste York nach Südamerika. Dort drang er in den Regenwald zu Völkern vor, die dort seit Jahrhunderten ohne Kontakt zur Außendwelt leben. Seine Bilder und Geschichten sind eine Hommage an die wilde Schönheit Amazoniens.

Über seinen fotografischen Stil und die Gabe, bewegende Bilder zu machen, die unter die Haut gehen, sagt York: „Viele Menschen können Fotos machen. Aber wenige können das Wesen einer Person in einem Bild herausarbeiten. Dafür braucht es ein hohes Maß an Intuition und Feingefühl.“

In seinem aktuellen Projekt „100 Tage Ozeane“ beschäftigt sich York mit den Auswirkungen des Klimawandels und der zunehmenden Umweltverschmutzung auf die Weltmeere.

Bilder von York Hovest: „Helden der Meere“

Shownotes

York Hovest reist als investigativer Fotograf für National Geographic um die Welt.

Zuvor hatte der 1978 in Wesel am Niederrhein geborene Fotojournalist als Elektroniker, Model und Modefotograf gearbeitet.

York ist Autor der Bücher „Hundert Tage Tibet“* und „Hundert Tage Amazonien“*.

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Vom Model zum investigativen Fotografen: York Hovest setzt sich in seinen Projekten für den Schutz bedrohter Kulturen und der Umwelt ein. Auslöser für seinen Karrierewechsel war ein Treffen mit dem Dalai Lama. Vom Model zum investigativen Fotografen: York Hovest setzt sich in seinen Projekten für den Schutz bedrohter Kulturen und der Umwelt ein. Auslöser für seinen Karrierewechsel war ein Treffen mit dem Dalai Lama. In seinem aktuellen Projekt "Helden der Meere" dokumentiert der National Geographic Fotograf Menschen, die sich für die Rettung der Ozeane engagieren. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:24:32
Fritz Schumann: Bei den Bergmönchen in Nordjapan https://gatesieben.de/podcast/fritz-schumann-yamabushi-bergmoenche/ Sun, 02 Sep 2018 07:05:51 +0000 https://gatesieben.de/?p=4074 https://gatesieben.de/podcast/fritz-schumann-yamabushi-bergmoenche/#respond https://gatesieben.de/podcast/fritz-schumann-yamabushi-bergmoenche/feed/ 0 Fotojournalist Fritz Schumann ist ein ausgewiesener Japan-Experte: In Nordjapan besuchte er die Yamabushi, die dort eine einst verbotene uralte Religion praktizieren. Obwohl ihre Traditionen heute bedroht sind, ermöglichen sie den Bergmönchen ein alternatives Leben in der Gesellschaft. Fotojournalist Fritz Schumann ist ein ausgewiesener Japan-Experte: In Nordjapan besuchte er die Yamabushi, die dort eine einst verbotene uralte Religion praktizieren. Obwohl ihre Traditionen heute bedroht sind, ermöglichen sie den Bergmönchen ein alternatives Leben in der Gesellschaft.

Yamabushi: Bergmönche in Nordjapan

Shownotes

Der gebürtige Berliner Fritz Schumann ist Visual Storyteller.

An der Hochschule Hannover studierte er Fotojournalimus und Dokumentarfotografie. Während seines Studiums absolvierte er zwischen 2013 und 2014 ein Auslandsjahr an der Hiroshima City University.

Fritz‘ Bilder und Reportagen sind in namenhaften Magazinen und Zeitungen wie „Der Spiegel“, „Stern“, „National Geographic“ oder „Die Zeit“ erschienen.

Folge Fritz auf Facebook, Instagram, Vimeo und Twitter.

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Fotojournalist Fritz Schumann ist ein ausgewiesener Japan-Experte: In Nordjapan besuchte er die Yamabushi, die dort eine einst verbotene uralte Religion praktizieren. Obwohl ihre Traditionen heute bedroht sind, Fotojournalist Fritz Schumann ist ein ausgewiesener Japan-Experte: In Nordjapan besuchte er die Yamabushi, die dort eine einst verbotene uralte Religion praktizieren. Obwohl ihre Traditionen heute bedroht sind, ermöglichen sie den Bergmönchen ein alternatives Leben in der Gesellschaft. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:29:03
Soumya Shankar Ghosal: Meeting Steve McCurry On The Streets Of Kolkata https://gatesieben.de/podcast/soumya-shankar-ghosal-meeting-steve-mccurry-on-the-streets-of-kolkata/ Sun, 26 Aug 2018 14:45:28 +0000 https://gatesieben.de/?p=4050 https://gatesieben.de/podcast/soumya-shankar-ghosal-meeting-steve-mccurry-on-the-streets-of-kolkata/#respond https://gatesieben.de/podcast/soumya-shankar-ghosal-meeting-steve-mccurry-on-the-streets-of-kolkata/feed/ 0 Indian photographer Soumya Shankar Ghosal takes us on the buzzling streets of Kolkata. He shares his secrets of capturing compelling snippets of everday life and tells the story of how he met legendary photojournalist Steve McCurry. Indian photographer Soumya Shankar Ghosal takes us on the buzzling streets of Kolkata. He shares his secrets of capturing compelling snippets of everday life, gives deep insights into the city he lives in and Indian culture in general. In addition to that, Soumya tells the story of how he met legendary photojournalist Steve McCurry on a photowalk in Kolkata.

I hope you find value in my conversation with Soumya.

He sure is an inspiring visual storyteller.

If you’d like to discover more great photographer’s from all around the world, just head over to „The Art of Creative Photography“.

Besides Gate7, that’s my other online photography projects where I talk to amazing visual storytellers from all kinds of different genres such as street photography, portrait photography, photojournalism and fine art for example.

They all share their secrets and give lots of practical advice that helps you to become a better photographer. I’ll soon launch a podcast on that site as well which will only be in English.

So, if you enjoyed this conversation with Soumya, please check out „The Art of Creative Photography“. Sign up for the newsletter and I’ll let you know, when the new podcast hits the air.

Meanwhile you can listen to more episodes in English on this podcast:

Q&A with Soumya Shankar Ghosal

  • Favorite photograph: Steve McCurry’s ‚Afghan Girl‘. This is because it’s not just a photograph but a story by itself. At times a photograph can change the perspective of the world. I find similar photographs like Dorothea Lange’s „Migrant Mother“ or Nick Ut’s „Naplam Girl“ as powerful storytellers. A photograph is not a photograph until it speaks for itself.
  • Favorite inspirational quote about photography (or life in general): Photography: „If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough.“ Robert Capa. Life: „Fall seven times, stand up eight.“ Japanese Proverb
  • Favorite book: „Marketing Management“* by Philip Kotler. However good a product is, it can’t survive without marketing. This book is basically the Bible of Marketing.
  • Favorite photographer: There are so many wonderful photographers but primarily Steve McCurry*. Simply because of his persistence.
  • One contemporary photographer you’ve recently discovered? Matt Stuart.
  • Favorite photography gadget? 35 mm Lens.
  • Favorite song when traveling / for the road: „Leaving on a jet plane“* by John Denver. It’s about the freedom to explore life. And Photography is about creating memories of the journey called Life.

Listen to the Gate7-Playlist on Spotify and discover the favorite songs of my podcast guests. It’s the perfect soundtrack for the road.

  • What’s in your camera bag? My Camera + cleaning cloth and an umbrella during the monsoons.

Images from Soumya Shankar Ghosal

Shownotes

Soumya Shankar Ghosal is a street photographer from Kolkata, India.

Soumya had been featured before on my online-photography-magazine „The Art of Creative Photography“: „Hidden Stories In The Ordinary“

Follow Soumya on Facebook, Instagram, Twitter and LinkedIn.

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If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


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Indian photographer Soumya Shankar Ghosal takes us on the buzzling streets of Kolkata. He shares his secrets of capturing compelling snippets of everday life and tells the story of how he met legendary photojournalist Steve McCurry. Indian photographer Soumya Shankar Ghosal takes us on the buzzling streets of Kolkata. He shares his secrets of capturing compelling snippets of everday life and tells the story of how he met legendary photojournalist Steve McCurry. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:05:13
Nicolas Alexander Otto: Persönlichkeitsentwicklung mit Landschaftsfotografie https://gatesieben.de/podcast/nicolas-alexander-otto-landschaftsfotografie/ Sun, 19 Aug 2018 18:38:14 +0000 https://gatesieben.de/?p=4024 https://gatesieben.de/podcast/nicolas-alexander-otto-landschaftsfotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/nicolas-alexander-otto-landschaftsfotografie/feed/ 0 Diese Episode ist der zweite Teil meines Interviews mit dem Landschaftsfotografen Nicolas Alexander Otto. Nach seiner Fotoreise in Japan wird es nun persönlicher. Alex verrät, welche Bedeutung die Fotografie für ihn persönlich hat und was er auf seinen Streifzügen mit der Kamera durch die Natur über sich selbst gelernt hat. Diese Episode ist der zweite Teil meines Interviews mit dem Landschaftsfotografen Nicolas Alexander Otto. Nach seiner Fotoreise in Japan wird es nun persönlicher. Alex verrät, welche Bedeutung die Fotografie für ihn persönlich hat und was er auf seinen Streifzügen mit der Kamera durch die Natur über sich selbst gelernt hat.

Im ersten Teil haben wir über seine Fotoreise nach Japan gesprochen. Anhand von einigen Bildern, die Alex auf dieser Reise gemacht hat, hat er nicht nur viel über Land und Leute erzählt, sondern auch einen Einblick in seinen fotografischen Stil gewährt.

Daran knüpfen wir nun an.

Es geht darum, welchen Wert die Fotografie für ihn persönlich hat und was er vom Bildermachen über sich selbst gelernt hat.

Außerdem sprechen wir darüber, wie Alex sein Wissen in Workshops weitergibt und auf was er dabei als Referent besonderen Wert legt.

Außer der neuen Folge möchte ich gerne noch ein paar andere Dinge mit dir teilen.

Zu Gast im „Fotoschnack“

Zum einen war ich in der vergangenen Woche zu Gast im „Fotoschnack“. Das ist eine sehr erfolgreiche YouTube-Show, die von den beiden Hamburger Fotografen Patrick Ludolph und Gunther Wegner moderiert wird.

Gunther war ja schon mal bei mir zu Gast im Podcast. In Folge 59 habe ich mit ihm über seine weltweiten Fotoreisen und die von ihm entwickelte Software für Zeitrafferfotografie gesprochen.

Patrick gehört zu Deutschlands bekanntesten Fotobloggern. Er gibt Workshops und lebt seine Leidenschaft für die Fotografie in unterschiedlichen freien Projekten aus.

Zuletzt war er an Bord eines Containerschiffs in der Welt unterwegs und hat das Leben der Crew auf hoher See dokumentiert. Das Ganze ist vor kurzem als aufwendig gestalteter Bildband mit ausführlichen Texten erschienen: „Seafarers | Seefahrer“.

Die Themen der Sendung im Fotoschnack waren Kreativität in der Fotografie und die Frage, wie man als Fotograf effektiv Social-Media-Plattformen nutzen kann, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

Und wenn du erfahren möchtest, wer hier Woche für Woche hinterm Mikrofon sitzt, ist das auch eine gute Gelegenheit, mich mal in anderer Rolle zu kennenzulernen.

Ich berichte über meinen Weg in die Fotografie und erzähle am Beispiel meiner Zeit als Fotojournalist in Argentinien und bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien, wie man mit der Kamera tief in einen Ort eintaucht und unter die Oberfläche gelangt.

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Außerdem möchte ich mich ganz herzlich bei allen Hörern und Hörerinnen bedanken, die so lieb waren, mir über den PayPal-Button auf der Gate7-Webseite eine kleine Spenden zukommen zu lassen. Wenn du mich auch auf diese Art unterstützen möchtest, würde ich mich darüber riesig freuen.

Ein anderer Weg ist es, diesen Podcast zu abonnieren, deinen Freunden davon zu berichten oder die Folgen über deine Social-Media-Kanäle zu teilen. Das alles hilft mir enorm, die Reichweite der Show zu erhöhen und dir weiterhin jede Woche spannende Gäste präsentieren zu können.

Abschließend noch ein kurzer Hinweis auf ein neues Element der Show. In den neuen Interviews frage ich meine Gäste am Ende in einem Q&A-Format nach ihren Lieblingsfotografen, Lieblingsbüchern, Quellen der Inspiration und Dingen, die ihnen das Reisen und Fotografieren erleichtern.

Bei den bereits aufgenommenen Gesprächen habe ich die Antworten schriftlich ergänzt. Es lohnt sich also, in den Shownotes auf www.gatesieben.de etwas zu stöbern.

Da für mich Musik eine große Rolle spielt, frage ich auch nach den Songs, die für Fernweh stehen. Die genannten Titel kannst du in einer Playlist auf Spotify hören.

Ob auf Fotowalks, bei der Bildbearbeitung oder auf Reisen – ich denke, dass es ein passender Soundtrack ist, die Gedanken freizulassen.

Sehr freuen würde ich mich auch, wenn du in der Gate7-Facebook-Community vorbeischaust. Das ist der Ort, an dem wir uns direkt über die Themen Fernweh und Fotografie austauschen können.

Bilder von Nicolas Alexander Otto

Shownotes

Auf seiner Webseite zeigt Nicolas Alexander Otto in unterschiedlichen Galerien die Bilder von seinen Reisen.

Außerdem informiert er dort über anstehende Workshops und schreibt regelmäßig Blogartikel über spannende Themen aus der Landschaftsfotografie.

In seiner Show „Der Landschaftsfotografie Podcast“ interviewt Alexander alle zwei Wochen hochkarätige Landschafts- und Naturfotografen.

Folge Alexander auf Facebook und Instagram.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Diese Episode ist der zweite Teil meines Interviews mit dem Landschaftsfotografen Nicolas Alexander Otto. Nach seiner Fotoreise in Japan wird es nun persönlicher. Alex verrät, welche Bedeutung die Fotografie für ihn persönlich hat und was er auf sein... Diese Episode ist der zweite Teil meines Interviews mit dem Landschaftsfotografen Nicolas Alexander Otto. Nach seiner Fotoreise in Japan wird es nun persönlicher. Alex verrät, welche Bedeutung die Fotografie für ihn persönlich hat und was er auf seinen Streifzügen mit der Kamera durch die Natur über sich selbst gelernt hat. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 50:18
Nicolas Alexander Otto: Fotoreise in Japan https://gatesieben.de/podcast/nicolas-alexander-otto-fotoreise-japan/ Sun, 12 Aug 2018 02:50:07 +0000 https://gatesieben.de/?p=3961 https://gatesieben.de/podcast/nicolas-alexander-otto-fotoreise-japan/#respond https://gatesieben.de/podcast/nicolas-alexander-otto-fotoreise-japan/feed/ 0 Mit Nicolas Alexander Otto ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf zu Gast in dieser Folge. Er berichtet von seiner jüngsten Reise nach Japan und erzählt dabei nicht nur viele spannende Geschichten über Land und Leute, sondern gibt auch spannende Tipps, wie dir bessere Landschaftsfotos gelingen. Mit Nicolas Alexander Otto ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf zu Gast in dieser Folge. Er berichtet von seiner jüngsten Reise nach Japan und erzählt dabei nicht nur viele spannende Geschichten über Land und Leute, sondern gibt auch spannende Tipps, wie dir bessere Landschaftsfotos gelingen.

„In meinen Bildern versuche ich immer einen romantischen Eindruck der Atmosphäre vor der Linse zu vermitteln, mit welcher ich die Essenz des Ortes und der Erfahrung auf den Sensor banne, in Farbe und Form.“

Nicolas Alexander Otto

Als Sohn einer Biologin und eines Geographen kam Alexander schon früh in den Genuss, wunderschöne Landschaften und Orte besuchen zu dürfen. Von seinen Eltern erbte er das Fernweh-Gen, das ihn bis heute antreibt.

Mit der Fotografie kam er ebenfalls bereits als kleiner Junge in Berührung, da sowohl sein Großvater als auch sein Vater begeisterte Hobby-Fotografen waren.

Während seines Studiums der Ostasienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum wuchs Alexanders Interesse vor allem an Japan. Dort verbrachte er längere Zeit, tauchte tief in die Kultur ein und lernte sogar die Sprache.

Doch auch Deutschland und Ziele in Europa wie Norwegen, Portugal, Island, Spanien, Frankreich, Großbritannien oder die Alpen ziehen Alexander immer wieder an auf seiner Suche nach dem besten Licht.

Alexander sagt: „In meinen Bildern versuche ich immer einen romantischen Eindruck der Atmosphäre vor der Linse zu vermitteln, mit welcher ich die Essenz des Ortes und der Erfahrung auf den Sensor banne, in Farbe und Form.“

Für Alexander ist die Fotografie auch ein Medium, um dem hektischen Alltag in der Stadt zu entfliehen. Mit der Kamera in der Hand unberührte Natur und große Weiten zu erkunden sorgt bei ihm für ein Gefühl der Freiheit und Ruhe.

Alexander formuliert es so: „Das Medium der Fotografie ist auch eine Entschuldigung dafür hin und wieder auszubrechen, und mit dem Auto quer durch Europa zu fahren. Dabei den Luxus auf das nötige Minimum zu reduzieren, direkt vor Ort in Auto und Zelt zu schlafen, lange Distanzen mit meinem Wanderrucksack zurück zu legen, die Kamera immer griffbereit und die Augen weit geöffnet.“

Der Fokus auf das Wesentliche und die dadurch gewonnene Klarheit sind Dinge, die Alexander an der Fotografie schätzt und die gerade in unserer postmodernen Gesellschaft immer dringender benötigt werden, da die Orientierung angesichts der Flut an Ablenkungen immer mehr verloren geht.

Um all diese Themen geht es in diesem Gespräch. Du erhältst nicht nur praktische Tipps, wie du bessere Landschaftsbilder machst, sondern erfährst auch, wie du die Fotografie als Werkzeug einsetzen kannst, um mehr über dich und deine Umwelt zu erfahren.

Da das Gespräch so ausführlich geworden ist und wir am Ende bei knapp zwei Stunden angelangt waren, veröffentliche ich das Interview in zwei Teilen.

Im ersten Teil geht es um Alexanders Weg in die Fotografie, seine Foto-Reise nach Japan und die Frage, wie man mit den Erwartungen an die eigene Fotografie und auch Momenten der Frustration umgeht. Die Bilder, über die wir sprechen, findest du wie immer in den Shownotes zu dieser Folge auf www.gatesieben.de.

Im zweiten Teil stehen dann vor allem die tieferen Fragen nach dem Wesen der Fotografie im Fokus – wie zum Beispiel: Welche Funktion die Fotografie für uns über das Dokumentieren von Dingen und Ereignissen hinaus erfüllen kann?

Neues im Gate7-Podcast

In Zukunft wird es in den Gesprächen mit meinen Gästen ein neues, regelmäßiges Element geben – ein kurzer „Fragen- und Antwort-Teil“ am Ende.

Die Themen sind u.a. Lieblingsfotografen und Lieblingsreiseziele – aber auch Lieblingsbücher und Werkzeuge bzw. Apps, die das Reisen und Fotografieren erleichtern.

Ich hoffe, dass mit der Zeit ein vielfältiges Archiv mit nützlichen Tipps entsteht, aus dem man sich wie von einem Buffet das Passende für sich persönlichen nehmen kann.

Außerdem frage ich nach einem Lied, das in meinem Gästen Fernweh und die Lust auf das Reisen weckt. Die Songs stelle ich in einer Playlist auf Spotify zusammen.

Die Antworten der vergangenen Gäste habe ich schriftlich in den Shownotes ergänzt. Es lohnt sich also, auf www.gatesieben.de zu stöbern.

Viel Freude beim Entdecken neuer Fotografen, nützlicher Ratschläge und inspirierender Bücher!

Ganz begeistert bin ich auch von den Musikvorschlägen – die Playlist umfasst bereits über 30 Songs. Viele davon kannte ich noch nicht, höre sie jetzt aber rauf und runter. Auch für deinen Geschmack ist bestimmt etwas dabei. Lass dich überraschen!

Sehr freuen würde ich mich auch, wenn du in der Gate7-Facebook-Community vorbeischaust. Das ist der Ort, an dem wir uns direkt über die Themen Fernweh und Fotografie austauschen können.

Unterstützung für Gate7

Das Führen von Interviews und das Schreiben von Blogartikeln macht mir enormen Spaß. Über die vergangenen knapp zwei Jahre habe ich viel Leidenschaft und Herzblut in meinen Podcast gesteckt und durfte darüber zahlreiche faszinierende Menschen kennenlernen.

Dennoch kostet das Ganze nicht nur viel Energie und Zeit, sondern auch Geld. Wenn dir die Show gefällt und du mich etwas bei den Kosten für Web-Hosting und Aufnahme-Equipment unterstützen möchtest, würde mich das extrem freuen.

Ich habe dazu einen PayPal-Spenden-Button auf der Webseite www.gatesiebe.de eingerichtet.

Eine weitere Möglichkeit, Gate7 zu unterstützen, ist der Einkauf über die Amazon-Partnerlinks* auf der Webseite. Als Teilnehmer am Partnerprogramm von Amazon erhalte ich für jede Bestellung eine kleine Provision. Für die bleibt der Preis unverändert. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Herzlichen Dank an alle, die Freude an Gate7 haben!

Q&A mit Nicolas Alexander Otto

  • Lieblingszitat:

„All good things are wild and free.“

Henry David Thoreau*

  • Lieblingsbuch: „Atlas eines ängstlichen Mannes“* von Christoph Ransmeyer.
  • Lieblingsreiseland: Japan.
  • Lieblingsfotograf: Alexandre Deschaumes / Alex Nail.
  • Ein Fotograf, den du kürzlich entdeckt hast und der dich begeistert: Yuri Beletsky.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Drei verschiedene Ultraweitwinkel und ’ne Menge anderer Kram.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Into the Black Wide Open“ von Long Distance Calling.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Open Street Maps.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meine geliebten Buffs.

Bilder von Nicolas Alexander Otto

Shownotes

Auf seiner Webseite zeigt Nicolas Alexander Otto in unterschiedlichen Galerien die Bilder von seinen Reisen.

Außerdem informiert er dort über anstehende Workshops und schreibt regelmäßig Blogartikel über spannende Themen aus der Landschaftsfotografie.

In seiner Show „Der Landschaftsfotografie Podcast“ interviewt Alexander alle zwei Wochen hochkarätige Landschafts- und Naturfotografen.

Folge Alexander auf Facebook und Instagram und Twitter.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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Mit Nicolas Alexander Otto ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf zu Gast in dieser Folge. Er berichtet von seiner jüngsten Reise nach Japan und erzählt dabei nicht nur viele spannende Geschichten über Land und Leute, Mit Nicolas Alexander Otto ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf zu Gast in dieser Folge. Er berichtet von seiner jüngsten Reise nach Japan und erzählt dabei nicht nur viele spannende Geschichten über Land und Leute, sondern gibt auch spannende Tipps, wie dir bessere Landschaftsfotos gelingen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:14:30
Luc Kordas: Loneliness In New York City https://gatesieben.de/podcast/luc-kordas-loneliness-in-new-york-city/ Sun, 05 Aug 2018 07:57:18 +0000 https://gatesieben.de/?p=3877 https://gatesieben.de/podcast/luc-kordas-loneliness-in-new-york-city/#respond https://gatesieben.de/podcast/luc-kordas-loneliness-in-new-york-city/feed/ 0 Lonely among millions of people: In his intimate yet distanced images street photographer Luc Kordas shows what it means to feel alone in a buzzling mega-city like New York.

„So many people are focused on money and careers, that’s why they come to New York. There’s little time left for relationships or hanging out.“

Luc Kordas

Luc Kordas is originally from Poland, but now lives in New York.

In this interview, we talk about one of his most recent projects which is called „Loneliness in New York“.

What I find so intriguing about this project is that Luc actually didn’t start out with a clear idea of what the final outcome would be like.

In fact, it was another photographer looking through his images that pointed out that loneliness was a recurring theme in his images.

With that in mind, Luc himself took a closer look at his archive and realized that it was true.

He discovered many images that displayed loneliness in some way or another in a big city like New York with it’s over 8 million people.

Over the last couple of months, he’s gained quite a lot of recognition for his project which is very well deserved.

His images are truly extraordinary. Intimate and distanced at the same time. Showing brilliantly the seeming paradox between lonely people and the lack of connection in a buzzling metropolis like New York.

In a previous interview with PetaPixel, Luc said: „The city fascinates me one day and makes me think of leaving the other.“

And he continues: „I know many New Yorkers feel the same way. Ironically, despite New York’s density, it’s not hard to feel alone. So many people are focused on money and careers, that’s why they come here. There’s little time left for relationships or hanging out.“

It’s a feeling that Luc himself often experiences: to feel lonely even though being surrounded by countless other people.

In that sense, Luc’s series is proof for the saying that an image often tells more about the photographer than about the actual subject in the frame.

I find this very fascinating and it’s something I highly recommend to every photographer: To go through one’s images looking for clues of one’s own identity. You might make some surprising discoveries – just like Luc. You’ll be amazed by seeing subjects and themes that you weren’t conscious of in the moment of pressing the shutter.

So this is one important take away from this interview that you can apply to your own photography.

On the other hand, there is this broader approach to photography thinking in projects which can help you to become a better and more deliberate image maker.

I hope you find value in my conversation with Luc.

He sure is a compelling storyteller, deep thinker and of course an awesome photographer.

If you’d like to discover more great photographer’s from all around the world, just head over to „The Art of Creative Photography“.

Besides Gate7, that’s my other online photography projects where I talk to amazing visual storytellers from all kinds of different genres such as street photography, portrait photography, photojournalism and fine art for example.

They all share their secrets and give lots of practical advice that helps you to become a better photographer. I’ll soon launch a podcast on that site as well which will only be in English.

So, if you enjoy this conversation with Luc, please check out „The Art of Creative Photography“. Sign up for the Newsletter and I’ll let you know, when the new podcast hits the air.

Meanwhile you can listen to more episodes in English on this podcast:

Q & A with Luc Kordas

  • Favorite inspirational quote about photography (or life in general):

I have a new fav quote virtually every month because I read a lot so here’s my most recent fav quote related to the arts:

„It is when you collaborate with other artists that you get to see yourself, discover who you are.“

  • Favorite book: „Rayuela“ by Julio Cortàzar. I read it when I was about 19 years old and I felt like I’m reading something I could write myself in 10 years if I could write.
  • Favorite photographer: Too many to mention, but one that I like not only because of his wonderful work but just as much because of his attitude towards photography is Saul Leiter*.
  • One contemporary photographer you’ve recently discovered: Pari Dukovic* is my fav photographer in New York right now. His portraits are something else, a fresh approach with darkness and movement playing a huge part in his work.
  • Favorite song when traveling: Frank Ocean* – „Thinkin Bout You“

Listen to the Gate7-Playlist on Spotify and discover the favorite songs of my podcast guests. It’s the perfect soundtrack for the road.

Luc Kordas: „Loneliness In New York“

Shownotes

Luc Kordas is a street and portrait photographer from Poland, now living in New York.

Luc has been featured before on my online-photography-magazine „The Art of Creative Photography“: „Street Is Raw. Street Is Real“

You can follow Luc on Facebook, Instagram and Vimeo.

He also curates the Instagram account „The New York Chronicles“.

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*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


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Lonely among millions of people: In his intimate yet distanced images street photographer Luc Kordas shows what it means to feel alone in a buzzling mega-city like New York. Lonely among millions of people: In his intimate yet distanced images street photographer Luc Kordas shows what it means to feel alone in a buzzling mega-city like New York. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:04:06
Christof Wolf: In den Magroven-Wäldern bei den Bewohnern von Dhangmari https://gatesieben.de/podcast/christof-wolf-bewohnern-von-dhangmari/ Sun, 29 Jul 2018 08:05:41 +0000 https://gatesieben.de/?p=3844 https://gatesieben.de/podcast/christof-wolf-bewohnern-von-dhangmari/#respond https://gatesieben.de/podcast/christof-wolf-bewohnern-von-dhangmari/feed/ 0 Authentische und ehrliche Bilder, die den Charakter eines Ortes und seiner Menschen widerspiegeln: Das ist der Anspruch, den Christof Wolf an seine Arbeit als Reportagefotograf stellt. Für sein aktuelles Projekt machte er sich Anfang 2018 auf zu den Bewohnern von Dhangmari in Bangladesch. Er entdeckte einen magischen Ort, den es so aber wahrscheinlich nicht mehr lange gibt. Authentische und ehrliche Bilder, die den Charakter eines Ortes und seiner Menschen widerspiegeln: Das ist der Anspruch, den Christof Wolf an seine Arbeit als Reportagefotograf stellt. Für sein aktuelles Projekt machte er sich Anfang 2018 auf zu den Bewohnern von Dhangmari in Bangladesch. Er entdeckte einen magischen Ort, den es so aber wahrscheinlich nicht mehr lange gibt.

In Bangladesch herrscht große Armut. Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Menschen mit dem, was die Natur ihnen bietet.

Die Bewohner von Dhangmari zum Beispiel leben seit jeher vom Fischfang. Der gleichnamige Fluss im Südwesten von Bangladesch, der direkt an die weltweit größten Mangrovenwälder grenzt, bietet dafür eigentlich günstige Voraussetzungen.

Der Grund: In Dhangmari mischt sich das Süßwasser vom Festland mit dem Salzwasser aus den Mangroven. So entsteht ein Lebensraum, der für eine große Vielfalt an Fischarten sorgt.

Doch der ursprüngliche Lebensraum ist stark bedroht. Der Fluss spült das auf sandigem Grund gebaute Dorf immer weiter aus.

In gefühlvollen Bildern ist es Christof gelungen, die einzigartige Welt der Menschen in den Mangrovenwälder in all ihr Schönheit aber auch in ihrer Verletzlichkeit einzufangen. Sie zeigen eine weitgehend ursprüngliche Lebensweise, geprägt von alten Ritualen, Sitten und Traditionen, die es so wohl nicht mehr lange geben wird.

Q&A mit Christof Wolf

  • Lieblingszitat:

„Was hilft uns all die Technik, wenn wir nicht fähig sind wahrzunehmen.“

(Zitat: unbekannt)

  • Lieblingsreiseland: Die Welt.
  • Lieblingsfotograf: Steve McCurry.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Weinert Brothers.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Wasserflasche, XT2, 23mm 1.4, Akkus.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Xavier Rudd: „Follow the Sun“* und Ben Howard: „The Wolves“*.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Buch: „Point It“*.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Notizbuch: Zum Zeichnen, wenn Hände und Füße nicht mehr zum Unterhalten ausreichen.

Christof Wolf “ Die Bewohner von Dhangmari“

Shownotes

Christof Wolf ist Fotograf mit den Schwerpunkten Reportage, Outdoor und Storytelling.

In seiner Arbeit mit der Kamera setzt er auf authentische Bildsprache. Der Anspruch nach zielgerichteten und ehrlichen Bildern treibt ihn an.

Sein Motto lautet:

„Meine Arbeit ermöglicht mir, die unterschiedlichsten Menschen kennen zu lernen. Die Energie dazu tanke ich meist aus der Natur – egal wo ich auf der Welt bin, hier fühle ich mich sofort zu Hause.“

Folge Christof auf Facebook und Instagram.

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Authentische und ehrliche Bilder, die den Charakter eines Ortes und seiner Menschen widerspiegeln: Das ist der Anspruch, den Christof Wolf an seine Arbeit als Reportagefotograf stellt. Für sein aktuelles Projekt machte er sich Anfang 2018 auf zu den Be... Authentische und ehrliche Bilder, die den Charakter eines Ortes und seiner Menschen widerspiegeln: Das ist der Anspruch, den Christof Wolf an seine Arbeit als Reportagefotograf stellt. Für sein aktuelles Projekt machte er sich Anfang 2018 auf zu den Bewohnern von Dhangmari in Bangladesch. Er entdeckte einen magischen Ort, den es so aber wahrscheinlich nicht mehr lange gibt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 59:52
Tobias Schnorpfeil: Als Filmemacher unterwegs mit den „German Roamers“ https://gatesieben.de/podcast/tobias-schnorpfeil-als-filmemacher-unterwegs-mit-den-german-roamers/ Sun, 22 Jul 2018 19:52:56 +0000 https://gatesieben.de/?p=3807 https://gatesieben.de/podcast/tobias-schnorpfeil-als-filmemacher-unterwegs-mit-den-german-roamers/#respond https://gatesieben.de/podcast/tobias-schnorpfeil-als-filmemacher-unterwegs-mit-den-german-roamers/feed/ 0 Angefangen hat Tobias Schnorpfeil als Fotograf. Aus seiner Leidenschaft für Stillleben ist er mittlerweile jedoch bei bewegten Bildern gelandet. Als Filmemacher arbeitet er heute für große Kunden. Zuletzt war er mit dem Fotografenkollektiv "German Roamers" im Auftrag von Olympus in den französischen Pyrenäen und in Südamerika unterwegs. Außerdem ist Tobias an der Online-Reiseplattform "Mapify" beteiligt. Angefangen hat Tobias Schnorpfeil als Fotograf. Aus seiner Leidenschaft für Stillleben ist er mittlerweile jedoch bei bewegten Bildern gelandet. Als Filmemacher arbeitet er heute für große Kunden. Zuletzt war er mit dem Fotografenkollektiv „German Roamers“ im Auftrag von Olympus in den französischen Pyrenäen und in Südamerika unterwegs. Außerdem ist Tobias an der Online-Reiseplattform „Mapify“ beteiligt.

Tobias ist ein kreatives Multitalent. Studiert hat er zwar Bauingenieurwesen, doch beruflich erfolgreich ist er mit visuellen Medien geworden.

Dabei beherrscht Tobias nicht nur die Kamera und produziert Imagefilme und Reisereportagen, sondern kennt sich auch bestens mit Social-Media-Plattformen aus – zum Beispiel Instagram:

„Ich bin sehr spät auf Instagram eingestiegen, weil ich nie das Bedürfnis hatte, mein Leben zu teilen. Irgendwann habe ich dann aber entdeckt, dass man auf Instagram nicht nur seinen Alltag zeigen kann, sondern auch seine kreativen Leistungen. Daraufhin habe ich mir genau angesehen, was die anderen machen und nach dem ‚Trial-and-Error“-Prinzip Fotos und Videos gepostet.“

Schnell hatte Tobias den Bogen raus. Heute folgen ihm über 32.000 Menschen auf Instagram.

In diesem Interview gibt Tobias Tipps, wie er seine große Reichweite aufgebaut hat.

Er verrät:

  • Wie er bei der Auswahl der Bilder vorgeht
  • Warum er nicht wahllos Bilder postet
  • Warum weniger oft mehr ist
  • Was es beim Thema #Hashtags zu beachten gilt
  • Was es mit „Feature Accounts“ auf sich hat

Außerdem erfährst du, wie Tobias seine ersten Schritte in der Fotografie gemacht hat und wie er als Autodidakt seine eigene Bildsprache gefunden hat. Geholfen haben ihm dabei die Tutorials von Benjamin Jaworskyj* sowie die „German Roamers“, eine Gruppe von deutschen Landschaftsfotografen, die sich auf Instagram zu einem Kollektiv zusammengeschlossen haben und von denen kürzlich der Bildband „German Roamers: Deutschlands neue Abenteurer – Auf der Jagd nach dem besonderen Augenblick“* erschienen ist.

In der Auseinandersetzung mit den Bildern der Mitglieder, darunter Max Muench, Hannes Becker, Daniel Ernst oder Jannik Obenhoff, hat er viel über Komposition und Ästhetik gelernt.

Tobias‘ neuestes Projekt heißt „Mapify“, eine App für eine Reise-Community. Die Idee dahinter ist, die individuelle Reiseplanung zu erleichtern und alle relevanten Reise-Informationen auf einer Plattform zu bündeln.

Tobias erklärt: „Jeder kann auf ‚Mapify‘ seine vergangenen und geplanten Reisen einstellen und mit anderen teilen. Die Reisen werden dann automatisch mit Informationen angreichert. Jeder Spot erhält Wetterinformationen, Wegbeschreibungen, Visa-Informationen, Impfungen etc. Alles Dinge, die man sich sonst mühsam auf verschiedenen Seiten zusammensuchen müsste.“

‚Mapify‘ ist also auch ein wunderbares Werkzeug für Fotografen, die Locations und spannende Motive suchen.

Q&A mit Tobias Schnorpfeil

  • Lieblingszitat: „It’s not where you take things from – it’s where you take them to.“ Jean-Luc Godard
  • Lieblingsbuch: „Der Schwarm“* von Frank Schätzing (aktuell, in der Regel ändert sich das alle 2 Jahre)
  • Lieblingsreiseland: Vietnam.
  • Lieblingsfotograf: Ich ändere mal ganz Frech zu Lieblingsfilmemacher: Salomon Ligthelm.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Yosigo (@yosigo_yosigo)
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Your Life Your Call“* von Junip (seit Jahren mein Favorit!).

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Mapify. (lacht)
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Stirnlampe.

Bilder von Tobias Schnorpfeil

Shownotes

Tobias Schnorpfeil ist Filmmaker und Fotograf.

Sein Motto lautet:

„We have to go beyond the expected to see the unexpected.“

Außerdem ist er Mitgründer der Reise-App „Mapify“.

Folge Tobias auf Facebook, Instagram und Youtube.

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Angefangen hat Tobias Schnorpfeil als Fotograf. Aus seiner Leidenschaft für Stillleben ist er mittlerweile jedoch bei bewegten Bildern gelandet. Als Filmemacher arbeitet er heute für große Kunden. Zuletzt war er mit dem Fotografenkollektiv "German Roam... Angefangen hat Tobias Schnorpfeil als Fotograf. Aus seiner Leidenschaft für Stillleben ist er mittlerweile jedoch bei bewegten Bildern gelandet. Als Filmemacher arbeitet er heute für große Kunden. Zuletzt war er mit dem Fotografenkollektiv "German Roamers" im Auftrag von Olympus in den französischen Pyrenäen und in Südamerika unterwegs. Außerdem ist Tobias an der Online-Reiseplattform "Mapify" beteiligt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 54:43
Jason Koxvold: „KNIVES“ – Left Behind In Rural America https://gatesieben.de/podcast/jason-koxvold-knives/ Thu, 19 Jul 2018 21:22:04 +0000 https://gatesieben.de/?p=3783 https://gatesieben.de/podcast/jason-koxvold-knives/#respond https://gatesieben.de/podcast/jason-koxvold-knives/feed/ 0 In his long-term project "KNIVES" documentary photographer Jason Koxvold explores the impact of the closure of the Schrade knife factory on the people in a rural town called Wawarsing (New York). It's a blueprint of what happens on a larger scale not just in the US but in a globalized world when production is moved to countries where labour is cheaper and people feel left behind.

„We need to stop talking about how people feel left behind and start talking about how people are left behind.“

Jason Koxvold

In his long-term project „KNIVES“ documentary photographer Jason Koxvold explores the impact of the closure of the Schrade knife factory on the people in a rural town called Wawarsing (New York). It’s a blueprint of what happens on a larger scale not just in the US but in a globalized world when production is moved to countries where labour is cheaper and people feel left behind.

That’s what is so fascinating about Jason’s project – it’s not just about knives. In essence, it’s also about the struggle of white men to adapt to a new reality – and ultimately also about the rise of Donald Trump to the presidency of the US. And ultimately, KNIVES is an exploration of capitalism.

Jason says: „The value of labour is not just financial. There is a great deal of importance we place on it as we shape our own self-identity.“

KNIVES is a beautiful example of how photography can be deployed to make social issues visible. It’s an in-depth visual exploration of the changes happening around us as capitalism is marching on.

In this interview you’ll learn:

  • How to find a subject for a long-term photo project.
  • How to tackle the process of putting together a coherent series.
  • What it means to document life in a small town where everybody knows you.
  • How photography can help you to become more observant and to make sense of the world around you.

Images from „KNIVES“ by Jason Koxvold

Shownotes

Jason Koxvold is a documentary and fine art photographer from the US.

Jason has been featured before on my online-photography-magazine „The Art of Creative Photography“: „Money Sleeps Here“

You can follow Jason on Facebook, Instagram and Twitter.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English. Some previous episodes are with:

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If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In his long-term project "KNIVES" documentary photographer Jason Koxvold explores the impact of the closure of the Schrade knife factory on the people in a rural town called Wawarsing (New York). It's a blueprint of what happens on a larger scale not j... In his long-term project "KNIVES" documentary photographer Jason Koxvold explores the impact of the closure of the Schrade knife factory on the people in a rural town called Wawarsing (New York). It's a blueprint of what happens on a larger scale not just in the US but in a globalized world when production is moved to countries where labour is cheaper and people feel left behind. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 42:23
Torsten Köster: Urbane Fotografie – ästhetisch und abstrakt https://gatesieben.de/podcast/torsten-koester-urbane-fotografie/ Sun, 15 Jul 2018 16:39:41 +0000 https://gatesieben.de/?p=3767 https://gatesieben.de/podcast/torsten-koester-urbane-fotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/torsten-koester-urbane-fotografie/feed/ 0 Der Stuttgarter Straßenfotograf Torsten Köster erforscht den urbanen Raum mit seiner Kamera. Nicht nur Menschen faszinieren ihn dabei, sondern auch Flächen, Formen und Details. Der Stuttgarter Straßenfotograf Torsten Köster erforscht den urbanen Raum mit seiner Kamera. Nicht nur Menschen faszinieren ihn dabei, sondern auch Flächen, Formen und Details.

Q&A mit Torsten Köster

  • Lieblingszitat: Es gibt so viele gute Zitate, da ist es schwer eins rauszugreifen. Mein persönliches Motto in der Fotografie ist: „Es ist zwar schon alles fotografiert worden, aber nicht mit deinen Augen. Also nimm die Kamera und geh raus.“
  • Lieblingsbuch: Klaus C. Zehrer: „Das Genie“*. Ein toller Roman über Boris Sidis und seinen Sohn William, der als der „Wunderjunge von Harvard“ bekannt wurde und sich trotz oder wegen seines Genies, so gar nicht in diese Welt einpassen lassen möchte.
  • Lieblingsreiseland: Da hab ich kein spezielles. ich würde sagen: Die Länder in denen ich noch nicht war. Und da gibts noch so einige.
  • Lieblingsfotograf: Auch da gibt es viele, aber William Eggleston* hat mich schon nachhaltig beeindruckt.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Ist eine Fotografin: Martha Rosler. Ich hab ihr Buch in einem Oxfam-Laden (Übrigens eine gute Quelle für eher unbekannte Fotobücher) entdeckt und war von ihren urbanen Aufnahmen sofort gefangen.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Ich habe zwei. Eine Minitasche fürs kleine Besteck. Da passen meine Fuji X-E2* mit einem Objektiv, ein Ersatzakku und meine Lesebrille rein. Aber selbst die „große“ ist noch klein. Da bekomm ich noch zwei Objektive zusätzlich, mein Tablet und diversen Kleinkram rein. Abschleppen ist nicht so meins.
  • Lieblingssong*, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Einen Song zu nennen ist da auch sehr schwierig. Aber da wähle ich von Chumbawamba „By and by“*. Schon deshalb weil auf unseren Reisen die Band in Dauerschleife im Auto läuft.

*Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Da ich im Urlaub selten das Smartphone nütze ein eher handfester Tipp: Weniger ist mehr.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Außer der Kamera natürlich – mein kleiner Reiseaschenbecher. Ist bei Wanderungen Gold wert.

Bilder von Torsten Köster

Shownotes

Seine Liebe zur Fotografie hat Torsten Köster schon sehr früh entdeckt.

Auslöser war eine Pocketkamera, die er als kleiner Junge zu Weihnachten geschenkt bekam.

Seitdem ist die Fotografie ein wichtiger Teil seines Lebens.

Torsten absolvierte ich eine klassische Fotolaboranten-Ausbildung in einem Fachlabor. Heute arbeitet er hauptberuflich als IT Spezialist.

Wann immer es seine Zeit erlaubt, zieht er allerdings mit seiner Kamera los und erkundet den urbanen Raum – hauptsächlich in seiner Heimatstadt Suttgart.

Über seinen Stil in der Street Photography sagt er:

„Straßenfotografie ist für mich erstmal nur ein Begriff, der die Fotografie in einem von Menschen geschaffenen Raum umschreibt.

Ich möchte diesen Raum mit all seinen Facetten für mich festhalten. Und das mit den ebenso zahlreichen Facetten der Fotografie, sei sie nun dokumentarisch, ästhetisch, abstrakt oder humorvoll.“

Folge Torsten Köster auf Facebook, Instagram, Twitter und Tumblr.

Torsten Köster ist Mitautor des Buches „Streetfotografie: Made in Germany“ (Rheinwerk Verlag). Ein weiterer Autor, Martin Waltz, war ebenfalls bereits Gast im Gate7-Podcast: „Streets of Berlin“

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Der Stuttgarter Straßenfotograf Torsten Köster erforscht den urbanen Raum mit seiner Kamera. Nicht nur Menschen faszinieren ihn dabei, sondern auch Flächen, Formen und Details. Der Stuttgarter Straßenfotograf Torsten Köster erforscht den urbanen Raum mit seiner Kamera. Nicht nur Menschen faszinieren ihn dabei, sondern auch Flächen, Formen und Details. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 50:41
Dyanne Wilson: Chasing The Northern Lights In Yellowknife https://gatesieben.de/podcast/dyanne-wilson-chasing-the-northern-lights-in-yellowknife/ Thu, 12 Jul 2018 07:29:53 +0000 https://gatesieben.de/?p=3727 https://gatesieben.de/podcast/dyanne-wilson-chasing-the-northern-lights-in-yellowknife/#respond https://gatesieben.de/podcast/dyanne-wilson-chasing-the-northern-lights-in-yellowknife/feed/ 0 My guest in this episode is Canadian documentary and fine art photographer Dyanne Wilson. In this interview, we talk about her influences in photography and get into the importance of looking at other art forms when developing a photographic vision. My guest in this episode is Canadian documentary and fine art photographer Dyanne Wilson. In this interview, we talk about her influences in photography and get into the importance of looking at other art forms when developing a photographic vision.

Another topic of our conversation is Dyanne’s photo tour to Yellowknife which is considered to be the capital of Northern Lights in Canada.

Although Dyanne has studied Art History at the University of Ottawa and has taken a few technical courses in photography, she is basically self-taught. Here’s an extensive guide on finding your inner photographer and how to make the most of your camera.

Dyanne has a keen interest in the cultural diversity of Canada as it is expressed in the built environment, nature and life itself.

She prefers images that convey the mood, narrative and beauty of a person, place or event.

In 2014, Dyanne was invited by Fuji to be an official Fuji X-Photographer.

Q&A with Dyanne Wilson

  • Favorite photograph: My favourite photo at this moment is „A Winter’s Night“ by me. It is a photograph I took one night around 11pm in mid November. The ice had just frozen over and people were beginning to walk on it. I was unsure of whether or not I should venture out to capture the scene but I noticed a truck parked on the ice so it couldn’t be too bad. I was alone with the exception of a fox that crossed my path. I love the darkness with a glimpse of light streaming through what seems to be an opening in the clouds, the story line of traces of human life and community in barren and cold conditions. And I especially love the stillness and mystery that it evokes. I currently have it hanging in my living room.
  • Favourite inspirational quote about photography (or life in general): I have two favourite quotes:

„Work is love made visible.“

Kahlil Gibran

And

„We are making photographs to understand what our lives mean to us.“

Ralph Hattersly

  • Favorite book: „Fifteen Dogs“* by Andre Alexis. I loved this book because it is a story about 15 dogs who received the gift of human consciousness from two gods on a bet. The bet was that dogs would be even more unhappy than humans are if they were given human consciousness. It was my favourite read because I love dogs of course and I like to think about these things i.e. what constitutes a good life and how one should achieve happiness and meaning in life. Also, one of the key canine protagonists Majnoun reminds me  of my 10 year old Golden Doodle named Saydee.
  • Favorite photographer: Yousuf Karsh. As you know I have already mentioned how much I like the work of Annie Leibowitz however, I thought I should also mention a Canadian master portrait photographer who happens to be from my home town in Ottawa, Canada. His portrait of Winston Churchill is masterful. I’ve seen an original print of it in the Speakers Chamber in the House of Commons and it is arresting. He had an uncanny ability to know and connect with his subjects in way that is congruent with their story. He has photographed some of the great personalities of the 20th century: Queen Elizabeth, Einstein, Bill Clinton, Nelson Mandela, Martin Luther King, Picasso and others.
  • One contemporary photographer you’ve recently discovered: David Burdeny. I love his colourful medium format aerial work.  He makes gorgeous very large prints.
  • Favorite photography gadget: I love my Peak Design Slide strap*. It enables me to switch cameras effortlessly as well as distribute the weight around my shoulders.
  • Favorite song when traveling: The new rendition of Paul Simon’s classic „The Sound of Silence“* by American rock band „Disturbed“. He sings it with such passion and the song’s lyrics really resonate with me. Actually it might be a good theme song for my favourite picture.

„Yellowknife“ – Images from Dyanne Wilson

Shownotes

Dyanne Wilson is a documentary and fine art photographer as well as an official Fujifilm-X-photographer.

Dyanne has been featured before on my online-photography-magazine „The Art of Creative Photography“: „Love Made Visible“

You can follow Dyanne on Facebook, Instagram and Twitter.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English:

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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My guest in this episode is Canadian documentary and fine art photographer Dyanne Wilson. In this interview, we talk about her influences in photography and get into the importance of looking at other art forms when developing a photographic vision. My guest in this episode is Canadian documentary and fine art photographer Dyanne Wilson. In this interview, we talk about her influences in photography and get into the importance of looking at other art forms when developing a photographic vision. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 40:11
Christian Anderl: Die Psychologie der Fotografie https://gatesieben.de/podcast/christian-anderl-die-psychologie-der-fotografie/ Sun, 08 Jul 2018 02:44:07 +0000 https://gatesieben.de/?p=3717 https://gatesieben.de/podcast/christian-anderl-die-psychologie-der-fotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/christian-anderl-die-psychologie-der-fotografie/feed/ 0 Christian Anderl war Koch, bautechnischer Zeichner und Radiomoderator. Bis er seine eigentliche Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht hat, dauerte es viele Jahre. Heute ist der Gründer von "Shootcamp" froh, dass er letztlich doch auf seine innere Stimme gehört hat. In diesem Interview erzählt Christian von seiner spannenden Reise zum Profi-Fotografen. Christian Anderl war Koch, Radiomoderator und bautechnischer Zeichner in einem Architektenbüro. Bis er seine eigentliche Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht hat, dauerte es viele Jahre. Heute ist der Gründer von „Shootcamp“ froh, dass er letztlich doch auf seine innere Stimme gehört hat. In diesem Interview erzählt Christian von seiner spannenden Reise zum Profi-Fotografen. Außerdem verrät er, wie die Fotografie ihm nicht nur dabei hilft, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern gleichzeitig auch entscheidend seine Persönlichkeit geprägt hat und immer noch prägt.

Auf seiner Webseite begrüßt Christian die Besucher mit folgendem Satz: „Fotografie ist ein Weg zu zeigen, was wir sehen.“ Nach kurzer Zeit verschwindet „…was wir sehen“ und wird durch „…wer wir sind“ ersetzt.

Es ist diese Doppeldeutigkeit, die Christian an der Fotografie fasziniert. Nach außen bietet sie die Möglichkeit, anderen Menschen zu zeigen, wie wir die Welt wahrnehmen. Andererseits lässt sich die Fotografie auch nach innen richten, um uns mit ihrer Hilfe selbst besser kennenzulernen.

Fotografie ist für Christian nicht nur ein Medium zur visuellen Abbildung der Umgebung, sondern sie besitzt darüber hinaus auch die Kraft, Dinge einzuordnen und klarer zu sehen. Er sagt:

„Die Fotografie liefert Werkzeuge, die Menschen dabei helfen, ihren Nebel aus dem Kopf zu bekommen.“

Die Verbindung von Fotografie und Psychologie ist ein zentrales Thema in diesem Interview. Christian berichtet, wie er sein Wissen über die menschliche Natur bei Portrait-Shootings einsetzt, um zu authentischen und einfühlsamen Aufnahmen zu gelangen.

Aber es geht auch um ganz private Seiten. So erzählt Christian offen, was er durch die Fotografie über sich selbst gelernt hat und er verrät, warum sie ihm Kraft in schweren Zeiten gegeben hat, als er aus heiterem Himmel eine Krebsdiagnose erhielt.

Bilder von Christian Anderl

Shownotes

Christian Anderl ist ein österreichischer Werbe- und Portraitfotograf aus Wien.

Neben Auftragsarbeiten für Kunden, ist Christian als Speaker unterwegs und gibt Workshops.

Außerdem hat er mit „Shootcamp“ einen Online-Fotografie-Kurs entwickelt, in dem er Fotografen hilft, ihren eigenen Weg zu finden. Die Technik soll dabei nicht im Weg stehen.

Der Umgang mit der Kamera wird verständlich erklärt, damit der Fokus auf die kreative Umsetzung von Motiv-Ideen gelegt werden kann. Das Motto: „Einfach bessere Bilder machen“

Über sich selbst sagt Christian: „Ich mag Menschen. Ich rede gerne mit ihnen, höre ihnen gerne zu und ich fotografiere Menschen gerne. Vielleicht, weil ich das Leben einfach interessanter finde, wenn ich viele Menschen, Ansichten, Meinungen und damit auch Lebensmodelle kennenlerne.

Vielleicht weil Menschen der Hauptgrund für alles sind, was unser Leben ausmacht. Die erfreulichen wie die unerfreulichen Gefühle, sie haben meistens mit anderen Menschen zu tun.“

Folge Christian Anderl auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube und trete seiner Facebook-Community „Fotografen 2.0“ bei.

Auch „Shootcamp“ findest du auf Facebook, Instagram und Twitter.

Wenn du dich für das Thema „Fotografie und Psychologie“ interessiert, dann gefallen die bestimmt auch die Interviews mit Manfred Kriegelstein („Die Kunst des Sehens“), Martin Gommel („Fotografie als Therapie“) und Sabine Korth („Fotocollage als kreative Therapieform“).

Außerdem lohnt sich die Lektüre folgender Bücher:

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Christian Anderl war Koch, bautechnischer Zeichner und Radiomoderator. Bis er seine eigentliche Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht hat, dauerte es viele Jahre. Heute ist der Gründer von "Shootcamp" froh, Christian Anderl war Koch, bautechnischer Zeichner und Radiomoderator. Bis er seine eigentliche Leidenschaft, die Fotografie, zum Beruf gemacht hat, dauerte es viele Jahre. Heute ist der Gründer von "Shootcamp" froh, dass er letztlich doch auf seine innere Stimme gehört hat. In diesem Interview erzählt Christian von seiner spannenden Reise zum Profi-Fotografen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:19:35
Darran K Roper: „The Thrill Of Finding Moments“ https://gatesieben.de/podcast/darran-roper-the-thrill-of-finding-moments/ Thu, 05 Jul 2018 17:57:17 +0000 https://gatesieben.de/?p=3672 https://gatesieben.de/podcast/darran-roper-the-thrill-of-finding-moments/#respond https://gatesieben.de/podcast/darran-roper-the-thrill-of-finding-moments/feed/ 0 For Darran K Roper photography means a creative interaction with his surroundings. He believes: When you are seeing through your desire to create something, everything holds a little more interest. This ability gets lost over time, says Darran, and photography is a means of reawakening it.

„Photography forces a response in me. I feel I can be indifferent to a lot of art, because it either holds little relevance to me or has a creative distance from reality. I find it very curious that we can be drawn into a good photograph, but yet if the frame of the photographer’s eye were taken away, the vision would be lost in the noise of the surrounding elements of the scene. That is what fascinates me about photography.“

Darran K Roper

For Darran K Roper photography means a creative interaction with his surroundings. He believes: When you are seeing through your desire to create something, everything holds a little more interest. This ability gets lost over time, says Darran, and photography is a means of reawakening it.

Darran goes on and explains: „The task of finding statements separated from the everyday, is the single goal of street photography. A side effect of street photography is, you begin to see the marvel of the everyday, no moment or place can be discounted. Your mind and senses harmonize to show you where moments may reside, where the light may be favorable and how a situation may change. When I am on a walk, I am free, there is nothing, except this search for a statement that I may, or may not find.“

In this interview, Darran explains what street photography means to him and he talks about his moments of doubts regarding the quality of his own work. This is something most photographers are likely to experience at some point. It’s the moment when it’s time to step up and take your craft to the next level. Darran also talks about that and shares how he pushed himself to grow as an image maker.

