Fotografieren lernen: Diese Fotografie-Bücher solltest du kennen

Fotografieren lernt man am besten in der Praxis. Davon bin ich überzeugt. Dennoch lohnt es sich immer, sich auch mal in die Theorie zu vertiefen. Es gibt eine ganze Reihe von hervorragenden Foto-Büchern, die dir wichtige Tipps und Inspiration liefern.

Im Folgenden habe ich dir meine Favoriten zusammengestellt.

Außer klassischen Ratgebern empfehle ich auch das Studium von Bildbänden renommierter Fotografen. Betrachte zum Beispiel mal die Fotos des legendären Henri-Cartier Bresson und frage dich:

  • Was liegt der Komposition zugrunde?
  • Wie ist der Bildaufbau?
  • Wie ist der Umgang mit Licht?
  • Welche Intention steckt hinter dem Bild?
  • Was ist Zufall und was war geplant?

Mit dieser Herangehensweise kannst du deine Fotografie stark verbessern.

Wichtig: Es geht dabei nicht um stumpfes Kopieren. Studiere vielmehr, wie die Meisterfotografen arbeiten und übtrage die Techniken auf deinen eigenen Stil. Mixe die Rezepte mit deinen Ideen und Stärken.

Wie sagte schon Pablo Picasso:

„Gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen.“

Patrick Ludolph: „Manche Fehler muss man selber machen“*

In seinem aktuellen Buch „Manche Fehler muss man selber machen“ beschäftigt sich Patrick Ludolph mit der Porträtfotografie.

Er verrät, wie er Menschen in Szene setzt. Dabei kommt es nicht nur darauf an, die Technik perfekt zu beherrschen. Ein guter Porträtfotograf ist immer auch als Kommunikator gefragt.

Mit Empathie und Humor muss es ihm gelingen, den Menschen vor der Kamera ein entspanntes Gefühl zu geben.

Patrick gibt viele praktische Tipps aus seiner langjährigen Arbeit als Porträtfotograf. Er erklärt, vor welchen Hürden die meisten Fotografen stehen, wenn sie Menschen fotografieren und verrät, wie man sie am besten meistert. Für Patrick ist Kreativität zudem kein Talent, das man entweder hat oder nicht – man kann sie lernen.

Aktuelle Rezensionen von Fotobüchern auf GATE7

JPEG-Rezepte: Bilder mit einzigartigen Looks direkt aus der Kamera. Die Modelle der Fuji X-Serie lassen analoge Fotografie-Gefühle aufkommen.

Fujifilm X-Kameras: Die Wiederentdeckung des JPEG-Formats

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Analoger Charme in digitalen Zeiten: Mit den Kameras seiner X-Serie versucht Fuji, das Beste aus zwei Welten zu vereinen. Die Filmsimulationen bieten schon eine große Vielfalt an Bildlooks. Doch Thomas B. Jones geht einen Schritt weiter. In seinem Buch "22 JPEG Rezepte für Fujifilm X-Kameras" zeigt er, wie man mit die Grundzutaten kreativ mixt, um den eigenen Bildern ein noch einzigartigeres Flair zu verleihen.
Thomas Winter stellt in seinem Blog und Podcast aktuelle Fotobücher vor.

„Fotobuch-Ecke“: Der Reiz des Gedruckten in digitalen Zeiten

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Print lebt. Auch in digitalen Zeiten gibt es immer noch genügend Menschen, die Bücher in gedruckter Form bevorzugen. Thomas Winter gehört zu dieser Gruppe. Auf seinem Blog "Fotobuch Ecke" stellt er regelmäßig Bildbände und andere Werke rund um das Thema Fotografie vor. Seit kurzem gibt es das Projekt auch als Podcast.

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