Q&A with Darran K Roper

  • Favourite photograph – by whom and why? Alex Webb – „Hati donkey photo“. There are so many. I picked this one, though a complex photograph; it’s composition, palette and strength in subject all stand out in such an immediate way. It also has a classic art feel to it, and wouldn’t look out of place between paintings by Michelangelo.
  • Favourite inspirational quote about photography (or life in general)? Hokusai Katsushika springs to mind. I like the way writings about him come over with humility and energy. He viewed himself as an unfinished canvas, that only completes itself very late in the journey. Isn’t that how our lives should be? „If heaven had granted me five more years, I could have become a real painter.“
  • Favorite book: „Zen and the Art of Motorcycle Maintenance“* by Rober M. Pirsig. I like thought provoking books, finding meaning in things is so enticing to me. Basically it’s a philosophical novel, a true story. It’s written in first person, three stories in one really. The present Pirsig travels across America on a road-trip with his son – during the journey there is an inner dialogue of his past, a battle with his former self (after a mental breakdown and electro therapy changed him); Lot’s of rational enquiry, the meaning of quality, how to approach the maintenance of a motorcycle and such. The motorcycle maintenance stuff could be appreciated by anyone who approaches anything with care and complete attention. A thinkers book.
  • Favourite photographer – why? Alex Webb*. Where to start.
  • One contemporary photographer you’ve recently discovered? David Guttenfelder. Awesome photographer, very excited to find his work.
  • Favorite photography gadget? Sorry I don’t have one, besides a camera.
  • Favorite song for the road? Why? „Overgrown“* by James Blake. Truth is, I have James Blake on a few photowalk playlists, but days later, I always review my work starting with this track for the last few years. I like unresolved arrangements with some dissonance a bit melancholic in mood. I find here is where connections are made.

Listen to the Gate7-Playlist on Spotify and discover the favorite songs of my podcast guests. It’s the perfect soundtrack for the road.

  • What’s in you camera bag? Used to carry a Fuji and Nikon camera’s just carry the one now on a photowalk so that’s around my neck Fuji X 100F*. In my bag there are bits and pieces. Business cards, for those uncomfortable situations when someone get’s uperty. Headphones. An inspirational book, the Phaidon books are a good size. When I am phased if things aren’t working, I get a coffee and enter one of the books, usually when I come out I’m amped. Spare batteries.

Images from Darran K Roper

Darran: „A few days before this walk I imagined parts of this frame in a dream. The man performing Kung-fu in the background was clearly part of my dream the woman in the foreground was not so vivid. The man in the background performs Kung Fu, a kata he has no doubt performed many times, each time edging toward perfection. I photographed him for about 3 minutes, through the corners of my eye I see a young woman walking toward me, attempting to light a cigarette, dressed primly in a long wool mac. I take several steps backward, and allows her to enter the frame. This was a single take.“

Darran: „Cities can be overcrowded yet lonely places, we jostle and glide through them, between places of stone to other places of stone. The forms here tell that story, ghostly figures moving through, only their shadows touching. The sloaping walkways of the walls enforce this notional journey between distant places of stone in the background and the city streets.

The photo kind of worked for me because of the repeated black of the figures and their shadows. For me the rhythm of the movement in the frame works it could always be better though, and that is just something you have to face as a street photographer.“

Shownotes

Darran K Roper works as a software developer in Reading, England.

In his free time he roams the streets with his camera looking for the marvel of everyday moments.

Darran has been featured before on my online-photography-magazine „The Art of Creative Photography“: „Relaxed and Purposeful“

You can follow Darran on Flickr and Instagram and see more on his website.

If you enjoyed this conversation, you can listen to more episodes in English on this podcast:

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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For Darran K Roper photography means a creative interaction with his surroundings. He believes: When you are seeing through your desire to create something, everything holds a little more interest. This ability gets lost over time, says Darran, For Darran K Roper photography means a creative interaction with his surroundings. He believes: When you are seeing through your desire to create something, everything holds a little more interest. This ability gets lost over time, says Darran, and photography is a means of reawakening it. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 43:39
Martin Buschmann: Safari-Fotografie in Afrika https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-safari-fotografie-in-afrika/ Sun, 01 Jul 2018 06:59:20 +0000 https://gatesieben.de/?p=3649 https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-safari-fotografie-in-afrika/#comments https://gatesieben.de/podcast/martin-buschmann-safari-fotografie-in-afrika/feed/ 3 Reisefotografie ist seine große Leidenschaft. Besonders fasziniert ist Martin Buschmann dabei von Afrika. Regelmäßig organisiert er Foto-Touren nach Tansania und Kenia. Erfahre von ihm in diesem Interview, wie du Wildlife in bewegenden Bildern einfängst. Reisefotografie ist seine große Leidenschaft. Besonders fasziniert ist Martin Buschmann dabei von Afrika. Regelmäßig organisiert er Foto-Touren nach Tansania und Kenia. Erfahre von ihm in diesem Interview, wie du Wildlife in bewegenden Bildern einfängst.

Martin engagiert sich für „David Sheldrick Wildlife Trust“ (DSWT). Die in Nairobi (Kenia) ansässige Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, Elefanten- und Nashornkinder, die durch Wilderei ihre Eltern verloren haben, aufzuziehen und später wieder auszuwildern. Martin erklärt: „Der Elefantenpark ist in der Nähe von Nairobi und kann von Touristen besucht werden. Wer gerne einmal einen kleinen Elefanten streicheln möchte, ist dort herzlich willkommen.“

Einen Teil der Erlöse aus seiner Fotoausstellung „Buschmann Is Back From The Bush“ spendet Martin an den DSWT.

Q&A mit Martin Buschmann

  • Lieblingszitat:

„Always on the run!“

Immer in Eile – aber postiv gesehen. Einfach nicht stehenbleiben, sondern immer weiter auf der Leiter!

  • Lieblingsbuch:

„Der Start in die Reisefotografie“*.

  • Lieblingsreiseland oder Region:

Afrika

  • Lieblingsfotograf:

Nick Brandt. Für mich der beste Wildlife Fotograf. Bildband: „A Shadow Falls“*.

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert:

Vincent Munier. Wunderschöner Bildband über die Arktis: „Arctique“*.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Ganz viele Kameras. (lacht)

  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

„Leichtes Gepäck“* von Silbermond.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert:

App: SunSurveyor.

Tipp: Zwischen 11 und 15 hat der Fotograf frei.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Ein kleiner, grauer Stoffelefant. Glücksbringer, den mir meine Frau geschenkt hat.

Shownotes

Martin Buschmann ist in Sizilien geboren, wohnt heute aber in Konstanz am Bodensee. Dort betreibt er ein eigenes Fotostudio. Das Motto von „FOTO ART“: „Mehr als scharfe Fotos“

Neben der Werbe- und Industriefotografie widmet sich Martin mit großer Leidenschaft der Reisefotografie.

Auf Fotoreisen zeigt er den Teilnehmern, worauf es ankommt, Erlebnisse im Urlaub in faszinierenden Fotos festzuhalten. Zu den Zielen zählen außer Afrika auch Mallorca, England und Sizilien.

Im Herbst erscheint von Martin das Buch: „Der Start in die Reisefotografie“ (Humboldt-Verlag)

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Reisefotografie ist seine große Leidenschaft. Besonders fasziniert ist Martin Buschmann dabei von Afrika. Regelmäßig organisiert er Foto-Touren nach Tansania und Kenia. Erfahre von ihm in diesem Interview, wie du Wildlife in bewegenden Bildern einfängst. Reisefotografie ist seine große Leidenschaft. Besonders fasziniert ist Martin Buschmann dabei von Afrika. Regelmäßig organisiert er Foto-Touren nach Tansania und Kenia. Erfahre von ihm in diesem Interview, wie du Wildlife in bewegenden Bildern einfängst. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:04:52
Dennis Freischlad: Kuba hautnah – ein Land in der Schwebe https://gatesieben.de/podcast/dennis-freischlad-diesseits-der-tage-ein-sommer-auf-kuba/ Sun, 24 Jun 2018 04:57:08 +0000 https://gatesieben.de/?p=3614 https://gatesieben.de/podcast/dennis-freischlad-diesseits-der-tage-ein-sommer-auf-kuba/#respond https://gatesieben.de/podcast/dennis-freischlad-diesseits-der-tage-ein-sommer-auf-kuba/feed/ 0 Einen Sommer lang hat Dennis Freischlad auf Kuba verbracht. Seine Erlebnisse im Alltag auf der Karibikinsel hat er in einem faszinierenden Buch aufgeschrieben, das zu einem vielschichtigen Porträt eines Landes in der Schwebe geworden ist. Einen Sommer lang hat Dennis Freischlad auf Kuba verbracht. Seine Erlebnisse im Alltag auf der Karibikinsel hat er in einem faszinierenden Buch aufgeschrieben, das zu einem vielschichtigen Porträt eines Landes in der Schwebe geworden ist.

Q&A mit Dennis Freischlad

  • Lieblingszitat:

„Und das ist all mein Dichten und Trachten, daß ich in Eins dichte und zusammentrage, was Bruchstück ist und Rätsel und grauser Zufall.

Und wie ertrüge ich es, Mensch zu sein, wenn der Mensch nicht auch

Dichter und Rätselrater und der Erlöser des Zufalls wäre!“

Friedrich Nietzsche, „Also sprach Zarathustra“

  • Lieblingsreiseland: Indien.

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen erleichtert: Wenig Gepäck.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Ein Freund gab mir mal eine uralte Zange mit auf die Reise und sagte, eine Zange kann man immer gebrauchen. Seitdem ist sie immer dabei.

Bilder von Dennis Freischlad

Shownotes

Dennis Freischlad (1979 in Hessen geboren) ist seit Jahren ein leidenschaftlicher Weltreisender.

Aktuell pendelt der Autor und Dichter zwischen seinen beiden Wohnorten in Köln und Indien. Für seine Buchprojekte hat er aber auch mehrere Monate in den USA und Kuba verbracht. Zuletzt war er in Griechenland auf Recherchereise.

Mit dem nomadischen Leben hat sich Dennis einen Traum erfüllt. Nie hält es ihn lange an einem Ort. Die Neugier auf Menschen und deren Geschichten treibt ihn an.

Er brauste führerscheinlos mit dem Motorrad durch ganz Indien, baute sich in den USA einen Van um, um damit drei Monate lang das Land zu durchqueren, heuerte in Palästina als Hilfskoch an, lebte unter schwarzen Magiern in Santiago de Cuba, meditierte ein Jahr lang auf Sri Lanka und kroch bei dichtem Nebel auf allen Vieren auf die schönsten Vulkane Indonesiens.

Von ihm sind im DuMont-Verlag folgende Bücher erschienen:

„Die Suche nach Indien. Eine Reise in die Geheimnisse Bharat Matas „, „Hymnus – Die Suche nach Amerika. Ein Roadtrip von Küste zu Küste“ und „Diesseits der Tage. Ein Sommer auf Kuba“.

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Einen Sommer lang hat Dennis Freischlad auf Kuba verbracht. Seine Erlebnisse im Alltag auf der Karibikinsel hat er in einem faszinierenden Buch aufgeschrieben, das zu einem vielschichtigen Porträt eines Landes in der Schwebe geworden ist. Einen Sommer lang hat Dennis Freischlad auf Kuba verbracht. Seine Erlebnisse im Alltag auf der Karibikinsel hat er in einem faszinierenden Buch aufgeschrieben, das zu einem vielschichtigen Porträt eines Landes in der Schwebe geworden ist. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:49:51
Thomas Heinrich: „Photocircle“ – Fotografie für eine bessere Welt https://gatesieben.de/podcast/thomas-heinrich-photocircle-fotografie-fuer-eine-bessere-welt/ Sat, 16 Jun 2018 22:10:42 +0000 https://gatesieben.de/?p=3523 https://gatesieben.de/podcast/thomas-heinrich-photocircle-fotografie-fuer-eine-bessere-welt/#comments https://gatesieben.de/podcast/thomas-heinrich-photocircle-fotografie-fuer-eine-bessere-welt/feed/ 2 Thomas Heinrich ist nicht nur Fotograf, sondern er hat um die Fotografie ein Geschäftsmodell aufgebaut, von dem alle profitieren – der Fotograf und die Menschen auf den Bildern. Mit seinem Projekt "Photocircle" engagiert er sich für Fotografie mit einem sozialen Anspruch. Thomas Heinrich ist nicht nur Fotograf, sondern er hat um die Fotografie ein Geschäftsmodell aufgebaut, von dem alle profitieren – der Fotograf und die Menschen auf den Bildern. Mit seinem Projekt „Photocircle“ engagiert er sich für Fotografie mit einem sozialen Anspruch.

Die Idee für „Photocircle“ kam Thomas, als er von einer viermonatigen Reise durch Südostasien nach Berlin zurückkehrte. Mit vielen schönen Motiven im Gepäck schaute er sich im Internet um, wie man diese verkaufen könnte. Das Ergebnis war ernüchternd.

Die bestehenden Fotografie-Plattformen entsprachen nicht dem, wonach er suchte. Denn der Gedanken, als Fotograf mit Bildern Geld zu verdienen, ohne dass die darauf abgebildeten Menschen davon profitieren, gefiel ihm nicht. Thomas wollte den Ländern und Protagonisten seiner Fotos etwas zurückgeben.

Aus diesem Wunsch heraus entwickelte er „Photocircle“. Die Idee dahinter: Künstler spenden einen Teil der Erlöse ihrer Werke für soziale Projekte in aller Welt.

Bilder auf Photocircle

Shownotes

Thomas Heinrich ist Gründer von Photocircle. Das Motto des Projekts lautet: „Kunst für eine bessere Welt“. Fotografen, Designer und Grafiker bieten auf der Plattform ihre Arbeiten an und spenden einen Teil der Erlöse für einen guten Zweck.

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Thomas Heinrich ist nicht nur Fotograf, sondern er hat um die Fotografie ein Geschäftsmodell aufgebaut, von dem alle profitieren – der Fotograf und die Menschen auf den Bildern. Mit seinem Projekt "Photocircle" engagiert er sich für Fotografie mit eine... Thomas Heinrich ist nicht nur Fotograf, sondern er hat um die Fotografie ein Geschäftsmodell aufgebaut, von dem alle profitieren – der Fotograf und die Menschen auf den Bildern. Mit seinem Projekt "Photocircle" engagiert er sich für Fotografie mit einem sozialen Anspruch. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 41:22
Sabine Korth: Fotocollage als kreative Therapieform https://gatesieben.de/podcast/sabine-korth-fotocollage-als-kreative-therapieform/ Sun, 10 Jun 2018 07:00:17 +0000 https://gatesieben.de/?p=3532 https://gatesieben.de/podcast/sabine-korth-fotocollage-als-kreative-therapieform/#comments https://gatesieben.de/podcast/sabine-korth-fotocollage-als-kreative-therapieform/feed/ 2 Angefangen hat Sabine Korth als Fotografin. Irgendwann kam zu dem klassischen Bildermachen der Therapiegedanke hinzu: Wie kann uns die Fotografie helfen, mehr über uns und unsere Umwelt zu erfahren? Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen heute Fotocollagen. Angefangen hat Sabine Korth als Fotografin. Irgendwann kam zu dem klassischen Bildermachen der Therapiegedanke hinzu: Wie kann uns die Fotografie helfen, mehr über uns und unsere Umwelt zu erfahren? Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen heute Fotocollagen. Fotografien sind für sie der Rohstoff, aus dem sie neue Realitäten erschafft. Es ist eine fantasievolle Reise in Welten, die sich aus der Kombination von Elementen ergibt, die ursprünglich nicht zusammengehörten.

Die Foto-Künstlerin Sabine Korth haucht der bildhaften und erzählerischen Form der Fotomontage neues Leben ein. Ihren Anfang hat ist diese expressive Technik in der fruchtbaren Zeit der Avantgarde in Deutschland. Mit phantasievollen Kombinationen mischt Sabine Bilder aus verschiedenen Kontexten und Regionen und erfindet dadurch neue visuelle Realitäten, die auf die wahre Vermischung von Kulturen anspielen, die unsere anbrechende multiethnische Gesellschaft kennzeichnet.

In ihren kreativen Fotocollagen nimmt sie den Betrachter mit auf eine Reise, die verschiedene kulturelle Formen zusammenführt und zum Nachdenken ermuntert. Das geschieht nicht nur durch die klassische dokumentarische Form, sondern durch eine kreative, die direkt die Ebene der Fantasie anspricht.

Die Technik der Fotocollage besitzt außer dem spielerisch-künstlerischen auch noch einen anderen Wert für Sabine – nämlich einen therapeutischen. Durch das Zerlegen von Fotos und das Neuarrangieren der einzelnen Teile werden gewohnte Denkmuster aufgebrochen und hinterfragt. Die Vergangenheit und die damit verbundene Erinnerung erscheint in einem neuen Licht.

In diesem Interview erfährst du:

  • Wie die Technik der Fotocollage entstanden ist.
  • Was diese Kunstrichtung ausmacht.
  • Wie du selbst Fotocollagen erstellen kannst.
  • Wie du die Fotomontage als Therapieform einsetzen kannst.

Eiserne Spuren unter der Sonne der Toskana

Die Toskana ist die Wiege der europäischen Eisen- und Stahlproduktion. Über 3000 Jahre wurde hier „Ilva“ (etruskisch für „Eisen“) hergestellt. Seit den 1960er Jahren befindet sich die Region im Umbruch.

2015 haben zwei deutsche Fotografinnen, eine davon ist Sabine Korth, und drei italienische Fotografen Stätten dieses Strukturwandels dokumentiert.

Die Bilder sind vom 17. Juni bis 3. November 2018 LWL-Industriemuseum (Henrichshütte Hattingen) zu sehen.

Fotocollagen von Sabine Korth

Shownotes

Sabine Korth ist eine deutsche Foto-Künstlerin, die mittlerweile seit vielen Jahren in der Toskana lebt. Dort veranstaltet sie verschiedene Workshops mit Fokus auf Fotocollagen. Sie setzt diese Technik als Methode ein, um Kreativität, Selbstbewusstsein und Selbsterkenntnis zu steigern.

Sabine bietet Fotografie- und Collage-Workshops an (3-sprachig, zeitlich individuell abgestimmt) z. B. zu folgenden Themen:

  • „Kreative Wellness mit Collage“
  • „Autobiografisches Collagieren“
  • „Träume verstehen durch Collagearbeiten“

Buch: „Foto Collage Terapeutico“

Folge Sabine Korth auf Facebook, Instagram, Twitter und Linkedin.

Erwähnte Themen

Photo Therapy Centre (Judy Weiser)

Bücher

„Phototherapy Techniques: Exploring the Secrets of Personal Snapshots and Family Albums“* von Judy Weiser

„Therapeutic Photograhy“* von Neil Gibson

„Phototherapy and Therapeutic Photography in a Digital Age“* von Del Loewenthal

„Exploring the Self through Photography: Activities for Use in Group Work“* von Claire Craig

„The Handbook of Art Therapy and Digital Technology“* von Shaun McNiff und Christopher Belkofer

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Angefangen hat Sabine Korth als Fotografin. Irgendwann kam zu dem klassischen Bildermachen der Therapiegedanke hinzu: Wie kann uns die Fotografie helfen, mehr über uns und unsere Umwelt zu erfahren? Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen heut... Angefangen hat Sabine Korth als Fotografin. Irgendwann kam zu dem klassischen Bildermachen der Therapiegedanke hinzu: Wie kann uns die Fotografie helfen, mehr über uns und unsere Umwelt zu erfahren? Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen heute Fotocollagen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 43:09
Frank Meffert: Fotografie als Türöffner https://gatesieben.de/podcast/frank-meffert-fotografie-als-tueroeffner/ Sun, 03 Jun 2018 00:13:52 +0000 https://gatesieben.de/?p=3512 https://gatesieben.de/podcast/frank-meffert-fotografie-als-tueroeffner/#respond https://gatesieben.de/podcast/frank-meffert-fotografie-als-tueroeffner/feed/ 0 Fotografie hat viele Facetten: Für den Frankfurter Straßenfotografen Frank Meffert ist sie einerseits ein Medium, um seine Umgebung zu erfassen und Emotionen visuell auszudrücken für die er keine Worte findet. Andererseits ist das Bildermachen ein Blick nach Innen. Es hilft ihm, mit depressiven Phasen in seinem Leben besser klarzukommen. Ein Gespräch über Fotografie als Türöffner nach außen und nach innen. Fotografie hat viele Facetten: Für den Frankfurter Straßenfotografen Frank Meffert ist sie einerseits ein Medium, um seine Umgebung zu erfassen und Emotionen visuell auszudrücken für die er keine Worte findet. Andererseits ist das Bildermachen ein Blick nach Innen. Es hilft ihm, mit depressiven Phasen in seinem Leben besser klarzukommen. Ein Gespräch über Fotografie als Türöffner nach außen und nach innen.

Frank Meffert kommt aus Frankfurt und ist begeisterter Straßenfotograf.

In diesem Inzerview nimmt er uns mit auf die Straßen seiner Heimstadt und verrät, wo sich die besten Ecken für Street Photography befinden.

Es geht aber auch um viele andere Themen.

Zum Beispiel darum, welche Herausforderungen ein Street Fotograf zu bewältigen hat, wenn er urbanes Leben in all seinen Facetten einfangen möchte.

Im Fall von Frank sind das die Street Portraits. Also Menschen auf offener Straße zu fotografieren, die man nicht kennt.

Wir sprechen über die Psychologie, wie man dabei am besten vorgeht und warum man sich häufig selbst als Fotograf mehr Beschränkungen auferlegt und Ängste einredet, als tatsächlich nötig sind.

Außerdem berichtet Frank davon, wie ihm ein 365-Tage-Projekt dabei hilft, mehr Fokus und Regelmäßigkeit ins seine Fotografie zu bekommen. An jedem Tag im Jahr fotografiert er eine Tür.

Dieser Ansatz, sich ein Thema zu suchen und dieses konstant über einen längeren Zeitraum zu verfolgen, kann ich jedem nur empfehlen.

Wenn du auch so ein Projekt hast, dann schreibe mir. Vielleicht hast du ja auch Lust, in einer Podcast-Folgen davon zu erzählen. Oder komm in die Gate7-Facebook-Community, wo wir gemeinsam mit den anderen Mitgliedern diskutieren können.

Am Ende des Interviews gehen wir noch auf einen ganz wichtigen Punkt ein. Und zwar erzählt Frank, dass ihm die Fotografie enorm hilft, mit depressiven Phasen umzugehen.

Da das Thema, was Fotografie für einen persönlich bedeuten kann oder wie man Fotografie als Form des Selbstcoachings bzw. der Selbsterfahrung einsetzen kann, mir sehr wichtig ist und einen großen Raum in diesem Podcast einnimmt, ist das ein sehr interessanter Aspekt, den wir an der Stelle behandeln.

Frank hat dazu auch kürzlich einen sehr offenen Artikel geschrieben („How I Fight Depression With Photography“), was Fotografie zur Linderung von depressiven Phasen beitragen kann.

Q&A mit Frank Meffert

  • Lieblingszitat:

„That’s what life is: It’s a series of rooms and who we get stuck in those rooms with adds up to what our lives are.“

Eve, House M.D., S03E12

Ich liebe die Serie „House M.D.“* (immer noch) und diese Episode ist sehr philosophisch und hat mich inspiriert.

Ich habe irgendwann gelernt, dass Leute im Leben kommen und gehen. Dass die Räume, in denen wir uns mit ihnen befinden aber als Erinnerung bleiben und uns definieren.

  • Lieblingsbuch:

Barbara Klemm: „Straßenbilder“.

Barbara Klemm ist mein persönlicher „Local Hero“ aus Frankfurt.

  • Lieblingsreiseland:

Ich habe leider noch viele Orte auf der Welt, an denen ich noch nicht war. Allerdings hat mich Kuba kulturell und fotografisch sehr inspiriert und fasziniert.

  • Lieblingsfotograf:

Robert Capa*. Das Thema Kriegsfotografie reizt mich aktuell sehr. Ich leide unter Depressionen und es hilft mir manchmal, zu realisieren, dass es Dinge gibt, die schlimmer sind als meine Krankheit.

Ich finde es auch interessant zu dokumentieren, wozu wir Menschen in der Lage sind, wo unsere Grenzen und Abgründe liegen.

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert:

Hendrik Preu. Hat als Kriegsfotograf im Kosovo gearbeitet.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Kamera (aktuell Fuji X100F*), min. 3 Ersatzakkus, Ersatz-Speicherkarten, Visitenkarten, Ibuprofen, Kopfhörer, Brieftasche und etwas zum Schreiben.

Einen Überblick gibt es auf „Street Hunters“.

  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

Klangkarussell: „Sonnentanz“* (Sun don’t shine).

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert:

Tipp: One camera with one lens does the job! Travel light!

Apps: TripAdvisor, TPE – The Photographers Ephemeris, Fuji Remote.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Ein Mehrfachstecker für die tausend Ladegeräte und Akkus.

Bilder von Frank Meffert

Shownotes

Frank Meffert ist ein Straßenfotograf aus Frankfurt, der Fotografie als emotionale Ausdrucksform erforscht.

Frank ist Mitglied im Street Photography Collective „Collateral Eyes“. Er fotografiert mit der Fuji XT2* und X100F*.

Folge Frank Meffert auf Facebook, Instagram und Flickr.

Erwähnte Themen

Valeria Jardin

Thomas Leuthard

E-Book von Thomas Leuthard: „Collecting Souls – What Street Photography Means To Me“

Willem Jonkers

24-Hour-Project

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Fotografie hat viele Facetten: Für den Frankfurter Straßenfotografen Frank Meffert ist sie einerseits ein Medium, um seine Umgebung zu erfassen und Emotionen visuell auszudrücken für die er keine Worte findet. Fotografie hat viele Facetten: Für den Frankfurter Straßenfotografen Frank Meffert ist sie einerseits ein Medium, um seine Umgebung zu erfassen und Emotionen visuell auszudrücken für die er keine Worte findet. Andererseits ist das Bildermachen ein Blick nach Innen. Es hilft ihm, mit depressiven Phasen in seinem Leben besser klarzukommen. Ein Gespräch über Fotografie als Türöffner nach außen und nach innen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:07:01
Andreas Levers: Nachtfotografie mit Film-Flair https://gatesieben.de/podcast/andreas-levers-nachtfotografie-mit-film-flair/ Sun, 27 May 2018 07:34:45 +0000 https://gatesieben.de/?p=3491 https://gatesieben.de/podcast/andreas-levers-nachtfotografie-mit-film-flair/#respond https://gatesieben.de/podcast/andreas-levers-nachtfotografie-mit-film-flair/feed/ 0 Andreas Levers nimmt uns in dieser Podcast-Folge mit auf einen Ausflug in die Nacht. Für sein Projekt „At Night“ zieht er regelmäßig nach Einbruch der Dunkelheit mit seiner Kamera los. Wenn die meisten Menschen schlafen, macht er stimmungsvolle Bilder von verlassenen Orten, die häufig wie Filmkulissen wirken. Andreas Levers nimmt uns in dieser Podcast-Folge mit auf einen Ausflug in die Nacht. Für sein Nachtfotografie-Projekt „At Night“ zieht er regelmäßig nach Einbruch der Dunkelheit mit seiner Kamera los. Wenn die meisten Menschen schlafen, macht er stimmungsvolle Bilder von verlassenen Orten, die häufig wie Filmkulissen wirken.

Andreas’ Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Fokus auf ein konkretes Thema zur Schärfung der eigenen Bildsprache führen kann. Seine Fotos sind geprägt von einem sehr stringenten, klaren Stil. Die Kompositionen sind aufgeräumt, alle Elemente sind bewusst gewählt und haben ihren Platz.

In ihrer Licht- und Farbstimmung erinnern Andreas’ Aufnahmen an die Werke des US-amerikanischen Künstlers Gregory Crewdson, der für seine Fotos allerdings aufwendige Sets inszeniert, um den cineastischen Charakter zu erzielen.

Da liegt es nahe, auch über die Verbindung von Fotografie und Film zu sprechen. Du erfährst, wie andere visuelle Medien und Kunstformen dein fotografisches Auge schulen und schärfen.

Am Ende des Interview geht es um den Umgang mit Feedback und die Frage, wie konstruktive Kritik aussehen sollte und wie sie dir hilft, deine Fotografie zu verbessern.

Q&A mit Andreas Levers

  • Lieblingszitat:

Oh, das ist schwierig…

„Twelve significant photographs in any one year is a good crop.“

Ansel Adams

  • Lieblingsbuch:

„Neuromancer“ von William Gibson.

  • Lieblingsreiseland:

Norwegen

  • Lieblingsfotograf:

Das wechselt immer wieder, aber im Moment: Matthias Heiderich

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert:

Olga Petroff.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Eine Olympus-Kamera mit einem Standardzoom, ein Weitwinkel, ein Tele, Akkus, Speicherkarten, noch mehr Akkus, eine Trinkflasche, eine Banane, ein Mikrofasertuch und ein Smartphone

  • Lieblingssong, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

„Sundown Highway“ von Long Distance Calling.

Wenn das zu lang ist: „Luminary“ von Tesseract.

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen und Fotografieren erleichtert:

Vor der Reise eine Karte mit Google My Maps erstellen und dort alle Infos sammeln.

Das Ergebnis speichere ich dann auf dem Smartphone.

Obligatorisch ist eine gute Wetter-App mit Regen-Radar.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Ein gutes Buch.

Nachtfotografie – „At Night“

Shownotes

Mehr über Andreas Levers und seine Nachtfotografie-Serie „At Night“ erfährst du auf seiner Webseite „96dpi“.

Außerdem ist Andreas Mitglied im Verein Fotogalerie Potsdam e.V., der im Treffpunkt Freizeit in Potsdam regelmäßig Ausstellungen organisiert.

Erwähnte Fotografen: Sandro Katalina, Mark Broyer und Christopher Soukup.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf das Werk von Gregory Crewdson*, der mit opulenten Inszenierungen und einem feinen Schuss Surrealität echtes Kino-Flair in ein Foto bringt.

Folge Andreas Levers auf Facebook, Instagram und Twitter.

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Andreas Levers nimmt uns in dieser Podcast-Folge mit auf einen Ausflug in die Nacht. Für sein Projekt „At Night“ zieht er regelmäßig nach Einbruch der Dunkelheit mit seiner Kamera los. Wenn die meisten Menschen schlafen, Andreas Levers nimmt uns in dieser Podcast-Folge mit auf einen Ausflug in die Nacht. Für sein Projekt „At Night“ zieht er regelmäßig nach Einbruch der Dunkelheit mit seiner Kamera los. Wenn die meisten Menschen schlafen, macht er stimmungsvolle Bilder von verlassenen Orten, die häufig wie Filmkulissen wirken. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:00:59
Markus Steiner: „Weltherz“ – Auf der Suche nach der Freiheit https://gatesieben.de/podcast/markus-steiner-weltherz/ Sun, 20 May 2018 14:42:11 +0000 https://gatesieben.de/?p=3330 https://gatesieben.de/podcast/markus-steiner-weltherz/#respond https://gatesieben.de/podcast/markus-steiner-weltherz/feed/ 0 Mit 37 Jahren kündigt Markus Steiner Job und Wohnung. Er hat genug von der Monotonie des Alltags. Er will sich endlich wieder spüren, die Welt intensiv erleben. Welche Antworten er auf die großen Fragen des Lebens während seiner Weltreise gefunden hat, erzählt er in seinem Buch "Weltherz". Mit 37 Jahren kündigt Markus Steiner Job und Wohnung. Er hat genug von der Monotonie des Alltags. Er will sich endlich wieder spüren, die Welt intensiv erleben. Welche Antworten er auf die großen Fragen des Lebens während seiner Weltreise gefunden hat, erzählt er in seinem Buch „Weltherz“.

Auf Markus bin ich durch einen meiner vorherigen Gäste – Johannes Klaus von Reisedepeschen – aufmerksam geworden.

Ich habe mir daraufhin gleich Markus‘ Buch „Weltherz“ besorgt – und muss sagen, dass ich Johannes sehr dankbar bin für den Tipp. Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, wach und mit Neugier durch die Welt zu gehen.

Andreas Altmann*, einer der renommiertesten Reisebuchautoren Deutschlands, lobt:

„Da bohrt einer dicke Bretter, das dicke Brett Leben und das andere dicke Brett Sprache.“

Mit „Weltherz“ ist Markus ein bemerkenswertes Debüt geglückt. Sprachlich elegant, lässt Markus den Leser teilhaben an seiner Suche Freiheit und einem intensiverem Leben.

Wir sprechen über den Zauber des Zufalls und warum es Sinn macht, sich weniger auf Ziele zu fixieren, um stattdessen den Prozess bewusster zu genießen.

Markus sagt:

„In dem Moment, als ich losließ, als mein Pfad nicht mehr definiert war, als ich auf den Stein sank und anhielt. Wahrnahm, was war, und von meinem Ziel abließ, anzukommen. (…) Dieses Prinzip will ich auf mein Leben übertragen: Ich formuliere kein vorher festgelegtes, bestimmtes Ziel mehr. Ein Ziel, das einen Ausgang vorsieht. Etwas, das einmal sein wird. Lebe, wenn immer es geht, spontan.“

Ein weiteres Thema ist das schier unendliche Angebot, aus dem wir in allen Lebensbereichen wählen können. Was auf den ersten Blick als schiere Freiheit daherkommt, entpuppt sich oft als Fluch:

„Niemandes Lebenszeit wird ausreichen, um allen Versuchungen des Lebens in der Stadt nachzugegeben. Es ist eine Tyrannei der Vielfalt. Die unendliche Anzahl der Wahlmöglichkeiten als Wohlstandsindikator. Eine Dauerwahl, die zur Last wird.“

Bilder aus „Weltherz“

Hinweis: „Weltwach“-Podcast

In dieser Episode stelle ich dir den „Weltwach“-Podcast vor. Durch Gate7 bin ich nicht nur selbst zu einem leidenschaftlichen Podcaster geworden. Ebenso gerne höre ich spannende Shows von Kollegen.

Zu meinen absoluten Favoriten gehört der „Weltwach“-Podcast von Erik Lorenz. Erik ist selbst Vielreisender und Autor von rund einem Dutzend Büchern. In seinem Podcast diskutiert er mit einigen der größten Abenteurer, besten Autoren und renommiertesten Landeskenner über ihre Expeditionen, ihre Bücher und ihre Weltsicht. Es sind Gespräche, die tief unter die Oberfläche gehen und in denen der Hörer nicht nur viel über Land und Leute erfährt, sondern auch über die verändernde Kraft des Reisens.

Erik hatte wirklich schon fantastische Gäste, z.B. einige Fotografen, die auch dir ein Begriff sein dürften, etwa der Wüstenfotograf Michael Martin, aber auch Abenteurer wie „Sir Vival“ Rüdiger Nehberg oder Helga Hengge, die als Deutsche erfolgreich den Mount Everest bestiegen hat.

Außerdem waren bei ihm bereits Beststellerautoren wie Andreas Altmann, Helge Timmerberg und Ilija Trojanow, die zu den Klassikern der deutschen Reiseliteratur zählen. Aber auch weniger bekannte neugierige Reisende, die hinter das Offensichtliche blicken, kommen bei Weltwach zu Wort.

Und Erik hat mir verraten, dass bald eine Folge mit niemand geringerem als Reinhold Messner ansteht.

Gemeinsam mit diesen und vielen anderen Gästen ermittelt Erik im Weltwach Podcast, was Reisen uns über und für das Leben lehren können und wie wir reisen können, um uns unterwegs selbst zu finden – und er gibt seinen Hörern tolle Impulse für ihre eigenen Reiseabenteuer.

Abgesehen davon ist Erik ein echt klasse Kerl. Wir haben uns schon einige Male getroffen, tauschen uns immer mal wieder über unsere Projekte aus und werden sicherlich demnächst auch mal was zusammen machen.

Also: Weltwach-Podcast – reinhören lohnt sich. Viel Spaß!

Shownotes

Auf der Webseite von Markus Steiner findest du weitere Informationen zu seinem Buch „Weltherz“*, seinen Essays und Reportagen.

Außerdem stehen dort die Termine für die kommenden Lesungen.

Folge Markus Steiner auf Facebook, Twitter und Instagram.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Mit 37 Jahren kündigt Markus Steiner Job und Wohnung. Er hat genug von der Monotonie des Alltags. Er will sich endlich wieder spüren, die Welt intensiv erleben. Welche Antworten er auf die großen Fragen des Lebens während seiner Weltreise gefunden hat,... Mit 37 Jahren kündigt Markus Steiner Job und Wohnung. Er hat genug von der Monotonie des Alltags. Er will sich endlich wieder spüren, die Welt intensiv erleben. Welche Antworten er auf die großen Fragen des Lebens während seiner Weltreise gefunden hat, erzählt er in seinem Buch "Weltherz". Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:19:12
Journey Glimpse – Zwei Weltenbummler auf Bilder-Jagd https://gatesieben.de/podcast/journey-glimpse/ Sun, 13 May 2018 06:11:08 +0000 https://gatesieben.de/?p=3301 https://gatesieben.de/podcast/journey-glimpse/#respond https://gatesieben.de/podcast/journey-glimpse/feed/ 0 Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi sind zwei Reise- und Fotografie-Blogger aus der Schweiz. Die beiden teilen nicht nur ihre Vornamen, sondern auch die Leidenschaft für fremde Kulturen und schöne Bilder. Um beide Themen geht es in ihrem Projekt "Journey Glimpse". Ihr Ziel: Poesie in Pixeln zu erzeugen. Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi sind zwei Reise- und Fotografie-Blogger aus der Schweiz. Die beiden teilen nicht nur ihre Vornamen, sondern auch die Leidenschaft für fremde Kulturen und schöne Bilder. Um beide Themen geht es in ihrem Projekt „Journey Glimpse“.

Immer wieder bricht das Paar auf, um die Welt zu erkunden, spannende Reise-Geschichten zu schreiben und das perfekte Foto zu schießen. Ihre vergangene Reise führte sie während sechs Monaten durch vier Kontinente und acht Länder. Mit ihren Kameras waren sie auf der Suche nach dem speziellen Licht, um dieses mit wunderschönen Landschaften zu kombinieren und dadurch Poesie in Pixeln zu erzeugen.

Q&A mit Stephanie Bernhard

  1. Lieblingszitat: „Believe you can and you’re halfway there.“ Theodore Roosevelt
  2. Lieblingsbuch: Eine schwierige Frage. Es gibt viele Bücher die ich mag. Besonders Romane, die in der Zeit zwischen 1900 und 1950 angesiedelt sind. Ich lese aber genauso gerne Bücher wie Mindfuck oder die Kunst des Klugen Handelns. Ich kann aus diesen Büchern immer unglaublich viel für mich mitnehmen und hinterfrage in der Folge oft mein Handeln.
  3. Lieblingsreiseland: Myanmar und Norwegen. In Myanmar haben mich die Menschen unglaublich fasziniert und Norwegen ist landschaftlich ein Traum.
  4. Lieblingsfotograf: Ich habe nicht direkt einen Lieblingsfotografen. Adnan Sharbaji macht richtig emotionale Portraitbilder, die mich sehr faszinieren.
  5. „Das ist in meiner Fototasche“: Da Stefan und ich uns das Equipment teilen, überlasse ich Stefan die Aufzählung. (lacht)
  6. Lieblingssong*, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Dirty Paws“* von Of Monsters and Men. Dieser Song wurde im Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“* verwendet und erinnert mich deshalb sofort an Abenteuer.
  7. App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Ich war in Chile ganz froh um meine App von dict.cc, auf die ich immer dann zurückgegriffen haben, wenn mein Spanisch nicht ausreichte. Für die Fotografie nutze ich nur PhotoPills.
  8. „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Ich habe natürlich meine Kamera mit dabei und mein Schlafsack-Inlet war auch gelegentlich äußerst nützlich.

*Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

Q&A mit Stefan Tschumi

  1. Lieblingszitat oder Lebensmotto: Auf das Leben bezogen definitiv das berühmte Zitat von Mae West: „You only live once, but if you do it right, once is enough.“ Bei der Fotografie trifft es Leica am besten, wie ich finde: „Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern.“
  2. Lieblingsbuch: Da gibt es viele. Natürlich die meisten rund um das Thema Reisen und die Fotografie. Zuletzt so richtig gepackt hat mich „Mit 50 Euro um die Welt“ von Christopher Schacht. Nicht nur toll geschrieben, sondern auch sehr inspirierend.
  3. Lieblingsreiseland: Darf ich hier nur eines wählen? Myanmar ist wunderschön. Namibia, die USA, Kanada, Australien. Ach, ich kann mich nicht entscheiden, sorry. Irgendwie ist es halt schon so, dass die Schweiz meine Heimat ist, ich aber in der Welt zuhause bin.
  4. Lieblingsfotograf: In der Dokumentarfotografie ist es definitiv Manuel Bauer. Ebenso gefallen mir die Arbeiten von Steve McCurry. Wenn es mehr um die ästhetische Fotografie geht, mag ich die Arbeiten von Chris Burkard unheimlich gerne.
  5. „Das ist in meiner Fototasche“: Immer drin ist die Sony Alpha 7RIII* inklusive G Master 16-35*. Je nach Situation und Reiseland kommt das G Master 24-70*, das G Master 70-200*, Zeiss Batis 85* sowie das 55 von Sony dazu. Wenn ich Tiere fotografieren möchte, dann ist die Alpha 6500* auch am Start. Dazu kommen diverse Filter und natürlich Ersatzakkus sowie Reinigungsmittel für die Kamera. Wenn es in der Nacht rausgeht, habe ich zusätzlich ein Stativ, Fernauslöser, LEDs für die Hosentasche, sowie eine Stirnlampe dabei.
  6. Lieblingssong*, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Es gibt viele Songs. So ziemlich alle von Eddie Vedder. Mit dem Soundtrack zu „Into the Wild“* serviert er Musik, welche nach ganz großer Freiheit tönt. Ganz hoch im Kurs steht aber aktuell „The Woods“* von Hollow Coves.
  7. App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Eigentlich benutze ich für die Fotografie fast keine Apps. Auf PhotoPills schaue ich regelmässig nach dem Sonnenstand und der Position der Milchstrasse. Diese App ist für die Planung eines Fotos extrem hilfreich. Aber sonst stehe ich nicht so auf Foto-Apps. Beim Reisen ist das Wallet extrem wichtig für mich, um alle Tickets zentral an einem Ort zu finden und natürlich die E-Mail- sowie die Kalender-App. Ohne wäre ich verloren.
  8. „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Eine meiner Kameras. Für mich fungiert die Kamera als Türöffner und als Connector, welcher Menschen zusammenbringt. Dank meiner Kamera habe ich schon unheimlich tolle Begegnungen mit beeindruckenden Menschen gehabt. Und natürlich mein MacBook und externe Speichermedien sind ebenso wichtig on the road.

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„Journey Glimpse“ in Bildern

Shownotes

Auf „Journey Glimpse“ schreiben Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi regelmäßig über ihre großen Leidenschaften Reise und Fotografie.

Außerdem haben die beiden Schweizer einen Online-Video-Kurs* entwickelt, der Hobby-Fotografen dabei hilft, die Grundlagen der Fotografie schnell und einfach zu meistern.

Folge „Journey Glimpse“ auf Facebook, Twitter, Instagram, Youtube und Pinterest.

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Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi sind zwei Reise- und Fotografie-Blogger aus der Schweiz. Die beiden teilen nicht nur ihre Vornamen, sondern auch die Leidenschaft für fremde Kulturen und schöne Bilder. Stephanie Bernhard und Stefan Tschumi sind zwei Reise- und Fotografie-Blogger aus der Schweiz. Die beiden teilen nicht nur ihre Vornamen, sondern auch die Leidenschaft für fremde Kulturen und schöne Bilder. Um beide Themen geht es in ihrem Projekt "Journey Glimpse". Ihr Ziel: Poesie in Pixeln zu erzeugen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 53:33
Elias Vetter: Fotografieren auf Island https://gatesieben.de/podcast/elias-vetter-fotografieren-auf-island/ Sun, 06 May 2018 07:42:48 +0000 https://gatesieben.de/?p=3275 https://gatesieben.de/podcast/elias-vetter-fotografieren-auf-island/#respond https://gatesieben.de/podcast/elias-vetter-fotografieren-auf-island/feed/ 0 Elias Vetter liebt die Natur. Landschaftliche Schönheit und Tiere mit der Kamera einzufangen ist seine Leidenschaft. In diesem Interview berichtet der Schweizer von seiner Reise nach Island. Mit einem Freund streifte er durch das Hochland der schroffen Insel im Atlantik und bannte die atemberaubende Kulisse aus Bergen, Wasserfällen und putzigen Papageientauchern in bewegenden Bildern. Eine Traumreise, die allerdings erst im zweiten Anlauf zum Erfolg wurde. Elias Vetter liebt die Natur. Landschaftliche Schönheit und Tiere mit der Kamera einzufangen ist seine Leidenschaft. In diesem Interview berichtet der Schweizer von seiner Reise nach Island. Mit einem Freund streifte er durch das Hochland der schroffen Insel im Atlantik und bannte die atemberaubende Kulisse aus Bergen, Wasserfällen und putzigen Papageientauchern in bewegenden Bildern. Eine Traumreise, die allerdings erst im zweiten Anlauf zum Erfolg wurde.

Die Faszination für Island weckte ein Vortag des Schweizer Landschaftsfotografen Stefan Forster. Die spannenden Geschichten illustriert mit mächtigen Fotos beeindruckten ihn so sehr, dass er beschloss, die Insel mit eigenen Augen zu entdecken. Akribisch begann Elias sich, auf den Trip vorzubereiten. Denn für ihn war klar, dass er die Hauptwanderouten meiden wollte. Er wälzte Karten und tüftelte an den jeweiligen Tagesetappen. Mit Ausflügen in die Schweizer Berge begann er zudem, sich an das Gewicht von 20 Kilogramm auf dem Rücken zu gewöhnen. Auch mit der Zeltausrüstung machte er sich vertraut.

Im Sommer 2015 ging es los. Mit einem Freund machte sich Elias auf nach Island. Bei der Ankunft erlebten die beiden aber eine Enttäuschung. Ein ungewöhnlich strenger Winter reichte bis in den Juni. Schnee und Eis machte die ausgearbeitete Route im Hochland unbegehbar. Das Abenteuer musste ein Jahr warten.

2016 folgte der nächste Anlauf. Und diesmal klappte es.

In diesem Gespräch erfährst du:

  • Wie du dich auf eine Fotoreise nach Island vorbereitest.
  • Worauf es bei der Landschaftsfotografie ankommt – sowohl bei der Ausrüstung als auch im Hinblick auf Komposition der Bilder.
  • Welche Besonderheiten es bei der Tierfotografie zu beachten gibt.
  • Was du von anderen Fotografen lernen kannst, um deine eigenen Fähigkeiten mit der Kamera zu verbessern.

Q&A mit Elias Vetter

  • Lieblingszitat: „Lieber mit dem Fahrrad zum Strand, als mit dem Mercedes zur Arbeit.“ Ich glaube Zeit ist etwas vom wertvollsten was wir haben und doch sind viele Leute sehr auf ihr Geld bedacht und nicht was sie mit ihrer sehr begrenzten Zeit anstellen. Ich versuche mir das oft bewusst zu machen und meine Zeit so zu nutzen wie ich dies möchte.
  • Lieblingsbuch: „Der Ruf der Wildnis“, nicht das Buch von Jack London. Ein anders Buch, es wurde von einem Amerikaner geschrieben, ich weiß seinen Namen nicht mehr und finde das Buch im Moment nicht. Der Schriftsteller erzählt im ersten Teil verschiedene Anekdoten aus seinen Erlebnissen mit Schlittenhunden in der Natur. Im zweiten Teil erzählt er von seiner Teilnahme am legendären Schlittenhundrennen in Alaska, dem Iditarod Trail. Seine Momente, die er mit Tieren in der Natur erlebt hat, sind einfach unglaublich.
  • Lieblingsreiseland: Schweiz und Island, von denen, in denen ich schon war. Und dann gibt es noch ganz viele weitere, die mein Interesse geweckt haben. Der Grund ist bei beiden derselbe: die Natur. Es gibt so viele tolle, wunderbare Ort, an denen der Einfluss des Menschen noch recht klein ist. Zudem ist es nicht allzu heiß und es gibt überall Wasser – das Wichtigste für einen Wanderer.
  • Lieblingsfotograf: Florian Schulz. Weil er atemberaubende Fotos macht und damit auch noch versucht, die Menschheit zu einem rücksichtsvolleren Umgang mit der Umwelt zu bewegen.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Bernd Römmelt. Weil er mit einer unglaublichen Leidenschaft erzählen kann und mich so an seinen Vorträgen zwei Stunden fesseln kann.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Alaska“* von Mogli.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Peakfinder. Darin kann man ganz genau planen wann wo die Sonne Auf- und Untergeht. Das ist in den Alpen überaus hilfreich. Die Namen der Berge sind dabei noch ein netter Nebeneffekt.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Ein Waschlappen. Ich schwitze nicht gerne, aber aufgrund des schweren Rucksack sehr oft. Mit dem Waschlappen kann ich mich überall wieder ein bisschen frisch machen.

Bilder von Elias Vetter

Shownotes

Im Hauptberuf ist Elias Vetter Architekt. In seiner Freizeit nutzt er jedoch jede Gelegenheit, um mit seiner Kamera in die Natur zu ziehen. Die Schönheit von imposanten Landschaften in Bildern einzufangen – das ist es, was ihn an der Fotografie am meisten reizt.

Zu den Landschaftsfotografen, die ihn begeistern und ihm als Inspiration dienen, zählen Stefan Forster, Tobias Ryser und Beat Glanzmann.

Folge Elias auf Facebook und Instagram und Twitter.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Elias Vetter liebt die Natur. Landschaftliche Schönheit und Tiere mit der Kamera einzufangen ist seine Leidenschaft. In diesem Interview berichtet der Schweizer von seiner Reise nach Island. Mit einem Freund streifte er durch das Hochland der schroffen... Elias Vetter liebt die Natur. Landschaftliche Schönheit und Tiere mit der Kamera einzufangen ist seine Leidenschaft. In diesem Interview berichtet der Schweizer von seiner Reise nach Island. Mit einem Freund streifte er durch das Hochland der schroffen Insel im Atlantik und bannte die atemberaubende Kulisse aus Bergen, Wasserfällen und putzigen Papageientauchern in bewegenden Bildern. Eine Traumreise, die allerdings erst im zweiten Anlauf zum Erfolg wurde. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:05:01
Marlene Rybka: Von der Couch ins Abenteuer https://gatesieben.de/podcast/marlene-rybka-couchabenteurer/ Sun, 29 Apr 2018 05:27:44 +0000 https://gatesieben.de/?p=3237 https://gatesieben.de/podcast/marlene-rybka-couchabenteurer/#respond https://gatesieben.de/podcast/marlene-rybka-couchabenteurer/feed/ 0 Mit ihrem Blog "Couchabenteurer" möchte Marlene Rybka anderen Menschen Lust machen, den Hintern von der Couch zu bekommen und ein aktives Leben zu führen. In diesem Interview gibt sie zudem Tipps, wie Fotografen und Blogger Pinterest effektiv für mehr Reichweite nutzen können. Marlene Rybka ist ein Energiebündel. Die Reisebloggerin und Online-Marketing-Expertin liebt es, die Welt zu entdecken. Ihr Motto lautet: „Am liebsten bin ich weg.“ Doch das war nicht immer so. In diesem Interview erzählt sie, wie sie vom Couch-Potato zur Abenteurerin wurde. Außerdem gibt die leidenschaftliche Fotografin Tipps, wie du Pinterest und Vero effektiv einsetzt, um mehr Reichweite für deine Bilder zu erzielen.

„Von der Couch ins Abenteuer“ – so lässt sich Marlenes Wandlung in den vergangenen Jahren auf den Punkt bringen. „Früher liebte ich mein Sofa und den Fernseher“, sagt sie. Daher kommt auch der Name ihres Blogs: „Couchabenteurer“

„Ich möchte anderen Mut machen, rauszugehen und Abenteuer zu erleben.“

Marlene erzählt: „Ich war eine echte Couch-Potato. Arbeiten, nach Hause kommen, Fernseher an und nichts mehr machen. Dann schlafen und repeat.“ Gleichzeitig war sie aber auch immer neidisch ein bisschen neidisch auf viele ihrer Freunde, die viel gereist oder auch mal für längere Zeit aus dem Beruf ausgestiegen sind. Oft dachte sie sich: „Du willst doch auch rausgehen und Abenteuer erleben.“

Irgendwann schwang sich Marlene runter von der Couch und entschied sich für ein aktives Leben. Nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt. Und genau dazu möchte sie nun auch andere Menschen mit ihrem Blog inspirieren – runter vom Sofa, rein ins Abenteuer!

Ihre Mission: „Ich möchte anderen Mut machen, rauszugehen und Abenteuer zu erleben. Es muss nicht gleich die ganze Welt sein. Abenteuer beginnen vor der Haustür.“

Marlene reduzierte ihre Ausgaben, zog in eine kleinere Wohnung und gab ihr Geld fortan dafür aus, die Welt zu entdecken. Minimalismus und entschleunigtes Reisen sind ihr dabei sehr wichtig.

Der große Sprung kam dann aber eher durch Zufall. In einem Gewinnspiel zog Marlene das große Los: eine Reise nach Kapstadt. In Südafrika gefiel es ihr anschließend so gut, dass sie den Aufenthalt auf eineinhalb Jahre ausdehnte.

Es folgten lange Reisen in Südamerika: Brasilien, Argentinien, Paraguay, Chile, Peru Ecuador und Bolivien.

Während dieser Zeit baute sie ihren Blog auf.

Zuletzt war Marlene in der Dominikanische Republik als „Walflüsterin“ unterwegs. Von der Tourismuszentrale der Karibikinsel als „Job deines Lebens“ ausgeschrieben, setzte sie sich gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Im Februar beobachtete Marlene in der Bucht von Samana Buckelwale und berichtete über das Naturschauspiel. „Die Wale kommen jedes Jahr zum Paaren in die Bucht, die als größte Dating- und Partymeile für Buckelwale gilt“, sagt sie und lacht.

Am Ende des Interviews gibt Marlene praktische Tipps, wie Fotografen und Blogger die Social-Media-Plattform Pinterest für mehr Reichweite ihrer Bilder nutzen können.

Im Vergleich zu Instagram bietet Pinterest einige Vorteile:

  • Die Fotos, die so genannten „Pins“, sind direkt mit einem Link hinterlegt, den man frei wählen kann – jeder Klick bringt also Besucher auf die Seite.
  • Pins können schön gestaltet werden mit Tools wie Canva oder Adobe Indesign.
  • Für die bessere Auffindbarkeit kann man Schlagworte vergeben und beschreibende Texte hinzufügen.
  • Für Bilder ist Pinterest mittlerweile eine mächtige Suchmaschine geworden, die Google starke Konkurrenz macht.

Auf Facebook hat Marlene eine Gruppe gegründet, in der sich die Mitglieder gegenseitig helfen, ihre Boards zu promoten.

Marlene Rybka von „Couchabenteurer“

Shownotes

Marlene Rybka ist eine leidenschaftliche Weltentdeckerin und Fotografin. Ihre Kamera ist ein ständiger Begleiter auf ihren Reisen.

Auf ihrem Blog „Couchabenteurer“ berichtet sie von ihren Abenteuern. Mit ihren Artikeln und Bildern möchte sie anderen Menschen Lust machen, den Hintern von der Couch zu bekommen und ein aktives und glückliches Leben zu führen.

Folge Marlene Rybka auf Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Mit ihrem Blog "Couchabenteurer" möchte Marlene Rybka anderen Menschen Lust machen, den Hintern von der Couch zu bekommen und ein aktives Leben zu führen. In diesem Interview gibt sie zudem Tipps, wie Fotografen und Blogger Pinterest effektiv für mehr ... Mit ihrem Blog "Couchabenteurer" möchte Marlene Rybka anderen Menschen Lust machen, den Hintern von der Couch zu bekommen und ein aktives Leben zu führen. In diesem Interview gibt sie zudem Tipps, wie Fotografen und Blogger Pinterest effektiv für mehr Reichweite nutzen können. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:00:14
Thorsten Rother: Die Idee der Fotografie https://gatesieben.de/podcast/thorsten-rother-die-idee-der-fotografie/ Sun, 22 Apr 2018 07:25:36 +0000 https://gatesieben.de/?p=3211 https://gatesieben.de/podcast/thorsten-rother-die-idee-der-fotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/thorsten-rother-die-idee-der-fotografie/feed/ 0 Thorsten Rother gehörte er zu den Top-Werbefotografen in Deutschland. Dann kehrte er der Branche den Rücken. Als Visual Storyteller genießt er heute seine kreative Freiheit. Zuletzt startete einen Podcast. Der Titel: "Die Idee der Fotografie". In der ersten Staffel nimmt er den Hörer mit auf seine Reise nach Japan. Thorsten Rother polarisiert. Über fast zwei Jahrzehnte gehörte er zu den Top-Werbefotografen in Deutschland. Doch statt weiter im Konzert der Großen mitzuspielen, kehrte er der Branche den Rücken. Seine Kritik an den Bedingungen für professionelle Fotografen sorgte für großes Aufsehen. Bereut hat Thorsten seine Entscheidung nicht. Als Visual Storyteller genießt er heute seine kreative Freiheit. Zuletzt startete einen Podcast. Der Titel: „Die Idee der Fotografie“. In der ersten Staffel nimmt er den Hörer mit auf seine Reise nach Japan.

Das Interesse für das Land der aufgehenden Sonne war bei Thorsten schon lange vorhanden. Anfang 2018 machte er sich schließlich auf, die Bilder im Kopf einem Realitätscheck zu unterziehen. Über seine Eindrücke vor Ort sagt er: „Mich hat die ruhige, aber doch extreme Art der Japaner fasziniert. Alles wirkt sehr unnahbar, Kommunikation ist schwierig. Für Europäer ist das teilweise auch verstörend.“

Mit der Kamera unternahm Thorsten eine fotografische Erkundungstour, um sich Land und Leuten zu nähern. Wie er dabei vorging und was er erlebte, darüber berichtet er in seinem Podcast „Die Idee der Fotografie“.

Herausgekommen ist eine spannende Verschränkung zwischen Visuellem und Audio. Der Zuschauer wird zum Hörer – und umgekehrt.

„Weniger ist mehr. Meine Knipserei wurde erst nach der Beschränkung auf das 1.4/35mm von Fuji zu Fotografie.“

Wichtig bei seiner künstlerischen Neuausrichtung war zudem die Beschränkung auf das Wesentliche.

Thorsten erklärt: „Ab sofort werde ich die entschleunigte Fotografie zelebrieren: Weniger ist mehr. Meine Knipserei wurde erst nach der Beschränkung auf das 1.4/35mm von Fuji* zu Fotografie.

Ich nutze auch in speziellen Fällen das 2.0/18mm* und das 2.0/90mm. Das 35mm ist jedoch mein Auge mit dem ich die Welt sehe.“

In diesem Interview mit Thorsten Rother erfährst du:

  • Wie du mit der Fotografie tief in eine fremde Kultur eintauchst.
  • Wie die Fotografie den Blick und die Wahrnehmung schärft.
  • Welche Rolle Instinkt in der Fotografie spielt und wie du ein Gespür für starke Motive entwickelst.
  • Wie man mit Kritik und Feedback konstruktiv umgeht.

Außerdem gibt Thorsten viele praktische Tipps für alle, die ihre Fotografie auf das nächste Level heben möchten:

„Weniger gucken, mehr fotografieren. Die meisten Menschen gucken viel und fotografieren zu wenig. Das Auge und das Werkzeug, sprich die Kamera, muss man aber zusammenbringen. Auch sollte man sich nicht zu intensiv mit der Technik beschäftigen — nach dem Motto: ‚Wenn ich die Kamera und das Objektiv habe, dann mache ich noch viel bessere Fotos.‘ Nein! Ich sage: ‚Komm‘ einfach ins Machen.‘ Man muss sich quälen. Man wird nur besser, indem man immer wieder an etwas herangeht, was man nicht so gut kann.“

Japan – die unnahbare Gesellschaft

Shownotes

Thorsten Rother gehörte fast zwei Jahrzehnte lang zu den Top-Werbe-Fotografen in Deutschland. Er hantierte mit sechsstelligen Produktionsvolumen für die begehrtesten Kunden – sowohl Marken als auch Magazine.

Doch irgendwann schlich sich eine wachsende Unzufriedenheit ein. Schließlich entschied er sich zu einem radikalen Wechsel in der Ausrichtung seiner Fotografie.

2016 schrieb er in einem Artikel auf seinem Blog:

„So wie es im Moment in der Werbefotografie abgeht, ist das nicht mehr meins. Raus aus der beliebigen Austauschbarkeit, kann ich nur allen raten. Mein gesamtes Equipment zu veräußern ist da nur der erste Schritt, die gut geölte Fotomaschine wird ausrangiert. Diese Arbeitsweise mochte ich ehrlich gesagt noch nie und die DSLR-Kameras, egal von welchem Hersteller, sind noch dazu potthässlich.“

Über seine Motive für die Abkehr von der klassischen Werbefotografie spricht Thorsten ausführlich in den folgenden Podcasts: „kreativ(ge)recht“ von Sebastian Deubelli, „Supergut, machen wir gleich nochmal“ von Gero Breloer und „photographersLIFE“ von Jan Kocovski.

Schwimmen im Haifischbecken mit Thorsten Rother

Thorsten Rothers Leben nach der Stunde Null

Thorsten Rother – Repräsentanzen, Agenturen & Veränderungen

Fotograf Thorsten Rother – Filmen, Arbeitsweise & Zukunft

Interview mit Thorsten Rother

Seit seinem Ausstieg hat sich Thorsten als visueller Storyteller neu ausgerichtet. Dazu gehört auch sein Podcast „Die Idee der Fotografie“, in dem er offene Einblicke in sein neues berufliches und kreatives Schaffen als Fotograf & Filmer gewährt.

Ziel seiner ersten Reise war Japan.

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Thorsten Rother gehörte er zu den Top-Werbefotografen in Deutschland. Dann kehrte er der Branche den Rücken. Als Visual Storyteller genießt er heute seine kreative Freiheit. Zuletzt startete einen Podcast. Der Titel: "Die Idee der Fotografie". Thorsten Rother gehörte er zu den Top-Werbefotografen in Deutschland. Dann kehrte er der Branche den Rücken. Als Visual Storyteller genießt er heute seine kreative Freiheit. Zuletzt startete einen Podcast. Der Titel: "Die Idee der Fotografie". In der ersten Staffel nimmt er den Hörer mit auf seine Reise nach Japan. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:30:45
Johannes Klaus: „Reisedepeschen“ – Geschichten von unterwegs https://gatesieben.de/podcast/johannes-klaus-reisedepeschen/ Sun, 15 Apr 2018 18:32:29 +0000 https://gatesieben.de/?p=3173 https://gatesieben.de/podcast/johannes-klaus-reisedepeschen/#respond https://gatesieben.de/podcast/johannes-klaus-reisedepeschen/feed/ 0 Johannes Klaus ist ein Reisender aus Leidenschaft. Er liebt es, in der Welt unterwegs zu sein und über seine Erlebnisse zu schreiben. Mit Reisedepeschen hat er eines der renommiertesten Online-Magazine im deutschsprachigen Raum für erzählende Reiseliteratur gegründet. Sein neuestes Projekt ist der Reisedepeschen Verlag. Das Ziel: leidenschaftlich schöne Reisebücher. Johannes Klaus ist ein Reisender aus Leidenschaft. Er liebt es, in der Welt unterwegs zu sein und über seine Erlebnisse zu schreiben. Mit Reisedepeschen hat er eines der renommiertesten Online-Magazine im deutschsprachigen Raum für erzählende Reiseliteratur gegründet. Sein neuestes Projekt ist der Reisedepeschen Verlag. Das Ziel: leidenschaftlich schöne Reisebücher.

„Ich wollte einfach mehr von der Welt sehen.“

Das Fernweh war schon seit frühester Kindheit ein treuer Begleiter von Johannes. Richtig laut meldete es sich zu Wort, als er nach dem Studium schon mehrere Jahre als Grafikdesigner in einer Werbeagentur gearbeitet hatte. Irgendwann waren ihm die vier Wochen Jahresurlaub nicht genug.

„Ich wollte einfach mehr von der Welt sehen“, sagt Johannes. Frei sein. Das tun, wonach einem der Sinn steht. Die Welt entdecken. Das wollte er erleben. Also kündigte er seinen Job in einer Werbeagentur, um auf Weltreise zu gehen. Insgesamt 14 Monate war er unterwegs. Seitdem ist das Reisen nicht mehr nur ein Hobby, sondern auch ein Beruf.

Das Reisen hat für ihn immer auch eine wichtige Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung gespielt: „Ich war lange relativ schüchtern. Beim Reisen, vor allem, wenn ich alleine unterwegs war, musste ich mich überwinden, um Kontakt zu anderen Menschen zu bekommen. Das hat mir sehr gutgetan.“

„Reisedepeschen“

Mit Beginn der Reise gründete er einen Blog. Gedacht war „Reisedepesche.de“ ursprünglich als persönliches Projekt: „Ich bin jemand, der gerne etwas erschafft. Einfach nur ein Jahr rumzureisen, das wäre nicht mein Ding gewesen. Hinzu kommt, dass ich ein enorm schlechtes Gedächtnis haben. Ich muss Sachen aufschreiben oder fotografieren, um sie nicht schnell wieder zu vergessen.“

Aus einer ganz persönlichen Gedankenstütze wurde schnell ein populärer Reiseblog mit einer breiten Leserschaft. 2011 erhielt er dafür den „Grimme Online Award“. Eine unerwartete Auszeichnung, die Johannes darin bestärkte, das Projekt weiterzuentwickeln: „Ich habe gemerkt, dass es Leute gibt, die sich dafür interessieren, was ich denke und nicht nur an meinen Tipps interessiert sind.“

Wieder zu Hause wurde aus „Reisedepesche“ die „Reisedepeschen“.

Johannes: „Ich habe gemerkt, dass es viele tolle Reiseblogs gibt, die sich darauf spezialisieren, spannende Geschichten zu erzählen. Viele hatten es aber sehr schwer, Leser zu finden, weil die Inhalte selten über Google gefunden werden. Gleichzeitig hatte ich durch den Preis eine hohe Aufmerksamkeit erlangt. So habe ich beides vereint. Ich konnte eine Plattform mit Reichweite bieten und habe gleichzeitig viele gute Autoren versammelt.“

„The Travel Episodes“

Wie kam es zu der Gründung einer zweiten Online-Plattform übers Reisen?

„Die ‚New York Times‘ hatte damals als eine der ersten Zeitungen angefangen, multimediale Reportagen ins Internet zu stellen. Das Format hat mich auf Anhieb fasziniert. Für Reisereportagen ist es ideal, wenn man Stimmungen über unterschiedliche Elemente aus Text, Video, Grafik und Ton transportieren kann.“

Was zeichnet gute Reiseliteratur für dich aus?

„Gute Reiseliteratur vermittelt mir als Leser ein Gefühl dafür, wie es an dem Ort ist, über den geschrieben wird. Das hat mir früher oft in den Reiseteilen von Zeitungen gefehlt. Die Fakten interessieren mich nicht besonders. Ich möchte wissen, wie ich mich an einem Ort oder in einer Situation fühlen würde. Das zieht mich am stärksten rein in eine Geschichte. Deshalb finde ich die persönliche Erzählebene, die man häufig in Reisblogs findet, sehr geeignet.“

Leseempfehlungen

Helge Timmerberg: „Die Straßen der Lebenden: Storys von unterwegs“*

Andreas Altmann: „Gebrauchsanweisung für die Welt“*

Gesa Neitzel: „Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika“*

Markus Steiner: „Weltherz. Von einem, der auszog, die Freiheit zu suchen“*

Wie bist du selbst zum Schreiben gekommen?

„Ich hatte im Deutschunterricht oft sehr schlechte Noten. Unter meinen Aufsätzen stand meistens: ‚Guter Ansatz, aber viel zu kurz.’ Ich konnte mich immer schon kurzfassen und Dinge prägnant auf den Punkt bringen. Aber längere Texte waren nicht meine Stärke. Das hat sich dann mit meinem Reiseblog geändert.

Dadurch habe ich Spaß daran gefunden, mir neue Stilformen auszudenken. Mit der Theorie des Schreibens habe ich mich aber nie beschäftigt. Ich habe immer viel gelesen. Das hat unterbewusst meinen Stil sicherlich geprägt.

Ich fange fast immer mit einer Überschrift an. Erst wenn ich die gefunden habe, fange ich an mit dem Text. Nach den ersten Sätzen ergibt sich dann Stück für Stück der Aufbau. Oft denke ich schon in einer Situation: ‚Das ist jetzt eine schöne Überschrift oder eine schöne Story.’

Einerseits nimmt das zwar ein bisschen die Offenheit für den Moment. Gleichzeitig erhöht es aber auch die Motivation, sich in Momente und Situationen zu begeben, man sonst vielleicht gemieden hätte.“

Q&A mit Johannes Klaus

  • Lieblingszitat zum Thema Reisen oder Lebensmotto: Ohne Orientierungssinn sieht man viel mehr von der Welt.
  • Lieblingsreiseland: Gerade: Thailand. Auch: Iran, Georgien, Äthiopien, Indonesien, Südafrika …
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „The Road to Hell“* von Chris Rea.

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  • App oder Travel-Hack, die/der dir das Reisen erleichtert: Gesunder Menschenverstand®
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Smartphone, leider …

Fotos von Johannes Klaus

„Die Fotografie hat immer eine große Rolle für mich gespielt – nicht nur auf Reisen. Aus der Motivation heraus, Situationen festzuhalten, die ich sonst vergessen würde.

Die Herausforderung besteht auch darin, ein Foto aufzunehmen, das in seinem gesamten Aufbau stimmig ist. Sprich, dass man später in der Bildbearbeitung nur noch minimal eingreifen muss. Das gilt übrigens auch vorher für das Motiv.

„Schön ist es, wenn man die imperfekte Schönheit im Imperfekten herausarbeiten kann.“

Ich bin ein großer Freund der Street Photography und mag ungestellte, authentische Situationen.

Wie bei meinen Texten steht das Gefühl für einen Ort im Mittelpunkt. Ich finde es schöner, wenn man das ungeschönte Ganze zeigt. Besonders schön ist es, wenn man die imperfekte Schönheit im Imperfekten herausarbeiten kann.

Ich benutze fast nur Festbrennweiten. Das hat den Vorteil, dass ich mein Sehen so darauf eingestellt habe, dass ich vor der Aufnahme gar nicht mehr viel über den Ausschnitt nachdenken muss.“

Reisedepeschen Verlag

„Wir haben Potenzial gesehen, Bücher selbst zu machen, mit der Freiheit, es noch schöner zu machen, als es in Zusammenarbeit mit einem traditionellen Verlag möglich wäre.

In der Regel sind Reiseführer sehr altbacken und bringen relativ wenig Atmosphäre rüber. Nicht jedes Hotel und jede Sehenswürdigkeit müssen ausführlich dargestellt werden.

Oft reichen die Höhepunkte ergänzt durch persönliche, teils auch ungewöhnliche Tipps. So, als würde man einen Freund fragen, der immer auf eine bestimmte thailändische Insel fährt und sich dort sehr gut auskennt. Nach dem Motto: ‚Was empfiehlst du mir? Persönliche Tipps von Menschen, die sich vor Ort sehr gut auskenne.‘

Das Schöne einer Reise soll auf den Seiten rüberkommen.“

Im September 2018 erscheinen die ersten drei Bücher

Inselguide Thailand – Geheimtipps von Freunden: „Wir möchten einen Überblick über die Inselwelt Thailands geben und ein Gefühl dafür vermitteln, wie es dort ist.

Deutschland im Winter – Geheimtipps von Freunden: „Wir hatten keine Idee, was man im Winter in Deutschland unternehmen kann. Ausgenommen von Weihnachtsmärkten und Wintersport fiel uns wenig ein. Also haben wir angefangen, Tipps zu holen, für alle, denen es ähnlich geht. Und es ist wirklich faszinierend, was man im Winter in Deutschland alles machen kann.“

Roadtrip. Eine Liebesgeschichte: „Lesebildband – gleiches Gewicht zwischen Text und Fotos. Erzählt wird die Geschichte von Jennifer und Peter Glas, die zweieinhalb Jahre mit ihrem Unimog in der Welt unterwegs waren. Der Blog „Glaarkshouse“ ist in überarbeiteter Form jetzt als Buch erschienen.“

Shownotes

Johannes Klaus hängte 2010 seinen Job als Grafikdesigner an den Nagel, um 14 Monate um die Welt zu reisen. Zeitgleich gründete er die Webseite „Reisedepesche“, für die er 2011 den „Grimme Online Award“ erhielt.

Er ist Reiseblogger, Familienvater, Grafikdesigner und Herausgeber von „Reisedepeschen“ und „The Travel Episodes“, zwei bekannten Blogplattformen für erzählende Reiseliteratur.

Bei Malik National Geographic veröffentlichte er als Herausgeber 2016 und 2017 drei Bände der Reihe „The Travel Episodes“:

„Geschichten von Fernweh und Freiheit“*

„Neue Reisegeschichten von allen Enden der Welt“*

„Neue Geschichten für Abenteurer, Glücksritter und Tagträumer“*

2018 gründete er seinen eigenen Verlag.

Ziel ist es, Bücher herauszugeben, die sowohl durch ihr Äußeres begeistern als auch Inhalte liefern, die nicht nur trockene Fakten aufzählen, sondern wie Tipps von guten Freunden wirken sollen.

Mit anderen Autoren, Bloggern und Designern wollen Johannes Klaus und Marianna Hillmer persönliche Guides, inspirierende Lese-Bildbände, gedankenvolle Lesebücher entwerfen.

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*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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Johannes Klaus ist ein Reisender aus Leidenschaft. Er liebt es, in der Welt unterwegs zu sein und über seine Erlebnisse zu schreiben. Mit Reisedepeschen hat er eines der renommiertesten Online-Magazine im deutschsprachigen Raum für erzählende Reiselite... Johannes Klaus ist ein Reisender aus Leidenschaft. Er liebt es, in der Welt unterwegs zu sein und über seine Erlebnisse zu schreiben. Mit Reisedepeschen hat er eines der renommiertesten Online-Magazine im deutschsprachigen Raum für erzählende Reiseliteratur gegründet. Sein neuestes Projekt ist der Reisedepeschen Verlag. Das Ziel: leidenschaftlich schöne Reisebücher. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:04:45
Francis Markert: Mit Drohne fotografieren und filmen auf Reisen https://gatesieben.de/podcast/francis-markert-mit-drohne-fotografieren-und-filmen-auf-reisen/ Sun, 08 Apr 2018 18:21:30 +0000 https://gatesieben.de/?p=3143 https://gatesieben.de/podcast/francis-markert-mit-drohne-fotografieren-und-filmen-auf-reisen/#respond https://gatesieben.de/podcast/francis-markert-mit-drohne-fotografieren-und-filmen-auf-reisen/feed/ 0 Spektakuläre Luftaufnahmen und Videos aus der Vogelperspektive? In diesem Interview verrät Francis Markert, wie du mit Drohnen und Multicoptern auf Reisen ganz neuen Perspektiven entdecken kannst. Spektakuläre Luftaufnahmen und Videos aus der Vogelperspektive? In diesem Interview verrät Francis Markert, wie du mit Drohnen und Multicoptern auf Reisen ganz neuen Perspektiven entdecken kannst.

Francis habe ich im März auf der ITB, der internationalen Reisemesse in Berlin, kennengelernt. Als er mir von seinem Blog erzählte, den er gemeinsam mit deiner Freundin Sabrina betreibt, war mir schnell klar, dass ich ihn gerne als Gast im Gate7-Podcast haben möchte.

Neben dem Reisen, geht es auf „My-Road“ um das Filmen und Fotografieren mit Drohnen und Multicoptern.

Das ist ein Thema, mit dem ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt habe. Eine gute Gelegenheit also, meine eigene Neugier zu stillen und viel Neues zu erfahren.

In dieser Folge erfährst du alles, was du wissen musst, um eine ganz neue Perspektive der Fotografie zu entdecken.

Francis gibt viele praktische Tipps für den Umgang mit Drohnen und Multicoptern. Unter anderem erfährst du:

  1. Wie du am besten einsteigst.
  2. Was du beim Drohnen-Kauf beachten solltest.
  3. Wie du mit Drohnen auf Reisen gehst.
  4. Welche gesetzliche Bestimmungen du kennen musst.
  5. Warum du nicht nur die Technik beherrschen, sondern auch ein guter Fotograf sein solltest.

Einstieg in die Drohnen-Fotografie

Als Einsteiger-Drohne, die obendrein sehr handlich ist, empfiehlt Francis die DJI Spark*. Mit einem Gewicht von rund 400 Gramm lässt sie sich leicht auf Reisen transportieren.

Auf ihrer Weltreise hatten Francis und Sabrina die DJI Phantom 2* plus Gimbal für die GoPro 4* im Einsatz. Zur weiteren Ausstattung gehörten zwei Ersatz-Akkus sowie ein First-Person-View-System (Boscam 600 mW Transmitter* und Blackpearl Monitor), mit dem sie ihre Flüge vom Boden aus verfolgen konnten.

Mittlerweile sind die beiden auf die DJI Phantom 4* umgestiegen.

Einen ausführlichen Testbericht über dieses Drohnen-Modell findest du auf my-road.de.

Ihr Wissen haben Francis und Sabrina in dem umfangreichen Online-Kurs „Copter Camp“* mit zahlreichen Lektionen, Videos und Checklisten zusammengetragen.

Q&A mit Francis Markert

  • Lieblingszitat oder Lebensmotto:

„Probiers mal mit Gemütlichkeit.“

  • Lieblingsbuch:

Das Buch, das mich bisher am meisten inspiriert hat, ist „Die 4-Stunden Woche“ von Timothy Ferriss*.

  • Lieblingsreiseland:

Wir lieben Indonesien, weil die Menschen dort so herzlich sind und die Landschaften sehr viel Abwechslung bieten.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Phantom 4 Pro+* mit Zubehör, Panasonic Lumix G81*, GoPro Hero 6*.

  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt.

Puggy: „Something you might like“*.

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert:

Wir nutzen Airmap, um auf unseren Reisen vor Ort zu schauen, ob wir die Drohne aufsteigen lassen dürfen.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Ohne Kamera-Drohne gehe ich nicht mehr auf Reisen.

Drohnen-Fotografie von Francis Markert

Shownotes

Gemeinsam mit seiner Freundin Sabrina Herrmann betreibt Francis Markert den Blog My-Road.de.

Gestartet als Reiseblog, um von ihrer Tour um die Welt zu berichten, hat sich die Webseite mittlerweile zu einer der Top-Adressen im Internet über das Thema „Filmen und Fotografieren auf Reisen mit Drohnen und Multicoptern“ entwickelt.

Außer ausführlichen Tipps und Testberichten zur Ausrüstung, haben Francis und Sabrina die rechtlichen Bestimmungen für Drohnenflüge in rund 130 Ländern zusammengetragen.

In ihrem Online-Video-Kurs „Copter Camp“* erklären Francis und Sabrina, wie du zum Drohnen-Profi wirst.

Folge „My-Road“ auf Facebook, Instagram, YouTube und Twitter.

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Spektakuläre Luftaufnahmen und Videos aus der Vogelperspektive? In diesem Interview verrät Francis Markert, wie du mit Drohnen und Multicoptern auf Reisen ganz neuen Perspektiven entdecken kannst. Spektakuläre Luftaufnahmen und Videos aus der Vogelperspektive? In diesem Interview verrät Francis Markert, wie du mit Drohnen und Multicoptern auf Reisen ganz neuen Perspektiven entdecken kannst. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:00:02
Dmitry Stepanenko: „Heavy Colour“ Street Photography https://gatesieben.de/podcast/dmitry-stepanenko-heavy-colour-street-photography/ Sun, 01 Apr 2018 07:24:34 +0000 https://gatesieben.de/?p=3076 https://gatesieben.de/podcast/dmitry-stepanenko-heavy-colour-street-photography/#respond https://gatesieben.de/podcast/dmitry-stepanenko-heavy-colour-street-photography/feed/ 0 My guest today is street photographer Dmitry Stepanenko. Originally from the Ukraine, he is currently based in London. He is a member of the street photography collective called “The Street Collective”. My guest today is street photographer Dmitry Stepanenko. Originally from the Ukraine, he is currently based in London. He is a member of the street photography collective called “The Street Collective”.

I first came across his work when I interviewed him for my blog „The Art of Creative Photography“ five years ago.

Now I’m very happy to follow up with him on my podcast.

In his images, Dmitry is looking for „clean shots“ and geometry. For him street photography is something that happens in the moment, without previous planning.

As to his photographic language and creative process Dmitry says:

„For me the most important thing when I look at the photograph is the answer to the simple question whether it provides my with aesthetic pleasure. If the answer is yes, I do not care much about the rest. What can give me that sort of pleasure is a much more difficult question. It can be anything from the “decisive moment” to the nice arrangement of colors.“

In this interview – among other things – we talk about Dmitry’s influences in street photography, how he developed his photographic vision and why it’s important to have mentors on the way to become a better image maker.

We also talk about his recent book „Heavy Color“ and discuss the editing process behind it.

Another topic we touch on is the „London Street Photography Festival“ of which Dmitry is one of the organizers. The second edition will take place between the 3rd and 5th of August this year.

It’s a non-commercial event where emerging street photographers are given a platform to show their work. There are also panel discussions, photo walks, photo critiques and different kinds of workshops. It’s free to attend. The link to the website can be found in the shownotes of this episode.

Please also head over to „The Art of Creative Photography“.

I’ll soon launch a podcast on that site which will only be in English.

You can subscribe to the newsletter and I’ll let you know when the show kicks off.

But now, thank you very much for listening and enjoy the interview with Dmitry Stepanenko.

Images from Dmitry Stepanenko

Shownotes

Learn more about Dmitry Stepanenko on his website.

Follow him on Facebook, Flickr and Instagram.

Please also check out the other artists of „The Street Collective“ and follow their work on Facebook and Instgram.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English:

I’ll soon launch a new podcast on my other photography website called „The Art of Creative Photography“. The show will only be in English. Just subscribe to the newsletter and I’ll let you know when it goes live.

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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My guest today is street photographer Dmitry Stepanenko. Originally from the Ukraine, he is currently based in London. He is a member of the street photography collective called “The Street Collective”. My guest today is street photographer Dmitry Stepanenko. Originally from the Ukraine, he is currently based in London. He is a member of the street photography collective called “The Street Collective”. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:09:17
Marc Fairhurst: „Why Did You Take That Shot?“ https://gatesieben.de/podcast/marc-fairhurst/ Sun, 25 Mar 2018 08:30:41 +0000 https://gatesieben.de/?p=3067 https://gatesieben.de/podcast/marc-fairhurst/#respond https://gatesieben.de/podcast/marc-fairhurst/feed/ 0 My guest in this episode is London based street photographer Marc Fairhurst. We talk about his progression in street photography, from earlier work to more recent. Marc tells how his idea of how he should personally be making photographs has evolved over time. My guest in this episode is London based street photographer Marc Fairhurst. We talk about his progression in street photography, from earlier work to more recent. Marc tells how his idea of how he should personally be making photographs has evolved over time.

I first came across Marc’s work when I interviewed him for my blog „The Art of Creative Photography“ five years ago.

Now I’m very happy to follow up with him on my podcast.

Marc’s practice began with street photography, influenced heavily by the works of Tony Ray-Jones and the works produced by the John Hinde Company, before taking on a more journalistic and documentary approach to the craft.

He is currently working on a number of personal projects, slowly working his way through the creative progression in photography, the pursuit of a standard and in the process, research, development, and in the eventual implementation of ideas.

His primary focus within photography is to capture and document people; their customs, their traditions, their way of life – what people do and how they go about doing it.

As to what photography means to him, Marc answers:

„I like that photography allows me to see what other people find so alluring and attractive. I always ask myself when I look to others, ‘Why did you take this shot?’ I try to figure people out I guess.

At the moment I’m not trying to say anything with my images; I’m not trying to tell a story or change perspectives, I’m just shooting what attracts and allures me too. I’m still in training as it were; still finding my feet and way, and I think I’m heading in the right direction. I’m going through a bit of a transitional period at the moment, and it feels good.“

Please also head over to „The Art of Creative Photography“. I’ll soon launch a podcast on that site which will only be in English.

You can subscribe to the newsletter and I’ll let you know when the show kicks off.

Q & A with Marc Fairhurst

  • Favorite photograph: Tony Ray-Jones. A photograph of a couple embracing on a ferry-boat. A simple photograph but one that I keep in mind constantly in that I should always try to make my photographs have an element of at least something happening or going on whilst being surrounded by regular normality.
  • Favorite book: „I LOVE BORAS“* by Lars Tunbjork. A series of photographs taken in Sweden and not necessarily focussing on one aspect of life there but a plethora of different things all photographed beautifully and yet so simply. The colours, the compositions and the subjects all combine to make for a truly wonderful book, where all the images are displayed full spread over 168 pages.
  • Favorite photographer: Tony Ray-Jones. I just love his compositions. I looked at his work as the standard when I began and continue to do so.
  • One contemporary photographer you’ve recently discovered: Sabine Rovers.
  • Favorite photography gadget? My scanner for my negs. I’d be stuck without it.
  • Favorite song when traveling: „Running to The Sea“ by Röyksopp. When travelling, it’s the song I play first that adds to the feeling of getting away.
  • What’s in you camera bag? Not much. Some rolls of film, a small photobook if I decide to stop for a coffee somewhere, a cloth for cleaning the lens – that’s about it.

Images from Marc Fairhurst

Shownotes

Learn more about Marc Fairhurst on his website.

Follow him on Instagram.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English. Some previous episodes are with:

I’ll soon launch a new podcast on my other photography website called „The Art of Creative Photography“. The show will only be in English. Just subscribe to the newsletter and I’ll let you know when it goes live.

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My guest in this episode is London based street photographer Marc Fairhurst. We talk about his progression in street photography, from earlier work to more recent. Marc tells how his idea of how he should personally be making photographs has evolved ov... My guest in this episode is London based street photographer Marc Fairhurst. We talk about his progression in street photography, from earlier work to more recent. Marc tells how his idea of how he should personally be making photographs has evolved over time. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:15:01
Ugo Cei: Traveling Image Maker https://gatesieben.de/podcast/ugo-cei-traveling-image-maker/ Sun, 18 Mar 2018 08:40:33 +0000 https://gatesieben.de/?p=3047 https://gatesieben.de/podcast/ugo-cei-traveling-image-maker/#respond https://gatesieben.de/podcast/ugo-cei-traveling-image-maker/feed/ 0 In this episode I sit down with Ugo Cei from Italy to talk about travel photography. Ugo is a workshop instructor and leads photo tours around Italy and the Mediterranean Sea. He's also the co-host of the "Traveling Image Makers" podcast. In this episode I sit down with Ugo Cei to talk about travel photography. Ugo is a workshop instructor and leads photo tours around Italy and the Mediterranean Sea. He’s also the co-host of „The Traveling Image Makers“ podcast.

„You need to have experiences. Photos are not experiences. They are a means to re-live experiences. Don’t have the camera always to your eyes. Instead, learn to observe. Take in the place, walk around, talk to people without the camera.“

Ugo has always been passionate about traveling and photography.

He says:

“Travel photography is all about the people, the food, the architecture, and the culture that make each place a special one. It mixes elements of landscape photography, portraiture and reportage and aims to combine all of these and paint a compelling picture of what it’s like to live in a foreign country.”

Over the years, Ugo has turned photography into something more than just a hobby. He leads workshops in Italy and other places around the Mediterranean Sea.

In 2015, Ugo started “The Traveling Image Makers” podcast. A weekly show, that he co-hosts with US-photographer Ralph Velasco. Together they pick the brains of famous and not-so-famous travel photographers to learn what it means to travel for the love of photography and photograph for the love of travel.

In this interview, Ugo shares his thoughts on exploring a foreign country with one’s camera and gives plenty of advice on how to take better images while traveling.

Thanks a lot for listening and please enjoy my conversation with Ugo Cei.

Images from Ugo Cei

Shownotes

Learn more about Ugo Cei on his website and find further information regarding his upcoming workshops and photo tours. Among the destinations are Venice, Milan, Oman and the Scottish Highlands.

Make sure to also listen to Ugo’s podcast „The Traveling Image Makers“, which he co-hosts with US-photographer Ralph Velasco.

Follow Ugo on Facebook, Instagram and Twitter.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English. Some previous episodes are with street photographers Valérie Jardin („Street Photography – Creative Vision Behind The Lens“), Rinzi Ruiz („Street Zen – Or Photography As A Meditative Practice“), Dimitris Makrygiannakis („Remembering Life Through Photography“) and RE Casper („The Street Is Like A Theater“), Marc Fairhurst („Why Did You Take That Shot?“) and Dmitry Stepanenko („Heavy Colour“ Street Photography).

I’ll soon launch a new podcast on my other photography website called „The Art of Creative Photography“. The show will only be in English. Just subscribe to the newsletter and I’ll let you know when it goes live.

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In this episode I sit down with Ugo Cei from Italy to talk about travel photography. Ugo is a workshop instructor and leads photo tours around Italy and the Mediterranean Sea. He's also the co-host of the "Traveling Image Makers" podcast. In this episode I sit down with Ugo Cei from Italy to talk about travel photography. Ugo is a workshop instructor and leads photo tours around Italy and the Mediterranean Sea. He's also the co-host of the "Traveling Image Makers" podcast. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:26:35
Manfred Kriegelstein: Die Kunst des Sehens https://gatesieben.de/podcast/manfred-kriegelstein-die-kunst-des-sehens/ Sun, 11 Mar 2018 19:35:25 +0000 https://gatesieben.de/?p=3019 https://gatesieben.de/podcast/manfred-kriegelstein-die-kunst-des-sehens/#respond https://gatesieben.de/podcast/manfred-kriegelstein-die-kunst-des-sehens/feed/ 0 Bessere Fotografie durch aufmerksames Sehen: In diesem Interview gibt Manfred Kriegelstein viele Denkanstöße und praktische Tipps, wie man eine eigene fotografische Handschrift entwickelt. Statt den Fokus auf die Technik zu richten, regt er dazu an, die Sinne für die Essenz der Fotografie zu schärfen. In diesem Interview spreche ich mit Manfred Kriegelstein. Im Hauptberuf Zahnarzt, pflegt er seit 1977 intensiv seine Leidenschaft für die Fotografie. Für seine Bilder hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten. Manfred Kriegelstein gilt als erfolgreichster deutscher Teilnehmer seit Bestehen internationaler Photosalons. Hinzu kommen diverse Ausstellungen. Sein aktuellstes Buch heißt: „Die Kunst des Sehens“.

„Die Handschrift des Fotografen kommt aus dem ‚Inneren des Künstlers‘ und kann sich nur ohne Außeneinfluss und Verzicht auf von externen Zielvorgaben formen. Und durch sehr, sehr viel Praxis.“

Die Schulung des fotografischen Sehens zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Manfred Kriegelstein. In seinem Buch „Die Kunst des Sehens“ regt er dazu an, sich von den Zwängen der Technik zu befreien und stattdessen den Fokus auf den kreativen Prozess beim Fotografieren zu legen.

Manfred Kriegelstein ermuntert dazu, die Sinne für die Essenz der Fotografie zu schärfen: das Sehen.

In Zeiten, in denen viele Hobbyfotografen dank schier unbegrenzter Speichermöglichkeiten im „Dauerfeuermodus“ den Auslöser ihrer Kamera drücken, ruft Manfred Kriegelstein zu Aufmerksamkeit, Geduld und Konzentration des Fotografen auf.

„There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept.“

Ansel Adams

Diese Tugenden sind nötig, um die Besonderheiten und Unscheinbarkeiten eines Ortes zu erfassen, die Lichtsituation zu erkennen, um daraus eine konzeptionelle Idee für eine Aufnahme zu entwickeln.

In diesem Interview geht es darum, wie man eine eigene fotografische Handschrift entwickelt und was ein gutes Bild braucht. Außerdem spricht Manfred Kriegelstein darüber, wie wir Bilder betrachten und beurteilen. Abschließend beschreibt er die Phasen, die ein Fotograf im Laufe der Zeit durchläuft.

Er zeigt unterschiedliche Wege auf, die alle zum gleichen Ziel führen: Bessere Fotografie durch aufmerksames Sehen und planvolles Vorgehen.

Das Interview bietet Denkanstöße und praktische Tipps für Fotografen aller Stilrichtungen und Level, die sich künstlerisch weiterentwickeln möchten.

Den Podcast kannst du jetzt auch über Spotify hören.

Shownotes

Mehr über Manfred Kriegelstein erfährst du auf seiner Webseite.

Dort findest du auch eine Sammlung von Essays und Artikeln über unterschiedliche Themen, die sich mit dem Wesen der Fotografie beschäftigen. Unter anderem: „Was ist ein gutes Bild?“, „Wie empfinden wir Bilder?“ oder „Kritische Anmerkungen zur Amateurfotografie“.

Manfred Kriegelstein wurde 1984 in die Deutsche Gesellschaft für Photographie berufen (DGPh).

Die „Federation Internationale de L’Art Photographique“ zeichnete ihn 1987 für sein fotografisches Werk mit dem höchsten Ehrentitel aus – dem „Maitre Photographe De La FIAP“ (MFIAP).

Als anerkannter Juror fungiert Manfred Kriegelstein sowohl bei nationalen als auch internationalen Fotowettbewerben.

Darüber hinaus veranstaltet er seit über 15 Jahren regelmäßig Foto-Workshops und Seminare. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Bildgestaltung und Bildbewertung.

In seinem Buch „Die Kunst des Sehens“* regt Manfred Kriegelstein dazu an, sich aus dem „Autopilotmodus“ in der Fotografie zu verabschieden und stattdessen die eigenen Sinne zu schärfen, um zu einer eigenen, fotografischen Handschrift zu gelangen.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Bessere Fotografie durch aufmerksames Sehen: In diesem Interview gibt Manfred Kriegelstein viele Denkanstöße und praktische Tipps, wie man eine eigene fotografische Handschrift entwickelt. Statt den Fokus auf die Technik zu richten, regt er dazu an, Bessere Fotografie durch aufmerksames Sehen: In diesem Interview gibt Manfred Kriegelstein viele Denkanstöße und praktische Tipps, wie man eine eigene fotografische Handschrift entwickelt. Statt den Fokus auf die Technik zu richten, regt er dazu an, die Sinne für die Essenz der Fotografie zu schärfen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:08:01
„Phototravellers“: Mit Fotografie auf Weltreise https://gatesieben.de/podcast/phototravellers-mit-fotografie-auf-weltreise/ Sun, 04 Mar 2018 19:05:28 +0000 https://gatesieben.de/?p=2973 https://gatesieben.de/podcast/phototravellers-mit-fotografie-auf-weltreise/#comments https://gatesieben.de/podcast/phototravellers-mit-fotografie-auf-weltreise/feed/ 4 Vom Hobby zum Beruf: Biggi Bauer und Florian Westermann haben ihre Jobs gekündigt und wollen künftig mit ihrem Herzensprojekt "Phototravellers", einem Foto- und Reiseblog, durchstarten. In dieser Folge spreche ich mit Biggi Bauer und Florian Westermann über das Thema „Reisefotografie“. Die beiden betreiben seit 2010 den Blog „Phototravellers“. Aus dem anfänglichen Hobby ist mittlerweile ein Beruf geworden. Ihre bisherigen Jobs im Journalismus haben Biggi und Florian gerade gekündigt. Künftig wollen sie sich ganz ihrer Leidenschaft für das Reisen und die Fotografie widmen.

Die ursprüngliche Idee hinter „Phototravellers“ war es, Familie und Freunde an den Reise-Erlebnissen teilhaben zu lassen und hier und da ein paar Fotos zu posten.

Im Laufe der Jahre ist das Projekt aber immer größer geworden. Irgendwann haben nicht nur Bekannte regelmäßig auf der Seite vorbeigeschaut, sondern von Monat zu Monat auch mehr fremde Menschen.

Der Spaß am Bloggen wuchs bei Biggi und Florian. Angespornt von der rasant wachsenden Reichweite haben die beiden ihre Seite immer professioneller gestaltet. Anfang 2018 haben sie sogar ihre Jobs gekündigt. Künftig wollen sie sich voll und ganz auf ihr Herzensprojekt „Phototravellers“ konzentrieren.

Wie die beiden es geschafft haben, ihren Mut zusammenzunehmen, um ihre sicheren und gut bezahlten Arbeitsplätze aufzugeben und sich jetzt ganz ihrer Leidenschaft für die Fotografie und das Reisen zu widmen – das verraten Biggi und Florian in diesem Interview.

Außerdem sprechen wir darüber, mit welchen Tricks unterwegs wirklich gute Reisefotos gelingen und warum du dafür auf jeden Fall früh aufstehen und über viel Geduld verfügen solltest.

Herausgekommen ist wie ich finde ein sehr abwechslungsreiches Gespräch über Fotografie auf Reisen sowie darüber, wie man seinem Leben mit ein bisschen Mut eine ganz neue Wendung geben kann. Nämlich indem man seiner Leidenschaft beharrlich folgt und diese konsequent irgendwann auch zum Beruf macht.

Außerdem noch eine kurze Ankündigung: Ich habe eine Gate7-Facebook-Community gegründet.

Der Gedanke ist der, dass es in Zukunft noch viel kommunikativer auf Gate7 zugehen soll. Ich spreche

Woche für Woche in ein Mikrofon hinein und bekomme mittlerweile zwar auch immer häufiger Feedback in Form von E-Mails, Kommentaren auf Social-Media-Plattformen oder Rezensionen auf iTunes. Aber ich würde diesen Austausch gerne noch viel intensiver und regelmäßiger haben.

Dafür ist die Community gedacht. Als Ort, an dem alle Hörerinnen und Hörer von Gate7 zusammen über die Themen des Podcasts diskutieren können. Also, wenn du Lust hast, dich mit mir und anderen noch enger über Fotografie und Reisen zu unterhalten, dann komm in die Gate7-Community auf Facebook.

Ich freue mich schon auf viele spannende Gespräche! Schaue einfach vorbei.

Shownotes

Biggi Bauer und Florian Westermann sind zwei reisebegeisterte Abenteurer aus München, die das Fernweh immer wieder hinaus in die Ferne zieht.

Auf ihrem Reise-, Outdoor- und Fotoblog „Phototravellers“ geben die beiden praxisnahe Tipps und Berichte darüber, wie unterwegs bessere Fotos gelingen. Außerdem informieren sie über Themen rund ums Wandern.

Folge den „Phototravellers“ auf Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Vom Hobby zum Beruf: Biggi Bauer und Florian Westermann haben ihre Jobs gekündigt und wollen künftig mit ihrem Herzensprojekt "Phototravellers", einem Foto- und Reiseblog, durchstarten. Vom Hobby zum Beruf: Biggi Bauer und Florian Westermann haben ihre Jobs gekündigt und wollen künftig mit ihrem Herzensprojekt "Phototravellers", einem Foto- und Reiseblog, durchstarten. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:26:32
Toni Riethmaier: Inside Saudi-Arabien https://gatesieben.de/podcast/toni-riethmaier-inside-saudi-arabien/ Sun, 25 Feb 2018 17:53:46 +0000 https://gatesieben.de/?p=2939 https://gatesieben.de/podcast/toni-riethmaier-inside-saudi-arabien/#respond https://gatesieben.de/podcast/toni-riethmaier-inside-saudi-arabien/feed/ 0 Saudi-Arabien gehört zu den verschlossensten Ländern der Welt. Toni Riethmaier hat dort zehn Jahre gelebt und gearbeitet. In diesem Interview berichtet der Nürnberger Gastronom von seinen Erlebnissen in diesem Land der Extreme. Saudi-Arabien gehört zu den verschlossensten Ländern der Welt. Toni Riethmaier hat dort zehn Jahre gelebt und gearbeitet. In diesem Interview berichtet der Nürnberger Gastronom von seinen Erlebnissen in diesem Land der Extreme.

In dieser Episode des Gate7-Podcasts geht es nicht um Fotografie. Dafür steht das Thema Fernweh ganz im Mittelpunkt.

Ich versuche in dieser Show eine Mischung aus Fernweh und Fotografie anzubieten,

Einerseits geht es um spannende Geschichten aus aller Welt von Menschen, die sich zu außergewöhnlichen Reisen aufgemacht haben und von ihrer Erlebnissen berichten.

Immer mit dem Ziel, dass diese Beispiele dazu inspirieren, tiefer unter die Oberflächen von fremden Ländern und Kulturen zu tauchen, um zu verstehen, wie die Menschen denken und fühlen.

Anders gesagt: Die Welt nicht nur als Tourist wahrzunehmen, sondern als interessierter Reisender, der neugierig ist, das Andersartige ohne Vorurteile mit allen Sinnen zu erfahren.

In den Folgen über die Fotografie spanne ich dann den Bogen dahin, wie man seine Erlebnisse und Einblicke in bewegenden Bildern festhalten beziehungsweise verarbeiten kann.

Das ist das Konzept von Gate7. Ich hoffe, dass wird deutlich und du erkennst den Roten Faden, der sich durch die Show zieht.

Feedback

Schreibe mir gerne, wie dir dieser Ansatz gefällt und ob die Mischung aus Fernweh und Fotografie aus deiner Sicht stimmt.

Das kannst du entweder per Mail tun an: info@gatesieben.de Sieben ausgeschrieben, nicht als Zahl. Oder über die Messenger-Funktionen von Facebook, Twitter oder Instagram.

Schau auch auf der Webseite von Gate7 vorbei. Dort findest du weiterführende Informationen zu den Podcastfolgen und kannst dich in den Newsletter eintragen, über den ich regelmäßig spannende Informationen über die Kunst des Reisen und des Fotografierens teile.

Toni Riethmaier – Inside Saudi-Arabien

In der heutigen Folge geht es nach Saudi-Arabien. In ein Land, über das die meisten Menschen, mich eingeschlossen, sehr wenig wissen. Umso mehr freue ich mich darüber, dass sich Toni Riethmaier die Zeit genommen hat, in diesem Interview viele spannende Einblicke in eines der verschlossensten Länder der Welt zu geben.

Toni ist Gastronom aus Nürnberg und hat zehn Jahre in Saudi-Arabien gelebt und gearbeitet.

Über diese Zeit hat er ein Buch geschrieben – der Titel: „Inside Saudi-Arabien – Mein Leben als Deutscher in einem der verschlossensten Ländern der Welt“. Erschienen ist es im Riva-Verlag.

In diesem Interview spreche ich mit Toni über den Stellenwert der Religion im Alltag der Saudis und wie dieser sich konkret äußert, die Rolle der Frau, Menschrechte sowie den langsamen Wandel, der unter dem jungen Kronprinzen Mohammed bin Salman in dem erzkonservativen Gottesstaat eingesetzt hat.

Q&A mit Toni Riethmaier

  • Lieblingszitat zum Thema Reisen oder allgemeines Lebensmotto: Ein Urlaub will gut geplant sein. Vorbereitungszeit ist bei mir mindestens zwei Monate. Ich recherchiere soviel wie möglich, um soviel wie möglich erleben zu können. Da gibt es dann für jeden Tag einen kleinen Zettel und im Laptop, bzw. in der Cloud ein Excel-Spreadsheet, auf das alle Mitreisenden Zugriff haben. Hier steht, was ich wo und wie mit wem, wann und wie lang zu tun habe. Alles durchgeplant, aber ohne stressig zu sein. Mein Motto, in Englisch: „Try to blend in with the locals, dont overdress or look like a typical tourist (socks and sandals, funny t-shirts and shorts)! Avoid touristy and crowded areas, never enter a souvenier shop. Take publich transport, dont walk around with a map, and it doesnt matter when you get lost – then the real fun starts!
  • Lieblingsreiseland: Noch nicht wirklich gefunden. Alle Länder hatten ihren Charme und Reiz. Würde ich jedoch morgen in den Urlaub gehen dürfen mit dem nötigen Kleingeld und Zeit – ich würde nach Japan reisen. Da war ich zwei Mal als Jugendlicher und war zutiefst beeindruckt!
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Sehr schwer, ich habe nie wirklich eine Playlist oder einzelne Lieder auf meinem Player. Ich höre gerne DJ Mixe oder Radio Shows. Im Urlaub am liebsten „Club 80s Podcast“ aus Schottland mit Will Read. Hier werden Nu-NRG, Italo Disco von damals und heute gespielt. Richtig Gute-Laune-Musik zum Mitwippen und Mitsingen!

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen erleichtert: Auf jeden Fall Google Maps! XE Currency Converter, Weltweite Krankenversicherung von Bupa
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Eigene Handtücher, eigenen Fön, Powerbank, Kreditkarte sind immer dabei und immer eine Erstaz-Sim-Karte sowie ein einfaches Zweithandy mit einer Prepaid-Sim, von dem Land, wo ich Urlaub mache! Und eine gute Hausapotheke.

Shownotes

Als Gastronom ist Toni Riethmaier beruflich in der ganzen Welt herumgekommen.

Zu seiner prägensten Station zählt Saudi-Arabien. Zehn Jahre hat der Nürnberger in Dschidda am Roten Meer gelebt. Über diese Zeit hat ein Buch geschrieben: „Inside Saudi-Arabien – Mein Leben als Deutscher in einem der verschlossensten Länder der Welt“* (Riva-Verlag)

Toni Riethmaier: „Die zehn Jahre in Saudi-Arabien waren die extremsten meines Lebens. Ich habe dort die wildesten Partys gefeiert und die bitterste Einsamkeit gespürt, die besten Freunde gefunden und die größte Hitze kennengelernt.

Es ist ein Land der Extreme, in jeglicher Hinsicht.

Wenn der Staat zürnt, dann gibt es Tote. Wenn gefeiert wird, dann so, dass schier die Decke wegfliegt.

Manchmal ist Saudi-Arabien noch viel exotischer, als man es sich vorstellt, und manchmal war ich fast enttäuscht, wie unkompliziert und gewöhnlich alles laufen kann.

Saudi-Arabien, das ist Orient-Zauber und staubige Straßen, das ist Muezzinruf und ein Parkhaus voll teurer Autos, das ist Partyszene und Geschlechtertrennung.“

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Saudi-Arabien gehört zu den verschlossensten Ländern der Welt. Toni Riethmaier hat dort zehn Jahre gelebt und gearbeitet. In diesem Interview berichtet der Nürnberger Gastronom von seinen Erlebnissen in diesem Land der Extreme. Saudi-Arabien gehört zu den verschlossensten Ländern der Welt. Toni Riethmaier hat dort zehn Jahre gelebt und gearbeitet. In diesem Interview berichtet der Nürnberger Gastronom von seinen Erlebnissen in diesem Land der Extreme. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:24:07
RE Casper – StreetPX: „The Street Is Like A Theater“ https://gatesieben.de/podcast/re-casper-streetpx/ Thu, 22 Feb 2018 17:39:28 +0000 https://gatesieben.de/?p=2914 https://gatesieben.de/podcast/re-casper-streetpx/#respond https://gatesieben.de/podcast/re-casper-streetpx/feed/ 0 In this episode, I invited RE Casper on the show. He is a fellow podcaster and founder of StreetPX. Casper gives great advice on how to take better pictures in urban settings and talks about his "Dexter Method". In this episode, I invited RE Casper on the show. He is a fellow podcaster and founder of StreetPX. He himself describes his show as a „photographic chat over coffee“. There is no planned format to his interviews.

„I let the world evolve around me and pick out little moments along the way. The street is like a theater and everybody in it is just the cast and crew. It’s a show I’ve never heard of.“

RE Casper

In the StreetPX-Podcast, Casper and his co-host Jim Watkins just go with the flow and see where they end up in the conversations with their guests.

I like this approach so much that I hijacked the concept for this interview. I hope you enjoy out talk. Get ready for a wild ride through street photography as we cover a lot of ground. Casper gives great advice on how to take better pictures in urban settings. He’s not only an experienced and highly entertaining podcaster, but he also teaches workshops on the streets of San Francisco.

One technique that we talk about is the so called “Dexter Method”.

Here’s just a little hint at what that concept is a about.

Example of the „Dexter Method“

New Podcast Coming

One quick announcement for all listeners who don’t speak German.

So far, this podcast has been mostly in German with just a few episodes in English every now and then – just as this one.

I’d like to change that.

I have another photography which I founded in 2012. It’s called „The Art of Creative Photography“. In spring this year I’d like to connect a podcast to that blog.

The blog is all about promoting photographic ideas and stimulating visual creativity. So, no gear talk, I promise you as I’m not a very techy myself.

The idea is rather to invite photographers from all around the world and talk with them about their creative vision. Not just street photographers, but photographers from all kinds of different genres such as photojournalism, documentary photography, fine art or landscape.

I’d like to get to the heart of questions like:

  • What is it, that makes people pick up a camera and take pictures?

I believe that knowing the why is essential and a key to meaningful work. It’s hugely beneficial to sit back and think about the reasons why one presses the shutter button.

Another question is:

  • What does it take to make a photograph outstanding? What are the ingredients – not only in terms of composition?

And – last but not least:

  • How do you develop a unique voice in photography?

All these questions, I’ll discuss with my guests. Hopefully their answers and advice will help you to grow as a photographer and take your craft to a higher level.

If you are interested in that show, please head over to „The Art of Creative Photography“ and subscribe to the newsletter. I’ll then let you know when the podcast goes online.

Thank you very much.

Images from RE Casper

Shownotes

Learn more about RE Casper on his website, where you’ll also find information about his workshops in the San Francisco Bay Area and beyond.

Make sure to check out Casper’s podcast „StreetPX“.

It’s a bi-weekly „relaxed conversational show“ about photography. Casper’s co-host is Jim Watkins.

Follow Casper on Facebook, Instagram and Twitter.

Follow StreetPX on Facebook, Instagram and Twitter.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English:

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


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In this episode, I invited RE Casper on the show. He is a fellow podcaster and founder of StreetPX. Casper gives great advice on how to take better pictures in urban settings and talks about his "Dexter Method". In this episode, I invited RE Casper on the show. He is a fellow podcaster and founder of StreetPX. Casper gives great advice on how to take better pictures in urban settings and talks about his "Dexter Method". Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:24:08
Gunther Wegner: Experte für Fotoreisen und Zeitrafferfotografie https://gatesieben.de/podcast/gunther-wegner/ Sun, 18 Feb 2018 19:59:37 +0000 https://gatesieben.de/?p=2874 https://gatesieben.de/podcast/gunther-wegner/#comments https://gatesieben.de/podcast/gunther-wegner/feed/ 2 Gunther Wegner bietet weltweit Fotoreisen an und hat eine Software für Zeitrafferfotografie entwickelt. In diesem Interview verrät er, wie die Time-Lapse-Technik funktioniert und wie du deine Erlebnisse in fremden Ländern in bewegenden Bildern festhältst. Gunther Wegner bietet weltweit Fotoreisen an und hat eine Software für Zeitrafferfotografie entwickelt. In diesem Interview verrät er, wie die Time-Lapse-Technik funktioniert und wie du deine Erlebnisse in fremden Ländern in bewegenden Bildern festhältst.

Gunther Wegner über:

…den Weg in die Selbstständigkeit:

„Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert und bin anschließend zunächst ganz klassisch in die Businessschiene hineingeraten. Als Projektmanager war ich im Bereich der Softwareentwicklung tätig. Zu meinem Hobby der Fotografie bin ich damals nur noch selten gekommen. Immer wieder kamen dann auch Gedanken auf wie:

  • Wenn ich Zeit hätte und reisen könnte, was würde ich dann machen?

Der Wendepunkt kam durch die Beschäftigung mit der Zeitrafferfotografie. Das Thema habe ich neben dem Job für mich entdeckt. Ich habe festgestellt, dass das nicht nur eine unheimlich spannende Nische ist, sondern diese auch in Sachen Software noch nicht besetzt war. Also habe ich angefangen, in meiner Freizeit zu programmieren. Das Ziel: Mit Hilfe von Lightroom und einer externen Software Zeitrafferaufnahmen zu bearbeiten.

Das Ganze hat so einen Nerv getroffen, dass das Projekt schnell immer größer wurde. Am Markt gab es noch keine andere Lösung. Ich habe dann eine Webseite gebaut und verschiedene Downloads zu Verfügung gestellt. Das Feedback war derart positiv, dass ich schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe.

Die Time-Lapse-Software hat mir ermöglicht, auch andere Dinge rund um die Fotografie zu machen – wie zum Beispiel Workshops oder Fotoreisen.“

…seine Faszination für die Fotografie:

„Ich habe schon als kleiner Junge mit den Kameras meiner Eltern herumgespielt. Das war noch zu analogen Zeiten. Mit 14 Jahren habe mir dann meine erste eigene Spiegelreflexkamera gekauft.

„Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Dadurch wird die Fotografie auch nie langweilig.“

Es gibt Phasen, in denen ich mich für unterschiedliche Dinge interessiere.

Und das ist das Schöne an der Fotografie.

Ob Makro, Sport, Wildlife oder Portrait – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wie man sich austoben möchte. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Dadurch wird die Fotografie auch nie langweilig.

Die Reisefotografie nimmt bei all dem einen besonderen Stellenwert ein. Unterwegs wird man ständig mit dem Neuen und Faszinierenden konfrontiert. Das, was man dabei empfindet, wenn man ein fremdes Land bereist, mit der eigenen Subjektivität zu garnieren, das finde ich extrem spannend.

Wenn ich mit meinen Fotogruppen auf Reisen bin und wir abends die Bilder des Tages anschauen, wird mir das immer wieder klar. Wir waren alle größtenteils an den gleichen Orten, aber trotzdem macht jeder unterschiedliche Fotos. Das zeigt, wie viel Individualität in jedem Menschen steckt. Genau das versuche ich zu fördern: Die persönlichen Erlebnisse in Fotos umzusetzen.

Dabei sind nicht einmal außergewöhnliche technische Fähigkeiten notwendig. Das ist in der Malerei zum Beispiel ganz anders. Um eine Landschaft in Ölfarben auf die Leinwand zu bringen, bedarf es schon einer größeren Begabung bei der Beherrschung der Technik. Natürlich muss man auch seine Kamera beherrschen. Im Vergleich zu anderen Disziplinen ist das aber recht einfach. Viel wichtiger – und auch schwieriger – ist es für einen Fotografen, die eigene Kreativität in Bildern umzusetzen.

Das fängt mit dem Standort an. Es kann einen großen Unterschied machen, ob ich ein paar Meter nach rechts oder links gehe. Oder ob ich runter in die Hocke gehe. Technisch ist das einfach, aber solche Dinge müssen erkannt und bewusst umgesetzt werden.“

…die Entwicklung eines fotografischen Blicks:

„Das ist ein stetiger Prozess, der nie endet. Ich habe nie an einem Workshop teilgenommen, in dem mir das jemand erklärt hat. Stattdessen habe ich selbst viel ausprobiert und mir Gedanken gemacht.

„Sobald ich anfange, über Einstellungen nachzudenken, bin ich aus meiner Kreativität raus.“

Diese Didaktik versuche ich heute so einfach und verständlich zu transportieren. Oft werden Dinge in der Fotografie so kompliziert erklärt, dass sie am Ende nur verwirren. Die Essenz ist doch ganz einfach. Die Frage lautet: Was möchte ich mit dem Bild zeigen? Anschließend geht es darum, sich über die Mittel Gedanken zu machen, die zu dem gewünschten Ergebnis führen, das in erster Linie einem selbst gefallen sollte. Ich halte nichts davon unter der Prämisse zu fotografieren, dass es anderen Menschen gefällt.

In diesem Zusammenhang hilft es, sich das „Sender-Empfänger-Prinzip“ klarzumachen. Die Reaktion auf Fotos hängt immer davon ab, an welcher Stelle der Betrachter steht. Ein Anfänger findet möglicherweise ein Bild gelungen, dass ein etwas erfahrenerer Fotograf aussortiert hätte. Also: Bei Feedback sollte man sich immer genau überlegen, wer die Person ist, die dahintersteckt. Man muss sehr vorsichtig damit sein, wie man a.) Kritik äußert und b.) von wem man sich Kritik holt beziehungsweise von wem man Kritik annimmt. Jemand der Kritik äußert, sollte sich dessen bewusst sein, dass er damit auch eine Menge kaputtmachen kann und daher auch ein gewisses Maß an Verantwortung übernimmt.

Bei allem Fokus auf den kreativen Prozess kann man die Technik natürlich nicht ganz vernachlässigen. Auch wenn die Kamera ein relativ einfaches Werkzeug ist, sollte man sie beherrschen. Denn: Sobald ich anfange, über Einstellungen nachzudenken, bin ich aus meiner Kreativität raus. Ein einfaches Set-Up der Kamera ist wichtig – dann ist das aus dem Kopf verbannt und man kann sich in Ruhe um die Motive kümmern.“

…über Tipps für gute Reisefotografie:

  • Portrait: Gerade in etwas abgelegenen Regionen gehört der Kontakt zu Menschen zu den spannendsten Momenten auf einer Reise. Mit diesem Thema sollte man aber sehr behutsam umgehen – gerade, wenn man mit einer größeren Gruppe unterwegs ist. Dann kann man nicht einfach in ein kleines bolivianisches Bergdorf mit zehn Fotografen und großen Kameras einmarschieren. Sensibilität und ehrliches Interesse ist beim Umgang mit den Einheimischen sehr wichtig. Bevor man zum Portrait ansetzt, sollte man Kontakt mit den Menschen aufnehmen – wenn es über die Sprache nicht funktioniert, dann auf einer nonverbalen Ebene über Gestik und Mimik.
  • Zeit: Wenn es der Reiseplan zulässt, ist es hilfreich, einen Ort erst mal ohne Kamera auf sich wirken zu lassen. Was empfinde ich? Was strahlt die Umgebung aus? Was spricht mich an? Welche Stimmung herrscht? Welche Gerüche und Geräusche gibt es? Wenn man den Ort mit allen Sinnen erforscht und die Essenz aufgenommen hat, dann kann man anschließend überlegen, wie man das Empfundene in Bildern festhält.
  • Respekt: Auf Reisen ist man immer Gast bei anderen – dementsprechend sensibel und respektvoll sollte man sich auch verhalten.
  • Flexibilität: Anders als im Studio kann man die Rahmenbedingungen auf Reisen viel weniger beeinflussen. In der Natur ist man nicht bei „Wünsch dir was“. Man muss die jeweilige Situation so akzeptieren, wie sie ist. Zum Beispiel das Thema Licht: Auch an einem bewölkten Tag kann man gute Fotos machen. Wenn es für Landschaftsaufnahmen nichts hergibt, dann kann man immer noch Portraits machen und den gleichmäßig verhangenen Himmel als große Softbox benutzen.

…die Herausforderung, vor der eigenen Haustür spannende Motive zu finden:

„Es gibt überall wahnsinnig viel zu entdecken. Auch zu Hause sind die Bedingungen nicht immer gleich: Das Wetter ändert sich, die Jahreszeiten. Man kann in unterschiedliche Richtungen ausschwärmen. Und wenn man sich ins Auto setzt und in eine Stadt in der Nähe fährt, in der man bisher noch nie war.

Zudem gibt es die Möglichkeit, durch einen Objektivwechsel für ganz andere Perspektiven und Effekte zu sorgen. Wenn man sich mit einem Makro-Objektiv ins Heu oder auf die Wiese legt, werden sich ganz andere Sichtweisen eröffnen, als wenn man mit einem Weitwinkel unterwegs ist.

Wenn jemand sagt, dass er verreisen muss, weil es ihm daheim zu langweilig ist und er keine Motive mehr findet, dann macht er etwas falsch. Vielleicht sucht er nur nach Postkartenmotiven. In dem Fall ist man vielleicht schnell mit den markanten Sehenswürdigkeiten durch. Aber wenn man sich auf die Suche nach den eigenen Motiven macht, dann sind die Möglichkeiten unendlich.

Die Fotografie kann einem dabei helfen, die gewohnte Umgebung mit anderen Augen zu sehen. Eine gute Übung ist es, sich ein Thema oder Projekt zu suchen und dieses konsequent zu verfolgen. Zum Beispiel: Ein Fotobuch mit Schwarz-Weiß-Fotos von meinem Ort. Das eröffnet auf einen Schlag ein völlig neues Bilduniversum.“

…über die Bildbearbeitung:

„Wer fotografiert und seine Bilder anschließend nicht bearbeitet ist wie ein Angler, der seine Fische nicht isst. Ich freue mich immer unheimlich darauf, mich mit meinen Fotos in der Nachbearbeitung zu beschäftigen. Da geht die Kreativität weiter. Heutzutage hat man so fantastische Möglichkeiten in Lightroom oder anderen Programmen.

Dabei geht es nicht um Bildmanipulation, sondern einfach darum, über die Ergebnisse kreativ nachzudenken. Das fängt bei der Bildauswahl an und geht bei Fragen nach dem Bildschnitt oder dem Setzen des Weißabgleichs und der Kontraste weiter. Früher haben die Fotografen doch auch tagelang in der Dunkelkammer an der Entwicklung der Abzüge getüftelt.

„Ich warne davor, zu viel an den Kameraeinstellungen zu drehen, damit das Foto gut auf dem Display aussieht. Das ist vergebene Liebesmühe.“

Viele sagen: Wenn ich beim Fotografieren schon alles richtig mache, dann kommt das Bild perfekt aus der Kamera. Das ist Quatsch. Ich fotografiere oft bewusst so, dass die Bilder nicht gut aussehen, wenn sie aus der Kamera kommen. Denn ich weiß, dass ich dann anschließend in der Bearbeitung mehr herausholen kann. Zum Beispiel achte ich darauf, tendenziell eher etwas unterzubelichten, um die Lichter nicht ausfressen zu lassen, damit man sie später in der Nachbearbeitung nicht verliert.

In der Architekturfotografie wähle ich einen größeren Ausschnitt, um die stürzenden Linie hinterher korrigieren zu können.

In der Digitalfotografie finde ich daher die Aussage falsch, dass das Bild schon auf dem Display optimal aussehen muss. Das Resultat, das dort zu sehen ist, ist nur das, was die Kamera entwickelt. Dabei geht es in erster Linie darum, gut beurteilen zu können, wie viel von dem großen Kontrastumfang auf dem Sensor gelandet ist, um in der Nachbearbeitung daraus ein wirklich schönes Bild zu machen. Ich warne davor, zu viel an den Kameraeinstellungen zu drehen, damit das Foto gut auf dem Display aussieht. Das ist vergebene Liebesmühe. Das funktioniert später am Monitor viel besser.“

Shownotes

Geboren wurde Gunther Wegner in Porto Alegre, Brasilien. Als kleiner Junge zog er aber mit seinen Eltern zurück nach Deutschland. Heute lebt er in der Nähe von Hamburg.

Die Leidenschaft für die Fotografie entdeckte Gunther schon sehr früh. Auf Reisen war die Kamera immer dabei.

Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik arbeitete er zunächst als Projekt- und Bereichsleiter in einem Softwarehaus, ehe er sich 2012 selbstständig machte.

Seine IT-Kenntnisse und die Faszination für Zeitraffer-Fotografie führte er erfolgreich zusammen und entwickelte die Software LRTimelapse. Damit gelang es ihm, den „Heiligen Gral“ der Zeitraffer-Technik zu finden – den stufenlosen Übergang zwischen Tag und Nacht.

Sein Wissen gibt Gunther in Workshops, Büchern und auf Fotoreisen weiter. Auch an Produktionen von Naturfilmen ist er beteiligt.

Weitere Informationen findest du auf seiner Webseite, die 2013 von der Fotocommunity zum besten Fotoblog gewählt wurde.

Gemeinsam mit Patrick Ludolph, der mit seinem Projekt „Neunzehn72“ zu den bekanntesten Foto-Bloggern Deutschlands zählt, geht Gunther regelmäßig auf Youtube mit der Show „Fotoschnack“ auf Sendung.

Folge Gunther Wegner auf Facebook, Twitter, Instagram, Vimeo und Youtube.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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Gunther Wegner bietet weltweit Fotoreisen an und hat eine Software für Zeitrafferfotografie entwickelt. In diesem Interview verrät er, wie die Time-Lapse-Technik funktioniert und wie du deine Erlebnisse in fremden Ländern in bewegenden Bildern festhältst. Gunther Wegner bietet weltweit Fotoreisen an und hat eine Software für Zeitrafferfotografie entwickelt. In diesem Interview verrät er, wie die Time-Lapse-Technik funktioniert und wie du deine Erlebnisse in fremden Ländern in bewegenden Bildern festhältst. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:20:58
Sprechstunde mit den „Photologen“: Über das Wesen der Fotografie https://gatesieben.de/podcast/photologen/ Sun, 11 Feb 2018 19:48:11 +0000 https://gatesieben.de/?p=2817 https://gatesieben.de/podcast/photologen/#respond https://gatesieben.de/podcast/photologen/feed/ 0 Falk Frassa und Thomas B. Jones sind begeisterte Fotografen. Als "Die Photologen" podcasten sie nun auch regelmäßig über ihre große Leidenschaft. Ein spannendes Gespräch über den Zauber des Bildermachens. In diesem Interview wird es grundsätzlich: Mit Falk Frassa und Thomas B. Jones gehe ich der Frage nach, worin das Wesen der Fotografie besteht. Ein Thema, mit dem sich die beiden „Photologen“ in ihrem Podcast auch intensiv beschäftigen. „Der Fotografie und dem Licht einen Sinn abringen, das finden wir sehr spannend“, sagen Falk und Thomas. Die Reisefotografie im Speziellen spielt natürlich auch eine große Rolle.

In dieser Episode dreht es sich um die folgenden Punkte:

  • Verhältnis von Beruf und Hobby: Leidet die Lust, privat zu fotografieren, wenn man mit der Fotografie sein Geld verdient?
  • Wie man seine Leidenschaft für die Fotografie pflegt – und was sich daraus für Projekte entwickeln lassen.
  • Über den Wert der Fotografie als Kraft und Motor, ein kreatives Leben zu führen.
  • Über die Bedeutung von Mentoren auf dem Weg zu einer eigenen Bildsprache.
  • Warum sich Minimalismus bei der Ausrüstung positiv auf deine Fotografie auswirkt.
  • Welche Bedeutung Fotografie auf Reisen spielt.
  • Worin besteht der Reiz der Street Photography?
  • Bildgestaltung: Was macht ein gutes Foto aus?

Der Wert der Fotografie

Falk Frassa: „Die Fotografie ist für mich immer ein Werkzeug gewesen, um Dinge zu verarbeiten – eine Art persönliche Seelenrettung. Sie kann aber auch andere Aufgaben erfüllen: Entspannung oder Selbstverwirklichung.“

„Für mich war Fotografie immer ein Vehikel, um mit Menschen in Kontakt zu kommen.“

Thomas B. Jones: „Mit Fotografie verdiene ich einerseits meinen Lebensunterhalt. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich mir die Fotografie nebenbei als Seelenrettung behalten muss. Ich versuche deshalb auch ganz bewusst, viele freie Projekte zu machen. Für mich war Fotografie immer ein Vehikel, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen und ihre Geschichte zu hören. Das interessiert mich und dafür ist die Fotografie oft Mittel zum Zweck.“

Fotografie auf Reisen

Falk Frassa: „Ich empfinde die Fotografie als tollen Türöffner, um mit den Menschen in Kontakt zu treten, in deren Länder ich reise. Bisher habe ich die Fotografie auf Reisen aber in erster Linie als Erinnerungsfotografie betrieben.

Das intensive Erleben auf einer Reise möchte ich nicht der einseitigen Konzentration auf die Fotografie opfern.

Ich fotografiere sehr viel aus der Situation heraus und lasse die Perspektive zu, die ich gerade sehe. Anders gesagt: Ich bleibe nicht eine Stunde an einem Ort und verpasse, den Rest des Tages, nur um noch eine vielleicht minimal bessere Einstellung zu finden. Die suche ich immer im Rahmen meiner Möglichkeiten, wo ich mich gerade befinde. Das heißt, ich gebe der Reise selbst viel Raum. Das intensive Erleben möchte ich nicht der einseitigen Konzentration auf die Fotografie opfern.

Langsam kommen aber auch Ideen hoch, mal zu reisen um zu fotografieren.“

Q&A mit Thomas B. Jones

  • Lieblingszitat:

„If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough.“

Robert Capa*

Nachdem ich mittlerweile mehr Hintergründe zu ‚Robert Capa‘ habe, inspiriert mich das Zitat sogar noch mehr.

  • Lieblingsreiseland: Man ist sicherlich versucht das letzte Land zu nennen in dem man war, da die Eindrücke noch frisch sind. Ich würde hier aber die USA nennen. Dort war ich nun schon ein paar mal in verschiedenen Ecken und habe ganz unterschiedliche Abenteuer erlebt, Eindrücke gesammelt und Menschen kennengelernt. Ich denke allein schon durch die schiere Größe bieten die USA einfach unglaublich viel „Material“ für viele Reisen.
  • Lieblingsfotograf: Ganz schwer sich da festzulegen. Ich sag mal Peter Lindbergh*.
  • Ein Fotograf, den du kürzlich entdeckt hast und der dich begeistert: Eugene Smith*. Ich hatte ihn bis vor kurzem gar nicht auf dem Radar und jetzt kann ich gar nicht genug bekommen von seinen Fotografien.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Meine Freikarte für das Unerwartete. (lacht)
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Step Out“* von José González.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Google Maps / Google Translate. Damit komme ich da hin, wo ich möchte und kann mich notdürftig mit den Menschen unterhalten, die ich dann dort treffe.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Ohne zweite Kamera geh ich nicht mehr auf Reisen: „Two is one, and one is none.“ (lacht)

Q&A mit Falk Frassa

  • Lieblingszitat – zum Thema Fotografie oder allgemein:

„Inmitten eines Flusses ist nur der Dumme durstig.“

Bob Marley

  • Lieblingsreiseland: Die Färöer – weil ich so gern hin möchte, es aber seit Jahren nicht klappt.
  • Ein Fotograf, den du kürzlich entdeckt hast und der dich begeistert: Moritz Fuchs.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Fujifilm X-H1* + X-T1* + 23mm/1.4 + 35/1.4 + 56/1.2apd und eine Analoge (wechselnd).
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Große Freiheit“* von Unheilig.

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  • App oder Tipp, die/der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Ich empfehle gern NICHT krampfhaft ALLES sehen zu wollen, sondern in Entspannung einzelne Spots zu erleben und aufzunehmen. Lieber nicht die Stadtrundhetze durch Paris buchen, sondern ein ausgiebiges Frühstück mit anschließendem Spaziergang durch St. Germain oder Montmatre geniessen.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meine Freundin Farina. (lacht)

Shownotes

Kennengelernt haben sich Thomas B. Jones und Falk Frassa auf einem Business-Bootcamp für Fotografen von Michael Omori Kirchner.

Die Chemie stimmte auf Anhieb zwischen den beiden. Die Idee für das gemeinsame Podcast-Projekt „Die Photologen“ ist bei einem Bier entstanden.

Der Name bedeutet: Forschen mit Licht. „Der Fotografie und dem Licht einen Sinn abringen, das finden wir sehr spannend“, sagen Falk und Thomas.

Meist führen die beiden charmant im Dialog durch die Episoden. Aber auch Interviews sollen ein fester Bestandteil des Konzepts werden. Außerdem besprechen Falk und Thomas regelmäßig Bücher zu unterschiedlichen Themen der Fotografie, wie zum Beispiel „Die Kunst des Sehens“* von Manfred Kriegelstein.

Um den Podcast herum bauen die beiden leidenschaftlichen Fotografen gerade eine Facebook-Community auf – den Photologen-Campus. Das Motto lautet: Stilvolle Fotografie und nette Begegnungen.

„Es geht nicht darum, sich gegenseitig zu erzählen, wer der bessere Fotograf ist“, erklärt Falk: „Wir wollen das Verbindende in den Mittelpunkt stellen und der Fotografie ihren Wert geben.“

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Falk Frassa und Thomas B. Jones sind begeisterte Fotografen. Als "Die Photologen" podcasten sie nun auch regelmäßig über ihre große Leidenschaft. Ein spannendes Gespräch über den Zauber des Bildermachens. Falk Frassa und Thomas B. Jones sind begeisterte Fotografen. Als "Die Photologen" podcasten sie nun auch regelmäßig über ihre große Leidenschaft. Ein spannendes Gespräch über den Zauber des Bildermachens. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:46:15
Stefano Paterna: Fotografieren auf Reisen https://gatesieben.de/podcast/stefano-paterna-fotografieren-auf-reisen/ Sun, 04 Feb 2018 11:56:48 +0000 https://gatesieben.de/?p=2780 https://gatesieben.de/podcast/stefano-paterna-fotografieren-auf-reisen/#respond https://gatesieben.de/podcast/stefano-paterna-fotografieren-auf-reisen/feed/ 0 Der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna gibt praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos kommst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest. In diesem Interview gibt der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos gelangst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest – und warum bei der Ausrüstung weniger oft mehr ist.

Bevor Stefano Paterna seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte, dauerte es einige Zeit. Zunächst studierte er BWL und arbeite mehrere Jahre in einer Bank. Erst in Frankfurt, später in London.

Irgendwann wurde das Fernweh aber immer größer und Stefano Paterna kündigte seinen Job in der Finanzbranche. Mit einem One-Way-Ticket reiste er nach Asien und erlebte dort „die Zeit meines Lebens“. Neun Monate war er unterwegs, ehe er nach London zurückkehrte.

„Der ‚travel bug‘ hatte mich infiziert. Ich wusste, dass ich etwas machen wollte, was mit Reisen zu tun hat.“

Da das Konto leer war, nahm Stefano Paterna zunächst wieder einen Job in der vertrauten Branche an – allerdings, so nahm er sich vor, nur so lange, um wieder ein finanzielles Polster aufzubauen.

Nebenbei arbeitete er aber daran, künftig sein Geld mit der Kamera zu verdienen.

Denn eines war ihm klar: „Der ‚travel bug‘ hatte mich infiziert. Ich wusste, dass ich etwas machen wollte, was mit Reisen zu tun hat. Ein dauerhaftes Zurück in die Bankenwelt gab es für mich nicht.“

Einer fotografischen Ausbildung an der Londoner University of the Arts folgte eine einjährige Assistenz beim Werbe- und Modefotografen Prasad Naik in Mumbai. Trotz des lehrreichen Einblicks in das zuvor unbekannte Genre war für Stefano Paterna trotzdem klar, dass er sich anschließend ganz auf die Reisefotografie konzentrieren wollte.

2006 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Seitdem gibt er sein Wissen in Workshops und als Referent auf Fotoreisen an Hobbyfotografen weiter. 2013 eröffnete er zudem eine Fotoschule in Köln. Stefano Paterna legt den Schwerpunkt nicht auf die Vermittlung des reinen Handwerks im Umgang mit der Kamera, sondern hilft seinen Kunden dabei, eine eigene fotografische Handschrift zu entwickeln.

Die Geschichte hinter dem Bild

„An dem Tag der Aufnahme war die Poller Wiese am Rhein komplett überflutet.

„Der Anspruch eines Fotografen sollte aber sein: Bekanntes, neu zu fotografieren.“

Dadurch ergab sich eine wunderschöne Spiegelung der Krahnhäuser, des Kölner Doms und der Severinsbrücke.

An sich sind diese Motive schon millionenfach fotografiert worden. Der Anspruch eines Fotografen sollte aber sein: Bekanntes, neu zu fotografieren – mit einer frischen Perspektive oder aus einem ungewohnten Blickwinkel.

Dazu muss man dann auch bereit sein, seine Komfortzone zu verlassen. Ich bin an dem Tag früh aufgestanden, habe meine Gummistiefel angezogen und bin mit Stativ auf die überschwemmte Wiese marschiert.

Das Ergebnis: Ich habe ein bekanntes Motiv mit einer außergewöhnlichen Spiegelung bei sehr ansprechenden Licht fotografiert.“

„Frühnebel über Belvedere in der Toskana – eines der bekanntesten Motive aus dieser Region.

„Um gute Reisefotografie zu machen, muss man bei dem passenden Licht fotografieren.“

Dieser Nebel transportiert eine ganz besondere Stimmung. Um gute Reisefotografie zu machen, muss man bei dem passenden Licht fotografieren. Wenn man mittags an der gleichen Stelle fotografiert, ist das Bild banal.

Als Fotograf sollte man früh aufstehen können. Ich sage immer: Fotografie ist zu höchstens 20 Prozent Technik. Der Rest besteht aus Stimmung und Gefühl. Zur richtigen Tageszeit am richtigen Ort zu sein ist elementar.“

„Florenz bei Nacht – fotografiert von der Piazzale Michelangelo, von wo aus man einen wunderschönen Panoramablick auf die Stadt mit ihren bekanntesten Wahrzeichen hat: Die gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel und der Ponte Vecchio, die über den Fluss Arno führt.

Abends ist auf dem Aussichtspunkt viel los. Die Menschen kommen mit einer Flasche Wein und genießen den wunderschönen Blick. Mit diesem Bild wollte ich die Lichtstimmung einfangen, die dort herrscht.“

„Der Kölner Dom Grün. Oft werde ich gefragt, ob ich dieses Bild in Photoshop bearbeitet habe. Das ist aber nicht der Fall. Der Kölner Dom erstrahlt jeden Abend in Grün – aber nur für eine Minute. Und zwar genau dann, wenn die Lichter angehen. Die Beleuchtung ist noch nicht auf Betriebstemperatur und sorgt dadurch für diesen besonderen Effekt.

Um so ein Foto zu produzieren, muss man den richtigen Moment genau abpassen. Genau das zeichnet einen guten Fotografen eben auch aus – ein Gespür für Dinge zu entwickeln, die viele Menschen gar nicht wahrnehmen. Selbst die meisten Kölner, die seit Jahrzehnten in der Stadt leben, haben den Dom so noch nie gesehen.“

„Die Krahnhäuser am Rheinufer aus einer anderen Perspektive: In die Schlucht hinein fotografiert.

„Um sich als Fotograf stetig zu verbessern, muss man kontinuierlich seinen Blick schärfen.“

Um zu dieser Aufnahme zu gelangen, habe ich lange gewartet, bis das Licht so war, wie ich es mit vorgestellt hatte. Das ist dann der Vorteil, wenn man in einer Stadt wohnt und notfalls häufiger an einen Ort zurückkehren kann, bis alles passt.

Ich betone auch immer wieder, wie wichtig es ist, in seiner gewohnten Umgebung regelmäßig zu fotografieren. Nur ein, zwei Mal pro Jahr die Kamera auf Reisen in die Hand zu nehmen, reicht nicht. Um sich als Fotograf stetig zu verbessern, muss man kontinuierlich seinen Blick schärfen. Ich habe daher verschiedene Projekte, an denen ich über einen längeren Zeitraum arbeite – egal, wo ich gerade bin.“

Shownotes

Stefano Paterna beendete seine Karriere in der Finanzwelt, um seine beiden Leidenschaften – Reisen und Fotografie – zum Beruf zu machen.

Der Reisefotograf Stefano Paterna hat ein Buch darüber geschrieben, wie das Fotografieren auf Reisen besser gelingtDie Meilensteine auf seinem Weg zu einem professionellen Reisefotografen war das Studium an der University of the Arts in London eine Vollzeit-Assistent für Prasad Naik, einem renommierten Werbe- und Modefotografen in Mumbai, Indien.

Dem Sprung in die Selbstständigkeit 2006 folgte 2013 die Gründung einer Fotoschule in Köln.

Stefano Paterna arbeitet als Fototrainer und Reisefotograf. Wichtiger als die Vermittlung von trockenem Handwerk ist es ihm, bei seinen Kunden ein Gespür für die Fotografie und den Moment zu wecken.

Er sagt: „Die Teilnehmer meiner Workshops oder Fotoreisen sind immer wieder überrascht, dass nicht ein hohes Maß an Technikverständnis der Schlüssel zum besseren Foto ist, sondern ein gewisses Gefühl für Lichtsituation und Bildaufbau.“

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Der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna gibt praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos kommst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest. Der Kölner Reisefotograf Stefano Paterna gibt praktische Tipps, wie du auf Reisen zu gelungeneren Fotos kommst. Erfahre, was du bei der Motivsuche und Bildkomposition beachten solltest. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:04:09
Alexandra Endres: Kolumbien – Reise durch ein Land der Gegensätze https://gatesieben.de/podcast/alexandra-endres/ Sun, 28 Jan 2018 21:11:01 +0000 https://gatesieben.de/?p=2742 https://gatesieben.de/podcast/alexandra-endres/#respond https://gatesieben.de/podcast/alexandra-endres/feed/ 0 In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängigen Klischees über Drogen und Bürgerkrieg. In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch „Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt“ zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängigen Klischees über Drogen und Bürgerkrieg.

Q&A mit Alexandra Endres

  • Lieblingszitat: Kein Zitat, eher ein guter Vorsatz: Neugierig bleiben!
  • Lieblingsbuch: Viele! Unmöglich, sich festzulegen. Derzeit lese ich „Tief im Süden“* von Paul Theroux und mag es sehr. Mir gefallen die einfache, unprätentiöse Sprache, mit der er seine Reise durch die Südstaaten der USA schildert, die Art, wie er sich selbst zurücknimmt, und vor allem: die Neugierde und Offenheit, mit denen er diesen vermeintlich bekannten Teil seiner Heimat entdeckt. Als wäre es ein fremdes Land. Das alles ist sehr erhellend und schön zu lesen.
  • Lieblingsreiseland: Im Moment immer noch Kolumbien. Wegen seiner Vielfalt, seiner Musik, der Herzlichkeit der Menschen.
  • Lieblingssong auf Reisen: „Drive“* von R.E.M. Für mich hat es die perfekte Stimmung, um auf langen (Bus-)Fahrten über Land aus dem Fenster zu blicken, Landschaften an sich vorbeiziehen und die Gedanken schweifen zu lassen.
  • Reise-App oder Tipp: Außer den üblichen Karten-, Mail- und Messengerdiensten nutze ich unterwegs keine speziellen Reise-Apps. Einzige Ausnahme: booking.com, um unkompliziert Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Ansonsten halte ich mich möglichst fern von Tripadvisor, Instagram und anderen Orten im Netz, deren Nutzer Reisetipps geben und Sehenswürdigkeiten bewerten.
  • Gegenstand, den ich immer dabei habe: Mein Smartphone ist für mich wirklich unverzichtbar – es ist Adressbuch, Kartendienst, Messenger und Kamera zugleich und überhaupt das wichtigste Organisationstool für die Logistik unterwegs. Außerdem: eine auffüllbare Wasserflasche und feste, bequeme Schuhe. Mit Blasen an den Füßen fremde Gegenden zu erkunden, macht keinen Spaß. Und weil ich kein Auto fahre, muss ich zu Fuß unterwegs sein können.

Shownotes

Alexandra Endres ist Redakteurin bei ZEIT ONLINE in Hamburg.

Alexandra Endres hat über ihre Reise durch Kolumbien das Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" geschrieben.Schon während ihres Studiums der Volkswirtschaftslehre zog es sie immer wieder nach Lateinamerika.

Die Herzlichkeit und Wärme der Menschen hat sie seither nie wieder losgelassen.

Auch die in vielen Regionen Südamerikas tief verwurzelte Spiritualität, die man in Europa heutzutage nicht mehr in dem Maße antrifft, übt eine große Faszination auf sie aus.

Die erste Reise nach Kolumbien führte Alexandra Endres in den Norden des Landes, um dort für eine Reportage über den Steinkohleabbau zu recherchieren.

Jahre später kehrte sie zurück. Fünf Wochen fuhr sie quer durch Kolumbien und schrieb anschließend ihre Erlebnisse in einem Buch auf. Der Titel: „Wer singt, erzählt – wer tanzt,überlebt“*.

Erschienen ist das Werk im Dumont Reiseverlag.

Über Themen rund um Südamerika bloggt Alexandra Endres auf Latinario.

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In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängi... In diesem Interview nimmt uns Alexandra Endres mit nach Kolumbien. Die Wirtschaftsredakteurin hat das Land intensiv bereist. In ihrem Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt" zeichnet sie ein differenziertes Bild von Kolumbien jenseits von gängigen Klischees über Drogen und Bürgerkrieg. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:10:17
Enrico Markus Essl: Bildersammler im urbanen Raum https://gatesieben.de/podcast/enrico-markus-essl/ Sun, 21 Jan 2018 21:21:15 +0000 https://gatesieben.de/?p=2720 https://gatesieben.de/podcast/enrico-markus-essl/#respond https://gatesieben.de/podcast/enrico-markus-essl/feed/ 0 Der österreichische Straßenfotograf Enrico Markus Essl fängt allerlei überraschende und skurrile Szenen des Alltags ein. Mit seinem feinen Auge blickt er hinter die Oberfläche vertrauter Situationen und zeigt diese in einem anderen Licht oder aus ungewohnter Perspektive. Mit dem österreichischen Straßenfotografen Enrico Markus Essl spreche ich in diesem Interview über den Reiz, im urbanen Raum auf Motivjagd zu gehen. Er selbst bezeichnet sich als „Bildersammler“, der mit einem feinen Auge hinter die Oberfläche des Alltäglichen blickt und dabei nicht selten allerlei skurrile Szenen mit seiner Kamera einfängt.

Enrico Markus Essl fotografiert seit seiner Kindheit. Begonnen hat seine Faszination für das Bildermachen mit dem legendären Mode- und Portraitfotografen Helmut Newton:

„Zur Fotografie bin ich durch Helmut Newton gekommen. In den 1970er Jahren hatte der Lebensgefährte meiner Mutter ein Playboy-Abo.

Ab und zu lag eine Ausgabe im Haus offen herum und ich habe sie durchgeblättert. In dem Alter war das ja eine interessante Lektüre. (lacht)

Die Art und Weise, wie Helmut Newton seine Modelle in Szenen gesetzt hat, war neu und hat mich fasziniert: der Bildaufbau, die Farben, die Gestik – einfach alles.

Solche Fotos wollte ich auch machen. Doch dann habe ich gemerkt, dass mir die Aktfotografie eigentlich gar nicht liegt.

Aber die Begeisterung für die Fotografie hat mich nie wieder losgelassen und letztlich bin ich bei der Street Photography gelandet.“

An der Street Photography gefällt Enrico das Bewegen im urbanen Raum:

„Ich sehe den Leuten gerne in der Stadt zu und beobachte, was sie treiben.“

„Ich bin gerne zu Fuß unterwegs – auch wenn ich keine Kamera dabeihabe, obwohl das recht selten vorkommt.

Ich sehe den Leuten gerne in der Stadt zu und beobachte, was sie treiben. Man sieht dann die unterschiedlichsten Konstellationen und denkt sich irgendwann: ‚Das fange ich jetzt auch mal mit der Kamera ein.‘

Nach den ersten Erfolge macht man weiter und irgendwann wird daraus eine Leidenschaft.“

Street Photography ergibt sich oft aus Situationen heraus, die man nicht planen kann. „Das weiß grundsätzlich jeder, man will es nur oft nicht glauben“, sagt Enrico und erklärt: „Man zieht sich morgens die guten Schuhe an, trinkt einen Kaffee, raucht eine Zigarette und wandert los. Abends kommt man dann mit 100 Bildern zurück und merkt man Durchsehen, dass nichts Spannendes dabei ist.“

Doch genau in der oft mageren Ausbeute liegt der Antrieb: „Das ist eben so in diesem Genre und motiviert einen, immer wieder loszuziehen.“

„Jemandem aus 40 Zentimeter die Kamera ins Gesicht zu halten, erfüllt mich nicht“

Offensiv auf fremde Menschen zuzugehen ist dabei nicht Enricos Stil. „Jemandem aus 40 Zentimeter die Kamera ins Gesicht zu halten, erfüllt mich nicht“, sagt er: „Nach dem zehnten Foto sieht alles gleich aus. Das deckt mir einen zu geringen Bereich der Street Photography ab.“

Stattdessen pflegt Enrico einen sehr subtilen Stil, der von aufmerksamer Beobachtung und feinem Humor gekennzechnet ist.

Die Geschichte hinter dem Bild

„Das Bild ist in Kopenhagen entstanden.

Mitten in der Stadt gab es eine Ausstellung von Pferde-Skulpturen. Eine davon war an eine Wand montiert.

„Das mehrmalige Ansetzen der Kamera, um den richtigen Ausschnitt zu wählen, kann ich mir meistens sparen.“

Auf einmal sehe ich, dass sich dort ein Mann draufgesetzt hat und sein Pausenbrot verzehrt.

Ich habe ein paar Schritte nach vorne gemacht und abgedrückt. Mit meiner 35-mm-Festbrennweite bin ich gezwungen, dicht heranzugehen an meine Motive.

So eine Konstellation muss man erst mal inszenieren – das ist nicht so einfach und war ein riesiges Glück.

Die Kombination der Farben, das Grün und das Orange, passt auch perfekt zusammen. Das ist ein feines Foto und gehört zu meinen Lieblingsaufnahmen. Business-Lunch auf der Pferdeskulptur.

Von dieser Szene habe ich nur ein Bild gemacht. Mit der Zeit lernt man, mit dem 35-mm-Objektiv umzugehen.

Seit fast 25 Jahren fotografiere ich mit nur einer Brennweite. Jetzt weiß ich in einer Situation genau, wo ich hingehen muss. Das mehrmalige Ansetzen der Kamera, um den richtigen Ausschnitt zu wählen, kann ich mir meistens sparen. Oft hat man ja auch nur wenige Sekunden, um den Auslöser zu drücken.“

„Das Bild ist in Piran entstanden, einem tollen Küstenort in Slowenien.

Ich bin morgens sehr früh aufgestanden und habe meine Runden gedreht.

„Oft wird man hinterher von Dingen überrascht, die man im Moment der Aufnahme gar nicht wahrgenommen hat.“

Die Uferpromenade ist mit Felsenbrechern bestückt.

Die Leute, die das ganze Jahr im Büro sitzen, machen dort morgens in ihrem Urlaub skurrile Sachen.

Plötzlich habe ich diesen Mann gesehen und gleich gedacht, dass seine lustige Haltung am Ende des Stegs, der weit ins Wasser hinausläuft, ein gutes Foto sein könnte. So ist es dann auch gekommen.

Als ich nach Hause kam, habe ich dann am Rechner noch ein Detail entdeckt, wodurch das Foto noch spannender wird. Und zwar ist das der Riss im Beton, der direkt auf den Mann zuführt. Das ist die eigentliche Pointe an dem Bild.

Der Riss spaltet das Bild und lenkt den Blick direkt auf den Mann. Eine schöne Skurrilität.

Das ist das Schöne an der Street Photography: Oft wird man hinterher von Dingen überrascht, die man im Moment der Aufnahme gar nicht wahrgenommen hat.“

„Hier sieht man Menschen, die in ein virtuelles Universum starren.

„Street Photography kann überall passieren – auch drinnen.“

Aufgenommen habe ich das Foto im Museum für Naturkunde in Berlin.

Die Umgebung ist komplett dunkel. Auf einer runden Bank können die Besucher Platz nehmen und Kopf über in eine Animation blicken.

Das Schöne ist, dass eine Stiege in den nächsten Stock hinaufführt. Von dort aus habe ich hinunterfotografiert. Das Ambiente ist super.

In den Sozialen Netzwerken war das Echo zwar nicht so groß war, aber das ist mir egal. Mir gefällt das Bild. Ich mag die ganz eigene Stimmung, die es besitzt.

Wenn man in die Gesichter der einzelnen Leute schaut, dann erzählt jedes eine Geschichte.

Die Lichtstimmung ist ebenfalls spannend. Ich habe in der Nachbearbeitung nichts daran verändert. Das Bild kam so aus der Kamera.

Das ist ein Beispiel dafür, dass Street Photography überall passieren kann – auch drinnen. Es heißt nur, dass man im urbanen Raum unterwegs sein muss und die Situationen nicht gestellt sind.“

„Das Bild stammt von der Internationalen Gartenausstellung in Berlin.

„Einfach eine lustige Szene. Zudem passt auch die Farbkombination hervorragend.“

Dort habe ich einen blauen Eiswagen mit zwei Mülleimern daneben entdeckt. Weiter rechts standen dann noch zwei Rockabilly-Girls im Fünfzigerjahre-Outfit.

Die Position war ideal. Einfach eine lustige Szene. Zudem passt auch die Farbkombination hervorragend.

Im Gegensatz zu den anderen Fotos, die ich in diesem Interview vorgestellt habe, hatte ich bei dieser Aufnahme jede Menge Zeit.

Die beiden Damen standen eine ganze Weile an der Stelle und haben sich unterhalten. Ich habe auch Bilder von vorne. Aber diese Perspektive von hinten gefällt mir am besten.“

Q&A mit Enrico Marco Essl

  • Lieblingszitat:

Suche nicht nach einem Motiv – das Motiv findet dich!

  • Lieblingsbuch: Biografien im Allgemeinen.
  • Lieblingsreiseland: Südfrankreich.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Thorsten Schuhmann.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Hab‘ ich keine.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Dani California“* von de Red Hot Chilli Peppers.

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Google Maps.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Kamera.

Shownotes

Enrico Markus Essl ist ein Straßenfotograf aus Österreich. Er lebt in Linz. Für ihn besteht der Reiz der Steet Photography darin, die flüchtigen – oft auch absurden und unerwarteten – Szenen des Alltags im urbanen Raum sichtbar zu machen.

Mehr über Enrico erfährst du auch in dem Interview „Not Too Close“ auf „The Art Of Creative Photography“.

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Der österreichische Straßenfotograf Enrico Markus Essl fängt allerlei überraschende und skurrile Szenen des Alltags ein. Mit seinem feinen Auge blickt er hinter die Oberfläche vertrauter Situationen und zeigt diese in einem anderen Licht oder aus ungew... Der österreichische Straßenfotograf Enrico Markus Essl fängt allerlei überraschende und skurrile Szenen des Alltags ein. Mit seinem feinen Auge blickt er hinter die Oberfläche vertrauter Situationen und zeigt diese in einem anderen Licht oder aus ungewohnter Perspektive. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:01:29
Torsten Weigel: „Die spannendsten Dinge erschließen sich nicht immer über den leichtesten Weg“ https://gatesieben.de/podcast/torsten-weigel/ Sun, 14 Jan 2018 17:40:11 +0000 https://gatesieben.de/?p=2685 https://gatesieben.de/podcast/torsten-weigel/#respond https://gatesieben.de/podcast/torsten-weigel/feed/ 0 Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht." Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht.“ Ein Gespräch über Mut und Risiko unterwegs.

Außerdem geht es in diesem Interview darum, welche Rolle die Fotografie auf Torstens Touren spielt.

Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:

  • Wie schafft man es, eine Reise bewusst nicht nur durch den Sucher der Kamera zu erleben?
  • Warum lohnt es sich lohnt, auf einige Bilder bewusst zu verzichten.
  • Wieviel Psychologie steckt in der Fotografie?
  • Wieviel kann man durch Fotografie über sich selbst lernen?

„Wie und was man fotografiert, verrät viel über den Menschen hinter der Kamera.“

Seit frühester Jugend zieht es Torsten in die Ferne. Der Drang nach neuen Erfahrungen fernab der gewohnten Wege lässt ihn nicht los:

„Was mich antreibt ist der Wunsch, verschiedene Facetten unseres Planeten zu erleben und zu erfassen. Dafür bin ich bereit die Komfortzone zu verlassen und an meine Grenzen zu gehen. Denn die spannendsten Geschichten und beeindruckendsten Naturschauspiele erlebe ich oft in abgelegenen Regionen und fernab der täglichen Routine.“

„Die Natur ist ein hervorragender Lehrmeister – oft jedoch auch gnadenlos.“

Das Reisen ist für ihn eine Lebensschule. Die Lektionen musste er teils auf die harte Tour lernen. „Die spannendsten Dinge erschließen sich häufig nicht immer über den leichtesten Weg“, sagt Torsten: „Die Natur ist ein hervorragender Lehrmeister – oft jedoch auch gnadenlos. Wenn man Fehler in der Planung macht oder unbedarft an ein Abenteuer herangeht, bekommt das sehr direkt zu spüren. Daraus kann man viel lernen. Die Komfortzone zu verlassen ist selten angenehm, sonst würde sie ja auch nicht so heißen.“

Torsten erinnert sich noch genau an einem Moment, als ihn die Natur auf eine harte Probe stellte:

„Nach dem Abitur war ich in den Anden unterwegs. Das war meine erste Erfahrung im Höhenbergsteigen. Ich bin sehr naiv und unbedarft an die Sache hergegangenen. Ich dachte, ein Schlafsack für fünf Grad plus reicht aus, wenn man in 6000 Metern Höhe unterwegs ist. Dort herrschten aber teils minus 20 Grad. Das war dann überhaupt nicht romantisch, sondern verdammt kalt. Ich habe mir sofort nach der Reise einen angemessenen Schlafsack gekauft und seitdem auch nie wieder im Gebirge gefroren. Das war eine Erfahrung der harten Sorte.“

„Man sollte sich genau überlegen, was man bereit ist zu riskieren.“

Heute kann Torsten über die Geschichte lachen. Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können. Er mahnt: „Jede Erfahrung muss man nicht macht. Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig geworden und plane alles sehr akribisch.

Einen Fehler habe ich bisher nie doppelt gemacht im Outdoor-Bereich. Unser Leben ist schon kurz genug. Daher sollte man sich genau überlegen, was man bereit ist zu riskieren. Ich würde nie unbedarft in etwas hineinstolpern, nur um zu schauen, wie es ausgeht.“

„Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.“

Leica

In Sachen Fotografie ist Torsten Autodidakt. Die „fotografische Denkgeschwindigkeit“ sei für ihn anfangs die größte Hürde gewesen: „Es hat gedauert zu verstehen, welche Parameter, sprich ISO, Zeit und Blende, welche Auswirkungen haben. Das Gefühl dafür, welches Rädchen ich für die richtige Einstellung drehen muss, hat sich langsam entwickelt.“

„Ich bin eher der emotionale statt der technische Fotograf.“

Das Arbeiten am fotografischen dauert an: „Das ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Als Mensch verändert man sich ja auch über die Jahre und bekommt einen anderen Blick.

Der Fotograf Torsten Weigel ist ein Mensch, der neugierig ist und versucht, sich in einen Ort und seine Menschen hineinzudenken. Ich bin eher der emotionale statt der technische Fotograf. Meine Fotos entstehen aus dem Bauch heraus.

Mein Ansatz ist es, ein ehrliches Interesse gegenüber meinen Motiven zu haben. Ich drücke einfach nicht nur auf den Auslöser, sondern möchte eine Gegend und seine Menschen spüren.

Als Journalist bereite ich mich ebenfalls intensiv auf einen Ort vor und lese viel. Daraus ergibt sich ein Bauchgefühl, dass mir einen tieferen Zugang verschafft. Dieser Zugang führt letztlich auch dazu, dass ich mich für eine fotografische Perspektive entscheide. Viel läuft unterbewusst ab. Die bewussten Triebfedern sind aber echtes Interesse, Neugier und ein gewisser Anspruch.“

Die Geschichte hinter dem Bild

„Das war nicht spektakulär – aber einfach schön.“

„Technisch betrachtet ist dieses Bild kein Hexenwerk. Eine klassische Gegenlichtaufnahme.

Doch für mich bedeutet diese schöne Abendstimmung am indischen Ozean mehr als ein Schattenspiel. Es drückt ein Lebensgefühl aus.

Zu dieser Zeit war ich allein in Westaustralien unterwegs, einer doch recht lebensfeindlichen Region. Ich war meinen eigenen Gedanken schonungslos ausgeliefert. Nach vielen einsamen Tagen kam ich an die Küste in diesen Moment hinein.

Die drei Jungs strahlten eine unheimliche Lebensfreude und Entspanntheit aus. Einer stützt die Angel lässig auf seinen Oberschenkel und hat sein Handy in der Hand. Der andere scheint zu lachen.

Die Szene zeichnet gewisse Lockerheit aus. Drei Angler, die während der Zeit, die ich mit ihnen verbrachte, nur Algen fingen. Trotzdem hatten sie unheimlich viel Spaß. Das war so ansteckend und voller Wärme. Nach dem Shooting luden sie mich noch auf ein Bier. Das war nicht spektakulär – aber einfach schön.“

„Dieses Foto stammt aus einem aktuellen Projekt, das „Projekt 7000“ heißt.

Das vorherige Weltumrundungsprojekt war größtenteils als Solo-Abenteuer konzipiert. Jetzt mache ich genau das Gegenteil. Ich habe einen international besetzten Kader von zwölf Leuten zusammengestellt.

In den kommenden zwei Jahren werden wir nach Georgien, Peru, Bolivien und Kirgistan reisen, um dort Berge zu besteigen. Das alles dient als Vorbereitung, um am Ende den Pik Lenin zu besteigen, der 7134 Meter hoch ist. Das ist der höchste Berg der Transalai-Kette im nördlichen Teil des Pamir.

Auf verschiedenen Etappen tasten wir uns langsam heran. Angefangen sind wir in Georgien, wo wir in Swanetien unterwegs waren. Und dieses Foto zeigt exakt, was diese Region ausmacht: Viel Natur, kleine Dörfer und eine mächtige Gebirgswelt mit schroffen bis zu 5000 Meter hohen Gipfeln.“

„Das ist der Martin, ein guter Freund von mir. Aufgenommen wurde das Foto in Südafrika, im Valley of Desolation.

Dieses Bild ist für mich ein Symbol für das Thema Risiko. Risiko ist eine Sache, die uns im täglichen Leben begleitet. Oft wird sehr schnell geurteilt und Menschen werden für verrück oder extrem erklärt.

„Extrem ist etwas für die, die etwas nicht beherrschen.“

Dazu fällt mir die Geschichte eines Surfers aus Hawaii ein, der eine zehn Meter hohe Welle reitet. Für jemanden aus Berlin oder Hamburg ist das schwer vorstellbar. Das hat auch ein Journalist gedacht, der am Strand saß. Als der Surfer aus dem Wasser kam, hat er gesagt: ‚Wow, das war ja extrem.‘

Der Surfer antwortet: ‚Für dich mag das vielleicht so ein. Ich aber stehe seit meinem vierten Lebensjahr jeden Tag auf dem Brett. Es ist immer noch eine große Herausforderung, diese Welle zu surfen, aber es ist nicht extrem. Extrem ist etwas für die, die etwas nicht beherrschen.’

Das ist sehr plakativ, aber was man daraus mitnehmen kann, ist folgendes: Man ist immer einem gewissen Risiko ausgesetzt. Für mich ist es immer wichtig zu schauen, was genau hinter dem Risiko steht.

Bei dem Sprungfoto, das mit einem Weitwinkel aufgenommen wurde, sieht die Szene sehr dramatisch aus.

Wenn man genauer hinschaut, dann war es ein Sprung über knapp zwei Meter.

Martin und ich haben aber eine Sprungkraft von bis zu fünf Metern. Dann wird das Risiko plötzlich viel berechenbarer.

So kann man sich herantasten. Dieses Foto ist ein Anstoß darüber nachzudenken, was Risiko ist. Und eine Aufforderung, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Ich würde nie jemanden anstiften, diesen Sprung zu wagen. Wenn jemand sagt, dass es ihm zu weit ist oder der Wind zu stark weht, dann ist das in Ordnung.

„Wünsche mir kein Glück. Denn wenn ich Glück bräuchte, wäre ich nicht gut vorbereitet. Wünsch mir lieber kein Pech.“

Dieses Foto zeige ich regelmäßig bei meinen Vorträgen. Oft wird es begleitet von einem Raunen  – oder Kopfschütteln nach dem Motto: ‚Muss das denn sein? Mag der sein Leben nicht?’

Nach den Vorträgen kommen häufig Menschen zu mir und wünschen mir viel Glück für meine nächsten Projekte. Dann entgegne ich immer: ‚Nein, wünsche mir kein Glück. Denn wenn ich Glück bräuchte, wäre ich nicht gut vorbereitet. Wünsch mir lieber kein Pech.‘

Das ist ein großer Unterschied, den man auch auf das Foto beziehen kann.

Wenn ich Glück bräuchte, um die Spalte zu überspringen, dann wäre das eine dumme, lebensmüde Aktion.

Ich kann aber fünf Meter springen und muss nur zwei Meter springen.

Würde in der Situation aber ein überdimensionaler Raubvogel kommen und mich aus der Luft picken, so dass ich in den Abgrund stürze, dann wäre das Pech.

Deswegen sage ich: ‚Wünsche mir kein Pech – für den Rest bin ich selbst zuständig‘.“

Q&A mit Torsten Weigel

  • Lieblingszitat – zum Thema Fotografie oder allgemein: „Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.“ – Leica. Und: „Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird.“ – Dschuang Dsi
  • Lieblingsreiseland: Ich finde es gibt in (fast) jedem Land faszinierende und weniger faszinierende Ecken. Aber Südafrika, Norwegen und Australien (speziell Tasmanien) bereise ich zum Beispiel besonders gerne.
  • Lieblingsfotograf: Gibt es in dieser Form nicht. Ich entdecke immer wieder aufs Neue Künstler, die mich beeindrucken. Aktuell bestaune ich etwa die Arbeit von Jimmy Chin, der es eindrucksvoll schafft, anspruchsvollste Bergtouren zu dokumentieren.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Ich muss gestehen, dass ich nicht gezielt nach neuen Fotografen suche. Es ist eher so, dass ich zufällig, etwa auf Instagram oder in einer Reportage, auf sie aufmerksam werde. Vor Kurzem habe ich etwa Ralf Gantzhorn wiederentdeckt. Seine Arbeit finde ich klasse! Nachdem ich nun Jimmy Chin und Ralf Gantzhorn erwähnt habe möchte ich noch bemerken, dass mein Fokus nicht ausschließlich auf der Bergfotografie liegt, sonder breit gefächert ist. Aber diese beiden Namen sind bei mir aktuell sehr präsent…
  • „Das ist in meiner Fototasche“: 1-2 Bodies von Canon, 2-4 Objekte, GoPro, Lenspen, Speicherkarten, Ersatzakkus + Ladegerät(e). Dazu meist ein Hartschalenkoffer für meine DJI-Drohne.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: GoGoPenguin* – Window.

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Offlinekarten von MAPS.ME helfen mir auch dort zu navigieren, wo keine mobilen Daten zur Verfügung stehen. Sun Surveyor ist zudem mein Tipp wenn es darum geht, den Verlauf der Sonne nachzuvollziehen.
  • „Ohne … gehe ich nicht (mehr) auf Reisen“: Top3: Ohropax, Zahnbürste, Merinoshirt. Ganz banal, aber unglaublich nützlich. (lacht)

Shownotes

Torsten Weigel wohnt in Berlin. Hauptberuflich ist er freier Journalist, Vortragsredner und Fotograf.

In seinem Buch "Abenteuer Südhalbkugel" berichtet Torsten Weigel von seiner Tour in sechs Monaten durch sechs Ländern auf drei Kontinenten. Aktuell widmet er sich dem Projekt 7000. Dahinter steckt folgendes Ziel:

Zwei Jahre. Drei Kontinente. Vier Gebirge. 30 Gipfel.

Projekt 7000 wird eine abenteuerliche Reise, eine große Herausforderung für Mensch und Material.

Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg machen, um Berge zu besteigen, abgelegene Regionen zu erkunden und das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen.

Über seine Weltreise hat Torsten ein Buch geschrieben: „Abenteuer Südhalbkugel. Sechs Monate, sechs Länder, drei Kontinente“* (Piper/Malik)

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Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht." Torsten Weigel liebt das Reisen. Der freie Autor und Fotograf hat bereits 42 Länder besucht. Die Anzahl der Stempel in seinem Pass interessiert ihn aber nicht. Er sagt: „Es geht aber nicht darum, wie viel man sieht, sondern was man daraus macht." Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 48:51
Michael Omori Kirchner: Just Go Travel – Mit Reisefotografie aus der Komfortzone https://gatesieben.de/podcast/michael-omori-kirchner-just-go-travel/ Sun, 07 Jan 2018 07:18:57 +0000 https://gatesieben.de/?p=2644 https://gatesieben.de/podcast/michael-omori-kirchner-just-go-travel/#respond https://gatesieben.de/podcast/michael-omori-kirchner-just-go-travel/feed/ 0 Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. Mit seinem neuesten Projekt "Just Go Travel" verlässt er nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. So wagte er einst den Schritt aus dem Studio hinaus in die Business- und Industriefotografie. Mit seinem neuesten Projekt „Just Go Travel“ verlässt Michael nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. In diesem Interview erzählt er, wie man neue Ziele für sein kreatives Wachstum einsetzt und berichtet von seinen Erfahrungen, einen erfolgreichen Instagram-Kanal von Null an aufzubauen.

„Für mich ist Fotografie ein Vehikel, um sich näher mit Themen und mit Menschen zu beschäftigen. Eine Art Eintrittskarte.“

Michael Omori Kirchner

Sein Geld verdient Michael Omori Kirchner zur Hälfte als Business- und Industriefotograf. Er macht Managerporträts sowie Fotos für Geschäftsberichte oder Webseiten.

Außerdem hilft er mit seiner Plattform „CreativeBiz“ anderen kreativen Menschen dabei, ihr Business tragfähig und erfolgreich zu machen.

Am Anfang seiner Karriere als professioneller Fotograf stand die Studiofotografie im Vordergrund.

Mit der Zeit legte Michael den Schwerpunkt aber auf den Bereich Business-Fotografie:

„Irgendwann war das nicht mehr herausfordernd für mich. Der Spaß war ein bisschen abhandengekommen.“

„Das ist eine Herausforderung für Businesskunden zu arbeiten.

Mittlerweile arbeite ich kaum noch in meinem eigenen Studio, sondern fast nur noch vor Ort.

Das macht es spannend. Wo kommt man da hin? Welche Bedingungen findet man vor? Wie kann man die Personen unter den Gegebenheiten bestmöglich in Szene setzen? Man kann durch die vielen nur bedingt beeinflussbaren Variablen nicht so auf Nummer sichergehen, wie das im Studio der Fall war.

Das ist aber auch gut so, denn ich hatte nach einigen Jahren der Studiofotografie festgestellt, dass sich eine gewisse Routine eingeschlichen hatte. Vieles hat sich wiederholt. Irgendwann war das nicht mehr herausfordernd für mich. Der Spaß war ein bisschen abhandengekommen.

In der Businessfotografie habe ich eine neue Herausforderung gefunden, die mir sehr viel Freude bereitet.“

Neuland Reisefotografie

Nun stellt sich Michael einer neuen Herausforderung. Diesmal ist es die Reisefotografie.

Wie ist die Idee für das Projekt „Just Go Travel“ entstanden?

Michael: „Die Idee gibt es schon relativ lange, ca. zwei bis drei Jahre. Reiseberichte im Internet anzubieten ist bei mir sogar noch viel älter.

Meinen ersten Reiseblog habe ich vor 20 Jahren gestartet. Damals gehörte ich zu den Pionieren in dem Bereich in Deutschland. Daraus sind sogar zwei Bücher entstanden, die es heute allerdings nicht mehr zu kaufen gibt.

„Das Ziel habe ich jetzt öffentlich formuliert – also muss ich nun auch liefern.“

Anschließend habe ich lange gar nichts mehr zum Thema Reisen gemacht.

Ich bin auch nicht versiert in dem Genre Reisefotografie. Ich stehe noch ganz am Anfang.

Aber gerade darin habe ich eine Herausforderung gesehen: Eine Webseite zu starten, mit so gut wie keinem Bildmaterial und großer Expertise. Das gleiche gilt ebenso für das Instagram-Profil.

Ich möchte sehen, ob und wie ich es schaffe, innerhalb von einem Jahr ein Projekt rund um das Thema Reisefotografie auf die Beine zu stellen. Das Ziel habe ich jetzt öffentlich formuliert – also muss ich nun auch liefern.“ (lacht)

Welche Hürde gibt es beim Start ins Abenteuer Reisefotografie?

Michael: „Zunächst ist da die ganz persönliche Komforthürde: Wenn man tolle Landschaftsfotos machen möchte, dann muss man aus der Bequemlichkeit herauskommen und zu Uhrzeiten aufstehen, zu denen ich normalerweise nicht aus dem Bett steige.

Man muss zudem Wetterbedingungen ertragen, die einen nicht zum Rausgehen animieren.

Und dann gibt es technische Herausforderungen: Begriffen wie Hypofokaldistanz begegnet man in der People-Fotografie überhaupt nicht. Und jetzt beschäftigt man sich mit Dingen, in denen man sich ganz neue technische Dinge aneignen muss.“

Welches Equipment kommt zum Einsatz?

Michael: „In Sachen Equipment bin ich seit Kurzem ganz begeistert von der Firma Fuji.

Die Kameras sind top – von der Bildqualität bis hin zur Bedienbarkeit. Endlich habe ich mal eine Kamera in die Hand bekommen, die so bedient wird, wie ich es mir wünsche.

Diese Erfahrung hatte ich vorher nicht in dem Maße gemacht.

Canon-Modelle sind Arbeitspferde, die zuverlässig funktionieren, aber Fuji macht Kameras, bei denen ich mich richtig zu Hause fühle.“

Welcher Bereich der Reisefotografie reizt dich?

Michael: „Ich werde nicht aus meiner Haut können. In der Reisefotografie werde ich sicher andere Fotos machen, als andere Reisefotografen.

„Wie kann ich mit meinen Bilder andere Menschen begeistern, in dem Ort gerne ihren Urlaub verbringen zu wollen?“

Vor Kurzem war ich beispielsweise auf einer Blogger-Reise auf Einladung eines Hotels im Allgäu und da habe ich Fotografen getroffen, die einen ganz anderen Stil als ich hatten.

Ich habe überlegt, wie ich im Hotel selbst und in der Umgebung Bilder machen kann, die auch in ein Reiseprospekt passen würden. Oder anders: Wie kann ich mit meinen Bilder andere Menschen begeistern, in dem Ort gerne ihren Urlaub verbringen zu wollen?

Ich werde Reisefotos machen, die nah an mein normales Tätigkeitsfeld als Berufsfotograf herankommen – sprich Werbe- und Porträtfotografie. Diese Dinge werde ich in meine Reisefotografie mit hineinnehmen.“

Was bedeutet dir die Fotografie?

Michael: „Für mich ist Fotografie ein Vehikel, um sich näher mit Themen und mit Menschen zu beschäftigen. Eine Art Eintrittskarte. Wenn ich jemanden fotografiere, dann drücke ich nicht nur auf den Auslösern, sondern ich beschäftige mich mit der Person, damit ein gutes Foto dabei herauskommt.

Ähnlich ist es in der Reisefotografie. Wenn von einer Landschaft ein aussagekräftiges Foto machen möchte, dann muss ich mich vorher mit der Umgebung beschäftigen. Dazu gehören Fragen wie: Wie steht das Licht? Wann sind die Lichtverhältnisse so, wie ich sie brauche? Welche Winkel und Brennweiten bieten sich an? Das finde ich reizvoll.

Einen Vorwand zu haben, sich näher mit einem Ort auseinanderzusetzen, weil ich ein gelungenes Foto machen möchte – aber eben auch, weil ich selbst Interesse daran habe. Das ist die ideale Kombination.“

Wie gefällt dir Porträtfotografie auf Reisen?

Michael: „Das ist sehr reizvoll, gleichzeitig stellt es aber auch eine große Herausforderung dar.

Der typische Tourist reist an einen Ort, sage wir mal Paris, und fotografiert die berühmten Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm, Triumphbogen oder Notre Dame. Das ist die eine Variante. Man kann sich aber auch die Frage stellen, ob es nicht interessant wäre, die Menschen in Paris zu fotografieren. Das ist natürlich wesentlich schwerer, als Bauwerke abzulichten.

„Für den Schritt aus der Komfortzone muss man bereit sein. Menschen zu porträtieren ist nicht so einfach, wie den Eiffelturm zu fotografieren.“

Auf Menschen zuzugehen, ist eine weitaus größere Herausforderung. Ich habe das schon gemacht, möchte mich in dem Bereich aber noch weiterentwickeln. Ein Foto vom Eiffelturm reißt keinen mehr vom Hocker. Aber individuelle, aussagekräftige Porträts von Menschen am jeweiligen Reise-Ort, das ist etwas ganz Besonderes.

Ein gutes Beispiel dafür ist ein Bildband von Patrick „Paddy“ Ludolph, der vor Kurzem auf Kuba war. In dem Buch geht es nicht darum, was Touristen üblicherweise fotografieren – nämlich schmucke Oldtimer und verwitterte Fassaden, sondern um die Menschen vor Ort. Er hat sich intensiv mit den Kubanern beschäftigt und hat Familien in ihren Häusern besucht. Das Projekt hat mich begeistert und inspiriert.

In diese Richtung möchte ich auch gerne gehen. Das erfordert Neugier, Aufgeschlossenheit und Offenheit. Man macht sich ja auch selbst angreifbar, denn es kann durchaus passieren, dass das Gegenüber sagt: Was willst du von mir? Für den Schritt aus der Komfortzone muss man bereit sein. Menschen zu porträtieren ist eben nicht so einfach, wie den Eiffelturm zu fotografieren.“

Worauf kommt es bei guten Porträtfotos an?

Michael: „Die Person muss sich vor der Kamera wohlfühlen. Das ist die Hauptsache. Aber das ist eben auch nicht selbstverständlich. Ich fotografiere in der Regel Menschen, die nicht häufig vor der Kamera stehen. Für die ist das sehr ungewohnt und sie fühlen sich sehr unsicher. Sie wissen nicht, wie sie verhalten und posieren sollen.

Als Fotograf ist man gefordert, den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, so dass sich entspannen und öffnen könne. Wenn man das schafft, ist das die Voraussetzung für ein gutes Porträt.

Auf der Straße gilt das gleiche Prinzip. Dabei muss es gar nicht lange dauern. Ein kurzes Nicken oder ein Lächeln können schon reichen. Nur Mut und nicht das „Nein“ einfach vorwegnehmen. Andererseits muss man auf eine Ablehnung immer vorbereitet sein und sollte diese auch akzeptieren, diese jedoch auf keinen Fall persönlich nehmen.“

Warum hast du Instagram bisher eher stiefmütterloch behandelt? Und was machst du jetzt anders?

Michael: „Als Fotograf und Selbstständiger kann man nicht alle Social-Media-Kanäle und Plattformen bespielen. Sonst macht man den ganzen Tag öffentlichkeitswirksame Dinge und kommt gar nicht mehr zur eigentlichen Arbeit. Man muss sich also beschränken, um den Fokus nicht zu verlieren.

„Ich selbst würde auch kein Kraut-und-Rüben-Profil abonnieren, sondern nur welche, hinter denen eine klare Linie steckt.“

Zudem möchte ich keine Dinge machen, die ich nicht selbst konsumiere. Das heißt, wenn ich selbst keinen Podcast konsumiere, dann sehe ich keinen Grund, selbst einen zu machen. Genauso war es lange mit Instagram.

Ich war dort bisher eher selten. Das hat dazu geführt, dass gar kein richtiges Konzept für meinen eigenen Kanal hatte. Ich habe eigene Arbeiten gepostet, aber auch „Behind-the-Scenes“-Fotos oder private Bilder. Herausgekommen ist ein ziemliches Durcheinander. Ich selbst würde auch kein Kraut-und-Rüben-Profil abonnieren, sondern nur welche, hinter denen eine klare Linie steckt.

Es lohnt sich daher, darüber nachzudenken, wie drei, vier Bilder nebeneinander aussehen. Ich finde das wichtig. Seitdem ich mir darüber bewusster Gedanken mache, habe ich auch mehr Spaß, andere Profile anzuschauen und bin über die Einstiegshürde hinweg. Ich lege viel Wert darauf, Bilder, die ich poste, im Gesamtzusammenhang zu sehen. Das heißt, ich veröffentliche oft Dreier- oder Neuner-Portionen.

Kontinuität ist auch wichtig, ebenso wie Interaktion. Es reicht aber nicht aus, ein paar oberflächliche Nettigkeiten zu einem Bild zu verteilen. Erst wenn man sich mehr Mühe gibt und ernsthaftes Interesse zeigt, kann man eine Reaktion erwarten.

Ein Freund von mir hat vor einem Jahr einen Instagram-Account gestartet und steht heute bei rund 15.000 Followern. Wie er das geschafft hat, darüber schreibt er gerade einen Gastartikel für meinen Blog – ich bin schon sehr gespannt auf seine Tipps.“ (lacht)

Wie wird man ein guter Fotograf?

Michael: „Viel Lesen. Und genau beobachten, wie es andere Fotografen machen. Ich schaue mir häufig tolle Fotos an. Fotos, die mich begeistern.

Dann frage ich mich: Warum begeistern mich diese Fotos? Woran liegt es, dass mich gerade dieses Foto so begeistert? Das dauert manchmal eine gewisse Zeit, bis ich auf die Antworten stoße. Liegt es am Licht? Oder eher am Motiv?

Ist man sich über die Gründe im Klaren, kann man sich anschließend eine Scheibe davon abschneiden und überlegen, wie man die Techniken in den eigenen kreativen Prozess integrieren kann.

Außerdem hat gute Fotografie ganz viel Praxis zu tun. Man muss viel fotografieren, um mit der Zeit ein besserer Fotograf zu werden.“

Welche Ressourcen im Internet empfiehlst du, um sich als Fotograf weiterzubilden?

Michael: „Mir gefällt die Plattform CreativeLive*, die von dem Fotografen Chase Jarvis gegründet wurde. Dort habe ich viele Inhalte konsumiert.

Ich bin noch auf der Suche nach einer vergleichbaren Plattform in Deutschland, doch gibt es bisher wenig bis gar nichts in der Richtung. Das finde ich schade. An der Plattform begeistert mich, dass sehr gute Fotografen Workshops geben – live per Videostreaming.

In Deutschland ist die Anzahl wirklich herausragender Fotografen, die Workshops anbieten, nicht so groß. Außerdem sind die Amerikaner etwas offener damit, ihr Wissen weiterzugeben.

In Deutschland denken dagegen viele: ‚Wenn ich verrate, wie ich es mache, dann ziehe ich meine Konkurrenz an.‘

Auf CreativeLive ist das Angebot kostenlos, wenn man live zu den jeweiligen Terminen einschaltet. Erst wenn man die Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt anschauen möchte, bezahlt man.“

Q & A mit Michael Omori Kirchner

  • Lieblingszitat:

„Mach etwas. Jetzt!“

  • Lieblingsbuch:

„Wie man Freunde gewinnt“* von Dale Carnegie.

  • Lieblingsreiseland:

Sri Lanka

  • Lieblingsfotograf:

Jim Rakete

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert:

Koni Frey

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Fuji X T2*

  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

Gloria Estefan: „Abriendo Puertas“*.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert:

Komoot

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Bose QuietComfort 25*

Shownotes

Michael Omori Kirchner lebt in Heidelberg und arbeitet als Business- und Industriefotograf.

Außerdem gibt er auf der Plattform CreativeBiz sein Wissen als Coach an andere Kreative weiter und hilft ihnen dabei, ein profitables Unternehmen aufzubauen.

In seinem Podcast „CreativeBiz“ gibt er Tipps zu den Themen Marketing, Fotografie und Unternehmertum.

Michaels neuestes Projekt heißt „Just Go Travel“. Damit betritt er fotografisches Neuland und dokumentiert seine Erfahrungen im Bereich der Reisefotografie. Das Ziel: „Informationen für Menschen, die etwas erleben und spannende Ziele kennenlernen möchten.“

Folge Michael auf Facebook, Instagram und Twitter.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. Mit seinem neuesten Projekt "Just Go Travel" verlässt er nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. Herausforderungen sind für Michael Omori Kirchner ein steter Antrieb, sich als Fotograf zu entwickeln. Mit seinem neuesten Projekt "Just Go Travel" verlässt er nun erneut seine Komfortzone und betritt Neuland mit dem Thema Reisefotografie. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 55:17
Gulliver Theis: „Man fängt jedes Mal wieder bei Null an“ https://gatesieben.de/podcast/gulliver-theis/ Sat, 30 Dec 2017 23:04:07 +0000 https://gatesieben.de/?p=2619 https://gatesieben.de/podcast/gulliver-theis/#respond https://gatesieben.de/podcast/gulliver-theis/feed/ 0 In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht. In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht.

„Fotografie ist nicht nur ein Job, sondern Lebensinhalt.“

Zur Fotografie ist Gulliver als kleiner Junge gekommen. „Ich habe mit 14 Jahren die Kamera meines Opas geerbt“, erzählt er: „Das war ein Top-Model aus den 1960er, das Mitte der 1980er schon etwas überholt war. Trotzdem war das eine ganz gute Grundlage, mit der Fotografie anzufangen.

„Ich habe immer davon geträumt, mit der Kamera in die Welt zu hinauszuziehen.“

Schon nach den ersten Testaufnahmen war ich Feuer und Flamme. Die Leidenschaft war sofort da – und hat fortan mein ganzes Leben verändert. Fotografie ist nicht nur ein Job, sondern Lebensinhalt.“

Gullivers Weg zur Reisefotografie war lang und von einigen Umwegen geprägt. Während seines Kommunikationsdesign-Studiums in Hamburg, Basel und New York war gar nicht klar, dass er überhaupt Fotograf werden würde. „Es hat relativ lange gebraucht, bis kurz vor dem Diplom“, erinnert sich Gulliver: „Als ich die Entscheidung aber getroffen hatte, ging es richtig los. Ich konnte relativ schnell von der Fotografie leben. Anfangs habe ich hauptsächlich in Hamburg und Umgebung fotografiert, aber immer davon geträumt, mit der Kamera in die Welt zu hinauszuziehen.“

Nach zwei, drei Jahren war der Moment gekommen, an dem er etwas wagen musste, um seinem Traum von der Reisefotografie näher zu kommen. Sein Plan: Ein Projekt, damit die Leute sehen, dass er auch Reisefotografie beherrscht. Gulliver erzählt: „Wenn man solche Gedanken hat, dann denkt man, dass es etwas Grandioses sein muss. Eine technische Vision hatte ich schon im Kopf, es fehlte für die Umsetzung nur noch der passende Ort.“

Mit dem Finger auf dem Globus habe er die weißeste Stelle gesucht, die er sich vorstellen konnte, sagt Gulliver. Letztlich sollte es der hintere, obere Teil von Sibirien sein: „Am Ende bin ich zwar nicht ganz dorthin gekommen, weil es logistisch geworden wäre. Aber immerhin ist es Jakutsk geworden.“

Mit einer Dolmetscherin und zwei Assistenten stürzte sich Gulliver ins Abenteuer. Ein ambitionierter und zugleich teurer Versuch, der eigenen Karriere auf die Sprünge zu helfen: „In drei Wochen habe ich rund 13.000 Euro ausgegeben. Für mich als Anfänger war das eine unglaublich große Investition. Alles für die große Welt der Reisefotografie, die sich dann für mich öffnen sollte.“

Mit einer groben Vorstellung seines Projekts im Kopf sei er zwar aufgebrochen, „vor Ort hat sich dann aber vieles ganz anders dargestellt“. Außerdem wusste Gulliver nicht, ob später überhaupt jemand die Fotos drucken würde. Absprachen mit Redaktionen hatte er vorab nicht getroffen: „Das war vielleicht naiv, andererseits war ich dadurch unbelastet. Zu dem Zeitpunkt verfügte ich ohnehin noch nicht über ein riesiges Netzwerk.“

Nach seiner Rückkehr ist Gulliver mit seinen Fotos durch ganz Deutschland getingelt und hat in jeder Redaktion von Rang und Namen vorgesprochen. Das Feedback war enttäuschend. „Keiner wollte das Material haben. Die Enttäuschung war groß“, gibt Gulliver zu.

Die Lektion: „Zumindest hatte ich gelernt, wie man es nicht machen sollte.“ Doch dann hatte er doch noch unerwartet Erfolg. Ein Jahr später meldete sich der „Stern“.

„Die haben die Geschichte dann groß gedruckt – und letztlich habe ich dafür den LEAD-Award gewonnen. Vielleicht war meine Eigenwilligkeit letztlich doch richtig. Riskant war es aber auf alle Fälle“, sagt Gulliver.

Beharrlichkeit und Mut

Doch wie hat es Gulliver geschafft, einen überzeugenden fotografischen Stil zu finden? Ein Schlüsselerlebnis war die Teilnahme am Deutschen Jugendfotopreis.

Gulliver erinnert sich: „Ich komme aus Freiburg, einer kulturellen Provinzstadt. Die Optionen für mich, dort fotografisch Anschluss zu finden, waren begrenzt. Ich habe alles verschlungen, was in der örtlichen Buchhandlung über Fotografie erhältlich war. Das waren die Mainstream-Klassiker. Daran habe ich mich orientiert.“

Durch Zufall wurde er auf eine Ausschreibung für den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam und nahm daran teil – mit Erfolg. In den Workshops am Preisträgerwochenende in Dortmund traf er Gleichgesinnte aus ganz Deutschland getroffen.

Gulliver: „Die kamen alle mit einem ganz anderen kulturellen Hintergrund. Gerade die Studenten aus den Foto-Schulen haben einen ganz anderen Wind reingebracht. Es hat mich total frustriert. Am Tag vorher dachte ich, dass ich für Freiburger Verhältnisse als Jugendlicher schon ganz schön gut war. Aber dann habe ich gesehen, wie weit die anderen waren und mich dann wieder sehr provinziell gefühlt. Ich habe mich gefragt: ‚Wo warst du bisher eigentlich?‘ Das hat mich enorm angespornt, mich weiterzubilden.“

Zu seinen fotografischen Vorbildern zählt Gulliver unter anderem Gregory Crewdson, Martin Parr oder Helmut Newton. Über die Bedeutung von Mentoren sagt er: „Wenn ich mir andere Fotografen anschaue, dann interessiert mich immer, wie die eine Bildkomposition aufbauen, wie gehen die mit Licht um, wie ist das Gesamtgefühl der Bilder?“

Das Werk von Martin Parr fasziniert ihn besonders: „Er hat relativ früh seine Richtung gefunden. Dennoch hat er später für jedes Buchprojekt etwas anders, aber gleichzeitig immer sehr stringent, fotografiert. Humor ist dabei ein ganz wichtiger Punkt. Mein Lieblingsprojekt von ihm ist ‚Brighton Beach’. Das ist eine tolle Sozialbeschreibung der Skurrilität am Strand – bitterböse und menschlich zugleich.“

Aber nicht nur das Studium anderen Fotografen hat seinen fotografischen Blick geschult, auch aus der Malerei hat er viel gezogen: „Rembrandt ist zum Beispiel ein großes Foto-Vorbild für mich. Wie leuchtet ein Bild von innen? Wie ist die Konstellation zwischen Licht und Schatten? Das sind Fragen, denen man in der Malerei hervorragend nachgehen kann. Die Lichtmalerei gab es ja schon lange, bevor die Fotografie erfunden wurde. Der Umgang mit Licht kann also aus der Malerei noch besser gelernt werden, weil er noch bewusster gewählt ist.“

Über seinen fotografischen Stil sagt Gulliver: „Angefangen habe ich mit dem Anspruch, möglichst scharf und technisch sauber zu fotografieren. Das war der Zeitgeist damals. Also habe ich mich zunächst auch in diese Richtung bewegt. Technisch war das alles auch sehr gut, aber eben auch recht kühl und steif. Heute fotografiere ich wärmer und verzichte, wo immer es geht, auf komplizierte Lichtarrangements.“

Tipps für gute Reisefotos

Doch wie gelingt es, Fotos zu machen, die einen emotional packen? Ein Patentrezept dafür gibt es leider nicht.

Gulliver: „Das ist das schwierigste überhaupt. Ich weiß nicht, ob ich das schon erreicht habe. Das ist ein Ideal, dem man sich stetig nähert, es aber wohl nie ganz erreicht. Ich bemühe mich darum seit 30 Jahren und hoffe, irgendwann möglichst nah heranzukommen.“

Ein paar Tipps hat Gulliver aber parat, wie man auf Reisen bessere Fotos machen kann.

Minimalismus bei der Ausrüstung

„Wenn man Hobbyfotografen unterwegs sieht, dann fällt mir auf, dass die meisten von ihnen wahnsinnig viel Equipment dabeihaben.

„Man sollte keine Angst haben, auch mal ein Motiv zu verpassen.“

Die meisten Amateure besitzen wahrscheinlich eine größere Ausrüstung als ich und nehmen vor allem auch viel mehr mit auf eine Reise. Wenn man aber einen 10-Kilo schweren Rucksack mit zig Objektiven herumschleppt, ist man per se schon so erschöpft, dass man kaum noch Lust hat zu fotografieren. Deswegen ist meine erste Empfehlung, den Großteil der Ausrüstung zu Hause zu lassen.

Man sollte keine Angst haben, auch mal ein Motiv zu verpassen, weil man gerade das dafür nötige Equipment daheim gelassen hat. Eine Kamera mit einem Objektiv, damit man sich nicht abschleppt und sich auf das Fotografieren konzentrieren kann.“

Keine Scheu vor Menschen

„Amateure haben häufig auch eine Scheu oder Hemmungen, sich fremden Menschen zu nähern. Sich in welcher Art auch immer mit fremden Menschen, Kulturen oder Welten auseinanderzusetzen, bedeutet auch immer, ein bisschen Mut zu haben. Man sollte sich fragen, wie weit man mit Würde bei der Portraitfotografie gehen kann. Wie nah man jemanden mit der Kamera gehen kann, ist immer abhängig von der Situation.

Dafür ein Gefühl zu entwickeln, macht einen guten Fotografen aus. Dafür stehen ja unterschiedliche Kommunikationsformen zur Verfügung – auch nonverbale. Man muss nicht zwingend die Landessprache beherrschen. Ein ‚Nein’ sollte man aber immer akzeptieren. Je mehr es einem gelingt, die Distanz zum Gegenüber zu verringern, desto besser werden die Bilder. Es gibt die Tele-Profis, die gute Ergebnisse erzielen – aber eben selten wirklich herausragende. Die Nähe fehlt aber, wenn man aus großer Entfernung heranzoomt und abdrückt. Das ist etwas verlogen und feige.

„Meistens sind die Menschen sehr offen, wenn man ihnen freundlich und mit Respekt begegnet.“

Ich empfehle, sich vorher die Frage zu stellen, was für ein Bild man überhaupt machen möchte? In den meisten Fällen möchte man eine natürliche Situation einfangen, nichts Aufgesetztes. Ich nähere mich dafür am liebsten meinen Protagonisten so, dass ich nicht als Fremder in der Situation wahrgenommen werde und warte dann so lange, bis man mich gar nicht mehr wahrnimmt und alle das machen, was sie vorher getan haben.

Wenn man schüchtern ist, gibt es oft eine eigenständige Kommunikation im Kopf nach dem Motto: ‚Wenn ich das jetzt frage, dann gibt es bestimmt eine negative Antwort.’ In Wirklichkeit stößt man aber in den seltensten Fällen auf Ablehnung. Ein ‚Nein’ kann zwar vorkommen, das gilt es auch immer zu akzeptieren. Man ist auch immer Botschafter seines Landes oder seiner Zunft. Aber meistens sind die Menschen sehr offen, wenn man ihnen freundlich und mit Respekt begegnet.

Häufig ergeben sich daraus Kontakte und Einblicke über das ursprünglich beabsichtigte Foto hinaus. Das ist für mich der große Reiz an der Reisefotografie. Man bekommt dadurch Zugang in ungeahnte Welten. Die Kamera ist dafür ein wichtiges Vehikel.

Technik vs. Fotografischer Blick

„Früher hing ich mehr an der Technik, heute hänge ich mehr am Bild.“

„Ich versuche, das beste Bild zu machen, ohne mich zu stark auf die Technik oder eine bestimmte Kamera zu fokussieren Letztlich ist es egal, mit welcher Kamera man fotografiert.

Es gibt aus meiner Sicht keine Entschuldigung dafür, dass man kein gutes Bild machen konnte, weil man nicht die passsende Kamera dabeihatte.

Man muss sich nur mal die vergangene Kampagne für das iPhone anschauen, in der suggeriert wurde, dass man damit Fotos machen kann, deren Auflösung so hoch ist, dass sie sich für großflächige Abzüge eignen. Früher hing ich mehr an der Technik, heute hänge ich mehr am Bild.“

Kooperation mit Stephan Orth

Gulliver Theis hat einen Teil der Bilder zu dem Buch "Couchsurfing in Russland" von Stephan Orth beigesteuertIn Folge 37 habe ich mit dem Autoren Stephan Orth über sein Buch „Couchsurfing in Russland“* gesprochen. Einige der Fotos die darin enthalten sind, stammen von Gulliver.

Über die Zusammenarbeit mit Stephan sagt er: „Ich habe sein Buch ‚Couchsurfing im Iran’ zum Geburtstag geschenkt bekommen, es aber nicht gelesen. Es lag bei mir immer auf dem Nachttisch und wollte gelesen werden, bis irgendwann eine Bekannte sagte, dass sie Stephan persönlich kennengelernt hatte und dass er irgendwie zu mir passen würde. Sie meinte: ‚Treff’ den doch mal.‘

Dann dachte ich: ‚Oh, ich habe das Buch immer noch nicht gelesen, wie soll ich den treffen?’ Wir haben uns trotzdem getroffen. Damals steckte er gerade in den Vorbereitungen für das Russland-Buch und ich wiederum bin Russland-Experte, weil ich dort über zehn Jahre sehr intensiv gearbeitet habe.

Ich konnte ihm einige Tipps geben und habe mir gedacht, dass ich ja auch ein Stückchen mitfahren könnte. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, wenn man sich mit einem Schreiber über Inhalte unterhalten kann. Auch wenn es hin und wieder stört, wenn man in einem Interview dabeisitzen muss und einen gewissen Druck verspürt, seine Sache einigermaßen schnell zu machen, weil der Schreiber woanders hinmöchte.

Mit Stephan zusammenzuarbeiten war aber immer sehr angenehm, weil er die Seite des Fotografen versteht, da er selbst gerne fotografiert.

Ich war nicht bei dem ganzen Projekt dabei, sondern aus Effizienzgründen nur in der entscheidendsten und spannendsten Woche im Kaukasus. Gleichzeitig war das die Hinleitung zu einem anderen Projekt, das 2018 herauskommt.“

Gulliver Theis über…

…die Bedeutung von Instinkt und Antizipation in der Fotografie: „Man kann dem auf die Sprünge helfen. Ich habe früher sehr häufig die Bilder anderer Fotografen studiert. Nicht, um sie zu kopieren, sondern um zu verstehen, was ein gutes Bild überhaupt ausmacht. Wenn man die Frage beantworten kann, welche Bausteine es sind, die für einen das Bild stimmig machen, dann kann man daraus viel für seine eigene Fotografie lernen.“

„Wann gelingt mir mal ein richtig gutes Bild?“

…den Reiz der Fotografie: „Die Fotografie ist für mich eine zusätzliche Sprache. Eine Art der visuellen Kommunikation. Ein Punkt, der mir Selbstvertrauen gibt und viel Spaß bereitet. Eine Leidenschaft, die mich immer weiterforschen lässt in der Hoffnung, irgendwann mal ein gutes Bild zu machen. Noch habe ich es nicht geschafft – aber ich arbeite weiter daran.

Bei jedem Bild, das man ok findet, gibt es immer noch einen Punkt, mit dem man nicht zufrieden ist. Das treibt einen an. Auch nach zigtausenden Bildern denkt man: Wann gelingt mir mal ein richtig gutes Bild?

Ich habe schon einige Bilder gemacht, mit denen ich relativ zufrieden bin.

Ein Beispiel: Für eine Reisegeschichte war ich in Cádiz unterwegs für das englische Magazin „Wallpaper“.

Es gab eine Konstellation, die schon nahe an der Perfektion war. Oft hat man die Hoffnung, dass das Chaos sich so fügt, dass alles an seinem Platz ist. In diesem Fall ist das ziemlich gut gelungen.

Für mich ist das bis heute der gelungenste Konstellationsschuss – und hat es auf das Cover geschafft. Das war ein stolzer Moment, mal zumindest in die Nähe der Perfektion gekommen zu sein.“

…Reisefotografie: „Die Reisefotografie ist im Grunde nichts Anderes als so etwas wie Straßenfotografie. Das Spannende ist, dass man zwar bis zu einem gewissen Grad einwirken kann, aber man ist in der realen Welt.

Vielleicht hat man eine Vision, was man fotografisch festhalten möchte. Aber die Welt hat manchmal andere Pläne und macht nicht immer das, was man sich wünscht.

Selbst wenn man sich die Fotos von jemandem wie Henri Cartier-Bresson anschaut, der als der Meister des ‚entscheidenden Moments‘ gilt, stellt man fest, dass er über seine gesamte und sehr begabte Lebenszeit hinweg, auch nur 100 bis 200 Bilder gemacht, die ziemlich perfekt waren – die Meisterwerke.“

…die Lust am Fotografieren: „Auch wenn man über die Jahre eine Menge Erfahrung sammelt: Für mich ist das Spannenden an der Fotografie, dass man in jedes Bild wieder alles aufs Neue reinpacken muss. Man fängt jedes Mal wieder bei Null an.“

…die Zukunft der Berufsfotografie: „Das ist eine heikle Frage. Es ist nicht ganz klar, ob und wie es überhaupt weitergeht. Irgendwas geht kaputt und wird eingeschränkt in seinen Blüten. Wie in anderen Bereichen von Journalismus und Kultur werden die Bedingungen immer härter.

Das ist kein Pessimismus, aber die Aussichten, mit der Fotografie Geld zu verdienen werden immer schlechter. Das bedeutet nicht, dass es keine neuen Chancen gibt, der Wettbewerb und die Bedingungen werden aber zunehmend rauer.“

Shownotes

Gulliver Theis hat Kommunikationsdesign in Hamburg, Basel und New York studiert. Am Ende hat er sich jedoch für eine Karriere in der Fotografie entschieden.

Angefangen hat Gulliver im Werbe- und Peoplebereich. Später kamen Autos hinzu, die für seinen größten Karriere-Peak gesorgt haben. Seine Leidenschaft gehört aber der Reisefotografie.

Gullivers Fotos sind in großen Magazinen wie Stern, Geo, National Geographic oder Playboy gedruckt worden.

Folge Gulliver auf Facebook und Instagram.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, In diesem Interview spreche ich mit dem Hamburger Fotojournalisten und Reisefotografen Gulliver Theis darüber, was gute Reisefotos ausmacht. Außerdem erzählt Gulliver, wie er seinen eigenen Stil gefunden hat und verrät, warum er die Zukunft von Berufsfotografen eher düster sieht. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:05:01
Dimitris Makrygiannakis: Remembering Life Through Photography https://gatesieben.de/podcast/dimitris-makrygiannakis/ Sat, 23 Dec 2017 23:31:00 +0000 https://gatesieben.de/?p=2564 https://gatesieben.de/podcast/dimitris-makrygiannakis/#respond https://gatesieben.de/podcast/dimitris-makrygiannakis/feed/ 0 In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision. In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision.

Until photography became a cornerstone of his life, Dimitris used his camera on his travels to make the normal touristic shots.

„Remembering my life through the art of photography is what keeps me going.“

These days, taking pictures has a different meaning for him. He says: „Sometime in 2010 and after a series of events I discovered artistic photography. Got totally hooked and since then photography is a part of my life everyday.

I started as a street photographer, but nowadays I will make photos of anything I find having artistic value. Family, friends, objects and still enjoying the streets. Remembering my life through the art of photography is what keeps me going.“

Among the photographers who have greatly influenced his style are Lukas Vasilikos and Achilles Nasios.

About the importance of having a mentor in photography, Dimitris says: „I think they are very important, because they have the experience and have developed a vision. Through discussions with them you discover things you have never thought of. It’s impressive how a photo that you might not be able to fully appreciate can change though the feedback of others – and ultimately it makes you look at it in another way. It’s not only all about changing your opinion about that particular photo. But you start thinking in other aspects.

„You can find exciting things to photograph at your doorstep and even in the smallest of places.“

For example, when I came back from India I still was very focused on street photography even though I had already started to work on other things.

And it was Achilles who encouraged to further broaden my view. He reminded me that photography was all around me. You don’t have to go to India to take interesting pictures. You can find exciting things to photograph at your doorstep and even in the smallest of places.

These things you might eventually discover yourself with time. But a good mentor can speed up that process in a helpful way. That’s why I think that mentors are needed in photography.“

The story behind the image

„This photo was shot in Stockholm in the summer of 2014. I think it was a promotional campaign of some kind of bodylotion. There were a lot of models laying on the floor. The funny thing was that it was a very cloudy day, there was no sun at all. That made it even more unusual and absurd – this whole scene of people pretending to be sunbathing.

„A lot of my photos include symbols.“

I sensed that there was some opportunity to take a good shot. But I was not quite sure about the how. So I started to snap a few pictures but I was not really satisfied with the results.

Then I started to walk around the mattress and hopefully I would find something. When I stood in front of the big pile of white bathrobes with the people behind it, I knew that I’d found the right spot.

The reason why I chose this image is because I like symbolism. A lot of my photos include symbols. In this particular one it’s the contrast between the naked bodies all separated and on the other hand the pile of bathrobes all mixed up and cluttered.“

„This image was created with intention. Here’s the story behind it: When my son was born in 2014, he was born two and a half months pre-mature. So, we stayed two months in the hospital. I have a whole set documenting that time which can be seen on my website.

This is one of the happier pictures. The first days and weeks were really tough. But when things started to get better and there were no worries about his life anymore, my son could finally spend time with us outside the small incubator for pre-mature babyies.

„I wanted to combine the happiness displayed on that arranged face with my family – but without including them fully in the frame.“

The book on the bed is „The Christmas Tree Bucket“ by Trent Parke. It’s mostly about his family.

I bought it when we were in the hospital because I wanted to look at something to get inspiration from, because now I had a family, too. And then I found that looking at the book also gave me strength. It made me dream of better times to come – and happier photos to shoot.

So, it was a very important book for me during that period.

One evening the three of us were in the room when I somehow got the idea for this arrangement. It started with the milk collectors inside the braw which reminded me of a pair of eyes. That sparked the idea to create a face. The tree on the cover of the book was the nose and the blanket I arranged so that it would look like a smiling mouth.

I wanted to combine the happiness displayed on that arranged face with my family – but without including them fully in the frame. That’s why I just included what was necessary to complete the meaning of the image, the rest I left out.

This photo is about family.“

„The similarity of the hair and the hand is striking in this image. That’s what called my attention. It’s a simple frame. Two elements, but they are strong enough to tell an interesting story. Or more than a story it’s just a magical moment.

„There are some funny dimensions in that image.“

What I also like about this image is that you cannot see the ground. You can only see the houses of the town. It’s almost as if the two characters were flying. In my eyes, the gentleman even looks a bit like Superman. On the other hand, he could also be a magician controlling the hair of people. There are some funny dimensions in that image.

At first I was aiming for another shot. I tried to catch the man through the thick glasses of another tourist. I kind of liked that scene, but then all of a sudden, I saw the moving hair of the girl and focused on that. Sometimes the best shots come while you are working on another idea.“

„This photo is another important one from my trip to India. For me it symbolizes India itself. It’s like the fairytale „The Black Swan“.

The ugly swan was left out and there came a metamorphosis. That metamorphosis I see in this photo. It talks to me of India as a nation. It’s a big country with a lot of problems, but it’s rapidly developing.“

Shownotes

Learn more about Dimitris Makrygiannakis on his website. He is also a member of the street photography collective „Burn My Eye“.

Follow Dimitris on Facebook, Instagram and Flickr.

For further reading, please check out the interview with Dimitri on my online photography magazine „The Art of Creative Photography“: „Day Dreaming With Eyes Wide Open“. On the same page you’ll also find a feature of Lukas Vasilikos: „Questions Without Answers“

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English:

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


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In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision. In this interview Greek photographer Dimitris Makrygiannakis tells how a broken leg and a trip to India fueled his passion for taking pictures and shaped his artistic vision. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 49:52
Jubiläumsfolge: Was war und wie es künftig weitergeht mit Gate7 https://gatesieben.de/podcast/jubilaeumsfolge-50/ Thu, 21 Dec 2017 13:50:26 +0000 https://gatesieben.de/?p=2576 https://gatesieben.de/podcast/jubilaeumsfolge-50/#respond https://gatesieben.de/podcast/jubilaeumsfolge-50/feed/ 0 Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen. Haben am Anfang drei bis vier Menschen im Durchschnitt die Folgen gehört – wahrscheinlich ausschließlich Freunde und Familie – so sind es heute schon deutlich mehr. Ich persönliche lerne in jedem Interview enorm viel. "Ein guter Reisender richtet sich nicht nach einem festen Plan und hat bei seiner Ankunft keine Vorsätze." Laozi – Das Buch vom Sinn und Leben Aus den Begegnungen mit außergewöhnlichen Personen ziehe ich die Motivation, dass Projekt voranzutreiben. Es freut mich, wenn die Gespräche mit Reisenden und Fotografen auch andere inspirieren, ihre Komfortzone zu verlassen, um diesen wunderbaren Planeten mit offenem Geist zu entdecken. Und natürlich auch mit der Kamera. Die Fotografie bietet nicht nur die Möglichkeit, Erlebtes zu dokumentieren, um sich später daran zu erinnern. Der Prozess ist ebenso wichtig, denn sonst erlebt man eine Reise nur durch den Sucher der Kamera. Das wäre schade. Ich würde mich daher freuen, wenn du auch weiterhin dabei bist, wenn es um die Frage geht, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie unterwegs nicht nur Land und Leute besser verstehen lernt – sondern auch sich selbst. Im Laufe des ersten Jahres hat sich Gate7 bereits verändert. Zum Beispiel gibt es nun auch Interviews auf Englisch. Der Podcast wurde durch einen Blog ergänzt. Und in der Rubrik "Meisterfotografen" beschäftige ich mich regelmäßig mit berühmten Künstler und arbeite heraus, was du von ihnen lernen kannst, um ein besserer Fotograf zu werden. Und auch für 2018 habe ich schon einige Ideen, wie ich das Projekt Gate7 weiterentwickeln möchte. Zentral ist dabei das Thema "Workshops". Die Vermittlung von Wissen im direkten Kontakt macht mir genauso viel Freude, wie das Podcasten und Bloggen. Im Herbst 2018 werde ich wieder nach Buenos Aires reisen. In Hamburg biete ich das ganze Jahr über Workshops und fotografische Stadtrundgänge an. Die Termine folgen in Kürze. Außerdem kannst du mich jederzeit für Einzelcoachings buchen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage dich einfach auf der Webseite www.gatesieben.de in den Newsletter ein. Darüber informiere ich auch über interessante Dinge zu den Themen Reise und Fotografie. Einen riesigen Gefallen kannst du mir mit einer Rezension des Gate7-Podcasts auf iTunes tun. Falls du nicht weißt, wie das funktioniert, findest du hier eine kurze Anleitung: Bewertung bei iTunes abgeben. Ehrliches Feedback hilft mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. Herzlichen Dank, dass du regelmäßig bei Gate7 reinhörst. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft dabei bist. Lass mich bitte wissen, welche Themen du dir wünscht und wenn du Vorschläge für interessante Interviewgäste hast. Auch für 2018 wünsche ich dir viel Spaß beim Reisen und Fotografieren! Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen.

Haben am Anfang drei bis vier Menschen im Durchschnitt die Folgen gehört – wahrscheinlich ausschließlich Freunde und Familie – so sind es heute schon deutlich mehr. Ich persönliche lerne in jedem Interview enorm viel.

„Ein guter Reisender richtet sich nicht nach einem festen Plan und hat bei seiner Ankunft keine Vorsätze.“ Laozi – Das Buch vom Sinn und Leben

Aus den Begegnungen mit außergewöhnlichen Personen ziehe ich die Motivation, dass Projekt voranzutreiben. Es freut mich, wenn die Gespräche mit Reisenden und Fotografen auch andere inspirieren, ihre Komfortzone zu verlassen, um diesen wunderbaren Planeten mit offenem Geist zu entdecken. Und natürlich auch mit der Kamera.

Die Fotografie bietet nicht nur die Möglichkeit, Erlebtes zu dokumentieren, um sich später daran zu erinnern. Der Prozess ist ebenso wichtig, denn sonst erlebt man eine Reise nur durch den Sucher der Kamera. Das wäre schade.

Ich würde mich daher freuen, wenn du auch weiterhin dabei bist, wenn es um die Frage geht, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie unterwegs nicht nur Land und Leute besser verstehen lernt – sondern auch sich selbst.

Im Laufe des ersten Jahres hat sich Gate7 bereits verändert. Zum Beispiel gibt es nun auch Interviews auf Englisch. Der Podcast wurde durch einen Blog ergänzt. Und in der Rubrik „Meisterfotografen“ beschäftige ich mich regelmäßig mit berühmten Künstler und arbeite heraus, was du von ihnen lernen kannst, um ein besserer Fotograf zu werden.

Und auch für 2018 habe ich schon einige Ideen, wie ich das Projekt Gate7 weiterentwickeln möchte. Zentral ist dabei das Thema „Workshops“.

Die Vermittlung von Wissen im direkten Kontakt macht mir genauso viel Freude, wie das Podcasten und Bloggen. Im Herbst 2018 werde ich wieder nach Buenos Aires reisen. In Hamburg biete ich das ganze Jahr über Workshops und fotografische Stadtrundgänge an. Die Termine folgen in Kürze.

Außerdem kannst du mich jederzeit für Einzelcoachings buchen.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage dich einfach auf der Webseite www.gatesieben.de in den Newsletter ein. Darüber informiere ich auch über interessante Dinge zu den Themen Reise und Fotografie.

Einen riesigen Gefallen kannst du mir mit einer Rezension des Gate7-Podcasts auf iTunes tun. Falls du nicht weißt, wie das funktioniert, findest du hier eine kurze Anleitung: Bewertung bei iTunes abgeben. Ehrliches Feedback hilft mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

Herzlichen Dank, dass du regelmäßig bei Gate7 reinhörst. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft dabei bist. Lass mich bitte wissen, welche Themen du dir wünscht und wenn du Vorschläge für interessante Interviewgäste hast.

Auch für 2018 wünsche ich dir viel Spaß beim Reisen und Fotografieren!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen. - Vor gut einem Jahr ist Gate7 gestartet. Am 8. November 2016 habe ich die erste Podcastfolge veröffentlicht. Mittlerweile sind es schon 50. Ein kleiner Meilenstein – und eine gute Gelegenheit, zum Jubiläum herzlich Danke zu sagen.<br /> <br /> Haben am Anfang drei bis vier Menschen im Durchschnitt die Folgen gehört – wahrscheinlich ausschließlich Freunde und Familie – so sind es heute schon deutlich mehr. Ich persönliche lerne in jedem Interview enorm viel.<br /> "Ein guter Reisender richtet sich nicht nach einem festen Plan und hat bei seiner Ankunft keine Vorsätze." Laozi – Das Buch vom Sinn und Leben<br /> Aus den Begegnungen mit außergewöhnlichen Personen ziehe ich die Motivation, dass Projekt voranzutreiben. Es freut mich, wenn die Gespräche mit Reisenden und Fotografen auch andere inspirieren, ihre Komfortzone zu verlassen, um diesen wunderbaren Planeten mit offenem Geist zu entdecken. Und natürlich auch mit der Kamera.<br /> <br /> Die Fotografie bietet nicht nur die Möglichkeit, Erlebtes zu dokumentieren, um sich später daran zu erinnern. Der Prozess ist ebenso wichtig, denn sonst erlebt man eine Reise nur durch den Sucher der Kamera. Das wäre schade.<br /> <br /> Ich würde mich daher freuen, wenn du auch weiterhin dabei bist, wenn es um die Frage geht, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie unterwegs nicht nur Land und Leute besser verstehen lernt – sondern auch sich selbst.<br /> <br /> Im Laufe des ersten Jahres hat sich Gate7 bereits verändert. Zum Beispiel gibt es nun auch Interviews auf Englisch. Der Podcast wurde durch einen Blog ergänzt. Und in der Rubrik "Meisterfotografen" beschäftige ich mich regelmäßig mit berühmten Künstler und arbeite heraus, was du von ihnen lernen kannst, um ein besserer Fotograf zu werden.<br /> <br /> Und auch für 2018 habe ich schon einige Ideen, wie ich das Projekt Gate7 weiterentwickeln möchte. Zentral ist dabei das Thema "Workshops".<br /> <br /> Die Vermittlung von Wissen im direkten Kontakt macht mir genauso viel Freude, wie das Podcasten und Bloggen. Im Herbst 2018 werde ich wieder nach Buenos Aires reisen. In Hamburg biete ich das ganze Jahr über Workshops und fotografische Stadtrundgänge an. Die Termine folgen in Kürze.<br /> <br /> Außerdem kannst du mich jederzeit für Einzelcoachings buchen.<br /> <br /> Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage dich einfach auf der Webseite www.gatesieben.de in den Newsletter ein. Darüber informiere ich auch über interessante Dinge zu den Themen Reise und Fotografie.<br /> <br /> Einen riesigen Gefallen kannst du mir mit einer Rezension des Gate7-Podcasts auf iTunes tun. Falls du nicht weißt, wie das funktioniert, findest du hier eine kurze Anleitung: Bewertung bei iTunes abgeben. Ehrliches Feedback hilft mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. <br /> <br /> <br /> Herzlichen Dank, dass du regelmäßig bei Gate7 reinhörst. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft dabei bist. Lass mich bitte wissen, welche Themen du dir wünscht und wenn du Vorschläge für interessante Interviewgäste hast.<br /> <br /> Auch für 2018 wünsche ich dir viel Spaß beim Reisen und Fotografieren!<br /> <br /> Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 7:27
Martin U Waltz: Streets Of Berlin https://gatesieben.de/podcast/martin-waltz-street-photography-berlin/ Sun, 17 Dec 2017 20:08:52 +0000 https://gatesieben.de/?p=2538 https://gatesieben.de/podcast/martin-waltz-street-photography-berlin/#respond https://gatesieben.de/podcast/martin-waltz-street-photography-berlin/feed/ 0 Leidenschaft für Street Photography: Martin U Waltz verrät, warum er mit der Kamera die Skurrilitäten menschlichen Lebens in der Großstadt Berlin einfängt. In diesem Interview spreche ich mit dem Berliner Fotografen Martin U Waltz über seine Faszination, das urbane Leben abzubilden. Ursprünglich aus Heidelberg, lebt er seit 1984 in der Hauptstadt. Für seine Bilder hat Martin zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Seine Leidenschaft gehört der Street Photography: „Was mich antreibt ist, das menschliche Leben auf eine fotografische Art abzubilden. So wie es sich darstellt – in seinen Höhen und Tiefen.“

„Urbanes Leben zu erfassen und abzubilden – das finde ich spannend.“ Martin U Waltz

Zur Fotografie ist Martin durch seinen Vater gekommen. „Es ging ganz früh los“, erzählt er: „Mein Vater war ein begeisterter Fotoamateur und hat mir früh die Grundlagen von Bildkomposition beigebracht und mir gezeigt, wie man Filme entwickelt. Ich hatte meine eigene Dunkelkammer.“

Heute arbeit Martin zwar auch als editorialer Fotograf für Unternehmen: „Die Street Photography ist aber das Genre, das mich neben der Portraitfotografie am meisten interessiert. Urbanes Leben zu erfassen und abzubilden – das finde ich spannend.“

Die Kamera hat Martin immer dabei. „Wenn ich irgendwo hingehe, achte ich darauf, vorher und nachher etwas Luft zu lassen, um zu fotografieren“, sagt er: „Das ist die Regelmäßigkeit, die ich brauche, um im Training zu bleiben.“

An Berlin schätzt Martin die Vielseitigkeit: „Einerseits gibt es sehr schicke Viertel mit gut sanierten Gebäuden. Andererseits gibt es auch heruntergekommene Ecken. Architektonisch bietet Berlin einen unheimlich abwechslungsreichen Mix.

„Menschliches Leben in der Stadt: Das ist oft ja recht skurril, wenn man sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen. Fotografie ist eine Form, das auszudrücken.“

Ich wohne in Mitte. In meiner Straße gibt es Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, aus der Nazi-Zeit, aus dem Sozialismus und aus der Zeit nach der Wiedervereinigung – alles bunt gemischt.

Genau diese Mischung ist es, die Berlin so reizvoll macht. Außerdem ist Berlin eine polyzentrische Stadt, alles verteilt sich.

In jedem Viertel gibt es interessante Dinge zum Fotografieren.“

Fotografie ist über die Jahre zu einem elementaren Begleiter in Martins Leben geworden. „Für mich ist es eine künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit dem, was menschliches Leben in der Stadt ausmacht. Das ist oft ja recht skurril, wenn man sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen. Fotografie ist eine Form, das auszudrücken“, erklärt er, was ihn am Bildermachen fasziniert.

Die Geschichte hinter dem Bild

„Ich habe mir gedacht: ‚Schade, Chance verpasst.'“

„Wenn man das Bild sieht, denkt man: Wow, genau im richtigen Moment die Kamera hochgerissen und auf den Auslöser gedrückt.

Tatsächlich steckt ein sehr langsamer Prozess dahinter. Zuerst ist die Limousine an mir vorbeigefahren. Ich hörte die Musik und die Rufe der Frau. Meine Kamera war in diesem Moment aber ohne Blitz in meiner Fototasche. Ich habe mir gedacht: ‚Schade, Chance verpasst.‘

Dann sprang die nächste Ampel aber auf rot und ich lief wieder an dem Auto vorbei. Doch meine Kamera war immer noch verstaut. Nun habe ich mir aber gedacht: Vielleicht lohnt es sich, sie herauszuholen.

Als die Ampel auf grün sprang, war ich endlich bereit. Und jetzt kam auch noch das Element Glück hinzu. Die Frau lehnte sich weit aus dem Fenster und rief laut auf die Straße hinaus.“

Wahrnehmung und Antizipation

Martin U Waltz: „Manchmal höre ich Musik, weil es mich rausnimmt und erlaubt, Abstand zu schaffen auf der Straße, wenn ich dicht auf Leute zugehe.

Oft verzichte ich aber auch auf Musik, weil der Lärm auf der Straße aussagekräftig ist und man oft akustisch mitbekommt, dass etwas passiert. Etwas wird lauter, schriller oder bedrohlicher. Dann wird man aufmerksam und geht auf die Szene zu.

Die Fähigkeit, antizipieren zu können, ist außerdem extrem wichtig.

In meinen Workshops fällt mir oft auf, dass die Teilnehmer sehr fokussiert darauf sind, was unmittelbar um sie herum passiert – und so letztlich dem Leben hinterherhecheln.

Ich schaue dagegen meist in einem Radius von zehn Metern. Das hat den Vorteil, dass ich dadurch mein Auge schon lange vorher auf einer Entwicklung habe, bevor das eigentlich interessante Ereignis kommt.

Wenn ich tatsächlich fotografiere, habe ich schon 30 Sekunden lang die Geschichte verfolgt und kann dann scheinbar völlig entspannt auf den Auslöser drücken.

Die Antizipation ist das eine. Außerdem ist es wichtig, die Kamera so eingestellt zu haben, dass man nur noch auf den Auslöser drücken muss.

Bei Tageslicht wähle ich typischerweise Blende 8, ISO ist auf Automatik bis 6400 eingestellt und die Belichtungszeit 1/250.“

„Die meisten Leute beschimpfen oder verprügeln einen nicht, wenn man sie fotografiert.“

„Zu diesem Bild gibt es eine Geschichte. Wir alle erinnern uns noch an den Anschlag auf die redaktion der Satire-Zeitschrift ‚Charlie Hebdo‘ im Januar 2015. Mich hat das unglaublich bewegt.

Als ich von einer Gedenkveranstaltung in der Näher der französischen Botschaft in Berlin gehört, bin ich da sofort hingegangen.

Als ich dieses Bild gemacht habe, war mir klar, dass dieser trotzig hochgehaltene Stift extrem klar sichtbar sein musste. Gleichzeitig musste der Hintergrund unscharf werden. Das habe ich durch eine extrem offene Blende erreicht. Den Fokus musste ich dadurch natürlich exakt auf den Stift legen.

Das Entscheidende ist: Wenn man etwas Interessantes sieht, sollte man sich die Zeit nehmen, das Motiv optimal umzusetzen und die Details sauber herauszuarbeiten.

An sich interessieren mich Demonstrationen oder Kundgebungen nicht besonders. Diese Gedenkveranslteung fand ich aber spannend – das war ein ganz außergewöhnlicher Moment.

Menschen auf solchen Veranstaltungen sind in der Regel darauf vorbereitet, möglicherweise fotografiert zu werden. Wenn man also etwas schüchtern ist, ist das auch eine gute Gelegenheit, diese abzulegen. Und man stellt fest, was alle Straßenfotografen irgendwann erfahren: Die meisten Leute beschimpfen oder verprügeln einen nicht, wenn man sie fotografiert.

Am Anfang habe ich – wie viele andere Straßenfotografen – auch gedacht: Ich drücke auf den Auslöser und die Welt geht unter, wenn ich wildfremde Menschen fotografiere. Nichts passiert aber. Und dann denkt man sich: Vielleicht kann ich noch ein bisschen näher gehen. So tastet man sich langsam heran und überwindet seine Scheu.“

„Ich war schon drauf und dran wegzugehen, als die Frau anmarschiert kam.“

„Das Bild habe ich von einer Brücke aus gemacht und ist eines der wenigen, das ich mit dem 85mm-Objektiv aufgenommen habe und nicht mit einem Weitwinkel.

Eigentlich war ich an dem Nachmittag schon viel zu spät dran. Das ganze Licht war schon weg bis auf ein klitzekleines Dreieck, das aber auch rapide abnahm. Ich war schon drauf und dran wegzugehen, als die Frau anmarschiert kam.

Der Kontrast war wunderbar: Das Licht passte und die rote Farbe des Kleids ebenfalls.

Ganz lustig in diesem Zusammenhang: Das Bild habe ich vor Jahren in einer intensiven Schwarzweiß-Phase aufgenommen. Durch Zufall habe ich es dann auch mal in Farbe entwickelt und war positiv überrascht.

Mit großer Freude habe ich festgestellt, dass es in Farbe noch besser als in S/W aussieht. Da funktioniert es zwar auch – die Komposition ist sauber, das Spiel aus Licht und Schatten ist vorhanden. Aber in Farbe ist es noch mal ein ganz anderes Thema.

Der geduldigste Mensch der Welt bin ich zwar nicht. Wenn eine Situation stimmig ist, dann kann es aber durchaus vorkommen, dass ich eine Weile dort warte, bis die passenden Akteure vorbeikommen. In diesem Fall bin ich froh, dass ich ausgeharrt habe. Es hat sich gelohnt.“

„Ich habe die Kameras ja nicht, damit sie toll im Schrank aussehen und einen hohen Wiederverkaufswert haben – sondern damit ich sie benutze.“

„Das Bild ist beim ‚Festival of Lights‘ entstanden. Eigentlich ist das eine eher kitschige Veranstaltung, bei dem Gebäude bunt angestrahlt werden. Dann stellen sich hunderte von Fotografen mit ihren Kameras auf Stativen davor und machen alle exakt das gleich Bild. Das finde ich langweilig.

Das Tolle bei diesem Event ist aber, dass das Licht von riesigen Projektoren an die Fassade geworfen wird. Wenn man dann noch das Glück hat, dass es regnet, dann hat man ein ganz starkes Licht und die Spiegelung im Wasser. Das reicht für ein gutes Bild.

Auch bei schlechtem Wetter lohnt es sich, vor die Tür zu gehen. Regen ist ein dankbares und extrem spannendes Motiv – vor allem in der Nacht oder in Kombination mit ein bisschen Sonnenschein.

Ich habe immer einen Regenponcho und einen Regenschirm dabei, damit ich einen Schauer gut überstehe. Die Kamera muss das ohnehin aushalten. Da bin ich nicht zimperlich.

Diese Bild habe ich mit einer Fuji-X-100 aufgenommen, die ich gerade neu hatte. Die ist nicht besonders wasserresistent. Da habe ich dann eben etwas genauer mit dem Regenschirm gearbeitet. Am Ende habe ich die Kameras ja nicht, damit sie toll im Schrank aussehen und einen hohen Wiederverkaufswert haben – sondern damit ich sie benutze.

Ich habe aber auch noch nie eine Kamera gehabt, die dem Regen zum Opfer gefallen ist. Wenn ein paar Kontakte nass sind, kann die Elektronik zwar schon mal verrückt spielen – das gibt sich aber schnell, wenn die Kamera wieder trocken ist.“

„Man selbst kann häufig schlecht einschätzen kann, welche Bilder in den Augen von anderen gut funktionieren und welche nicht.“

„Das ist ein Beispiel für ein typisches Straßenfotografie-Bild. Verschiedene Elemente aus unterschiedlichen Ebenen sind zusammengepackt, um eine visuelle Absurdität zu erzeugen.

In diesem Fall ist es eine Frau, die scheinbar einen Fahrradampelkopf hat.

Die Geschichte dahinter ist, dass ich die Szene gesehen habe und mir sicher war, dass es funktionieren würde. Ich habe dann aber bestimmt zehn Mal angesetzt, bis ich den richtigen Winkel gefunden hatte.

Bei allen anderen Bildern guckte die Nase hervor oder irgendetwas anderes störte. Solchen Szenen muss man oft aus unterschiedlichen Perspektiven fotografieren, bis man die optimale Eistellung gefunden hat.

Eine andere spannende Geschichte zu diesem Bild: Ich selbst fand das Motiv gar nicht so toll. Irgendwie ganz witzig, aber eben auch nicht mehr. Alle anderen fanden das aber unglaublich komisch – selbst meine Frau, die normalerweise nie meine Bilder kommentiert. Das zeigt, dass man selbst häufig schlecht einschätzen kann, welche Bilder in den Augen von anderen gut funktionieren und welche nicht.“

Auszüge aus dem Interview

Wie wichtig ist dir die Meinung anderer? „Die ist mir schon wichtig. Sonst würde man Bilder nicht öffentlich zugänglich machen. Es gibt aber unterschiedliche Arten der Zustimmung – es ist immer auch eine Frage, wer zustimmt.

Die Zustimmung meiner Frau, die überhaupt keine Fotografin ist, ist deswegen spannend, weil sie ein gutes visuelles Gespür für Dinge besitzt. Diese interessierte Laiensicht finde ich sehr spannend.

Wenn ich mich zwischen zwei Versionen von Bildern nicht entscheiden kann, hole ich mir auch oft Rat von meinen beiden Söhnen. Die sind 12 und 13 Jahre alt und haben von Fotografie überhaupt keine Ahnung. Aber beide verfügen über eine gute intuitive Wahrnehmung davon, was bei einem Bild funktioniert und was nicht.

Und dann gibt es natürlich ein sachverständiges Publikum in der Kunstwelt, andere Fotografen – alle mit ihren ganz eigenen Kriterien.

Konzepte in der Bildkomposition, wie zum Beispiel der „Goldene Schnitt“, sind Regeln, die man anwenden kann oder nicht. Wenn man ein Bild danach ausrichtet, wirkt es in der Tat oft harmonischer. Das funktioniert im Großen und Ganzen schon. Genauso spannend ist es jedoch, diese Regeln hin und wieder bewusst zu brechen.“

Wie entwickelt man einen eigenen fotografischen Blick? „Visuelle Belesenheit ist ein ganz wichtiger Punkt. Ich glaube, man kann schwer Bilder machen, wenn man nicht weiß, welche Bilder schon in der Welt gemacht worden sind. Sei es in der Fotografie, in der Malerei oder im Bereich Film.

Man sollte eine Idee davon haben, was visuell in der Welt passiert. Ich bin immer ein visuell neugieriger Mensch gewesen. Ich gehe gerne in Museen und Galerien.

Wenn ich die Werke anderer Künstler betrachte, dann sage ich nicht: Das finde ich gut oder schlecht. Ob ich Rot oder Blau mag, ist nur eine Frage meines Geschmacks. Das ist sehr subjektiv und sagt nichts Qualifiziertes aus.

Wenn jemand pauschal sagt, dass ihm meine Bilder nicht gefallen, kann ich damit nichts anfangen. Wenn er sagt, das ist ein Abklatsch von Henri Cartier-Bresson, dann kann ich hingegen sagen: ‚Ok, ich verstehe, was du meinst, lass’ mich darüber kurz nachdenken, ob du Recht hast oder nicht.‘

Ich lasse den ersten Eindruck wirken und kehre dann nach einer Weile noch mal zurück. Dann interessiert mich nicht meine Bewertung, sondern ich analysiere für den Prozess und frage mich:

  • Wie hat der Künstler das gemacht?
  • Wie ist die Serie aufgebaut?
  • Wie ist er mit Farbe umgegangen?
  • Was ist mit der Komposition?

Das fotografische Motiv kann völlig banal sein – das interessiert mich nicht. Es geht nur um den Prozess dahinter.

Ein anderer wichtiger Punkt ist: Man sollte lernen, dass man selbst eigentlich im Normalfall Schwachsinn fotografiert und das ein gutes Bild ein Freak-Event ist. Das passiert mal, ist aber sehr selten.

Im Zweifel drücke ich daher die Löschtaste und halte mich nicht mit durchschnittlichen Bildern auf. Ich führe nicht eine halbe Stunde irgendwelche Stunts in Lightroom oder Photoshop auf, um daraus noch irgendwas zu machen – das lohnt sich nicht.“

Wie gehst du vor, wenn du an einen neuen Ort kommst? „Es ist wichtig, den Vibe eines Ortes aufzunehmen. Es gibt Leute, die landen irgendwo, sind noch im Jetlag – aber fotografieren schon drauf los.

Ich kann das nicht. Ich brauche eine gewisse Zeit und muss eine Idee von dem Ort bekommen. Erst wenn ich die bekommen habe, fange ich an zu fotografieren – nicht vorher.“

Was ist der Unterschied zwischen Street Photography und Reisefotografie? „Beides kann sehr ähnlich sein. Das Interesse eines Straßenfotografen orientiert sich typischerweise am Profanen der Straße. Der Reisefotograf versucht hingegen das Besondere eines Ortes herauszustellen.

Ein Reisefotograf würde auf einem Street-Food-Markt zum Beispiel das bunte Essen fotografieren, um zu zeigen: ‚Guck’ mal, was es da alles zu essen gab, was es bei uns nicht gibt.‘

Das würde einen Straßenfotografen jedoch nicht interessieren. Wenn aber zufällig jemand vorbeikommt und etwas in der gleichen Farbe trägt, wie das Essen – dann sagt er: ‚Das ist mein Bild!‘ Unabhängig davon, was gerade auf dem Grill liegt.

Und Straßenfotografen grasen in der Regel keine Sehenswürdigkeiten ab. Wenn man als Reisefotograf beispielsweise nach Athen kommt, ist es schwer, kein Bild der Akropolis zu haben. Und sei es aus der Ferne von unten aus der Stadt heraus. Doch irgendwie muss man das gecovert haben. Als Straßenfotograf kann man die Akropolis indes guten Gewissens ignorieren.“

Q & A mit Martin U Waltz

  • Lieblingszitat:

„You don’t take a photograph, you make it.“

Ansel Adams

  • Lieblings-Reiseland: Das Land, in das ich gerade reise.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Hiroshi Sugimoto*.
  • „Das ist in meiner Fototasche“ So gut wie nichts: Kamera, ein Objektiv, Ersatzakkus und Ersatz SD Karte, Notfall Regenponcho, Visitenkarten, Microfasertuch.
  • Lieblings-Song, den ich höre, wenn ich reise und der Fernweh in mir weckt: „Hurt“* von Johnny Cash.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • Tipp, der dir das Fotografieren erleichtert: Nach dem Bild ist vor dem Bild.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meine Fuji X100F* – immer dabei.

Shownotes

Mehr über Martin U Waltz erfährst du auf seiner Webseite. Sein Wissen gibt er regelmäßig in Workshops weiter. Es ist auch möglich, Martin als Einzelcoach zu buchen. Gemeinsam mit anderen Fotografen hat er das Street Photography Collective „Berlin1020“ gegründet.

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Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Leidenschaft für Street Photography: Martin U Waltz verrät, warum er mit der Kamera die Skurrilitäten menschlichen Lebens in der Großstadt Berlin einfängt. Leidenschaft für Street Photography: Martin U Waltz verrät, warum er mit der Kamera die Skurrilitäten menschlichen Lebens in der Großstadt Berlin einfängt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins 1:01:52
Meisterfotografen: 7 Lektionen von Henri Cartier-Bresson für bessere Bilder https://gatesieben.de/fotografie/meisterfotografen-henri-cartier-bresson/ Thu, 14 Dec 2017 16:00:53 +0000 https://gatesieben.de/?p=2074 https://gatesieben.de/fotografie/meisterfotografen-henri-cartier-bresson/#respond https://gatesieben.de/fotografie/meisterfotografen-henri-cartier-bresson/feed/ 0 Henri Cartier-Bresson hat den Begriff "entscheidender Moment" in der Fotografie geprägt. Erfahre, was dahinter steckt und wie du das Konzept des legendären französischen Fotografen effektiv für ausdrucksstärkere Bilder nutzt.

To photograph is to hold one’s breath, when all faculties converge to capture fleeting reality. It’s at that precise moment that mastering an image becomes a great physical and intellectual joy.

Henri Cartier-Bresson

In dem Essay-Band „Der Augenblick der Fotografie“* beschreibt der Autor John Berger ein kurzes Treffen mit Henri Cartier-Bresson.

Die beiden unterhalten sich über das Wesen der Fotografie. Dabei verrät der legendäre französische Fotograf und Gründer der Bild-Agentur „Magnum Photos“ einige bemerkenswerte Details über seinen kreativen Prozess bei der Suche nach Motiven.

Der „entscheidende Moment“ in der Fotografie

Henri Cartier-Bresson liefert eine Erklärung dafür, was er mit „entscheidender Moment“ meint.

Ein Begriff, den er selbst prägte und damit den richtigen Augenblick bezeichnet, um auf den Auslöser der Kamera zu drücken.

Laut Henri Cartier-Bresson ist Fotografie einfach „das Drücken des Auslösers zur richtigen Zeit“. Klingt banal – oder? Dennoch ist die Feststellung ebenso richtig wie komplex.

Und überhaupt: Wer würde es wagen, die Expertise des Mannes in Frage zu stellen, den viele als das „Auge des 20. Jahrhunderts“ verehren?

Natürlich verbirgt sich hinter der einfach klingenden Definition von Cartier-Bresson eine Menge mehr. An erster Stelle steht, dass man überhaupt in der Lage sein muss:

1.) den richtigen Moment zu erkennen …

und

2.) … die Kamera bereit zum Abdrücken zu haben.

Die gute Nachricht ist, dass man seinen fotografischen Blick so schulen kann, dass man den entscheidenden Moment kommen sieht oder zumindest erahnt.

Was meinte Henri Cartier-Bresson, wenn er vom „entscheidenden Moment“ sprach?

Kein Zweifel, viele großartige Fotos sind das Resultat von spontanen, unvorhersehbaren Momenten, die sich vor der Linse des Fotografen abgespielt haben.

In solchen Fällen ist eine Mischung aus Glück und flinken Händen der Schlüssel dafür, das flüchtige Geschehen festzuhalten, bevor die Szene vorbei ist. Das gilt besonders für Street Photography und Dokumentarfotografie.

Andererseits kann man sich durchaus auf scheinbar lautlos vorbeihuschende Augenblicke vorbereiten, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, diese doch einzufangen.

Instinkt ist bis zu einem bestimmten Grad trainierbar.

Zu allererst kannst du dich mit einem Ort im Vorfeld vertraut machen. Wenn du eine Umgebung entdeckst, die sich aus deiner Sicht gut für ein Shooting eignet, solltest du so viele Informationen wie möglich sammeln, bevor du überhaupt die Kamera zum ersten Mal in die Hand nimmst.

Mache dich so vertraut wie möglich mit der Umgebung:

  • Wie ist der Lichteinfall zu bestimmten Tageszeiten?
  • Wie fallen die Schatten?
  • Wo und wie wird das Licht reflektiert?
  • Welche „Kulissen“ und „Bühnenbilder“ sind denkbar?
  • Welche Requisiten bietet der Ort? Bäume? Gebäude? etc.
  • Wenn es ein belebter Ort ist, dann studiere genau, von wo die Menschen kommen? In welche Richtung bewegen sie sich? An welchen Punkten könnte es zu spannenden Überschneidungen mit der Umgebung kommen?
  • Welche Perspektiven gibt es? Kannst du zum Beispiel auf eine Mauer steigen? Oder gibt es umgekehrt die Möglichkeit, die Froschperspektive zu wählen.

Das sind nur ein Anregungen, wie du vorgehen kannst. Nutze deine Fantasie und caste deine Bühne so detailliert wie möglich.

Du wirst feststellen, dass es gibt unendlich viele Möglichkeiten gibt, dem „entscheidenden Moment“ auf die Sprünge zu helfen oder ihn sogar ein Stück weit zu kontrollieren.

Für die Komposition eines Bildes entscheidende Elemente wie Licht, Farbe, Form, Textur oder Linien oder Texturen lassen sich wunderbar im Vorab analysieren, damit du dich im richtigen Moment auf das Drücken des Auslösers konzentrieren kannst.

Um noch deutlicher zu machen, wie Henri Cartier-Bresson den „entscheidenden Moment“ in seinen Bildern bannte, findest du unten zwei Beispiele.

Beide Fotos wurden an einem Ort aufgenommen, der sowohl eine spannende Bühne als auch einen natürlichen Rahmen lieferte.

In dem ersten Fall ist es die Geometrie der Treppe, des Asphalts und des Verlaufs der Straße. Bei dem zweiten Foto ist es das Loch in der Wand, das einen perfekten Rahmen für das Geschehen bildet.

Wenn du als Fotograf solche Orte gefunden hast, brauchst du nichts weiter zu tun als warten, bis sich alle Elemente im perfekten Moment fügen. Geduldig, wie eine Spinne im Netz.

Im Fall von Henri Cartier-Bresson kam irgendwann ein Radfahrer um die Ecke beziehungsweise die Kinder positionierten sich in scheinbar arrangierter Harmonie um das Loch in der Mauer herum.

Beispiele für den „entscheidenden Moment“ in den Bildern von Henri Cartier-Bresson

Du siehst also, dass es nicht immer einzig darum geht, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Glück und Zufall heißt jeder gute Fotograf natürlich willkommen. Allein davon abhängig ist er aber nicht. Außerdem gehört ein hohes Maß an Instinkt dazu, um herausragende Bilder zu machen.

Es ist möglich, deinen fotografischen Blick so zu trainieren, dass du in der Lage bist, den „entscheidenden Moment“ zu antizipieren – auf einer unterbewussten Ebene. Es erfordert viel Übung, um diese Fähigkeit zu entwickeln. Aber es lohnt sich, sein Auge im fotografischen Sehen zu schulen. Du wirst sehen, wie sich die Qualität deiner Fotos mit der Zeit dramatisch verbessert. All deine Erfahrungen fließen ein in deine Aufnahmen – oder wie es Henri Cartier-Bresson in einem Interview mit John Berger ausdrückte:

Nothing gets ever lost. All that one has seen is always going to be present.

Henri Cartier-Bresson betont die Bedeutung von Disziplin und kontinuierlichem Training des Auges. Jede Erfahrung und jedes Foto, das man macht, unterstützt den langen und niemals endenden Prozess hin zu einem eigenen und unverwechselbaren fotografischen Stil.

Das Gute daran: Du musst nicht einmal immer eine Kamera zur Hand haben.

Ob in der U-Bahn, auf der Straße oder in Gesellschaft von Freunden – egal, wo du bist, versuche deine Umgebung fotografisch zu sehen. So, als würdest du mit deinen Augen durch den Sucher einer Kamera schauen.

Welchen Ausschnitt würdest du wählen? Wann würdest du den Auslöser drücken? Das ist ein spannendes Experiment, das dir dabei hilft, Motive um dich herum zu erkennen. Stelle dir immer wieder die Frage: Wie würde das aussehen, wenn ich davon ein Foto mache?

Das Leben von Meisterfotograf Henri Cartier-Bresson war reich an extremen Erfahrungen: Er streifte als Jäger durch den Dschungel, litt als Kriegsgefangener und gründete 1947 gemeinsam mit Robert Capa, David Seymour und George Rodger die mittlerweile legendäre Bild-Agentur „Magnum Photos“.

Aber auch der Alltag ist reich an wundervollen Augenblicken. In jedem Moment steckt etwas Zauberhaftes. Und die Fotografie ist ein Werkzeug, dies zu erkennen.

Linktipps

Henri Cartier-Bresson: Das Auge des Jahrhunderts*

Henri Cartier-Bresson: Here and Now*

Henri Cartier-Bresson: The Decisive Moment*

Henri Cartier-Bresson: Der Schnappschuss und sein Meister*

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Henri Cartier-Bresson hat den Begriff "entscheidender Moment" in der Fotografie geprägt. Erfahre, was dahinter steckt und wie du das Konzept des legendären französischen Fotografen effektiv für ausdrucksstärkere Bilder nutzt. Henri Cartier-Bresson hat den Begriff "entscheidender Moment" in der Fotografie geprägt. Erfahre, was dahinter steckt und wie du das Konzept des legendären französischen Fotografen effektiv für ausdrucksstärkere Bilder nutzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 15:48
Rinzi Ruiz: Street Zen – Or Photography As A Meditative Practice https://gatesieben.de/podcast/rinzi-ruiz-street-zen/ Sun, 10 Dec 2017 19:03:30 +0000 https://gatesieben.de/?p=2430 https://gatesieben.de/podcast/rinzi-ruiz-street-zen/#respond https://gatesieben.de/podcast/rinzi-ruiz-street-zen/feed/ 0 In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative excercise. He calls it "street zen". Rinzi says: "Photography can change our minds, our emotions and many other things." In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative exercise. He calls it „street zen“. Rinzi says: „Photography can change our minds, our emotions and many other things.“

When he found himself in a creative slump and stressed out working as an art director, street photography helped Rinzi to re-connect with the artist inside of him. He says: „I felt that over the years I had lost of part of myself, going up as a creative person. Basically, I was losing myself to the corporate life. I needed to find something to bring back my creativity.“

Walking around taking pictures not only made Rinzi grow as an artist, it also helped him to deal with stress and opened his eyes to what was happening around him.

Since then the love to explore the world through the viewfinder of his camera has never stopped.

Asked for his „why“ in photography, Rinzi replies:

„One of the goals of a being a photographer is creating a photograph that means something. An image that people can relate to, or that can produce an emotion when somebody sees it.“

Besides talking about the meaning of street zen and the transformative power of photography, we do some storytelling with four of Rinzi’s images.

The story behind the image

„As a photographer it’s so important to be able to see that quality of light.“

„One thing I learnt early on about photography is the importance of light. The works of Ray K. Metkger come to mind. He was one of the main people that inspired me, as well as Roy DeCarava.

I literally walked around for a year practicing to see the light better.

This is a good example from that time. This is what I wanted to focus on and really be able to distinguish and learn what types of qualities of light I wanted to work with. As a photographer it’s so important to be able to see that quality of light.

I don’t do a lot of silhouette type of shots. But this is one of the ones that helped me to produce images that are graphically striking.

My photos were ok before, but once I started to focus on studying light I never looked back – I just kept going and got even more excited about what I was doing. I had a goal – and kept shooting.

This is one of the results.“

„He reminded me of a mignon, the cartoon character, as far as the face goes and where the magnifying glass was in it.“

„It’s the famous Starbucks on Spring Street in downtown Los Angeles.

There’s a big mural across the street. You can’t miss it. If you take a picture in that area you are likely to get a piece of that mural in your shot.

I had just gotten the 90mm XF from Fuji and wanted to test it out and didn’t have anybody to take portraits of. So I tested it out on the streets.

I took about five or six images of this gentleman with his magnifying glass from a few different angles. But this is the one I like the best – compositionally and it told a better story of what he was doing. He reminded me of a mignon, the cartoon character, as far as the face goes and where the magnifying glass was in it.

I had never before seen anybody with that kind of magnifying glass working on something. So it made for a very interesting photograph.“

„I don’t do a lot of street portraiture. But when it happens, it happens organically.“

„This is an example of some of the kind of street portraiture that I do. It also involves focusing on light.

This gentleman happened to play his music exactly where the light was happening. The light on him was amazing. And the fact that it falls right on his fingers really did it for me.

I made eye contact with him, showed my camera and he nodded. So I took a bunch of pictures of him. Probably two or three minutes.

I don’t do a whole lot of street portraiture in the sense of stopping somebody and talking to them. But when it happens, it happens organically. There has to be an attraction. I have to feel compelled to take a picture of them.

I either approach them and start a conversation or they approach me. Then while we are talking I lift up the camera and start taking pictures.

It has to be an interesting person. Because usually I’m in a zone. But every now and then I notice somebody in a position where the light is hitting them really well or they are a character within themselves. Then I say: ‚Ok, I have to take this picture.‘ I either approach them non-verbally, just showing my camera, or ask them directly for permission.

„Most people don’t want confrontation, for example. So if you are taking pictures of them, they are not going to yell at you right away.“

I sometimes show them the photo afterwards. One time somebody said: ‚That’s probably the best photo anyone has ever taken of me. That gave me some thought. There are a lot of people walking around that don’t have a lot of pictures taken of them or they have such a low self-esteem that they don’t like having pictures taken of them.

That ties in with a lot of things I’ve been observing about human nature. When you walk around enough you start to notice things about different people and also a generalization of most people.

Most people don’t want confrontation, for example. So, if you are taking pictures of them, they are not going to yell at you right away. It’s usually a certain type that will. And it’s maybe they are not on medication. (laughs) Or they are already aggressive to begin with.“

„I wish people would dress up a lot better these days.“

„Just the hat. A very simple light-and-shadow-situation.

Looking at pictures from the Forties or Fifties, everybody is wearing a fedora and it just makes for a good photo. I love the style of it – it’s very noir.

This is a good example of my work that involves a fedora.

I wish people would dress up a lot better these days. Some people still do though and I make it a goal to find them.

Especially in downtown L.A. in certain areas where the older buildings are, aesthetically the person dressed in an interesting way mixed with the background can present a photo that seems a bit timeless. I attempt to produce work that has that feeling to it. It could have been shot today, or years ago. That doesn’t really matter.

It makes for a challenge for all of us walking around in the streets taking pictures to find people who are still doing something other than talking on their mobile phone. Our eyes can basically cancel out all these people and focus on those who are still active in life.“

More information about Rinzi Ruiz

Street Photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative practice and explains what the term street zen means.Rinzi Ruiz is a street photographer based in Glendale, California.

At a young age, he started out drawing and painting.

Later on in 2008 he slowly moved away from fine arts and developed a passion for photography.

Taking pictures serves him as form of meditative practice – or „Street Zen“ as he calls it.

He worked as a graphic designer until he finally decided to build a fulltime-career around photography.

Rinzi is an official Fuji-X-Photographer. Besides roaming the streets of L.A. and other cities around the world shooting street photography, he does commercial work at weddings and corporate events. He also teaches street photography workshops.

Follow Rinzi on Facebook, Instagram and Twitter.

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In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative excercise. He calls it "street zen". Rinzi says: "Photography can change our minds, our emotions and many other things." In this interview street photographer Rinzi Ruiz talks about photography as a meditative excercise. He calls it "street zen". Rinzi says: "Photography can change our minds, our emotions and many other things." Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:24:05
Warum dein fotografischer Blick der Schlüssel zu herausragenden Bildern ist – Teil 2 https://gatesieben.de/podcast/fotografischer-blick-teil-2/ Sat, 09 Dec 2017 08:45:02 +0000 https://gatesieben.de/?p=2499 https://gatesieben.de/podcast/fotografischer-blick-teil-2/#comments https://gatesieben.de/podcast/fotografischer-blick-teil-2/feed/ 3 Im zweiten Teil über das Thema "Fotografischer Blick" spreche ich über die Bedeutung von bewusster Beschränkung bei der Foto-Ausrüstung, Zoomen mit den Füßen und erkläre dir, warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest. Nach der Einführung in das Thema „Fotografischer Blick“, in der ich erklärt habe, warum in einer scharfen Wahrnehmung für mich der Schlüssel zu herausragenden Bildern liegt, geht es im zweiten Teil um Minimalismus bei der Foto-Ausrüstung und warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest.

Zu welchem Typ zählst du? Bist du jemand, der gerne für jede Situation gewappnet ist? Oder hast du Mut zur Lücke?

Beschränke dich auf das Wesentliche

In der Fotografie führen zu viele Optionen oft zu langsameren Entscheidungen – und einer überfrachteten Kameratasche, die jeden Photo Walk zur Qual macht.

Gerade wenn du dich in der Stadt bewegst und Menschen fotografieren möchtest, kommt es jedoch auf agiles Handeln an.

Du wirst nicht die Zeit haben, zwischen unterschiedlichen Objektiven zu wählen. Bis du bereit bist, ist die Situation schon vorbei.

Beschränke dich also bei der Foto-Ausrüstung auf das Wesentliche – und sei dadurch bereit, schnellere Entscheidungen zu treffen und deiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Probiere es aus: Lass deine Foto-Ausrüstung zu Hause oder im Hotel und ziehe nur mit einer Kamera und einer Festbrennweite los.

Am Anfang wird es vielleicht etwas ungewohnt sein und du ärgerst dich, dass du einige Motive nicht einfangen kannst. Insbesondere, wenn du üblicherweise ein Zoom-Objektiv verwendest.

Plötzlich kannst du dir die Dinge nicht mehr aus großer Entfernung mit einer kleinen Drehung heranholen. Stattdessen musst du mit den Füßen zoomen.

Doch es lohnt sich: Je näher du an deinem Motiv bist, desto spannender werden deine Bilder.

„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ Robert Capa

In diesem Zusammenhang wird oft der Fotojournalist und Kriegsreporter Robert Capa zitiert: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ (Original: „If your pictures aren’t good enough, you aren’t close enough.“)

Ein Satz, der trotz aller technischer Entwicklungen nach wie vor uneingeschränkte Gültigkeit besitzt.

Dein Sehen wird sich ebenfalls durch die Verwendung einer Festbrennweite verändern. Mit der Zeit weißt du auch ohne durch den Sucher zu schauen, welcher Ausschnitt einer Szene abgebildet wird.

Die Bedeutung von Mentoren

Auf dem Weg zu einem scharfen fotografischen Blick kann das Studium von Meisterfotografen ein wichtiges Element sein. Aber auch Freunde können dir als Vorbilder dienen.

Ganz wichtig: Es geht nicht darum, einen Stil zu kopieren.

Konzentriere dich daher auf die Techniken hinter den Bildern, die dich ansprechen und frage dich:

  • Welche Muster liegen dem Stil dieses Künstlers zugrunde?
  • Wie geht der Fotograf mit Licht um?
  • Welche Rolle spielen Grafik und Geometrie bei der Komposition?

Es gibt so viel, was man von legendären Fotografen lernen kann – man muss aber wie gesagt gut aufpassen, nicht in Nachahmung zu verfallen.

Und tappe bitte nicht in die Falle, dich mit anderen Fotografen zu vergleichen. Denke nicht: Die Bilder sind perfekt, das Niveau werde ich nie erreichen.

Erfreue dich an den Meistern und schätze gleichzeitig deine eigenen Fotos – selbst wenn diese aus streng technischer Sicht vielleicht (noch) nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen. Das ist egal. Verliere deswegen nie die Lust an der Fotografie.

Linktipps

Auf dem Weg zu einem ausgeprägten fotografischen Blick ist Praxis das A und O.

Ein bisschen Theorie kann aber hin und wieder auch nicht schaden.

Der kanadische Fotograf und Autor David duChemin beschäftigt sich intensiv in seinen Büchern mit der Entwicklung einer starken Bildsprache. Sein neuestes Werk „Die Seele der Kamera“ beschäftigt sich mit der Rolle des Fotografens hinter der Kamera.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist „Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Vision in Bildern“*.

Wenn du dich speziell für Street Photography interessierst, dann wirst du in dem Podcast „Hit The Street“ von Valerie Jardin reichlich Inspiration finden. Von ihr ist auch gerade das Buch „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“* erschienen.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Im zweiten Teil über das Thema "Fotografischer Blick" spreche ich über die Bedeutung von bewusster Beschränkung bei der Foto-Ausrüstung, Zoomen mit den Füßen und erkläre dir, warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest. Im zweiten Teil über das Thema "Fotografischer Blick" spreche ich über die Bedeutung von bewusster Beschränkung bei der Foto-Ausrüstung, Zoomen mit den Füßen und erkläre dir, warum du dir unbedingt einen Mentor suchen solltest. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 18:12
Valérie Jardin: Street Photography – Creative Vision Behind The Lens https://gatesieben.de/podcast/valerie-jardin-street-photography-creative-vision-behind-the-lens/ Tue, 05 Dec 2017 10:39:54 +0000 https://gatesieben.de/?p=2466 https://gatesieben.de/podcast/valerie-jardin-street-photography-creative-vision-behind-the-lens/#respond https://gatesieben.de/podcast/valerie-jardin-street-photography-creative-vision-behind-the-lens/feed/ 0 In this interview, street photographer Valérie Jardin talks about the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn't require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary. This is a premiere. In the first interview in English on the Gate7-podcast I talk to street photographer Valérie Jardin. Born in France, Valérie is currently based in Minneapolis. She teaches workshops all over the world, runs the hugely popular podcast „Hit The Streets“ and is the author of several books. Her latest one is called „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“.

In this conversation, we focus on the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn’t require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary.

Among the topics we touch on are:

  • Why the camera is just a tool.
  • Why creativity requires stepping out of comfort zones and how you do that.
  • Why being discerning and consistent is so important to raise the quality of your images.
  • Why you shouldn’t take pictures to please other’s – but only for yourself.
  • How to become a swift photographer being able to react quickly to rapidly changing situations on the street.
  • How to compose strong photographs and what to do when you feel motive fatigue.

In the first part of her book „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“, Valérie lays out the fundamental principles of street photography. In the second part, she takes the reader on photo walks around the world. It’s a behind the scenes look that shows how the fundamentals are applied in real life situations.

To give you an idea, we talk about two of the images included in the second part of the book.

Alone

To this day, the feeling of loneliness fills my heart when I see this photograph.

Valérie Jardin: „This image was taken in Paris, near Notre Dame. I had just gotten to Paris coming from Minneapolis. To get into the rhythm I tend to visit the same places. This is one of them.

That day I was feeling a bit homesick and lonely. In Paris, there are lovers at every street corner and for some reason I was not drawn to those people. So, I turned to scenes that rather reflected my mood of loneliness.

When I spotted this woman sitting on a bench, I immediately felt connected to her because it really portrayed my inner state. To this day, the feeling of loneliness fills my heart when I see this photograph. In terms of composition I created a triangle, connecting the dots between the woman, the street lamp and the tree.“

Inspector Clouseau

It’s always worth going the extra mile for a good image.

Valérie Jardin: „I was with a group of workshop students in Paris and we’d just finished for the day. But then all of a sudden on out way back to the hotel we saw this gentleman coming out of a movie.

With his trench coat, the glasses and the newspaper in his hand he looks just like Inspector Clouseau.

He’d already passed us when I quickly ran back to get ahead of him. It was all about finding the best possible shot to capture him. Since he was walking at quite a quick pace it was quite a challenge to catch up. Then we got to the perfect spot: really deep shadows going into bright sunlight and a clean wall as a background. This is a good example that it’s always worth going the extra mile for a good image. We’d already put our cameras in our bags when the streets gave us this gift.

The lesson is: Don’t always capture the moment when you see it, because chances are that there are some cars or other disturbing objects in the way. Instead try to envision the best possible environment – even if you have to run in order to get ahead of your character. Of course, that person might not come your way because he turns before or enters a shop. Nevertheless, it’s definitely worth trying to anticipate the best possible shot instead of settling for the mediocre one.“

Images from street photographer Valérie Jardin

Shownotes

Ever since she picked up a camera, Valérie Jardin has been fascinated by exploring the world around her one frame at a time. She started as a commercial photographer but the set out to build a career around street photography.

Valérie holds workshops in cities around the world, among them Paris, Rome and New York. Her podcast „Hit The Street With Valérie Jardin“ reaches a big and loyal audience and is among the most popular photography shows. Previously was the host of „Street Focus“ on the „This Week In Photo“-network.

Her latest book „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“* has just come out. It’s a great resource for all those passionate about taking pictures on the street. It combines the fundamentals of this genre with beautiful storytelling when Valérie shares the stories behind some of her favorite images.

You can also follow Valérie on Facebook, Twitter and Instagram.

Valerie is an official Fuji-X-photographer and has teamed up with London based hairstylist Joshua Coombes to support his charity project „Doing Something For Nothing“. The goal is to give free haircuts to homeless people in an attempt to brighten up their day. To learn more about the campaign, you can listen to the podcast interview with Joshua Coombes on „Hit The Streets“ or check out his Instagram profile.

If you’d like to support the project, please have a look at the limited edition of the Valérie Jardin camera bag recently released by CosySpeed. Part of the profits go to Joshua Coombes to help him carry on with his initiative.

Although this podcast is mainly in German, every now and then I interview photographers in English:

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

If you liked the interview, please leave me a short review or rating on iTunes. Your feedback helps to make the show more visible in the rankings and thus easier to be found by other potential listeners. Thank you very much for spreading the word!


Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In this interview, street photographer Valérie Jardin talks about the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn't require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary. In this interview, street photographer Valérie Jardin talks about the creative process in image taking. Assuming that street photography doesn't require any special equipment, Valérie shares her techniques of capturing the extraordinary in the ordinary. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:10:19
Michael Meinhardt: Fotografie und Selbsterfahrung https://gatesieben.de/podcast/michael-meinhardt-fotografie-und-selbsterfahrung/ Sat, 25 Nov 2017 17:12:47 +0000 https://gatesieben.de/?p=2415 https://gatesieben.de/podcast/michael-meinhardt-fotografie-und-selbsterfahrung/#respond https://gatesieben.de/podcast/michael-meinhardt-fotografie-und-selbsterfahrung/feed/ 0 Die Bedeutung des Bildermachens: Ein Gespräch mit Michael Meinhardt darüber, was man beim Fotografieren über sich selbst und seine Umwelt lernen kann. Er sagt: "Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, als wenn man keine Kamera dabei hat. Man merkt, was einen an der Welt interessiert." In diesem Interview spreche ich mit Michael Meinhardt über Fotografie als Werkzeug der Selbsterfahrung. Im Mittelpunkt stehen dabei folgenden Fragen: Was kann ich mit der Kamera in der Hand über mich lernen? Was sagen meine Bilder über meine Persönlichkeit aus? Und wie kann mir die Fotografie helfen, bestimmte Ängste zu überwinden?

Die Fotografie fasziniert Michael schon sehr lange. Besonders die Street Photography hat ihn anfangs fasziniert. Um mit bekannten Straßenfotografen ins Gespräch zu kommen, hat er als Türöffner den Podcast „Shooting Street“ ins Leben gerufen.

Mittlerweile ist der Fokus nicht mehr ganz so eng. Michael widmet sich auch anderen fotografischen Stilrichtungen und hat seinen Podcast in „The Photography Talk Show“ umbenannt.

Als eher introvertierter Typ fällt es Michael nicht leicht, Menschen auf der Straße zu fotografieren. Statt wie einige Straßenfotografen ganz nah heranzugehen, bevorzugt er eine diskretere Annährung geprägt von Zurückhaltung und Respekt.

Aktuell fotografiert Michael allerdings kaum noch. Der Grund: „Ich habe die Fotografie zu manisch betrieben.“ Früher sei er jeden Tag rausgegangen, um zu fotografieren, „nur um mir zu sagen: Ich habe meine ‚Schuld‘ getan“. Diesem Zwang wollte er sich nicht mehr aussetzen. Der Spaß war verlorengegangen: „Inspiration ist eine ganz wichtige Sache – und für mich funktioniert das nicht unter Druck.“

Michael zog die Konsequenzen und setzte sich auf eine fotografische Diät: „Ich habe die Kamera weggelegt mit dem Ziel, dass die Fotografie wieder auf ganz natürliche und organische Weise in mein Leben zurückkommt – wenn sie das denn will.“

Trotz der eigenen Auszeit beschäftigt sich Michael weiterhin leidenschaftlich mit der Fotografie. Für seine Interviews recherchiert er oft wochenlang und bereitet sich intensiv auf seine Gesprächspartner vor.

Ich will, dass Fotos aus mir herauskommen und mir in erster Linie selbst gefallen.

Die Psychologie des Fotografierens ist ein wiederkehrendes Thema. Auch in diesem Interview spreche ich mit Michael ausführlich darüber, welche unterschiedlichen Bedeutungen das Bildermachen haben kann – und wie diese sich mit der Zeit auch wandeln. „Das Ziel sind immer gute Fotos“, sagt Michael: „Ich will aber, dass diese Fotos aus mir herauskommen und mir in erster Linie selbst gefallen.“ Das war nicht immer so.

Fotografie als Form der Selbsterfahrung

Vorher habe er oft an die Menschen gedacht, die die Fotos betrachten. „Aus künstlerischer Perspektive ist das keine gute Herangehensweise“, weiß er heute: „Man sollte das machen, was einem selbst entspricht – mit dem Risiko, dass es sonst niemandem gefällt.“

Die Kamera selbst ist für Michael nur ein Werkzeug, das Mittel zum Zweck. Das war nicht immer so: „Am Anfang war ich sehr stark davon überzeugt, dass die Kamera das Foto macht.“

Ich mache Fotos, um mich selbst zu verstehen in Verbindung mit der Welt.

Entscheidend ist der fotografische Blick. Sprich die Gabe des Fotografen, Motive zu erkennen und in Bildern einzufangen, die Fragen aufwerfen und Geschichten erzählen. Der Prozess ist dabei genauso bedeutend wie das Resultat selbst: „Ich habe nicht mehr den unbedingten Drang, ein Foto machen zu müssen. Wenn ich in fünf oder zehn Jahren ein Bild anschaue, dann möchte ich mich nicht daran erinnern, wie furchtbar es war, es zu machen.“

Für Michael ist die Fotografie eine Form der Selbsterfahrung. Über sein „Warum“ sagt er: „Ich mache Fotos, um mich selbst zu verstehen in Verbindung mit der Welt. Um zu erfahren, wer ich eigentlich bin und was mich antreibt.“

Fotografie schärft die Sinne

Wer mit der Kamera durch die Welt läuft, wird schnell feststellen, was die eigene Aufmerksamkeit erregt. Das können Dinge sein, die man als schön empfindet oder auch solche, mit denen man eher negative Gefühle verbindet. Doch egal, welcher Grund dahintersteckt: Die eigenen Bilder verraten immer eine ganze Menge über einen selbst. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit ihnen kann man enorm viel über seine Persönlichkeit lernen.

Das gleiche gilt aber auch für die Umwelt. „Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, als wenn man keine Kamera dabei hat. Man merkt, was einen an der Welt interessiert.“ Fotografie schärft die Sinne.

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das Laufen. In der Langsamkeit liegt oft der Schlüssel zu wirklich bedeutsamen Bildern. Michael: „Ich glaube nicht, dass man gute Fotos aus dem Auto heraus finden kann.“

Weitere Themen sind:

  • Was macht ein gutes Foto aus?
  • Fotografische Vorbilder – unter anderem Daido Moriyama
  • Lehren aus über 50 Podcast-Interviews mit Fotografen
  • Die Bedeutung von Klarheit für die Komposition von Fotos

Shownotes

Portfolio von Michael Meinhardt

Podcast: „The Photography Talk Show“

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Die Bedeutung des Bildermachens: Ein Gespräch mit Michael Meinhardt darüber, was man beim Fotografieren über sich selbst und seine Umwelt lernen kann. Er sagt: "Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, Die Bedeutung des Bildermachens: Ein Gespräch mit Michael Meinhardt darüber, was man beim Fotografieren über sich selbst und seine Umwelt lernen kann. Er sagt: "Wenn man Fotos macht, schaut man sehr viel genauer hin, als wenn man keine Kamera dabei hat. Man merkt, was einen an der Welt interessiert." Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:07:43
Warum dein fotografischer Blick der Schlüssel zu herausragenden Bildern ist – Teil 1 https://gatesieben.de/fotografie/fotografischer-blick/ Sun, 12 Nov 2017 09:30:30 +0000 https://gatesieben.de/?p=2119 https://gatesieben.de/fotografie/fotografischer-blick/#respond https://gatesieben.de/fotografie/fotografischer-blick/feed/ 0 Eine teure Kamera garantiert noch lange keine herausragenden Fotos. Erst ein ausgeprägter fotografischer Blick haucht deinen Bilder wirklich Leben ein. Erfahre, wie du dein Auge schulst, Motive erkennst und gekonnt umsetzt. Der Mensch hinter der Kamera ist wichtiger als die Einstellungen an der Kamera und das technische Equipment. Das soll nicht heißen, dass die Rädchen und Knöpfe nicht wichtig wären. Aber erst ein fotografischer Blick bringt Bilder zum Leben.

Mein Schwerpunkt liegt nicht auf der Vermittlung der technischen Grundlagen. Das können andere besser. Zudem bin ich der Meinung, dass sich diese Fähigkeiten auch gut in Eigenregie aneignen lassen. Entweder durch Bücher oder die intensive Auseinandersetzung mit der Bedienungsanleitung der eigenen Kamera.

Eine gute Möglichkeit ist auch der Fotokurs* der beiden Blogger Jenny und Sebastian von „22Places“, die in Folge 8 zu Gast auf meinem Podcast waren. In knapp 40 Videolektionen führen die beiden unterhaltsam und leicht verständlich durch die Grundlagen der digitalen Fotografie. Von der Technik über Bildgestaltung bis zur Bildbearbeitung werden alle wichtigen Themen behandelt.

Fotografischer Blick = beeindruckende Bilder

Wenn du dir die Basis erarbeitet hast, was gar nicht so schwer ist, geht es daran, deinen fotografischen Blick zu schulen.

Häufig wird Kreativität gleichgesetzt mit einer Eingebung, die aus heiterem Himmel über einen kommt. Es stimmt zwar, dass einem die besten Ideen nicht selten in Momenten durch den Kopf schießen, in denen man am wenigsten damit rechnet.

Damit diese Geistesblitze einen jedoch treffen, bedarf es einiges an Vorarbeit.

Wie ein Bauer, der sein Feld bestellt und bis zum Frühjahr auf das Aufgehen der Saat warten muss, so muss ein Fotograf kontinuierlich seinen fotografischen Blick schärfen, damit seine Kreativität blüht.

Inspiration ist harte Arbeit

Inspiration kommt nicht, um sich anschließend an die Arbeit zu machen. Die Arbeit muss vorher erledigt werden, damit man überhaupt empfänglich ist für inspirierende Gedanken.

Inspiration ist das Nebenprodukt von vorhergehenden Mühen.

Ideen für Bildkompositionen, Perspektiven oder Motive entstehen nicht, indem man über sie nachdenkt, sondern entwickeln sich aus der täglichen Praxis heraus.

Je öfter du mit der Kamera losziehst, dich neuen Situationen aussetzt und beständig an deinem Blick arbeitest, umso häufiger wirst du irgendwann das Gefühl haben, von der Inspiration scheinbar spontan geküsst zu werden.

Auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt, schnappe dir deine Kamera und mache Bilder. Nichts ersetzt die Stunden, in denen du aktiv an deinen fotografischen Fähigkeiten arbeitest. Sei beharrlich.

Nicht immer wirst du mit spektakulären Ergebnissen auf deiner SD-Karte zurückkehren. Das ist nicht schlimm. Hauptsache, du warst draußen und hast den Auslöser deiner Kamera betätigt. Professionellen Fotografen geht es ähnlich. Nicht jeder Versuch gelingt.

Die Erfahrung macht dich aber besser. Sei nicht zu enttäuscht, wenn am Ende eines Ausflugs einmal kaum Bilder übrigbleiben, die es in dein Archiv schaffen.

Was zählt, ist der Prozess und nicht, mit jedem Klick ein Meisterwerk zu schaffen. Und wenn die Ausbeute mal mager war, hast du dich immerhin an der frischen Luft bewegt – das ist doch auch etwas.

Kontinuierliches Üben wird sich auszahlen. Irgendwann greifen die Automatismen. Technik und fotografischer Blick verschmelzen. Im richtigen Moment bist du scheinbar mühelos in der Lage, intuitiv auf Situationen zu reagieren.

Lerne aus verpassten Chancen

Sei ebenfalls nicht enttäuscht, wenn du ein Motiv verpasst hast, weil du ein bisschen zu spät reagiert oder im entscheidenden Moment den Fokus falsch gesetzt hast. Freue dich, dass du die Situation überhaupt erkannt hast. Statt dich zu ärgern, klopfe dir auf die Schulter: Dein fotografischer Blick entwickelt sich.

„Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.“

Henry D. Thoreau

Viele Menschen hätten den Moment wahrscheinlich gar nicht registriert.

Henry D. Thoreau hat in seinem Buch „Walden. Ein Leben mit der Natur“* notiert: „Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.“ Übertragen auf die Fotografie bedeutet das: Wir sehen nur die Motive, die bei uns auf Resonanz stoßen. Und diese Empfänglichkeit lässt sich kultivieren.

Versuche immer das Positive mitzunehmen. Frage dich:

  • Woran hat es gelegen, dass ich das Foto nicht gemacht habe?
  • Was kann ich beim nächsten Mal besser machen?

So wird aus einer scheinbar verpassten Chance eine wertvolle Lernerfahrung.

Und vielleicht gibt es ja sogar die Gelegenheit, an gleicher Stelle das Gelernte umzusetzen. Wenn es sich beispielsweise um einen Ort handelt, an dem du eine besonders reizvolle Lichtstimmung entdeckt hast, in die du gerne Passanten einbauen möchtest, dann verharre einfach eine Weile.

Suche dir den perfekten Standpunkt für deine Komposition, stelle deine Kamera richtig ein und warte ab.

Oft ergeben sich auch ganz andere Ideen, wenn du mit Ruhe an die Sache herangehst.

Ein weiterer positiver Aspekt: Sofern Menschen beteiligt sind, wirst du sehen, dass diese sich nach einer Weile an deine Anwesenheit gewöhnt haben und dich gar nicht mehr wahrnehmen.

Beschränke dich auf das Wesentliche

Die Optionen, die uns die digitale Fotografie bietet, sind ausufernd. Groß ist die Versuchung, sich die Kameratasche mit vielerlei Zubehör zu füllen – Filter, Objektive, Fernauslöser oder Aufsteckblitze.

Die Schattenseite dieser mannigfaltigen Möglichkeiten ist, dass damit die Anzahl der Entscheidungen ebenfalls steigt.

Zu viele Optionen können lähmen und stehen damit dem kreativen Prozess im Weg. Auf jede erdenkliche Situation vorbereitet zu sein, geht auf Kosten der Spontanität.

Natürlich wirst du einige Motive nicht umsetzen können, wenn du nur mit einer Festbrennweite unterwegs bist. Du bist so aber viel agiler und fokussierter auf die Dinge, die du umsetzen kannst. Insofern kann eine selbstauferlegte Beschränkung durchaus zu mehr Kreativität führen.

Stelle dir vor, du müsstest jedes Mal entscheiden, welches Objektiv oder welchen Filter du verwendest. Gerade in der Straßen- oder Dokumentarfotografie, in der das Tempo hoch ist und es auf rasche Reaktionszeit ankommt, bist du mit weniger Optionen besser beraten.

Befreie dich also von der Bürde von zu vielen Entscheidungen und lerne, dich bei der Fotoausrüstung zu beschränken, damit du den Fokus auf das Motiv legen kannst. Denn dabei gilt es schon genug Dinge zu beachten, wie zum Beispiel Komposition und Kameraeinstellungen (Belichtungszeit, Blende und ISO). Wobei Letzteres durch Systemkameras einfacher denn je zu kontrollieren ist.

Dank dieser Technik kannst du im Vergleich zu Spiegelreflexkameras direkt am Display vor dem Drücken des Auslösers kontrollieren, wie das Foto aussieht. Du kannst dir das anschließende Überprüfen der Ergebnisse und eventuelles Justieren der Einstellungen sparen.

Eine weitere, wie ich finde hervorragende, Neuerung, die es erlaubt, die Technik weiter zu vernachlässigen und sich ganz auf den kreativen Prozess zu fokussieren.

Zoom mit den Füßen

Du sagst jetzt vielleicht: Und was ist, wenn ich ein Zoom-Objektiv verwende?

Das befreit dich zwar von der Notwendigkeit des ständigen Wechselns zwischen unterschiedlichen Festbrennweiten – hat aber einen entscheidenden Nachteil: Du wirst bequem.

Statt nah heranzugehen an deine Motive, drehst du einfach am Objektiv. Genau das wird man deinen Bildern später aber ansehen. Zoome stattdessen mit deinen Füßen. Je näher du tatsächlich am Geschehen bist, desto ausdrucksstärker werden deine Fotos.

Lerne von Meisterfotografen

Als Ergänzung dazu kannst du dir die Werke anderer Fotografen anschauen. Alles, was du aufsaugst, wird in der einen oder anderen Form Ausdruck in deinen Bildern finden.

Das Studium von Meisterfotografen kann also durchaus ein wichtiges Element bei der Entwicklung eines eigenen fotografischen Blicks sein.

Hüte dich allerdings davor, einen Stil einfach kopieren zu wollen.

Schaue dir stattdessen die Techniken deiner jeweiligen Vorbilder an. Frage dich:

  • Welche Muster stecken hinter den Bildern?
  • Wie ist der Umgang mit Licht?
  • Welche Rolle spielen Grafik und Geometrie bei der Komposition?

Es gibt so viel, was man von legendären Fotografen lernen kann – man muss aber aufpassen, nicht in der Nachahmung gefangen zu bleiben.

Und tappe bitte nicht in die Falle, dich mit anderen Fotografen zu vergleichen. Denke nicht: Die Bilder sind so perfekt, das Niveau werde ich nie erreichen.

Erfreue dich an den Meistern und schätze gleichzeitig deine eigenen Fotos – selbst wenn diese aus streng technischer Sicht vielleicht (noch) nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen. Das ist egal. Verliere deswegen nie die Lust an der Fotografie.

Fotografie als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit

Fotografie ist aus meiner Sicht gerade deswegen ein so magisches Medium, weil es in der Lage ist, die eigene Persönlichkeit bildhaft darzustellen.

Die Werkzeuge kann man sich bei anderen Künstlern abschauen und borgen. Konstruieren sollte man damit allerdings etwas Eigenes.

Entwickle deine eigenen Maßstäbe, an denen du deine Fotografie ausrichtest und bewertest. Nehme dir die Zeit und frage dich:

  • Warum mache ich Bilder?
  • Was fasziniert mich daran, die Kamera in die Hand zu nehmen?
  • Was macht für mich ein gelungenes Bild aus?
  • Was fühle ich, wenn ich meine eigenen Fotos betrachte?

Fotografie ist mehr als das Drücken des Auslösers

Genieße nicht nur das Ergebnis, sondern erlebe bewusst den Prozess des Fotografierens. Sonst nimmst du die Welt nur durch den Sucher deiner Kamera wahr.

Das Drücken des Auslösers ist nur der letzte Schritt. Was davor liegt, ist allerdings ebenso so schön und wichtig.

Lasse die Umgebung auf dich wirken.

  • Welche Geräusche hörst du?
  • Wie riecht die Luft?
  • Welche Stimmung ruft das Licht hervor?

Vergiss dabei die Kamera auch mal und komponiere nur mit deinem inneren Auge.

Bilder, die du intensiv „erspürt“ hast, weil du die Stimmung eines Ortes gefühlt hast, werden später diejenigen sein, die dich am meisten berühren. Sie sind wie eine Zeitmaschine, die dich zurück in einen für dich bedeutenden Moment in der Vergangenheit katapultieren. Der fotografische Anker ist umso stärker, je intensiver du den gesamten Prozess wahrgenommen hast.

Maßstab für Bewertung von Bildern

In meinen Workshops achte ich darauf, keinem Teilnehmer meinen Blick aufzudrängen. Vielmehr geht es um das Aufzeigen der Möglichkeiten, aus denen jeder diejenigen wählen kann, die hilfreich für die Umsetzung der eigenen Idee sind. So ist auch die Frage, ob ein Bild gelungen ist oder nicht eine, die für einen Außenstehenden schwer zu beantworten ist.

Geschmäcker sind unterschiedlich und stets subjektiv. Natürlich gibt es allgemein verbreitete Standards dafür, was als ästhetisch gilt – Stichwort „Goldener Schnitt“ oder „Zwei-Drittel-Regel“.

Viel entscheidender ist aber, was der Fotograf mit dem Bild aussagen wollte. Das sollte der Maßstab sein, an dem Fotos in erster Linie bewertet werden – es sei denn, du bist Auftragsfotograf. Ist das nicht der Fall, geht es darum zu schauen, inwieweit das Ziel stimmig umgesetzt worden ist.

Kenne dein „Warum“ in der Fotografie

Ein Motiv kann auf vielfache Art und Weise dargestellt werden.

Meine Herangehensweise mag sich dabei drastisch von deiner unterscheiden. Keine ist dabei besser oder schlechter. Wichtig ist, dass man eine klare Vorstellung über das gewünschte Ergebnis hat – sprich sein „Warum“ genau kennt.

In diesem Fall kann ein Foto-Coach dabei helfen, die geeigneten Techniken zu thematisieren, ohne dem Gegenüber seine Brille aufzusetzen.

Kritik besteht nicht darin, Meinungen über ein Bild zu äußern nach dem Motto: So hätte ich das Motiv umgesetzt. Vielmehr geht es darum durch Fragen herauszufinden, was der Fotograf ausdrücken wollte. Das ist ein entscheidender Unterschied. Die Antworten führen dann zu Optionen, wie man die gewünschte Bildaussage eventuell noch stärker hätte herausarbeiten können.

Linktipps

Auf dem Weg zu einem ausgeprägten fotografischen Blick ist Praxis das A und O.

Ein bisschen Theorie kann aber hin und wieder auch nicht schaden.

Der kanadische Fotograf und Autor David duChemin beschäftigt sich intensiv in seinen Büchern mit der Entwicklung einer starken Bildsprache. Sein neuestes Werk „Die Seele der Kamera“ beschäftigt sich mit der Rolle des Fotografens hinter der Kamera.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist „Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Vision in Bildern“*.

Wenn du dich speziell für Street Photography interessierst, dann wirst du in dem Podcast „Hit The Street“ von Valerie Jardin reichlich Inspiration finden. Von ihr ist auch gerade das Buch „Street Photography: Creative Vision Behind The Lens“* erschienen.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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Eine teure Kamera garantiert noch lange keine herausragenden Fotos. Erst ein ausgeprägter fotografischer Blick haucht deinen Bilder wirklich Leben ein. Erfahre, wie du dein Auge schulst, Motive erkennst und gekonnt umsetzt. Eine teure Kamera garantiert noch lange keine herausragenden Fotos. Erst ein ausgeprägter fotografischer Blick haucht deinen Bilder wirklich Leben ein. Erfahre, wie du dein Auge schulst, Motive erkennst und gekonnt umsetzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 14:32
Warum es egal ist, mit welcher Kamera du fotografierst https://gatesieben.de/fotografie/geheimnis-herausragender-bilder/ Thu, 02 Nov 2017 09:30:13 +0000 https://gatesieben.de/?p=2039 https://gatesieben.de/fotografie/geheimnis-herausragender-bilder/#comments https://gatesieben.de/fotografie/geheimnis-herausragender-bilder/feed/ 4 Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Viele Fotografen denken so und verkennen dabei, was das eigentliche Geheimnis herausragender Bilder ist. Hast du in einem Restaurant nach einem leckeren Essen schon mal den Koch gefragt, mit welchen Messern und Töpfen er das Gericht zubereitet hat? Wahrscheinlich nicht. Ich habe das jedenfalls noch nie gemacht. Wichtig ist doch, dass der Koch sein Handwerk beherrscht und ein Gefühl für die richtige Zusammenstellung von Zutaten hat.

Und genau das Gleiche gilt auch für die Fotografie.

Das wahre Geheimnis herausragender Bilder

Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Leider denken viele Fotografen so und verkennen dabei, was das wahre Geheimnis herausragender Bilder ist.

Buying a Nikon doesn’t make you a photographer. It makes you a Nikon owner. Unbekannt

Nicht selten beschäftigen sich Fotografiebegeisterte von Beginn an zu intensiv mit der Technik. Da werden stundenlang Testberichte gewälzt und intensiv die Anzahl der Mega-Pixel verschiedener Modelle verglichen. Aber warum?

Wenn ich Autofahren lernen möchte, kaufe ich mir ja auch nicht gleich einen Ferrari. Ein günstiger Gebrauchtwagen tut es zunächt auch. Was bringt es dir also, wenn du viel Geld für eine Kamera ausgibst, deren Funktionen dich zu Beginn eher überfordern oder gar davon abhalten, worauf es wirklich ankommt – nämlich fotografieren.

Ich bin der Meinung, dass du gute Bilder machen kannst, egal mit welcher Kamera. Die beste Kamera ist die, die du dabei hast – und vor allem auch benutzt. Bei den meisten Menschen ist es das Smartphone. Besonders für Einsteiger eignet sich das iPhone (oder ein Android-Model) hervorragend, um einen fotografischen Blick zu entwickeln. Denn darauf kommt es zunächst an.

Bevor du später mit umfangreicherem Equipment auf Foto-Jagd gehst, musst du wissen, was eigentlich dein Ziel ist. Das mag banal klingen, ist aber elementar. Die Gründe, warum Menschen fotografieren, sind natürlich sehr unterschiedlich. Seinen persönlichen Antrieb zu kennen, ist ein daher großer Schritt auf dem Weg zu Fotos, die dir selbst wirklich etwas bedeuten.

Kenne dein fotografisches „Warum“

Wenn du dir über dein „Warum“ im Klaren bist, wird dir die Motivsuche anschließend viel leichter fallen.

Eine gute Übung, deinem persönlichen „Warum“ auf die Spur zu kommen ist es, sich seine Fotos mal genau anzuschauen.

Frage dich dabei:

  • Gibt es wiederkehrende Muster in deinen Bildern?
  • Welche Motive dominieren? Sind es Landschaften, Menschen, Tiere oder Gegenstände?
  • Welche Perspektive wählst du? Gehst du ganz nah dran? Oder konzentrierst du dich auf das große Ganze?
  • Hast du eine Vorliebe für bestimmte Farben?
  • Welche Lichtstimmungen gefallen dir am besten?

Ich bin mir sicher, dass du bei der Analyse deines Archivs spannende Dinge erkennen wirst, derer du bisher nicht bewusst gewesen bist.

The soul of the image is ultimately the only issue when viewing a photograph.

In seinem Buch „Road to Seeing“ sagt Dan Winters: „The soul of the image is ultimately the only issue when viewing a photograph.“ Mit welcher Kamera ein Bild aufgenommen wurde ist also egal. Worauf es ankommt ist, dass ein Foto eine Seele besitzt. Etwas, dass dich rührt, rüttelt und Rätseln lässt.

Für mich ist Fotografie in erster Linie etwas sehr Persönliches. Ich mache Fotos, die mir etwas bedeuten und empfinde Fotografie als ein Medium, mit dem ich nicht nur meine Umgebung erforschen kann, sondern gleichzeitig auch eine Menge über mich selbst lerne. Das ist der Unterschied zu professionellen Fotografen, die meist im Auftrag arbeiten und Ergebnisse abliefern müssen, die den Vorstellungen der Auftraggeber entsprechen.

Genieße also die kreative Freiheit und mache Bilder nicht, um möglichst viele „Likes“ auf Facebook oder Instagram einzuheimsen. Natürlich freut sich jeder über Lob. Wenn das jedoch dein einziger Antrieb ist, dann verpasst du die vielen anderen Möglichkeiten, die dir die Fotografie bietet. Die Anerkennung folgt automatisch und ist letztlich die Belohnung dafür, dass du konsequent deinen eigenen fotografischen Weg gehst.

Ein verlässlicher Kompass auf deiner Reise mit der Kamera ist ein starkes „Warum“. Dazu noch mal Dan Winters: „The ‚Why‘ precedes the ‚How‘. This, I believe, should be the goal of all art.“

Je genauer du dir im Klaren darüber bist, wie du die Fotografie einsetzen möchtest, desto gezielter kannst du dir fortan technisches Equipment suchen, um den Prozess zu verfeinern. Ohne ein überzeugendes Konzept werden aber keine herausragenden Ergebnisse herauskommen.

Sharpness is a bourgeois concept.

Messerscharfe Pixel ohne künstlerische Idee führen zu klinisch sterilen Bilder, die keine Emotionen wecken. „Sharpness is a bourgeois concept“, wusste schon der legendäre Magnum-Fotograf Henri Cartier-Bresson. Ähnlich brachte es der US-amerikanische Landschaftsfotograf Ansel Adams auf den Punkt: Ansel Adams: „There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept.“

Dass technische Perfektion nicht das Hauptkriterium für ausgezeichnete Fotografie ist, kann man bei einem Blick auf die Werke früherer Meister leicht erkennen. Egal, auf welchem technischen Stand die Entwicklung von Kameras seit den Anfängen der Fotografie um das Jahr 1815 auch war – ikonische Bilder hat jede Epoche hervorgebracht.

Literaturempfehlung

Wenn du das Thema „Fotografisches Sehen“ vertiefen möchtest, dann ist das Buch „Die Seele der Kamera“ von David duChemin ein guter Einstieg.

Auch weitere Titel des Autors wie „Sehen und Gestalten: David duChemins etwas andere Fotoschule“*, „Sprechende Bilder: Lernen Sie, ausdrucksstark zu fotografieren“* oder „Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Vision in Bildern“* beschäftigen sich mit der Frage nach dem Geheimnis herausragender Bilder.

Auf Englisch hat die Straßenfotografin Valerie Jardin mit „Street Photography: Creative Vision Behind the Lens“* gerade ein sehr praxisnahes Buch vorgelegt. Ihr Podcast „Hit the Streets“ ist ebenfalls hörenswert und zählt zu meinem absoluten Lieblings-Shows über Fotografie.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Viele Fotografen denken so und verkennen dabei, was das eigentliche Geheimnis herausragender Bilder ist. Je teurer die Kamera, desto besser die Fotos? Viele Fotografen denken so und verkennen dabei, was das eigentliche Geheimnis herausragender Bilder ist. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 16:43
Christian Sefrin: Äthiopien mit der Kamera entdecken https://gatesieben.de/podcast/christian-sefrin-aethiopien-mit-der-kamera-entdecken/ Mon, 28 Aug 2017 11:17:42 +0000 https://gatesieben.de/?p=1888 https://gatesieben.de/podcast/christian-sefrin-aethiopien-mit-der-kamera-entdecken/#respond https://gatesieben.de/podcast/christian-sefrin-aethiopien-mit-der-kamera-entdecken/feed/ 0 In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien und welche Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt. In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien. Christian erzählt in diesem Interview, welche besondere Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt.

Äthiopien ist nun schon zum dritten Mal Thema in der Show. Zuvor habe ich mich mit Katharina Ley und Christian Schartner über den mit gut 100 Millionen Einwohnern größten Binnenstaat der Welt unterhalten. Ich kann aber versprechen: Die Audioreise in das afrikanische Land lohnt sich erneut.

Denn du erfährst nicht nur jede Menge spannende Details über die Menschen und ihre Kultur, sondern lernst auch, wie du unterwegs richtig gute Reisefotos machst. Regelmäßig führt Christian kleine Gruppe an die schönsten Orte in Äthiopien und zeigt ihnen, wie sie diese am besten mit der Kamera festhalten.

Freue dich auf spannende Tipps, wie du deine Bilder unterwegs verbessern kannst. Anhand von seinen eigenen Bildern erzählt Christian nicht nur spannende Geschichten von seinen Reisen in Äthiopien. Du erfährst auch, wie die Aufnahmen entstanden sind und wie die Techniken selbst nutzen kannst, um zu besseren Ergebnissen zu kommen.

Q & A mit Christian Sefrin

  • Lieblingszitat

„Träume, aber nicht träge!“

  • Lieblingsbuch

Philipp Hedemann: „Der Mann, der den Tod auslacht“*.

  • Lieblingsreiseland

Was für eine Frage! (lacht) ÄTHIOPIEN.

  • Lieblingsfotograf

Keine Frage: Sebastiao Salgado*.

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert

Hilina Abebe.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Nikon D 610*, Tamron 15-30 mm*, Tamron 24-70 mm*, Nikkor 50 mm*, Tamron 70-200 mm*, Tamron 200-500 mm, Filter, Akkus, Ladegeäte, Solarpanels, etc.

  • Lieblingssong, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

Gisbert zu Knyphausen: „Wer kann sich schon entscheiden“.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der mir das Reisen / Fotografieren erleichtert:

App: OruxMaps – ist perfekt für die Routenplanung und Fotoplanung auf unbekannten Wegen.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Mein kleines, weiches Kopfkissen. Ja, man wird älter und bequemer. (lacht)

Bilder von Christian Sefrin

Shownotes

Auf seiner Webseite www.sefrinphotography.com bloggt Christian Sefrin regelmäßig über die Themen Reisefotografie und Äthiopien. Außerdem findest du dort aktuelle Tourdaten für seine Multimedia-Vorträge sowie Termine für anstehende Fotoreisen.

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In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien und welche Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt. In Folge 41 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Christian Sefrin über seine Leidenschaft für Äthiopien und welche Rolle die Kamera für ihn beim Kennenlernen von Land und Leuten spielt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:16:19
Tina Uebel: Auf Shackletons Spuren in der Antarktis https://gatesieben.de/podcast/tina-uebel-auf-shackletons-spuren-in-der-antarktis/ Sat, 08 Jul 2017 16:42:59 +0000 https://gatesieben.de/?p=1648 https://gatesieben.de/podcast/tina-uebel-auf-shackletons-spuren-in-der-antarktis/#respond https://gatesieben.de/podcast/tina-uebel-auf-shackletons-spuren-in-der-antarktis/feed/ 0 Die Autorin Tina Uebel liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs. In Folge 40 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Tina Uebel. Die Hamburger Autorin liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs.

Das Ziel ist ambitioniert: Hundert Jahre nach Shackletons gescheiterter Mission, Südgeorgien zu Fuß zu durchqueren, macht sich Tina Uebel mit einer Gruppe von Alpinisten und Seglern von den Falkland-Inseln aus auf, um das zu schaffen, was dem Iren einst nicht gelang.

Die Expedition „S.E.A. – Sir Ernest’s Anniversary“ folgt Shackletons Weg nach dem Untergang der Endurance im Weddellmeer. Zwar verfehlte der Abenteurer damals sein ursprüngliches Ziel – dennoch ging er trotz des Scheiterns in die Geschichtsbücher ein. Mit imponierender Führungsstärke gelang es Shackleton, mit unmenschlichem Überlebenswillen der Eishölle zu lebend zu entkommen und dabei seine gesamte Crew vor dem sicheren Tod zu retten.

Tina Uebel und elf Mitstreiter stoßen von den Falklandinseln über Elephant Island bis nach Südgeorgien vor, wo ein Teil des Teams auf Skiern die knapp 4000 Meter hohe Berglandschaft überquert.

„Die Menschen gehen hinaus in die leeren Weiten dieser Welt aus unterschiedlichen Gründen. Einige treibt schlicht die Liebe zum Abenteuer an, einige der leidenschaftliche Hunger nach wissenschaftlicher Erkenntnis, und andere werden angezogen von lockenden ‚leisen Stimmen‘, der unerklärlichen Faszination des Unbekannten.“

Sir Ernest Shackleton

Gemeinsam mit Nikolaus Hansen schreibt Tina Uebel die faszinierenden Erlebnisse auf. Zahlreiche Fotos machen das Buch zu einem mitreißenden Lesevergnügen.

Shackletons Rettungsaktion ist auch ein Jahrhundert später noch ein packendes Beispiel dafür, wozu Menschen in Extremsituationen fähig sind.

Mit großer Begeisterung berichtet Tina Uebel in diesem Interview über eine unvergessliche Reise, die heutzutage zwar nicht mehr ganz so waghalsig ist wie zu Shackletons Zeiten, alle Teilnehmer aber dennoch an ihre Grenzen geführt hat.

Q&A mit Tina Uebel

  • Lieblingszitat: „Auf Reisen ist das Leben unendlich“. Zitat von meinem Leibreisebegleiter Schneider. Wissenschaftlich bestätigt durch Erkenntnisse der Hirnforschung: Unser Hirn nimmt Zeit anscheinend verlangsamt wahr, wenn wir neuen Eindrücken ausgesetzt sind, Routine hingegen registriert nicht recht und läßt die Zeit unbemerkt verfliegen; wahrscheinlich deshalb lief die Zeit in der Kindheit so langsam. Das endlich gelüftete Geheimnis der Lebensverlängerung: Viel Reisen!
  • Lebensmotto: „Gott ist mit den Coolen.“ Isso.
  • Lieblingsreiseland: Antarktis, Arktis und Alpen. Triple-A.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • Travel-Hack, die/der dir das Reisen erleichtert: Humor. Bereitet allen Leuten Freude, entschärft brenzlige Situationen, ist der Beginn von wunderbaren Freundschaften und macht selbst aus lausigen Momenten noch einen kleinen oder großen Spaß.
  • „Ohne … gehe ich nicht auf Reisen“: Gutes Messer und Breitbandantibiotikum. Selbsterklärend.

Shownotes

Tina Uebel hat über ihre Expedition auf Ernest Shackletons Spuren in der Antarktis ein Buch geschriebenTina Uebel lebt in Hamburg. Sie ist nicht nur Schriftstellerin (u.a. „Uebel unterwegs: Skurriles und Bemerkenswertes vom Landweg Hamburg – Shanghai“* und „Die S.E.A.-Expedition – Eine antarktische Reise auf Shackletons Spuren“*) sondern engagiert sich als Mitbetreiberin des Nochtspeichers auch aktiv in der Hamburger Kulturszene.

Ein Mal pro Monat organisiert sie Poetry-Slam-Sessions.

Auf Yacht-TV kann man ein Video über die Expedition auf Shackletons Spuren sehen.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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Die Autorin Tina Uebel liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs. Die Autorin Tina Uebel liebt das Abenteuer. Nach ihrer Tour auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai war sie zuletzt mit einer zwölfköpfigen Expeditionsgruppe in der Antarktis auf den Spuren des legendären Polarforschers Sir Ernest Shackleton unterwegs. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 53:03
Katharina Finke: Loslassen – Minimalistisch um die Welt https://gatesieben.de/podcast/katharina-finke-loslassen/ Tue, 27 Jun 2017 12:29:51 +0000 https://gatesieben.de/?p=1604 https://gatesieben.de/podcast/katharina-finke-loslassen/#comments https://gatesieben.de/podcast/katharina-finke-loslassen/feed/ 2 In Podcast-Folge 39 spricht Katharina Finke über ihr Buch "Loslassen" und verrät, wie sie von der Shopping-Queen zur Minimalistin wurde. Heute passt ihr Besitzstand in zwei Koffer. Katharinas Geschichte ist eine Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist im Leben. In Folge 39 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Katharina Finke über Minimalismus auf Reisen. Die Autorin und Journalistin hat ihren Besitzstand so weit reduziert, dass er in zwei Koffer passt. Wie sie gelernt hat, mit wenigen Dingen auszukommen, verrät Katharina in diesem Interview.

Für viele gehört der Konsum zum Leben dazu. Ohne darüber nachzudenken, häuft man mit der Zeit Gegenstand um Gegenstand an. Auch Katharina liebte früher Shopping. Irgendwann begann sie jedoch, ihr Verhalten zu hinterfragen – und ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Materielle Dinge verloren dabei mehr und mehr an Wert. Katharina begann konsequent auszumisten.

In dieser Podcast-Folge erfährst du, wie Minimalismus im Alltag – vor allem aber auch auf Reisen funktionieren kann.

Katharina gibt viele Tipps für ein minimalistisches Leben:

  • Keine radikale Kehrtwende: Lasse dir Zeit, Inventur zu machen, um dann in Ruhe zu entscheiden, auf was du künftig verzichten möchtest.
  • Richte dich nicht nach dem Rat der anderen, sondern höre auf deine eigene Stimme.
  • Lerne langsam, mit weniger zufrieden zu sein.
  • Lebe achtsam und bewusst.
  • Wandle Ängste in Mut um.
  • Habe Ausdauer: Lasse dich nicht entmutigen, verfolge deinen Weg trotz Widerstände mit Beharrlichkeit.

Wenn du mehr über das Thema Minimalismus erfahren möchtest, findest du auf dem englischsprachigen Blog „The Minimalists“ viele Anregungen. Katharina hat in dem TV-Beitrag „Besitzlos leben – macht das glücklich?“ und in einem Interview in der Sendung DAS! über ihr Leben als Minimalistin berichtet.

Q & A mit Katharina Finke

  • Lieblingszitat:

„The best things in life are no things.“

  • Lieblingsbuch:

Fällt mir schwer, mich da festzulegen: „Le Petit Prince“* von Antoine de Saint Exupéry.

  • Lieblingsreiseland:

Da gibt es nicht das eine: Indonesien, Portugal, Neuseeland.

Fällt mir schwer, da eins auszusuchen.

  • Lieblingssong, den ich auf Reisen höre und der Fernweh in mir weckt:

„Empire State of Mind“* von Alicia Keys.

  • App oder Tipp, der mir das Reisen erleichtert:

Wallet.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Reise-Schlafsack

Shownotes

Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte – Buch von Katharina Finke

Katharina Finke reist als Journalistin mit wenig Gepäck durch die Welt.

Regelmäßig schreibt sie Beiträge für deutsche Medien, hauptsächlich über soziale Themen und Menschenrechte.

Nach „Mit dem Herzen einer Tigerin“* hat sie im März 2017 ihr zweites Buch veröffentlicht: „Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“*.

Webseite

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In Podcast-Folge 39 spricht Katharina Finke über ihr Buch "Loslassen" und verrät, wie sie von der Shopping-Queen zur Minimalistin wurde. Heute passt ihr Besitzstand in zwei Koffer. Katharinas Geschichte ist eine Erinnerung daran, In Podcast-Folge 39 spricht Katharina Finke über ihr Buch "Loslassen" und verrät, wie sie von der Shopping-Queen zur Minimalistin wurde. Heute passt ihr Besitzstand in zwei Koffer. Katharinas Geschichte ist eine Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist im Leben. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 49:47
Egmont Friedl: Ich bin dann mal segeln https://gatesieben.de/podcast/egmont-friedl-ich-bin-dann-mal-segeln/ Sun, 18 Jun 2017 08:42:43 +0000 https://gatesieben.de/?p=1505 https://gatesieben.de/podcast/egmont-friedl-ich-bin-dann-mal-segeln/#respond https://gatesieben.de/podcast/egmont-friedl-ich-bin-dann-mal-segeln/feed/ 0 Egmont Friedl ist passionierter Segler. Mit seinem Törn von Genua nach Istanbul hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und anschließend darüber ein Buch geschrieben. In Folge 38 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Egmont Friedl. Er ist leidenschaftlicher Segler. Zuletzt hat er sich einen Lebenstraum erfüllt: In 26 Etappen verteilt auf zehn Jahre ist der gebürtige Österreicher von Genua nach Istanbul gesegelt.

Über seinen außergewöhnlichen Törn hat Egmont Friedl ein Buch geschrieben. Der Titel: „Ich bin dann mal Segeln“*.

Der Reisebericht ist eine Ode an die Einfachheit und das Schöne in alltäglichen Dingen.

Egmont Friedl hat seinen Traum trotz eines festen Jobs und einer Familie verwirklicht. Durch eine vorausschauende Planung ist es ihm gelungen, alles unter einen Hut zu bringen. In der Regel war er nie länger als zwölf Tage am Stück unterwegs.

Auch für Nicht-Segler ist dies eine Geschichte, die reichlich Inspiration liefert und Mut macht, seine Reiseträume nicht aufzuschieben. Egal, wie kompliziert die Umsetzung auch scheint – mit der richtigen Planung ist alles möglich.

Q&A mit Egmont Friedl

„Was braucht man eigentlich um auf einfache Art zu reisen? Wie kann man sich auf das Wesentliche reduzieren, Ballast abwerfen? Muss ich dazu Seminare besuchen? Einen Kurs in Weltanschauung belegen? – Nein! Neugier braucht man! Und etwas gesunden Menschenverstand. Denn Einfachheit ist einfach und nicht kompliziert!“

  • Lieblingsreiseland: Kein politisches Land – sondern lieber die Berge und der offene Ozean.
  • Lieblingslied, das in Ihnen Fernweh weckt: In diesem Moment: „Drivin‘ South“* Jimmy James (aka Jimi Hendrix) und Curtis Knight.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • Tipp, der das Reisen erleichtert: „Leinen los!“
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr – besser gesagt ging ich noch nie (lacht) – auf Reisen“: Stift und Papier!

Shownotes

Über seine Passion Segeln hat Egmont Friedl außer „Ich bin dann mal segeln“ ein weiteres Werk verfasst, das ebenfalls im Delius Klasing Verlag erschienen ist. Auf einer DVD gibt er eine praktische Einführung in die fachgerechte Vertäuung: Knoten und Spleißen: Eine audiovisuelle Anleitung“*. Auf seiner Webseite informiert Egmont Friedl regelmäßig über alle wichtigen Themen rund um das Segeln.

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Egmont Friedl ist passionierter Segler. Mit seinem Törn von Genua nach Istanbul hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und anschließend darüber ein Buch geschrieben. Egmont Friedl ist passionierter Segler. Mit seinem Törn von Genua nach Istanbul hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und anschließend darüber ein Buch geschrieben. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 39:10
Stephan Orth: Couchsurfing in Russland https://gatesieben.de/podcast/couchsurfing-in-russland-stephan-orth/ Tue, 30 May 2017 20:50:05 +0000 https://gatesieben.de/?p=1273 https://gatesieben.de/podcast/couchsurfing-in-russland-stephan-orth/#respond https://gatesieben.de/podcast/couchsurfing-in-russland-stephan-orth/feed/ 0 In Folge 37 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Autor und Reporter Stephan Orth von zehn Wochen Couchsurfing in Russland und wie er am Ende fast zum Putin-Versteher wurde. In Folge 37 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Stephan Orth über seine Couchsurfing-Reise in Russland. Der Hamburger ist ausgezogen, um sich in Putins Riesenreich ein Bild zu machen, was Propaganda und was Wahrheit ist. Zwischen Moskau und Wladiwostok hat er auf Sofas übernachtet, viel Wodka getrunken und tief in die russische Seele geblickt.

Seine Erfahrungen hat er in „Couchsurfing in Russland“* ebenso humorvoll wie informativ aufgeschrieben. Ebenso wie „Couchsurfing im Iran“* ist auch das neueste Werk des Hamburger Autors und Reporters ein SPIEGEL-Bestseller geworden.

Erst der Iran und nun Russland. Auf die Frage, nach der Auswahl seiner Reiseziele antwortet Stephan: „Ich habe ein Faible für Länder mit einem schlechten Image.“

So wenig positiv das mediale Bild beider Länder aktuell auch ist – hinter dem düsteren Vorhang der von kontroversen Machthabern bestimmten Politik, verbergen sich Menschen, die ganz andere Geschichten erzählen.

Ich habe ein Faible für Länder mit einem schlechten Image.

Zehn Wochen war Stephan unterwegs. Er hat 21.583 Kilometer zurückgelegt. Mit dem Flugzeug, im Auto, im Zug – und zu Pferde.

Seine 24 Gastgeber haben ihm Einblicke in ihren Alltag gewährt. Herausgekommen ist ein Russland-Bild, das in Zeiten von Fake-News und Propaganda wohltuend differenziert wirkt.

Unvoreingenommen begegnet Stephan den Menschen, die er unterwegs trifft und berichtet frei von üblichen Klischees.

Welche Antworten er auf seine Ausgangsfrage nach dem „wahren Russland“ gefunden hat und wie er „fast zum Putin-Versteher wurde“, verrät er in diesem Interview.

Shownotes

Stephan Orth ist Autor und Reporter mit einem Faible fürs Couchsurfing. Über seine Erlebnisse im Iran und Russland hat er zwei Bücher geschrieben, die im Malik-Verlag erschienen sind und jeweils SPIEGEL-Bestseller wurden.

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In Folge 37 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Autor und Reporter Stephan Orth von zehn Wochen Couchsurfing in Russland und wie er am Ende fast zum Putin-Versteher wurde. In Folge 37 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Autor und Reporter Stephan Orth von zehn Wochen Couchsurfing in Russland und wie er am Ende fast zum Putin-Versteher wurde. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 52:59
Maike Jarsetz: Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom https://gatesieben.de/podcast/maike-jarsetz-bildbearbeitung-mit-adobe-photoshop-lightroom/ Fri, 12 May 2017 19:10:00 +0000 https://gatesieben.de/?p=1222 https://gatesieben.de/podcast/maike-jarsetz-bildbearbeitung-mit-adobe-photoshop-lightroom/#comments https://gatesieben.de/podcast/maike-jarsetz-bildbearbeitung-mit-adobe-photoshop-lightroom/feed/ 2 In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst. In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom* funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst.

Q & A mit Maike Jarsetz

  • Lieblingszitat:

„Ein Gedicht und ein Gesumm sind keine Sachen, die man einfach so packen kann, nein, man wird von Ihnen gepackt. Und alles, was man dazu tun kann, ist dorthin zu gehen, wo sie einen finden können.“

Pu in „Pu baut ein Haus“* von Alan Alexander Milne.

  • Lieblingsbuch:

Puh, so viele:

  1. Christa Wolf: „Kassandra“
  2. Isabel Allende: „Das Geisterhaus“
  3. Julio Cortazar: „Rayuela“
  4. Daniel Kehlmann: „Die Vermessung der Welt“

Und viele andere …

  • Lieblingsreiseland:

Keines, aber die gesamte Nordsee-, Atlantik- und Pazifikküste – über alle Breitengrade hinweg.

  • Lieblingsfotograf:

Sebastiao Salgado.

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert:

Jean-François Rauzier.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

So wenig wie möglich, weil ich die auf Reisen immer auf dem Rücken tragen muss, aber von 17 bis 400 mm ist alles dabei.

  • Lieblingslied, das Fernweh in mir weckt:

„Beyond the Sea“ von Bobby Darin.

  • Tipp, der das Reisen erleichtert:

Nicht zuviel vorplanen, sondern auf die Situation einlassen.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Da mein Koffer seit der letzten Reise verschollen ist, gibt es keinen mehr … (lacht)

Shownotes

Maike Jarsetz ist gelernte Fotografin und arbeitet als Trainerin für Adobe Photoshop und Lightroom. Regelmäßig gibt die Hamburgergin ihr Wissen in Workshops weiter. Zum Thema Bildbearbeitung hat sie zudem zahlreiche praktische Lehrbücher geschrieben, die im Rheinwerk Verlag erschienen sind.

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In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst. In Folge 36 des Gate7-Podcasts verrät die Hamburger Fotografin und Trainerin Maike Jarsetz, wie Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Lightroom funktioniert und du Schritt für Schritt zu perfekten Fotos gelangst. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 53:23
Thomas Zielinski: Magie des Wassers und der Fotografie https://gatesieben.de/podcast/thomas-zielinski-surfen-fotografie/ Tue, 25 Apr 2017 11:16:34 +0000 https://gatesieben.de/?p=1179 https://gatesieben.de/podcast/thomas-zielinski-surfen-fotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/thomas-zielinski-surfen-fotografie/feed/ 0 In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt. In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt.

Shownotes

Thomas Zielinski ist Texter, Fotograf, Surfer und Yoga-Lehrer aus Hamburg. Auf Get Wet Soon bloggt er über seine Leidenschaften und seine Liebe zum Wasser. Regelmäßig veranstaltet er Workshops und Retreats, u.a. auf Bali, in Portugal oder Marokko.

Portfolio

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In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt. In Folge 35 des Gate7-Podcasts erzählt der Hamburger Thomas Zielinski von seiner Liebe zum Wasser – und wie er diese mit Surfen, Yoga und Fotografie in Einklang bringt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:02:22
Wolfgang Stoephasius: In 70 Jahren um die Welt https://gatesieben.de/podcast/wolfgang-stoephasius-in-70-jahren-um-die-welt/ Sat, 22 Apr 2017 07:53:59 +0000 https://gatesieben.de/?p=1161 https://gatesieben.de/podcast/wolfgang-stoephasius-in-70-jahren-um-die-welt/#comments https://gatesieben.de/podcast/wolfgang-stoephasius-in-70-jahren-um-die-welt/feed/ 2 In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Sein Fernweh ist nicht zu stillen. In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Seit 70 Jahren zieht es den Münchner immer wieder in die Welt hinaus. Sein Fernweh ist nicht zu stillen.

So gerne Stoephasius allerdings fremde Kulturen und Länder erforscht, so wichtig ist ihm seine Heimat Bayern. Er sagt:

„Nur wer sich zu Hause sicher fühlt, kann mutig und unbeschwert in die Welt ziehen.“

Q&A mit Wolfgang Stoephasius

  1. Lieblingszitat: „Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt Leben Reisen ist.“ Jean Paul.
  2. Lieblingsbuch: „Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien“ von Tiziano Terzani.
  3. Lieblingsreiseland: „Alles, was ich gesehen habe, ist schön“, sagt der Maler Otto Dix. Diesem Zitat kann ich mich nur anschließen. Aber ganz genau betrachtet, ist dann doch Deutschland mit seiner unglaublichen Vielfalt mein Lieblingsreiseland.
  4. Lieblingslied*, das Fernweh in mir weckt: „Caravan“* von Mike Batt.
  5. Tipp, der das Reisen erleichtert: „Schaue und sehe mit dem Herzen, lasse alle Vorurteile, im Positiven und im Negativen, daheim.“
  6. „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Das „Glücksengerl“ von meiner Frau Renate und einem „Gris-gris-Talisman“ aus New Orleans gehe ich nicht mehr auf Reisen. Ich bin ja nicht abergläubisch, aber trotzdem!

*Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

Bilder von Wolfgang Stoephasius

Shownotes

Wolfgang Stoephasius gilt als der meistgereiste Deutsche. Er war in allen 193 UN-Staaten, insgesamt hat der heute 76-Jährige seinen Fuß in 281 Länder gesetzt. Die Geschichten seiner Reisen hat Stoephasius nun aufgeschrieben. Das Buch „In 70 Jahren um die Welt. Der meistegereiste Deutsche erzählt seine größten Abenteuer“* ist im Ullstein Verlag erschienen.

Blog „Ländersammler“

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In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Sein Fernweh ist nicht zu stillen. In Folge 34 des Gate7-Podcasts erzählt Wolfgang Stoephasius von seinen Abenteuern als meistgereister Deutscher. Sein Fernweh ist nicht zu stillen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:17:30
Katharina Ley: Reise nach Äthiopien, Land der Vielfalt https://gatesieben.de/podcast/katharina-ley-muka-travel-aethiopien/ Sat, 15 Apr 2017 08:13:21 +0000 https://gatesieben.de/?p=1130 https://gatesieben.de/podcast/katharina-ley-muka-travel-aethiopien/#respond https://gatesieben.de/podcast/katharina-ley-muka-travel-aethiopien/feed/ 0 In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat. Shownotes Katharina Ley hat den Reiseveranstalter MUKA Travel gegründet. Nachhaltigkeit spielt bei ihren Angeboten eine große Rolle. Auf den verschiedenenen Reisen soll ein möglichst authentischer Einblick in Kultur und Natur von Äthiopien ermöglicht werden. Facebook Twitter Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat.

Shownotes

Katharina Ley hat den Reiseveranstalter MUKA Travel gegründet. Nachhaltigkeit spielt bei ihren Angeboten eine große Rolle. Auf den verschiedenenen Reisen soll ein möglichst authentischer Einblick in Kultur und Natur von Äthiopien ermöglicht werden.

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In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat. Shownotes In Folge 33 des Gate7-Podcasts verrät Katharina Ley vom Reiseveranstalter MUKA Travel, was den Reiz von Äthiopien ausmacht und warum sie sich gleich doppelt in das Land verliebt hat.<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br /> Shownotes<br /> Katharina Ley hat den Reiseveranstalter MUKA Travel gegründet. Nachhaltigkeit spielt bei ihren Angeboten eine große Rolle. Auf den verschiedenenen Reisen soll ein möglichst authentischer Einblick in Kultur und Natur von Äthiopien ermöglicht werden.<br /> <br /> Facebook<br /> <br /> Twitter<br /> <br /> Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean
Naomi Bubis: Post aus Tel Aviv https://gatesieben.de/podcast/naomi-bubis-tel-aviv/ Mon, 10 Apr 2017 06:17:15 +0000 https://gatesieben.de/?p=1104 https://gatesieben.de/podcast/naomi-bubis-tel-aviv/#respond https://gatesieben.de/podcast/naomi-bubis-tel-aviv/feed/ 0 In Folge 32 des Gate7-Podcast erzählt Naomi Bubis von ihrer besonderen Beziehung zu Tel Aviv und verrät, was die israelische Küstenstadt so faszinierend macht. In Folge 32 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Naomi Bubis über Tel Aviv. Für Naomi ist das nicht nur eine Stadt, in der sie lebt, sondern sie verbindet damit ein ganz besonderes Lebensgefühl, das sie auf ihrem Blog „Telavivnotes.com“ teilt. Geboren ist sie aber in Frankfurt. In diesem Interview erzählt Naomi, wie sie von Hessen nach Israel gekommen ist und was Tel Aviv so reizvoll macht.

Q&A mit Naomi Bubis

  • Lieblingszitat oder Lebensmotto: „Be fearless. Be brave. Be bold. Love yourself.“ Warum? Weil ich gerne meine Komfortzone verlasse, um mich weiter zu entwickeln. Ich lasse mich immer von meinem Herzen und meiner stark ausgeprägten Intuition leiten. Sich selbst zu schätzen und zu lieben, ist die beste Basis für ein glückliches Leben.
  • Lieblingsreiseland: Kalifornien, besonders Los Angeles und ganz besonders Venice Beach. Warum? Der Vibe, der Pazifik, die ellenhohen Palmen, das beste vegane Essen: Butcher’s Daughter, Gracias Madre, aber auch Gjelina und dann der Erewhon Bio-Supermarkt: den hätte ich gerne vor meiner Haustüre.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Ich habe eher Heimweh in der Ferne als umgekehrt und dann höre ich israelische Musik wie Omer Adam*.

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  • App oder Travel-Hack, der dir das Reisen erleichtert: Unplug Meditation App zum entschleunigen. Warum? Ich finde Meditations Apps gerade beim Reisen eine tolle Ergänzung. Ich habe viele ausprobiert von Dan Harris über Headspace, aber die gefällt mir am besten.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meine fetten goldenrose Beats-Kopfhörer*. Meine Kinder meinen zwar, ich sehe komisch damit aus, aber sie sind immer in meinem Rucksack und fallen mir nicht wie AirPods* aus den Ohren.

Shownotes

Auf ihrem Blog Telavivnotes gibt Naomi Bubis authentische Einblicke in die vielen Facetten von Tel Aviv und vermittelt das Lebensgefühl dieser vibrierenden Stadt am Mittelmeer.

Gemeinsam mit ihrem guten Freund Udi Sahar betreibt sie seit Juni 2018 ein Lokal mit Yogazentrum in Tel Aviv. „The Urban Shaman“ ist eine organische, plant-based Eatery. Im unteren Level gibt es ein Yoga- und Meditationszentrum mit Treatments und Infrared Sauna.

Folge Naomi auf Facebook und Instagram.

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In Folge 32 des Gate7-Podcast erzählt Naomi Bubis von ihrer besonderen Beziehung zu Tel Aviv und verrät, was die israelische Küstenstadt so faszinierend macht. In Folge 32 des Gate7-Podcast erzählt Naomi Bubis von ihrer besonderen Beziehung zu Tel Aviv und verrät, was die israelische Küstenstadt so faszinierend macht. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 41:13
Nadine Lashuk: Liebesgrüße aus Minsk https://gatesieben.de/podcast/nadine-lashuk-liebesgruesse-aus-minsk/ Wed, 05 Apr 2017 07:15:50 +0000 https://gatesieben.de/?p=1070 https://gatesieben.de/podcast/nadine-lashuk-liebesgruesse-aus-minsk/#respond https://gatesieben.de/podcast/nadine-lashuk-liebesgruesse-aus-minsk/feed/ 0 In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland. Du erfährst unter anderem, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen. In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland – oder auch Belarus. Du erfährst, wer oder was eine Babuschka ist – und warum diese das Land fest im Griff hat. Außerdem verrät Nadine, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen.

Anschließend an der Interview mit Christian Eisert über seine Ferien in Nordkorea, geht es in dieser Episode erneut um ein politisch und wirtschaftlich isoliertes Land, über das man sehr wenig weiß – außer vielleicht, dass dort seit Jahren Alexander Lukaschenko regiert, der häufig als „letzter Diktator“ in Europa bezeichnet wird.

Wie aber das Leben dort abseits des Politischen aussieht – darüber erfährt man sehr selten etwas. Umso gespannter darfst du auf das sein, was Nadine darüber zu berichten hat.

Shownotes

Nadine Lashuk schreibt einen sehr lesenswerten Blog über alle wichtigen und interessanten Themen rund um Weißrussland.

In ihrem Buch „Liebesgrüße aus Minsk“ berichtet Nadine Lashuk* mit viel Humor über ihre Erlebnisse in Weißrussland.

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In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland. Du erfährst unter anderem, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen. In Folge 31 des Gate7-Podcasts erzählt Nadine Lashuk von ihren wundersamen Erlebnissen in Weißrussland. Du erfährst unter anderem, warum Heringe dort Pelzmäntel tragen und weshalb Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 36:04
Christian Eisert: Ferien in Nordkorea https://gatesieben.de/podcast/christian-eisert-ferien-in-nordkorea/ Fri, 31 Mar 2017 07:31:53 +0000 https://gatesieben.de/?p=1041 https://gatesieben.de/podcast/christian-eisert-ferien-in-nordkorea/#respond https://gatesieben.de/podcast/christian-eisert-ferien-in-nordkorea/feed/ 0 Mit Nordkorea verbindet man vieles – nur nicht Urlaub. Warum Christian Eisert trotzdem dorthin gereist ist und was er erlebt hat, erzählt der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Folge 30 des Gate7-Podcasts. In Folge 30 des Gate7-Podcasts erzählt SPIEGEL-Bestseller-Autor Christian Eisert über seine Erfahrungen in Nordkorea. Ein Land voller bizarrer Widersprüche und geprägt von „pompöser Mickerigkeit“, so Eisert. Seine Reise hat der Berliner in einem Buch verarbeitet: „Kim & Struppi – Ferien in Nordkorea“.

In den Medien kommt Nordkorea meist nur dann vor, wenn Diktator Kim Jong-un mal wieder einen Raketentest angeordnet hat oder markige Worte an die westlichen Demokratien richtet. Säbelrasseln und Provokationen gehören zu seinem Standardrepertoire.

Aber wie sieht im Land aus? Wie leben die Menschen in diesem sowohl politisch als auch wirtschaftlich isolierten Land, über das man eigentlich kaum etwas weiß, außer dass es seit Jahren mit eiserner Hand von einer Familiendynastie regiert wird?

Diese Fragen hat sich auch Christian Eisert gestellt. Das erste Mal geweckt wurde sein Interesse, als eine nordkoreanische Delegation 1988 seine Schule in Ost-Berlin besuchte. Ein Bild von einer regenbogenfarbenen Wasserrutsche mit fröhlich plantschenden Kindern ist ihm seither immer im Gedächtnis geblieben. Ob es sie tatsächlich gibt, wollte er unter anderem natürlich auch wissen, als er sich 2014 mit einer Freundin auf nach Nordkorea machte.

Ständige Begleiter mit Ankunft am Flughafen in Pjöngjang waren nicht nur die beiden regime-treuen Guides (Herr Chung und Herr Rym), sondern auch ein mulmiges Gefühl ob des allgegenwärtigen Kults um den Herrscher Kim Jong-un sowie der Angst, dass seine „durchaus fehlerhafte Tarnung“ auffliegt. Um überhaupt ein Touristen-Visum zu erhalten, hatte Eisert im Vorfeld seine Biographie etwas frisiert.

Warum, das verrät er in diesem Interview. Außerdem erfährst du:

  •  Wie man nach Nordkorea reist.
  •  Was es bei der Beantragung einer Reiseerlaubnis alles zu beachten gibt.
  •  Warum man sich als Tourist nicht frei im Land bewegen darf.

Auf seiner Reise entdeckt Christian Eisert, dass es nicht nur „ein“ Nordkorea gibt, sondern gleich drei:

„Das durch die Medien vermittelte. Das, was das Land selbst nach außen hin darstellen möchte – das Paradies für alle Menschen, die dort leben und gleichzeitig ungaublich stark durch seine Atomwaffen. Und dann gibt es das echte Nordkorea – von dem am wenigsten bekannt ist.“

Von allen „drei“ Nordkoreas berichtet nicht nur in seinem Buch mit einer Mischung aus Humor und ernüchternder Offenheit.

Trotz aller Kuriositäten, die es aus westlicher Sicht in Nordkorea zu beobachten gibt, macht sich Christian Eisert nicht lustig.

„Der Humor in ‚Kim & Struppi‘ geht auf Kosten von uns, wie wir mit den Bedingungen und Strukturen des Systems in Nordkorea klarkommen.“

Shownotes

Christian Eisert arbeitet als TV-Autor, Buch-Autor und Comedy-Coach. Ein Überblick über seine Projekte findest du auf seiner Internetseite www.christian-eisert.de

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Bücher: „Kim und Struppi – Ferien in Nordkorea“*, „Lachen, wo andere Urlaub machen – Dem deutschen Humor auf der Spur“* und „Tacho-Man – 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33x Tanken“*

Nach dem grimmigen Nordkorea hat Christian Eisert die idyllische Schweiz bereist. Was er in der Alpenrepublik erlebt hat, ist in seinem aktuellen Buch „Viele Ziegen und kein Peter – Eine Ferienreise zu den Schweizern“* nachzulesen.

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Mit Nordkorea verbindet man vieles – nur nicht Urlaub. Warum Christian Eisert trotzdem dorthin gereist ist und was er erlebt hat, erzählt der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Folge 30 des Gate7-Podcasts. Mit Nordkorea verbindet man vieles – nur nicht Urlaub. Warum Christian Eisert trotzdem dorthin gereist ist und was er erlebt hat, erzählt der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Folge 30 des Gate7-Podcasts. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:16:13
Angelika Schwaff: Atemberaubender Zauber der Antarktis https://gatesieben.de/podcast/angelika-schwaff-atemberaubender-zauber-der-antarktis/ Tue, 28 Mar 2017 05:15:41 +0000 https://gatesieben.de/?p=1018 https://gatesieben.de/podcast/angelika-schwaff-atemberaubender-zauber-der-antarktis/#respond https://gatesieben.de/podcast/angelika-schwaff-atemberaubender-zauber-der-antarktis/feed/ 0 In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit. In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit.

Q & A mit Angelika Schwaff

  • Lieblingszitat:

„Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.“

Kurt Tucholsky

Der Zitat begleitet mich seit meiner Schulzeit, es ist für mich eine Beschreibung des Lebens schlechthin.

  • Lieblingsbuch:

„Die Entdeckung des Himmels“* von Harry Mulisch.

Das ist wahrscheinlich das einzige Buch, was ich mehrfach gelesen habe – und des Mal zieht mich die Generationen umfassende Geschichte, in der es unter anderem um ein besonderes Kind gibt und in der die Bundeslade gesucht wird, wieder in den Bann.

MUSS MAN LESEN!

  • Lieblingsreiseland

Haha, du ahnst es schon. Die Antarktis!

Warum kann man ja im Podcast hören.

  • Lieblingssong, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

Bon Iver* – „Beth/Rest“

Das Lied ist nicht nur min Lieblingslied, es begleitet mich auf jeder Reise.

Ich habe es zum ersten Mal in Vietnam gehört, darum schlicht sich sofort wieder Bilder von meiner Zugreise durch Vietnam in mein Bewusstsein, wenn ich dieses Lied höre.

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  • Travel-Tipp, der das Reisen erleichtert:

Die Seite Secretflying.com – die liebe ich!

Wenn man flexibel ist, kann man eine Menge Geld für Flugreisen sparen. Hier werden einfach die günstigsten Tickets aufgelistet.

  • Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen:

Ohne meinen „Osprey Sojourn 60″* gehe ich nicht auf Reisen.

Das ist der Koffer, der mich seit 6 Jahren treu überall hinbegleitet.

Super Qualität, ist auch alles original.

Er macht jeden Mist mit, ich kann ihn ziehen, aber auch als Backpack tragen.

Bester Koffer aller Zeiten!

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In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit. In Folge 29 des Gate7-Podcasts erzählt Reise-Bloggerin Angelika Schwaff von ihrem Abstecher in die Antarktis – eine bizarre Welt aus Einsamkeit und Leben, die einen staunen lässt vor Schönheit. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:08:34
Christian Schartner: Auf Fotoreise in Äthiopien https://gatesieben.de/podcast/christian-schartner-fotoreise-aethiopien/ Thu, 23 Mar 2017 09:17:13 +0000 https://gatesieben.de/?p=987 https://gatesieben.de/podcast/christian-schartner-fotoreise-aethiopien/#respond https://gatesieben.de/podcast/christian-schartner-fotoreise-aethiopien/feed/ 0 In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unheimlich viel zu bieten hat. In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unheimlich viel zu bieten hat.

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In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unhe... In Folge 28 des Gate7-Podcasts spreche ich mit österreichischen Fotografen Christian Schartner über seine Reise nach Äthiopien. Ein Land, das viele nicht auf der Rechnung haben, wenn sie ihren nächsten Trip planen – das aber nicht nur fotografisch unheimlich viel zu bieten hat. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 51:34
Sarah Fischer: Zu Hause bei den Nomaden in der Mongolei https://gatesieben.de/podcast/bei-den-nomaden-in-der-mongolei-sarah-fischer/ Tue, 14 Mar 2017 18:38:46 +0000 https://gatesieben.de/?p=945 https://gatesieben.de/podcast/bei-den-nomaden-in-der-mongolei-sarah-fischer/#respond https://gatesieben.de/podcast/bei-den-nomaden-in-der-mongolei-sarah-fischer/feed/ 0 In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat. In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat.

Die Mongolei. Für die meisten, mich eingeschlossen, ist das ein Land, von dem man keine genaue Vorstellung hat – außer vielleicht, dass es sehr dünn besiedelt und von schier unendlichen Weiten geprägt ist.

Umso mehr freue ich mich, in dieser Folge mit einer echten Expertin über die Mongolei zu sprechen und mehr darüber zu erfahren, was die Faszination dieses mit 1.566.000 Quadratkilometern flächenmäßig zweitgrößten Binnenstaates der Welt ausmacht.

Die Münchnerin Sarah Fischer verbringt seit 2008 mindestens einmal pro Jahr mehrere Wochen in der Mongolei bei einer Nomadenfamilie. Das Land und seine Menschen sind zu so etwas wie ihrer „Seelenheimat“ geworden.

Mittlerweile hat Sarah einen Reiseführer über die Mongolei geschrieben und berichtet regelmäßig in Multimedia-Vorträgen von diesem für sie so besonderen Ort.

Außerdem geht es in diesem Interview um das Thema Identitätssuche – und wie man das mit dem Reisen verbindet.

Sarah ist als kleines Kind adoptiert worden und kennt ihre leiblichen Eltern nicht. Daher war für sie das Reisen immer auch eine Suche nach den eigenen Wurzeln. Sie bricht auf zu einem Ritt durch die halbe Welt, in der Hoffnung, sich irgendwo heimisch zu fühlen.

Darüber hat sie ein ebenso kurzweiliges wie tiefgründiges Buch geschrieben: „Heimatroulette – Durch 160 Länder zu mir selbst“.

Außer jede Menge spannender Details über die Mongolei erfährst du in dieser Episode:

  • Wie dir das Reisen dabei helfen kann, dich selbst zu finden.
  • Wie ein unbekannter Ort zu einer neuen Heimat werden kann.

Q&A mit Sarah Fischer

  • Lieblingszitat oder Lebensmotto:

„Behandle dein Gegenüber so, wie du selbst behandelt werden willst.“

  • Lieblingsbuch

„Kein Schweigen das nicht endet“* von Ingrid Betancourt.

  • Lieblingsreiseland:

Mongolei.

  • Lieblingsfotograf:

Robert Caputo.

  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert:

Timothy Allen.

  • „Das ist in meiner Fototasche“:

Kamera, Objektive, Drone, Essen.

  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt:

Cultured Pearls: „Just to let you know“*.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert:

TripAdvisor.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

Powerbank.

Shownotes

Auf ihrer Homepage informiert Sarah Fischer über ihre Bücher und zeigt in Galerien die Fotos von ihren Reisen.

Außerdem entwirft sie TV-Konzepte, betreut Dreharbeiten, berät TV-Produktionen und Sender im Vorfeld und kann als Reisebloggerin gebucht werden.

Bücher: „Heimatroulette: Durch 160 Länder zu mir selbst“* und „Reise Know-How Mongolei: Reiseführer für individuelles Entdecken“* und „Mongolei: Ein Reiseleitfaden“*

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*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat. In Folge 27 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Autorin Sarah Fischer darüber, was Reisen mit Identitätssuche zu tun hat und warum die Münchnerin in der Mongolei eine neue Heimat gefunden hat. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:02:22
Elena Paschinger: Tipps für kreatives Reisen https://gatesieben.de/podcast/tipps-fuer-kreatives-reisen-elena-paschinger/ Tue, 07 Mar 2017 14:36:31 +0000 https://gatesieben.de/?p=907 https://gatesieben.de/podcast/tipps-fuer-kreatives-reisen-elena-paschinger/#comments https://gatesieben.de/podcast/tipps-fuer-kreatives-reisen-elena-paschinger/feed/ 1 In Folge 26 des Gate7-Podcasts verrät Autorin Elena Paschinger, wie kreatives Reisen funktioniert – und wie man die Inspiration in den Alltag rettet. In Folge 26 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Elena Paschinger über das Thema „Kreatives Reisen“. Elena ist auf dem Gebiet absolute Expertin und hat dazu ein Buch geschrieben: „The Creative Traverler’s Handbook“.

Nur die großen Sehenswürdigkeiten abzuklappern, ist vielen Reisenden zu wenig. Sie wollen unterwegs nicht nur viel sehen, sondern vor allem auch viel erleben. Denn letztlich sind es die individuellen Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben – und nicht ein Haken hinter dem Eifelturm, Taj Mahal oder Buckingham Palace auf einer „Bucket-List“.

Das findet auch Elena und hat ein Buch darüber geschrieben, wie man kreativ reist. Für die Recherche ist die Österreicherin ein Jahr lang kreuz und quer um die Welt geflogen. Doch auch sonst ist die Bloggerin fast permanent auf Achse – immer auf der Suche nach spannenden Tipps, außergewöhnlichen Orten und ausgefallenen Aktivitäten, die in keinem normalen Reiseführer stehen.

In diesem Interview erfährst du:

  •  Wie du deine nächste Reise zu einem kreativen Erlebnis macht
  •  Was sich überhaupt hinter dem Begriff „Kreatives Reisen“ verbirgt
  •  Welche Länder und Orte sich am besten für Kreativurlaube eignen
  •  Wie du deine neu entdeckte Kreativität auch zu Hause in deinen Alltag integriere kannst

Außerdem spreche ich mit Elena über ihre Reise nach Finnland. Dazu hat sie mir im Voraus fünf Bilder geschickt, mit denen sie besondere Erlebnisse verbindet. Gleichzeitig ist dies ein neues Element in der Show, mit dem ich künftig Storytelling und Fotografie noch stärker verbinden möchte.

Q & A mit Elena Paschinger

  • Lieblingszitat:

„The art of world travel: Life-seeing instead of sightseeing.“

Das ist der Untertitel meines Buches „The Creative Traveler’s Handbook“ – und ist immer noch mein liebstes Motto.

  • Lieblingsbuch

Oooh, da gibt es grundsätzlich viele, aber mir fällt immer wieder „Der Schatten des Windes“* von Carlos Ruiz Zafón ein.

Einer der schönsten und bewegendsten Romane, die ich je gelesen habe!

  • Lieblingsreiseland

Viel zu schwer zu sagen, wenn nicht gar unmöglich!

Ich bin mittlerweile genauso gerne in unserer vielfältigen Heimat Österreich unterwegs, wie ich mich beispielsweise auf Kanada oder Neuseeland später dieses Jahr noch freue (ganz genau, noch zwei großen Reisen stehen heuer mit meinem lieben Partner Georg an.)

Kann ich einfach nicht sagen, zu unterschiedlich sind die Länder, die ich zu meinen Lieblingsreiseländern zähle!

Auch Portugal, Nepal, oder etwa Frankreich und Italien zählen dazu! Jüngst haben mir auch Bulgarien und Serbien sehr gut gefallen.

  • Lieblings-Song, den ich höre, wenn ich reise und der Fernweh in mir weckt:

Oh, schöne Liste danke dafür!

Kennst du Tori Amos, „A Sorta Fairytale“*?

Ist schon älter, aber einer meiner liebsten Road Trip Songs!

Auch „The Dog Days Are Over“* von Florence & the Machine gefällt mir sehr gut.

Aber auch hier gibt es wirklich zu viele, um sie einzeln zu nennen.

Coldplay geht (fast) immer, auch Arcade Fire & Ben Howard. Und „Free Life“* von Dan Wilson – sehr, sehr schön!

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen erleichtert:

„Checkfelix“-Flug-App! Genauso wie die ÖBB-App „Scotty“ für die Zugverbindungen in Österreich + Europa, sehr praktisch für nahe Reisen.

Die „Leo“-App für Sprachen und um schnell einzelne Wörter in anderen Sprachen nachzuschlagen.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“:

In meinem Fall wirklich Handy + Kamera. Ich bin gerade dabei, mir eine neue Olympus zu leisten.

Sie haben sich über die Jahre als Marke + Modell einfach super bewährt!

Handy = iPhone 6s* und 128 GB Speicher. Herrlich, da geht es auch gut Fotos + Filme zu schneiden und zu speichern.

Abgesehen von der Technik gilt mir aber als am wichtigsten: Offenheit, Neugierde und Herzensfreude, um auf Menschen und Geschichten zugehen zu können.

Das ist mir das Allerwichtigste beim Reisen eigentlich.

Bilder von Elena Paschinger

Shownotes

Auf ihrem Blog „Creativelena“ schreibt Elena über ihre Erlebnisse als Kreativ-Reisende.

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Buch: „The Creative Traveler’s Handbook“

Podcast: Elena war 2016 zu Gast im englischsprachigen Podcast „The Travelers“. In dem Interview spricht sie auch über das Thema „Kreatives Reisen“.

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In Folge 26 des Gate7-Podcasts verrät Autorin Elena Paschinger, wie kreatives Reisen funktioniert – und wie man die Inspiration in den Alltag rettet. In Folge 26 des Gate7-Podcasts verrät Autorin Elena Paschinger, wie kreatives Reisen funktioniert – und wie man die Inspiration in den Alltag rettet. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 52:57
Judith Imgrund: Wandern als Selbstcoaching https://gatesieben.de/podcast/wandern-als-selbstcoaching-judith-imgrund/ Thu, 23 Feb 2017 19:22:48 +0000 https://gatesieben.de/?p=855 https://gatesieben.de/podcast/wandern-als-selbstcoaching-judith-imgrund/#respond https://gatesieben.de/podcast/wandern-als-selbstcoaching-judith-imgrund/feed/ 0 In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die Kraft der Natur und wie man Wandern für persönliches Wachstum nutzt. In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die heilsame Wirkung des Wanderns. Es geht darum, wie du die Natur als Rückzugsort und Kraftquelle für persönliches Wachstum nutzen kannst.

Q&A mit Judith Imgrund

  • Lieblingszitat: „Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss, wie andere Menschen.“ (Astrid Lindgren)
  • Lieblingsreise: Großbritannien, weil es so viele verwunschene Orte hat. Schweden, weil ich hier total zur Ruhe komme. Island, weil es mich immer wieder fordert.
  • Lieblingssong*, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Das Abendlied einer Amsel. Keine Ahnung, wie Du das mit Spotify löst. (lacht)
  • App, die dir das Reisen erleichtert: Alles so rein praktische Sachen wie: Locus Map, DB Navigator, Die Vogel App, Wetter-Apps des jeweiligen Zielgebietes.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Kamera, denn beim Fotografieren bin ich total im Hier und Jetzt. Notizheft, denn beim Wandern kommen mir die besten Ideen & Gedanken. Ohrstöpsel, denn damit kann ich (fast) überall schlafen.

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Shownotes

Auf ihrem Outdoor-Blog schreibt Judith Imgrund regelmäßig über ihre Erfahrungen an der frischeh Luft.

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Buch: „Wildgans – Erlebnisse einer Langzeitreisenden“

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In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die Kraft der Natur und wie man Wandern für persönliches Wachstum nutzt. In Folge 25 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Outdoor-Coach Judith Imgrund über die Kraft der Natur und wie man Wandern für persönliches Wachstum nutzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 38:59
Timo Eckhardt: Auf dem Weg zum Digitalen Nomaden https://gatesieben.de/podcast/digitaler-nomade-timo-eckhardt/ Tue, 14 Feb 2017 13:33:15 +0000 https://gatesieben.de/?p=816 https://gatesieben.de/podcast/digitaler-nomade-timo-eckhardt/#respond https://gatesieben.de/podcast/digitaler-nomade-timo-eckhardt/feed/ 0 In Folge 24 der Gate7-Show spreche ich mit Timo Eckhardt vom "Digitale Nomaden Podcast" darüber, wie sich Arbeiten und Reisen miteinander verbinden lassen: Welche Möglichkeiten bietet das Internet, sich ein ortsunabhängiges Business aufzubauen und sein Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten? In Folge 24 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Timo Eckhardt. Zusammen mit seinem Freund hat er Anfang 2016 den „Digitalen Nomaden Podcast“ gegründet. Eine Show, in der die beiden ihren Weg zum ortsunabhängigen Arbeiten dokumentieren – und Menschen interviewen, die schon einen Schritt weiter sind.

Das Konzept ist voll aufgegangen: Die ersten 100 Folgen wurden insgesamt schon über 500.000 Mal abgespielt.

In diesem Interview verrät Timo, wie sich Arbeiten und Reisen ideal miteinander verbinden lassen – und was sich hinter den Begriffen „Digitaler Nomade“ und „Lifestyle Design“ à la Tim Ferriss, dem Autor von „Die 4-Stunden-Woche“, verbirgt.

Du erfährst:

  •  Welche Möglichkeiten es gibt, ortsunabhängig zu arbeiten.
  •  Warum es sich lohnt, bestehende Modelle zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.
  •  Wie du Reisen für dein persönliches Wachstum einsetzen kannst.
  •  Welche Schattenseiten es gibt, als moderner, digitaler Wanderarbeiter durch die Welt zu ziehen.

Auch wenn Timo selbst noch nicht hundertprozentig ortsunabhängig unterwegs ist, arbeitet er von Hamburg aus daran, sich Schritt für Schritt ein selbstbestimmtes Arbeitsmodell zu schaffen. Und gerade das ist auch eines der Erfolgsrezepte hinter dem „Digitalen Nomaden Podcast“:

„Wir sind selbst auf der Reise und nehmen unsere Hörer mit, teilen Erfahrungen und lassen sie an unserem Weg teilhaben.“

Die Reiselust steckte schon immer tief in Timo. Ein Schlüsselerlebnis auf seinem Weg zum Digitalen Nomaden war ein Work-and-Travel-Trip nach Neuseeland. Die Zeit dort hat ihn so nachhaltig geprägt, dass er fortan seinen Kurs komplett neu bestimmt hat.

Freu dich auf ein spannendes Gespräch über die verändernde Kraft des Reisens und welches Potenzial für die Persönlichkeitsentwicklung im Kennenlernen fremder Kultur steckt.

Q&A mit Timo Eckhardt

  • Lieblingszitat:

„Safe is the new risky.“

Was früher als sicher galt, ist es heute nicht mehr. Besonders in der modernen Arbeitswelt.

  • Lieblingsreiseland: Neuseeland – weil es so vielseitig ist.
  • Lieblingsbuch: Unser eigenes! „In 7 Tagen zum eigenen Online Business – Geschäftsideen schnell und risikofrei testen“. Darin steckt komprimiert all unser Wissen, das wir uns in den vergangenen Jahren angeignet haben.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Erfolg ist kein Glück“ Kontra K. Das Lied beschreibt den Weg zum Unternehmer, auf dem man ganz viele Hürden überwinden muss. Letztlich ist Erfolg das Ergebnis von Durchhaltevermögen – nicht von Glück.

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  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: „PlaceTel“. Ein Service, bei dem es für den Angerufenen so aussieht, als würde man aus Deutschland anrufen, obwohl man gerade woanders in der Welt unterwegs ist.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meinen Handgepäck-Rucksack, das Model Digital Nomad 35. Und „Bite-Away“ – ein elektronischer Insektenstich-Heiler, der den Juckreiz lindert.

Timo Eckhardt hat mit seinem Partner Sascha Boampong den Digitalen Nomadenpodcast über das Thema Ortsunabhängiges Arbeiten gelaunchtShownotes

In der Show „Digitale Nomaden Podcast“ interviewt Timo abwechselnd mit seinem Freund Sascha inspirierende Unternehmer, die ortsunabhängig ihr Geld verdienen und somit die Möglichkeit haben, Arbeit und Reisen besser miteinander zu verbinden als Menschen mit einem klassischen 9/5-Bürojob.

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DNP-Folge zum Thema NLP („Neuro-Linguistisches Programmieren“): Stephan Landsiedel – „Unternehmertum ist die beste Persönlichkeitsentwicklung“

DNX – Digitale Nomaden Konferenz

Interview mit Timo und Sascha auf Deutschlandradio Kultur: „Ich habe monatelang aus dem Rucksack gelebt“

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In Folge 24 der Gate7-Show spreche ich mit Timo Eckhardt vom "Digitale Nomaden Podcast" darüber, wie sich Arbeiten und Reisen miteinander verbinden lassen: Welche Möglichkeiten bietet das Internet, sich ein ortsunabhängiges Business aufzubauen und sein... In Folge 24 der Gate7-Show spreche ich mit Timo Eckhardt vom "Digitale Nomaden Podcast" darüber, wie sich Arbeiten und Reisen miteinander verbinden lassen: Welche Möglichkeiten bietet das Internet, sich ein ortsunabhängiges Business aufzubauen und sein Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten? Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 51:56
Anita Burgholzer und Andreas Hübl: Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt https://gatesieben.de/podcast/mit-dem-rad-um-die-welt/ Sat, 04 Feb 2017 16:09:57 +0000 https://gatesieben.de/?p=784 https://gatesieben.de/podcast/mit-dem-rad-um-die-welt/#respond https://gatesieben.de/podcast/mit-dem-rad-um-die-welt/feed/ 0 In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war. In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war.

Aufmerksam geworden bin ich auf Anita und Andi im Februar 2016 bei einem Vortrag auf der Reisemesse in Hamburg, wo sie mit viel Humor und Begeisterung über ihre Tour mit dem Rad um die Welt erzählt haben.

Als ich den Podcast gestartet habe war klar, dass ich Anita und Andi unbedingt in der Show interviewen möchte – umso mehr freut es mich, dass es auch geklappt hat.

Nicht nur träumen, sondern anpacken – das ist das Motto der beiden Österreicher. 2010 war es so weit: Sie haben ihre weichen Bürosessel gegen den nicht ganz so weichen Fahrradsattel getauscht.

Warum Anita und Andi aus der Komfortzone ausgebrochen sind und wie sich dadurch ihr Leben verändert hat, darüber sprechen wir die beiden ausführlich in diesem Gespräch.

„Einmal aufbrechen und nicht zu wissen, wann man zurückkommt – diese Sehnsucht, die Welt in vollen Zügen zu genießen.“

Du erfährst:

  •  Wie du den Mut aufbringst, dich aus deinem Alltag zu befreien, um die Welt zu entdecken.
  •  Was es bei einer großen Reise mit dem Rad zu beachten gilt.
  •  Wie man als Paar reist und Konflikte vermeidet.
  •  Warum du mehr erlebst, wenn du langsamer unterwegs bist.

Insgesamt haben Anita und Anita 36.500 Kilometer im Sattel zurückgelegt, sind dabei durch 35 Länder auf drei Kontinenten geradelt.

Besonders die Einblicke in den Alltag der Menschen in den Regionen, durch die sie gereist sind, haben den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Nicht Tempo und Leistung trieben sie an, sondern die Neugier und das bewusste Entdecken – dafür haben sie sich viel Zeit genommen. Das Rad war für diese Art des Reisens das ideale Transportmittel:

„Mit dem Rad reist man so langsam, dass alles Heimat ist.“

In der Hochebene der Anden haben Anita und Andi erlebt, wie die indigene Bevölkerung ihre Traditionen pflegt und gleichsam mit kargen Mitteln zurechtkommen muss.

Das Paar berichtet von den Herausforderungen, denen es sich auf den unterschiedlichsten Pisten ausgesetzt sah – geographischer, klimatischer und auch zwischenmenschlicher Natur.

Shownotes

Mehr über Anita Burgholzer und Andras Hübl erfährst du auf Nandita – Live-Reportagen.

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Buch: „Rückenwind“*

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

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In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war. In Folge 23 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Anita Burgholzer und Andreas Hübl. Die beiden Österreicher haben sich einen Traum erfüllt und sind mit dem Rad um die Welt gefahren. Eine große Tour – die aber erst der Anfang von neuen Abenteuern war. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 40:06
Carla Vollert: Backpack Stories – Geschichten von Fernweh https://gatesieben.de/podcast/backpack-stories-carla-vollert/ Tue, 31 Jan 2017 17:09:43 +0000 https://gatesieben.de/?p=767 https://gatesieben.de/podcast/backpack-stories-carla-vollert/#respond https://gatesieben.de/podcast/backpack-stories-carla-vollert/feed/ 0 In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert über ihr Projekt "Backpack Stories", ein Storytelling-Event zu den Themen Reisen und Fernweh. Außerdem erzählt Carla, was sich hinter dem Begriff "Digitale Nomaden" verbirgt und welche Rolle sie bei der Organisation der größten Konferenz im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema spielt. In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert. Carla ist Eventmanagerin und Gründerin der „Backpack Stories“ – eine Veranstaltungsreihe für Storytelling zu den Themen Reisen und Fernweh.

Reisen liegt Carla Vollert im Blut. Sie war als TUI-Animateurin auf Mallorca tätig, absolvierte eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau und arbeitete in einer Event-Agentur. Zwischendurch stillte sie ihr Fernweh auch immer wieder auf längeren Reisen rund um die Welt.

Schließlich wagte sie den Sprung in die Selbstständigkeit. Mit einer Fortbildung im Bereich Online-Marketing im Rücken, organisiert Carla heute unter anderem zahlreiche Veranstaltungen und Events von Digitalen Nomaden, das heißt Menschen, die ortsunabhängig über das Internet ihr Geld verdienen.

Einmal im Jahr trifft sich die Szene in Berlin auf der DNX, gegründet von Marcus Meurer und Feli Hargarten. An der Organisation dieser im deutschsprachigen Raum größten Konferenz zum Thema „Ortsunabhängiges Arbeiten“ und „Digitales Nomadentum“ ist Carla ebenfalls maßgeblich beteiligt.

Doch nur für andere zu arbeiten war ihr nicht genug – und so entstand die Idee für die „Backpack Stories“. Angefangen mit monatlichen Veranstaltungen in Köln im Theater der „Wohngemeinschaft“, tourt Carla mittlerweile durch ganz Deutschland. Das Konzept beschreibt sie wie folgt:

„Meine Events sind für Reisebegeisterte & Selbstverwirklicher und stehen für Freiheit und selbstbestimmtes Leben & Arbeiten!“

Bei den „Backpack Stories“ gibt es meist ein Oberthema, zu dem unterschiedliche Speaker auf der Bühne stehen und erzählen. Mit dabei war bisher unter anderem auch die Gate7-Podcastgäste Andreas Brendt, Nick Martin und Meike Haagmans.

Statt exakte Anleitungen zum Nachreisen zu liefern, geht es Carla eher darum, mit spannenden Geschichten zu inspirieren und das Publikum zu ermuntern, ihre eigenen Reiseträume wahr werden zu lassen.

Q&A mit Carla Vollert

  • Lieblingszitat – zum Thema Reisen oder Lebensmotto:

„Ich kann nicht verhindern, dass ich älter werde, aber ich kann verhindern, dass ich mich dabei langweile!“

Ildikó von Kürthy

Ein Buch von ihr habe ich auf den Gili Islands in Indonesien gelesen und dabei diesen Spruch entdeckt. Ich denke, dass kann man auf viele Lebensbereiche anwenden und ist seit dem mein Lebensmotto!

  • Lieblingsbuch: Aktuell: „The Big Five for Life!“* Da ist so viel wahres drin, aber auch die anderen Bücher von John Strelecky haben mich sehr begeistert.
  • Lieblingsreiseland: Das kann ich wirklich nicht sagen! Jedes Land hat auf seine Weise so viel tolles & spannendes. Wenn mich jemand nach einem Tipp für eine kurze Reise fragt, nenne ich allerdings Sri Lanka, dieses kleine Land hat alles! In kurzer Zeit kann man einen National Park mit wilden Tieren besuchen, Teeplantagen entdecken, Surfen gehen am schönsten Meer oder in bei einer Zugfahrt in Kontakt mit den Einheimischen kommen. Sri Lanka ist total vielfältig und da wird dir auch ganz sicher nicht langweilig!
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Das ist natürlich „Old Pine“* von Ben Howard. Genauso liebe ich aber auch „Spirit Bird“* von Xavier Rudd, da gibt es eine zwei Stunden Version. (lacht) Ebenfalls mag ich „Go Solo“* von Tom Rosenthal und „Agape“* von Bear’s Den. Als letztes noch „Noboday Knows“ von The Lumineers. Diese Songs höre ich auch zum arbeiten! Sorry, war klar das ich mich hier nicht entscheiden kann! (lacht)

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  • App oder Travel-Hack, der dir das Reisen erleichtert: Ich habe super spät angefangen Apps zu benutzen, meine 15 monatige Weltreise habe ich ohne Smartphone gemacht! Aber die „HERE we go“ App nutze ich jetzt. Da lade ich mir die entsprechende Länderkarte runter und kann das Navi dann offline benutzen. Praktisch in Ländern, wo man die Sprache nicht versteht und das Navi im Bus mitlaufen lassen kann um zu sehen wo man ist oder wann man aussteigen sollte.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Da nenne ich jetzt extra mal etwas aussergewöhnlicheres und zwar TESAFILM! Diese kleine Rolle hat mir schon so viel geholfen. Sei es eine Wäscheleine aufzuhängen, meinen Reiseführer oder Schuhe zu tapen oder sonstige Dinge zu fixen oder zu befestigen! Ich liebe es!

Shownotes

Mehr über Carla Vollert erfährst du auf Backpack Stories und ihrem Portfolio als Eventmanagerin.

Facebook und Community

Doch Carla weckt Fernweh nicht nur auf der Bühne. Die spannendsten Reisegeschichten hat sie auch in einem Buch zusammengefasst: „Mit Rucksack los – mit Geschichten zurück“

Die Frage, die sie sich gestellt hat, ist folgende: „Was war dein absolutes Reisehighlight – deine Backpack Story?“

12 leidenschaftliche Weltenbummler haben darauf in Carlas Buch ihre ganz individuelle Antwort gegeben und berichten von ihren schönsten Momenten in den unterschiedlichsten Ländern.

Von Neuseeland bis Peru, von Südafrika bis zum Nordkap sind Augenblicke entstanden, die unvergesslich bleiben.

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In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert über ihr Projekt "Backpack Stories", ein Storytelling-Event zu den Themen Reisen und Fernweh. Außerdem erzählt Carla, was sich hinter dem Begriff "Digitale Nomaden" verbirgt und welche Rolle ... In Folge 22 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Carla Vollert über ihr Projekt "Backpack Stories", ein Storytelling-Event zu den Themen Reisen und Fernweh. Außerdem erzählt Carla, was sich hinter dem Begriff "Digitale Nomaden" verbirgt und welche Rolle sie bei der Organisation der größten Konferenz im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema spielt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 33:25
Andreas Horváth: Mit dem Fahrrad durch den Iran https://gatesieben.de/podcast/andreas-horvath-mit-dem-fahrrad-durch-den-iran/ Wed, 25 Jan 2017 09:10:31 +0000 https://gatesieben.de/?p=759 https://gatesieben.de/podcast/andreas-horvath-mit-dem-fahrrad-durch-den-iran/#respond https://gatesieben.de/podcast/andreas-horvath-mit-dem-fahrrad-durch-den-iran/feed/ 0 In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horvath über seine Radreise durch den Iran. Andreas berichtet dabei von offenen Menschen und großer Gastfreundschaft. Ein Gegenbeispiel zu dem medial eher negativ geprägten Image des Landes. In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horváth. Andreas ist begeisterter Radfahrer und Hobbyfotograf. Regelmäßig tritt er in die Pedale und startet auf mehrmonatige Touren in der ganzen Welt.

Ob Pakistan, Indien oder Patagonien – Andreas scheut keine Klimazone und kein noch so schwieriges Terrain. Er sagt:

„Ein bisschen körperlich zu leiden ist für mich wie das Salz in der Suppe des Lebens.“

Aber nicht nur um das Austesten der eigenen körperlichen Grenzen geht es Andreas, er möchte sich auch ein eigenes Bild von fremden und entlegenen Regionen machen: Ist es wirklich so, wie in den Medien berichtet? Häufig hat er auf seinen Reisen einen ganz anderen Eindruck bekommen. Wie zum Beispiel im Iran.

Medial prägen Themen wie das Atomprogramm oder das erzkonservative Mullah-Regime in Teheran das Image des Landes. Abseits aller politischer Konflikte und wirtschaftlicher Isolation hat Andreas ein offenes und tolerantes Land erlebt.

Er berichtet von gastfreundlichen Menschen und gibt Einblicke in den privaten Raum, den die Iraner geschickt nutzen, um sich den Zwängen des Regimes zu entziehen. Durch die Erzählungen von Andreas entsteht das Bild eines ebenso widersprüchlichen wie faszinierenden Landes zwischen politischer und religiöser Einschränkung auf der einen und privater Freiheit auf der anderen Seite.

Außerdem erfährst du:

  •  Was das Radfahren so faszinierend macht.
  •  Wie du eine längere Radreise planst.
  •  Warum du kein Top-Athlet sein musst, um auch auf große Tour zu gehen.
  •  Wie du mentale Hürden überwindest und deinen Reisetraum endlich in die Tat umsetzt.

„Das Leben ist sehr kurz, wenn man immer denselben Weg verfolgt.“

Q&A mit Andreas Horváth

  1. Lieblingszitat oder Lebensmotto: „Der erste Schritt einer Reise ist der Schwerste.“
  2. Lieblingsbuch: „Durchgedreht“* von Claude Marthaler.
  3. Lieblingsreiseland: Iran.
  4. Lieblingssong, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: Wenn ich reise, brauche ich keine Musik, die Fernweh weckt. Fernweh habe ich manchmal daheim. Unterwegs höre ich manchmal bei Schwierigkeiten Rammstein ‚Ich will‘. Auch einige Titel von „Nightwish“ höre ich. 
  5. App oder Tipp, der dir das Reisen erleichtert: Ich nutze maps.me zum Navigieren. 
  6. „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen:“ Meine Lumix GX 8* ist immer dabei.

*Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

Bilder von Andreas Horváth

Shownotes

Mehr über Andreas Horváth erfährst du auf seinem Blog „Velowelten“.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horvath über seine Radreise durch den Iran. Andreas berichtet dabei von offenen Menschen und großer Gastfreundschaft. Ein Gegenbeispiel zu dem medial eher negativ geprägten Image des Landes. In Folge 21 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Horvath über seine Radreise durch den Iran. Andreas berichtet dabei von offenen Menschen und großer Gastfreundschaft. Ein Gegenbeispiel zu dem medial eher negativ geprägten Image des Landes. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:01:32
Gesa Neitzel: Als Safari-Rangerin in Afrika https://gatesieben.de/podcast/als-safari-rangerin-in-afrika-gesa-neitzel/ Mon, 16 Jan 2017 07:28:50 +0000 https://gatesieben.de/?p=724 https://gatesieben.de/podcast/als-safari-rangerin-in-afrika-gesa-neitzel/#respond https://gatesieben.de/podcast/als-safari-rangerin-in-afrika-gesa-neitzel/feed/ 0 In Folge 20 des Gate7-Podcasts erzählt Gesa Neitzel, wie sie ihren sicheren Job als Fernseh-Redakteurin aufgab, um sich in Afrika zur Rangerin ausbilden zu lassen. Heute lebt sich ihren Traum von den Big-Five und ist Spiegel-Bestseller-Autorin. In Folge 20 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Gesa Neitzel. Gesa hat ihren sicheren Job als TV-Redakteurin in Berlin aufgegeben, um sich einen Traum zu erfüllen: Rangerin in Afrika zu werden. In diesem Interview erzählt sie, wie eine „Schnapsidee“ ihr ganzes Leben veränderte – und wie sie nicht nur Fährtenleserin wurde, sondern nebenbei auch noch SPIEGEL-Bestseller-Autorin.

Gesa steht mit ihrer Geschichte für alles, worum es auf „Gate 7“ geht: Fernweh, Lust auf das Abenteuer jenseits der Komfortzone und die verändernde Kraft des Reisens.

Angefangen hat alles 2014 nach einem Urlaub in Südafrika: Als Gesa zurück in Berlin war, spukte eine Schnapsidee beharrlich in ihrem Kopf herum. Statt sie aus ihrem Kopf zu verbannen und sich auf ihren Job als TV-Redakteurin zu konzentrieren, hat Gesa aber nachgegeben.

Reise nach Südafrika als großer Richtungswechsel

Was diese Schnapsidee genau war und wie sich dadurch Gesas bisheriges Leben komplett auf den Kopf gestellt hat, das verrät sie in diesem Gespräch.

Außerdem erfährst du:

  •  Wie man auf seine innere Stimme hört.
  •  Wie man den Mut findet, seinem Leben eine neue Richtung zu geben.
  •  Warum man ab und zu auch „Schnapsideen“ eine Chance geben sollte.
  •  Wie man Rangerin in Afrika wird.

Shownotes

Mehr über Gesa Neitzel erfährst du auf ihrem Afrika- und Safarie-Blog „Wonderful Wild“.

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Gesas Buch „Frühstück mit Elefanten – Als Rangerin in Afrika“* ist im Ullstein Verlag erschienen.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 20 des Gate7-Podcasts erzählt Gesa Neitzel, wie sie ihren sicheren Job als Fernseh-Redakteurin aufgab, um sich in Afrika zur Rangerin ausbilden zu lassen. Heute lebt sich ihren Traum von den Big-Five und ist Spiegel-Bestseller-Autorin. In Folge 20 des Gate7-Podcasts erzählt Gesa Neitzel, wie sie ihren sicheren Job als Fernseh-Redakteurin aufgab, um sich in Afrika zur Rangerin ausbilden zu lassen. Heute lebt sich ihren Traum von den Big-Five und ist Spiegel-Bestseller-Autorin. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 29:08
Matthias Hombauer: Rockstar Photographer https://gatesieben.de/podcast/matthias-hombauer-rockstar-photographer/ Wed, 04 Jan 2017 09:06:30 +0000 https://gatesieben.de/?p=681 https://gatesieben.de/podcast/matthias-hombauer-rockstar-photographer/#respond https://gatesieben.de/podcast/matthias-hombauer-rockstar-photographer/feed/ 0 In Folge 19 des Gate7-Podcasts verrät Matthias Hombauer, wie er seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte – und zum "Rockstar Photographer" wurde. In Folge 19 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Matthias Hombauer. Matthias ist Konzertfotograf aus Wien. Auch wenn dieser Schwerpunkt auf den ersten Blick nicht viel mit Reisefotografie zu tun hat, so ist dieses Interview dennoch interessant für alle, die erfahren möchten, wie man mit seiner Leidenschaft für die Fotografie erfolgreich wird – egal, in welchem Bereich.

Ich finde Matthias‘ Geschichte so spannend, dass ich ihn unbedingt im Gate7-Podcast dabeihaben wollte, obwohl er kein Reisefotograf ist.

Aufmerksam geworden bin ich auf Matthias durch einen anderen Podcast. In der Show „Erfolg mit Leidenschaft“ von Markus Cerenak hat er Weg von seinem Weg vom Molekularbiologen hin zum international erfolgreichen Konzert- und Musikfotografen erzählt.

Matthias Hombauer: Aus dem Labor auf die Bühne als „Rockstar Photographer“

„Erfolg mit Leidenschaft“ – ein passender Titel für den beruflichen Werdegang von Matthias: Getrieben von seiner Leidenschaft hat er sich als Fotograf auf die Bühnen der bekanntesten Alternative-Bands katapultiert. Darunter: The Prodigy, Red Hot Chili Peppers, Iggy Pop oder The Cure.

Trotz aller Eigenheiten der Konzertfotografie gibt es auch Bereiche, die sich auf die Reisefotografie übertragen lassen. Welche das sind, das verrät Matthias in diesem Gespräch.

Außerdem erfährst du:

  •  Wie man seine Leidenschaft zum Beruf macht.
  •  Wie man seinen Weg als Fotograf findet.
  •  Welche Hürden es beim Schritt gibt, sich einen Namen als Fotograf zu machen.
  •  Wie du deinen eigenen fotografischen Stil entwickelst.
  •  Warum technisches Know-How wichtig, aber längst nicht der entscheidende Erfolgsfaktor für bewegende Bilder ist.

Q&A mit Matthias Hombauer

  • Lieblingszitat:

„It’s not about ideas, it’s about making ideas happen.“

  • Lieblingsreiseland: Japan.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Javier Bragado.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: New Model Army – „Bad Old World“*.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Instagram. Ich verwende Stories, um Leute auf meine Homepage zu leiten, „swipe up“ Funktion bei 10k+ Followers.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: iPhone, da ich auch oft Fotos mit diesem mache.

Shownotes

Mehr über Matthias Hombauer erfährst du auf seiner Webseite „How to become Rockstar Photographer“.

Für alle, die auch als Musikfotograf durchstarten wollen, hat Matthias den Kurs „Become a Rockstar Photographer from Zero to Hero in 8 Weeks“ entwickelt.

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Podcast-Folge 63 mit Matthias Hombauer auf „Erfolg mit Leidenschaft“ von Markus Cerenak.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 19 des Gate7-Podcasts verrät Matthias Hombauer, wie er seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte – und zum "Rockstar Photographer" wurde. In Folge 19 des Gate7-Podcasts verrät Matthias Hombauer, wie er seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf machte – und zum "Rockstar Photographer" wurde. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:16:16
Martin Gommel: Fotografie als Therapie https://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/ Sun, 01 Jan 2017 14:34:45 +0000 https://gatesieben.de/?p=670 https://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/#respond https://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/feed/ 0 In Folge 18 des Gate7-Podcasts spricht Fotojournalist Martin Gommel über die verändernde Kraft der Fotografie und wie er sie als kreative Form der Therapie einsetzt. In Folge 18 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Martin Gommel. Martin hat als Straßenfotograf begonnen und das online Fotografie-Magazin „Kwerfeldein“ gegründet. Heute arbeitet er in Berlin als Fotojournalist. Er berichtet leidenschaftlich über die Situtation von Flüchtlingen. Ein etwas anderes Interview, in dem es nicht wie gewohnt um das Thema Reisen geht, sondern um die verändernde Kraft der Fotografie im Allgemeinen.

Angefangen hat alles 2005. Als Straßenfotograf entdeckt Martin seine Leidenschaft fürs Bildermachen. Es folgt die Gründung des Online-Fotografie-Magazins „Kwerfeldein“, mittlerweile eines der größten im deutschsprachigen Raum. Doch damit nicht genug.

Martin berührt das Schicksal der vielen Menschen, die aus Krisenregionen nach Europa flüchten. Seit Ende 2014 widmet er sich seinem Großprojekt zum Thema „Flüchtlinge“:

„Es liegt mir sehr am Herzen, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und dies hinterher auf würdevolle Weise zu erzählen. Kamera und Tastatur sind dafür meine Hilfen.“

Gemeinsam mit der Journalistin Esther Göbel beschäftigt sich Martin aktuell mit dem Schicksal von 9.000 minderjährigen Flüchtlingen, die in Deutschland als vermisst gelten. Am Bahnhof Zoo in Berlin geht das Leid vieler auf dem Straßenstrich weiter.

In einer mehrteiligen Serie auf der Online-Plattform „Krautreporter“ berichten Martin und Esther von den menschlichen Abgründen in einem Milieu, in dem es keine Skrupel gibt.

Wie es zu dem Wandel vom Straßenfotografen und Fotografie-Blogger hin zum sozial-engagierten Fotojournalisten gekommen ist, davon berichtet Martin in diesem Interview.

Martins Weg zeigt, welche unterschiedliche Bedeutung die Fotografie haben kann – allen voran auch für einen selbst. Darüber hat er auch einen interessanten Artikel geschrieben, mit dem Titel: „Therapeutisches Fotografieren“

Die verändernde Kraft der Fotografie ist der rote Faden dieses Gesprächs.

Du erfährst:

  •  Wie du die Fotografie als kreative Form des Selbstcoachings einsetzen kannst.
  •  Wieso du den technischen Aspekten der Fotografie nicht allzu große Bedeutung beimessen solltest.
  •  Welche Kraft Bilder heutzutage in einer von visuellen Reizen überfluteten Welt noch haben.
  •  Wie man mit der Kamera zum Geschichtenerzähler wird und warum eine Begegnung manchmal wichtiger ist als ein Bild.

„In der Fotografie wird viel zu viel über Technik gesprochen und darüber, was man ausdrücken will. Für mich ist Fotografie nur das: Ich gehe durch die Welt, entdecke etwas, das mir gefällt. Dann schaue ich durch den Sucher und drücke einen Knopf. Das war’s – mehr ist es nicht.“

Shownotes

Mehr über Martin Gommel erfährst du auf seiner Webseite www.martingommel.de.

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Artikel „Therapeutisches Fotografieren“ auf dem Fotografie-Online Kwerfeldein.

Zusammen mit der Journalistin Esther Göbel berichtet Martin Gommel in dem Projekt „Die neuen Kinder vom Bahnhof Zoo“ auf Krautreporter über die Situation von minderjährigen Flüchtlingen auf dem Berliner Straßenstrich. Esther Göbel ist Mitglied des Reporter-Kollektivs „Halb10“.

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In Folge 18 des Gate7-Podcasts spricht Fotojournalist Martin Gommel über die verändernde Kraft der Fotografie und wie er sie als kreative Form der Therapie einsetzt. In Folge 18 des Gate7-Podcasts spricht Fotojournalist Martin Gommel über die verändernde Kraft der Fotografie und wie er sie als kreative Form der Therapie einsetzt. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 59:40
Feyzi Demirel: Straßenfotografie in Istanbul https://gatesieben.de/podcast/strassenfotografie-in-istanbul-feyzi-demirel/ Thu, 29 Dec 2016 08:26:08 +0000 https://gatesieben.de/?p=653 https://gatesieben.de/podcast/strassenfotografie-in-istanbul-feyzi-demirel/#respond https://gatesieben.de/podcast/strassenfotografie-in-istanbul-feyzi-demirel/feed/ 0 In Folge 17 des Gate7-Podcasts spricht Feyzi Demirel über Straßenfotografie in Istanbul. Er verrät, was die türkische Hauptstadt so reizvoll für Fotografen macht. In Folge 17 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Feyzi Demirel. Feyzi ist Fotograf mit einer besonderen Leidenschaft für urbane Motive. Auf den Straßen von Istanbul hat er mit seiner Kamera das Flair der türkischen Hauptstadt erforscht und eingefangen.

An der Straßenfotografie fasziniert Feyzi das Ungestellte. Alles ist in Bewegung. Es geht darum, den richtigen Moment zu erwischen, in dem sich verschiedene Elemente für den Bruchteil einer Sekunde zu einer spannenden Szene fügen – dann muss man bereit sein, den Auslöser zu drücken.

Wie man diesen fotografischen Instinkt für ein besonderes Motiv entwickelt, darüber spreche ich ausführlich mit Feyzi.

Außerdem erfährst du in diesem Interview:

  • …was Istanbul aus fotografischer Sicht reizvoll macht.
  • …was du beachten solltest, wenn du in Istanbul als Streetphotographer unterwegs bist.
  • …welche Orte in Istanbul besonders eindrucksvolle Motive liefern.

Mittlerweile ist Feyzi als Straßenfotograf nicht mehr nur auf der Jagd nach einzelnen Bildern, sondern arbeitet verstärkt auch an Serien, denen ein roter Faden zu Grunde liegt. Eines dieser Projekte hat er auf den Straßen der türkischen Hauptstadt umgesetzt.

„Meine Liebe zu Istanbul ist eine alte. Bereits seit meiner Kindheit kreuzen sich unsere Wege in einem fast jährlichen Rhythmus.“

Das Werk über Straßenfotografie in Istanbul ist auch als Buch erschienen. In „Istanbul’um“ dokumentiert Feyzi seine Liebe zu Istanbul. Als in Deutschland geborener Sohn türkisch-stämmiger Eltern hat er ein ganz besonderes Verhältnis zu der Stadt am Bosporus:

„Meine Liebe zu Istanbul ist eine alte. Bereits seit meiner Kindheit kreuzen sich unsere Wege in einem fast jährlichen Rhythmus. Und es sind genau diese anfänglichen Begegnungen, die, obwohl sie sich heute nur noch sehr verschwommen vor meinem geistigen Auge abspielen, meine Zuneigung zu dieser Stadt erst ermöglicht haben: das Meer, nicht aufhören wollende Straßen, eine Symphonie aus Autohupen, mit Chlor durchsetztes Leitungswasser, Katzen, Müllberge an den Straßen und natürlich Onkel Ahmet, das Gesicht meiner Istanbul-Besuche.“

Q&A mit Feyzi Demirel

  • Lieblingszitat:

„Ein Foto muss keine Kunst sein. Es geht um Geschichte. Du beschlagnahmst die Zeit. Du hältst die Zeit mit einem Gerät an.“

Ara Güler

  • Lieblingsbuch: Habe ich so eigentlich gar nicht. Ich lese viel und gerne, aber das eine Lieblingsbucht existiert nicht.
  • Lieblingsreiseland: Die Türkei. Die Heimat meiner Eltern zieht mich immer wieder an, wahrscheinlich auch, weil ich mich dort sofort zu Recht finde.
  • Lieblingsfotograf: Ara Güler*. Ich sehe mich ein wenig in seiner Tradition. Bei meiner Fotografie geht es auch häufig nur um dem Drang, die Zeit festzuhalten.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Ich bin ständig auf der Suche nach Alternativen zu den bekannten Fotografen. Es gibt wirklich so viele inspirierende Menschen da draußen. Instagram ist eigentlich meine bevorzugte Plattform dafür.
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Angels“ von The XX.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • App oder Tipp, der dir das Reisen / Fotografieren erleichtert: Es gibt nicht die eine Sache eigentlich, aber Trivago für Hotelbuchungen und Expedia für Flüge nutze ich ständig. Seit einiger Zeit nutze ich den „ChiefMate Strap“ von Patrick Ludolph, praktischer Gurt, um flexibel die Kamera auch mal ohne Gurt zu nutzen.
  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Meine Leica M. Seitdem ich sie habe, geht es noch mehr um Fotografie, als vorher.

Shownotes

Wenn du mehr über Feyzi Demirel erfahren möchtest, dann schaue einfach auf seiner Webseite vorbei. Auf seinem Blog schreibt er regelmäßig über Themen rund um die Straßenfotografie.

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Wer mehr über das Thema Straßenfotografie in Istanbul erfahren möchte, für den ist dieses Interview mit Thomas Kakareko interessant.

Die Liste „Top 10 Fotobücher von und aus Istanbul“ ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

Hat dir die Show gefallen? Wenn ja, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes hinterlässt. Ehrliche Bewertungen helfen mir dabei, die Sendung stetig zu verbessern und bei iTunes leichter gefunden zu werden.

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In Folge 17 des Gate7-Podcasts spricht Feyzi Demirel über Straßenfotografie in Istanbul. Er verrät, was die türkische Hauptstadt so reizvoll für Fotografen macht. In Folge 17 des Gate7-Podcasts spricht Feyzi Demirel über Straßenfotografie in Istanbul. Er verrät, was die türkische Hauptstadt so reizvoll für Fotografen macht. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:06:42
Andreas Brendt: Auf der Welle des Lebens zwischen Strand und Sinnsuche https://gatesieben.de/podcast/andreas-brendt-boarderlines-fuck-you-happiness/ Fri, 23 Dec 2016 18:46:35 +0000 https://gatesieben.de/?p=638 https://gatesieben.de/podcast/andreas-brendt-boarderlines-fuck-you-happiness/#comments https://gatesieben.de/podcast/andreas-brendt-boarderlines-fuck-you-happiness/feed/ 1 In Folge 16 des Gate7-Podcasts erzählt Surfer Andreas Brendt von der Suche nach den besten Wellen, der meditativen Kraft des Meeres und der Begegnung mit einem Hai auf offener See. In Folge 16 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Andreas Brendt. Andreas ist Abenteurer und Autor aus Köln – und vor allem ein leidenschaftlicher Surfer. Nach seinem VWL-Studium zog er 1996 in die Welt – getrieben von Fernweh und von der Suche nach den besten Wellen. Eine Reise zwischen Strand und Sinnsuche, von der er in diesem Interview erzählt. Ebenso wie der von nervenaufreibenden Begegnung mit einem Hai auf offener See.

Über zehn Jahre war Andi unterwegs. Seine Abenteuer hat er mittlerweile in zwei Büchern niedergeschrieben.

Seinem Debüt „Boarderlines“* (2015) – mittlerweile auch als Hörbuch erschienen – folgte 2016 die Fortsetzung: „Boarderlines – Fuck You Happiness“*.

Ein pralles Leben mit vielen Abzweigungen, unterschiedlichen Wegen – und jede Menge spannender Geschichten.

Als Andreas 1996 die Wohnungstür in Köln zuzieht und in Richtung Bali startet, ahnt er nicht, wie sehr sich sein Leben verändern wird.

Mit einer Portion gesunder Naivität, viel Humor und Neugier reist Andreas um die Welt und tobt sich auf der Spielwiese des Lebens aus – immer mit dem Anspruch, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und nach seinen eigenen Regeln zu leben:

„Wer mir einen nachvollziehbaren Grund nennen kann, erwachsen zu werden, bekommt sämtliches Gold der Welt, einen Oscar in allen Kategorien und sei gleichzeitig in die Hölle verbannt.“

Q&A mit Andreas Brendt

  • Lieblingszitat oder Lebensmotto: Man findet die Wahrheit nicht, in dem man sie studiert, man muss ihr begegnen. (ich glaube, wir können nur durch Erfahrung (die guten und die schlechten, zuhause und unterwegs, im Alltag und im Abenteuer) wirklich lernen, in dem wir etwas erspüren, was mit Worten kaum zu beschreiben ist).
  • Lieblingsbuch: So was von da und „Boarderlines“.
  • Lieblingsreiseland: Indonesien und Mexico
  • Lieblingsfotograf: Weiß ich nicht.
  • Ein Fotograf, den ich kürzlich entdeckt habe und der mich begeistert: Oliver Grethen.
  • „Das ist in meiner Fototasche“: Ich mach ja immer viel zu wenig Fotos!!!
  • Lieblings-Song, den du hörst, wenn du reist und der Fernweh in dir weckt: „Strom“ von der Band „Geist“.

Abonniere die Gate7-Playlist auf Spotify und entdecke die Lieblingslieder meiner Podcast-Gäste. Damit hast du den perfekten Soundtrack für unterwegs.

  • „Ohne … gehe ich nicht mehr auf Reisen“: Surfbretter, Computer zum schreiben

Shownotes

Homepage von Andreas Brendt mit Informationen zu den beiden Büchern „Boarderlines“ und „Boarderlines – Fuck You Happiness“.

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andreas_brendt_boarderlines_buch*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Wenn du Andreas‘ komplette Geschichte lesen möchtest, dann hinterlasse mir einfach eine  Rezension des Gate7 Podcasts auf iTunes mit dem Stichwort „Boarderlines“. Unter allen, die das bis zum 31. Dezember 2016 gemacht haben, verlose ich ein Exemplar von „Boarderlines – Fuck You Happiness“.

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In Folge 16 des Gate7-Podcasts erzählt Surfer Andreas Brendt von der Suche nach den besten Wellen, der meditativen Kraft des Meeres und der Begegnung mit einem Hai auf offener See. In Folge 16 des Gate7-Podcasts erzählt Surfer Andreas Brendt von der Suche nach den besten Wellen, der meditativen Kraft des Meeres und der Begegnung mit einem Hai auf offener See. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 40:50
Alexander Müller: Reisefotografie – die Jagd nach dem perfekten Foto unterwegs https://gatesieben.de/podcast/alexander-mueller-fotoreisen-reisefotografie/ Sun, 18 Dec 2016 07:46:01 +0000 https://gatesieben.de/?p=546 https://gatesieben.de/podcast/alexander-mueller-fotoreisen-reisefotografie/#respond https://gatesieben.de/podcast/alexander-mueller-fotoreisen-reisefotografie/feed/ 0 In Folge 15 geht es um das Grundwissen der Reisefotografie. Der Wiener Fotograf Alexander Müller verrät, wie dir unterwegs bessere Bilder gelingen. Egal, mit welcher Kamera. In Folge 15 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Alexander Müller. Alexander ist Fotograf aus Wien – und ein ausgewiesener Experte für das Thema Reisefotografie. Außer Workshops bietet er teils mehrwöchige Trips zu den schönsten Foto-Locations dieser Welt an. In diesem Interview gibt dir Alexander viele praktische Tipps, wie du deine Bilder auf der nächsten Reise mit ein paar einfachen Tricks enorm verbessern kannst – egal, mit welcher Kamera und ohne neues, teures Equipment zu kaufen.

Die Leidenschaft für die Fotografie hat Alexander schon vor längerer Zeit gepackt. Seit er 2002 seine erste Kompaktkamera kaufte, hat ihn die Faszination fürs Bildermachen nicht mehr losgelassen.

Mittlerweile hat er sein Hobby auch zum Beruf gemacht.

Angefangen hat alles vor sechs Jahren mit Fotokursen. Irgendwann war die Nachfrage der Teilnehmer nach längeren Reisen so groß, dass Alexander sein Angebot erweitert hat. Mehrmals pro Jahr zeigt er Hobbyfotografen nun in Portugal, Norwegen oder Chile, wie Reisefotos noch besser gelingen.

Alexander über seinen Zugang zur Fotografie:

„Wenn ich eine reizvolle Landschaft vor mir habe, dann möchte ich ein Foto machen, das schöner ist, als die Realität.“

„Mir geht es nicht um die Nachbearbeitung, sondern darum, bestimmte Lichtsituationen so zu erkennen, dass man sagt: Da würde ein Bild die Szene intensiver und schöner aussehen lassen. Häufig erleben Menschen, die gerade mit der Fotografie anfangen, ja genau das Gegenteil – und sagen: Der Moment war so schön, dann habe ich ihn fotografiert – und auf dem Bild ist er dann gar nicht so richtig zur Geltung gekommen.“

Hintergrund: Die Kamera sieht anders als das menschliche Auge. Vor allem in extrem kontrastreichen Situationen mit viel Licht und Schatten. Das zu verstehen, ist ein wichtiger Schritt.

Weitere Beispiele sind Kurz- und Langzeitbelichtungen, mit denen sich kreative Effekte erzielen lassen, die wiederum das menschliche Auge nicht leisten kann.

Die Schulung des fotografischen Blicks ist elementar: Warum sehen Motive in der Realität gut aus und auf einem Foto nicht? Oder anders: Wie kann man die Realität in schöne Fotos übersetzen? Die Abstraktion von Motiven ist ein spannender Bereich, über den Alexander sehr anschaulich spricht.

Je besser man eine Situation und die jeweilige Lichtstimmung beurteilen kann, desto eher weiß man, was es sich lohnt, die Kamera auszupacken und wann nicht.

Alexander verrät seine besten Tipps für bessere Reisefotos – unabhängig von Kamera und Ausrüstung.

Du erfährst:

  • Warum ein Vorder- und Hintergrund so wichtig für eine gelungene Bildgestaltung sind?
  • Wie sich durch Perspektive und Schärfentiefe interessantere Kompositionen ergeben?
  • Wie du auch ohne Kamera deinen fotografischen Blick schulen kannst?
  • Warum es sich lohnt, erst die Situation zu studieren, bevor man den Auslöser drückt?
  • Was dir deine eigenen Fotos über dich selbst verraten?
  • Welche Vorteile Festbrennweiten und das „Zoomen mit den eigenen Füßen“ haben?

Der Reiz der Reisefotografie liegt für Alexander in der „Jagd nach dem perfekten Foto“. Dazu gehört, dass man ein Gespür dafür entwickelt, wann man wo sein sollte, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, eine schönes Motiv mit passender Lichtstimmung einzufangen. Welche Faktoren bei der Motivsuche entscheidend sind – auch darüber geht es in diesem Gespräch.

Eine gute Ergänzung zu dem Interview mit Alexander ist die Podcast-Folge mit Maike Jarsetz, in der du erfährst, wie Bildbearbitung in Adobe Photoshop Lightroom funktioniert.

Welche Tipps hast du für gute Reisefotos? Was hast du von den im Interview genannten Punkten schon umgesetzt? Wo hast du darüber hinaus weitere Anregungen?

Shownotes

Wenn du mehr über Alexander Müller erfahren möchtest, dann schaue einfach auf seiner Webseite vorbei. Dort findest du auch alle Termine für aktuelle Foto-Workshops und Fotoreisen.

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In Folge 15 geht es um das Grundwissen der Reisefotografie. Der Wiener Fotograf Alexander Müller verrät, wie dir unterwegs bessere Bilder gelingen. Egal, mit welcher Kamera. In Folge 15 geht es um das Grundwissen der Reisefotografie. Der Wiener Fotograf Alexander Müller verrät, wie dir unterwegs bessere Bilder gelingen. Egal, mit welcher Kamera. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 41:14
Fabian Sixtus Körner: Journeyman – Auf Design-Walz um die Welt https://gatesieben.de/podcast/fabian-sixtus-koerner-journeyman/ Mon, 12 Dec 2016 06:25:32 +0000 https://gatesieben.de/?p=544 https://gatesieben.de/podcast/fabian-sixtus-koerner-journeyman/#comments https://gatesieben.de/podcast/fabian-sixtus-koerner-journeyman/feed/ 2 In Folge 14 des Gate7-Podcasts erzählt "Journeyman" Fabian Sixtus Körner, wie ihn die Wanderjahre verändert haben. Ein Gespräch über die Kunst des Reisens. In Folge 14 des Gate7-Podcasts spreche ich mit „Journeyman“ Fabian Sixtus Körner. Spiegel-Bestseller-Autor und TED X Speaker. Zuletzt hat er im TV vor der Kamera gestanden – im Reportermagazin „Follow Us“ auf Pro7. In diesem Gespräch geht es tief rein in die Philosophie und Kunst des Reisens.

Als Fabian Anfang 2010 zu seiner Reise als moderner Wanderarbeiter aufbricht, ahnt er nicht, was er damit alles in Gang setzt. Sein Ziel damals: Sich in der Fremde zu wappnen für den Alltag in Deutschland.

Es kommt alles ganz anders.

Und genau das ist das Schöne am Reisen – und auch der rote Faden durch diesen Podcast: die verändernde Kraft des Unterwegssein, das Eintauchen in fremde Kulturen mit offenem Ausgang – zu schauen, was das Fernweh mit einem macht.

Davon berichtet Fabian in seinem Buch „Journeyman“, das 2013 erschienen ist, sich lange in der Spiegel-Bestseller-Liste behauptet hat und mittlerweile in der 15. Auflage erhältlich ist.

„Journeyman“ ist nicht nur die spannende Geschichte einer Weltreise, sondern auch ein Einblick darin, was das Verlassen der eigenen Komfortzone auslöst.

Darüber spricht Fabian offen und bewegend in diesem Interview.

Du erfährst:

  •  Warum Fabian keine – in Anführungszeichen – „ganz normale“ Weltreise gemacht hat, sondern sich den Rahmen einer Walz gegeben hat.
  •  Warum du nicht viel Geld brauchst, um auf Langzeitreise zu gehen.
  •  Warum Erlebnisse wichtiger sind als „alles zu sehen“ – sprich das Abhaken einer Bucketlist.
  •  Wie man auf Reisen unter die Oberfläche schlüpft und nicht nur das zu sieht, was normale Touristen von einem Land sehen.
  •  Wie die das Reisen hilft, um Normen zu hinterfragen und mehr bei dir selbst landest.

Den eigenen Weg zu gehen, sich von äußeren Einflüssen freimachen – das ist ein zentrales Thema von Fabian.

So beginnt das Buch auch mit einem dazu passenden Zitat von Oscar Wilde:

„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen anderer, ihre Leben Nachahmungen, ihre Leidenschaften nur Zitate.“

Besonders spannend ist auch die Passage, in der Fabian über das Thema Glück spricht. Glück ist für ihn nichts, was schicksalhaft über einen kommt – im Gegenteil.

Um Glück erkennen und empfinden zu können, muss man in Vorleistung gehen und die Bedingungen dafür schaffen. Im Inneren.

Reisen hat Fabian gelassener gemacht, die Angst vor Fehlern genommen:

„Egal, in welcher Sackgasse ich auch stecke im Leben: Ich habe immer die Möglichkeit, eine Kehrtwende zu machen. Das ist eine Erkenntnis, die unheimlich befreit.“

Shownotes

Auf Fabians Blog „Stories of a Journeyman“ erfährst du mehr über seine Walz als moderner Wanderarbeiter um die Welt.

Buch: „Journeyman – 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs“*

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In Folge 14 des Gate7-Podcasts erzählt "Journeyman" Fabian Sixtus Körner, wie ihn die Wanderjahre verändert haben. Ein Gespräch über die Kunst des Reisens. In Folge 14 des Gate7-Podcasts erzählt "Journeyman" Fabian Sixtus Körner, wie ihn die Wanderjahre verändert haben. Ein Gespräch über die Kunst des Reisens. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 58:44
Ania und Daniel: So klappt es mit deinem Traum von der Weltreise https://gatesieben.de/podcast/weltreise-tipps/ Sat, 10 Dec 2016 23:15:46 +0000 https://gatesieben.de/?p=540 https://gatesieben.de/podcast/weltreise-tipps/#comments https://gatesieben.de/podcast/weltreise-tipps/feed/ 2 In Folge 13 gibt es praktische Weltreise-Tipps von Ania und Daniel. Das Pärchen erzählt außerdem von Dschungel-Abenteuern und einem Piranha-Bad in Peru. In Folge 13 des Gate7-Podcasts spreche ich mit Ania und Daniel. Die beiden sind seit Anfang 2016 auf Weltreise – Ende offen. Das Fernweh ist vorerst größer als die Lust auf Alltag. In diesem Interview verraten sie, warum Peru sie bisher am meisten begeistert hat. Das Pärchen erzählt von Begegnungen mit giftigen Schlangen im Tapiche Reserve, Abenteuern im Amazonas-Gebiet, ihrer Tuchfühlung mit Piranhas – und gibt jede Menge praktische Weltreise-Tipps.

Die gefährlichsten Sätze beginnen mit: „Man müsste ja mal…“ Weiter geht es in der Regel mit dem gemeinen Wort „aber“.

Vier Buchstaben, denen meist eine Menge Gründe folgen, warum etwas nicht funktionieren kann oder bloßes Hirngespinst ist. Das war’s dann oft – der Traum ist beiseitegeschoben und man kommt zur Vernunft, oder was man dafür hält.

Ania und Daniel wollten das nicht akzeptieren. Sie haben Zweifel in ihren Köpfen nicht zugelassen. Aus dem „Woah, wär das cool, wenn wir das einfach machen würden!“ wurde ein „Woah, lass‘ das machen!“

„Das“ ist in ihrem Fall eine Weltreise.

Daniel hat gerade sein Studium beendet, Ania kündigt ihren sicheren Job. Am 31. Januar 2016 starten die beiden ins Ungewisse.

In diesem Interview erfährst du:

  •  Wie du eine Weltreise richtig planst.
  •  Wie du Ängste und Hürden überwindest und den Mut fasst, deinen Traum in die Tat umzusetzen.
  •  Was das Langzeitreisen so faszinierend macht.
  •  Wie du unterwegs tief in fremde Kulturen eintauchst und abseits der Touristenpfade mehr siehst, als die bekannten Sehenswürdigkeiten, die in jedem Reiseführer stehen

Ein besonderer Schwerpunkt ist Peru. Das Andenland hat Ania und Daniel besonders beeindruckt.

Im Amazonasgebiet sind sie in den Protest der indigenen Bevölkerung geraten und saßen mehrere Tage fest.

Außerdem lernten sie die Schattenseiten des Tourismus für Einheimische und Natur kennen. Und genossen im Tapiche Reserve Jungle bei Iquitos den Zauber des Dschungels – Begegnungen mit giftigen Schlangen und einem Piranha-Bad inklusive.

Auch das Thema Reisefotografie streifen wir in diesem Gespräch.

Die Kamera haben Ania und Daniel immer dabei – sie ist für die beiden ein Mittel, fremde Orte intensiver zu entdecken und zu erforschen:

„Es ist unsere Art auf Details des Landes zu achten, die man sonst übersehen würde. Man sucht nach Motiven, Kleinigkeiten, verliert sich im Motiv, in dem Moment, in dem man durch die Linse schaut. Für uns persönlich ist Fotografie unsere Art, Momente einzusaugen.“

Shownotes

Auf „Geh Mal Reisen“ berichten Ania und Daniel von ihren Abenteuern unterwegs.

Darüber hinaus wollen sie aber auch andere dabei unterstützen, ihren Traum von der Ferne zu leben und geben praktische Tipps, wie man eine Weltreise plant.

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In Folge 13 gibt es praktische Weltreise-Tipps von Ania und Daniel. Das Pärchen erzählt außerdem von Dschungel-Abenteuern und einem Piranha-Bad in Peru. In Folge 13 gibt es praktische Weltreise-Tipps von Ania und Daniel. Das Pärchen erzählt außerdem von Dschungel-Abenteuern und einem Piranha-Bad in Peru. Kai Behrmann: Storyteller und Fotograf I Interviews mit Abenteurern und Fotografen über Lifestyle Design inspiriert von Tim Ferriss, Chase Jarvis und Tony Robbins clean 1:13:08