Heidi und Robert Mertens: "Inspiration Leica Akademie"

Buchrezension

Heidi und Robert Mertens: "Inspiration Leica Akademie"

Buchrezension
„Die Entwicklung einer eigenen Bildsprache ist eng an die Persönlichkeit des Fotografen gebunden – seine individuellen Erfahrungen, Erinnerungen, Gefühle, Gedanken und Visionen.“
Heidi und Robert Mertens
„Die Entwicklung einer eigenen Bildsprache ist eng an die Persönlichkeit des Fotografen gebunden – seine individuellen Erfahrungen, Erinnerungen, Gefühle, Gedanken und Visionen.“
Heidi und Robert Mertens
Mit "Inspiration Leica Akademie" ist Heike und Robert Mertens ein mitreißender Galerie-Rundgang in Buchform gelungen. Sie haben die Arbeiten von 76 Leica-Fotografen mit inspirierenden Texten über das Wesen der Fotografie versehen, die zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Ein Bildband und Lehrbuch in einem.
Mit "Inspiration Leica Akademie" ist Heike und Robert Mertens ein mitreißender Galerie-Rundgang in Buchform gelungen. Sie haben die Arbeiten von 76 Leica-Fotografen mit inspirierenden Texten über das Wesen der Fotografie versehen, die zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Ein Bildband und Lehrbuch in einem.

Heidi und Robert Mertens.

Headshot
Über Heidi und Robert MertensFotografen und Buchautoren

Robert Mertens ist Fotograf, Medien-Designer und Trainer. Die Leidenschaft für die Fotografie begleitet ihn seit frühester Jugend. Nach der Ausbildung zum Fotografen wurde er Assistent im legendären Manfred Rieker Studio und leitete schließlich das Fotostudio einer Stuttgarter Werbeagentur.

Seit 1989 lebt und arbeitet Robert Mertens als selbständiger Kreativer. Mit Ausstellungen, etwa in Stuttgart, Nagold, Linz oder Tübingen, tritt er immer wieder in die Öffentlichkeit. Seit 2007 leitet er regelmäßig Workshops, Seminare und Trainings zu den Themen Kreativität und Fotografie. Zudem lehrt er als Dozent an der Leica Akademie MasterClass. Sein Motto: Reduktion auf das Wesentliche.

Von Robert Mertens sind im Rheinwerk-Verlag folgende Bücher erschienen: „Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln“, „Der kreative Fotograf: Neue Impulse für außergewöhnliche Bilder“ und „Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren“. Zuletzt hat er mit seiner Frau Heidi "Inspiration Leica Akademie" geschrieben. Die frühere ORF-Redakteurin arbeitet mittlerweile freiberuflich in den Bereichen Grafikdesign und Kreativität.

Heidi und Robert Mertens.

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Über Heidi und Robert MertensFotografen und Buchautoren

Robert Mertens ist Fotograf, Medien-Designer und Trainer. Die Leidenschaft für die Fotografie begleitet ihn seit frühester Jugend. Nach der Ausbildung zum Fotografen wurde er Assistent im legendären Manfred Rieker Studio und leitete schließlich das Fotostudio einer Stuttgarter Werbeagentur.

Seit 1989 lebt und arbeitet Robert Mertens als selbständiger Kreativer. Mit Ausstellungen, etwa in Stuttgart, Nagold, Linz oder Tübingen, tritt er immer wieder in die Öffentlichkeit. Seit 2007 leitet er regelmäßig Workshops, Seminare und Trainings zu den Themen Kreativität und Fotografie. Zudem lehrt er als Dozent an der Leica Akademie MasterClass. Sein Motto: Reduktion auf das Wesentliche.

Von Robert Mertens sind im Rheinwerk-Verlag folgende Bücher erschienen: „Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln“, „Der kreative Fotograf: Neue Impulse für außergewöhnliche Bilder“ und „Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren“. Zuletzt hat er mit seiner Frau Heidi "Inspiration Leica Akademie" geschrieben. Die frühere ORF-Redakteurin arbeitet mittlerweile freiberuflich in den Bereichen Grafikdesign und Kreativität.


Buch

Heide und Harald Mertens: „Inspiration Leica Akademie“

Dieses Buch ist wie ein inspirierender Galeriebesuch. Heidi und Robert Mertens zeigen Ihnen in einem durch und durch individuellen Layout herausragende Bilder von 76 Fotograf*innen der Leica Akademien aus 16 Ländern.

Buch bestellen

Buch

Heide und Harald Mertens: „Inspiration Leica Akademie“

Dieses Buch ist wie ein inspirierender Galeriebesuch. Heidi und Robert Mertens zeigen Ihnen in einem durch und durch individuellen Layout herausragende Bilder von 76 Fotograf*innen der Leica Akademien aus 16 Ländern.

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Heide und Harald Mertens: „Inspiration Leica Akademie“

Buchrezension


Den Leica-Meistern über die Schultern geschaut

Ein Buch – so vielfältig wie die Fotografie selbst. Das liegt zum einen an den zahlreichen Essays zu unterschiedlichen Aspekten des kreativen Prozesses. Und zum anderen an insgesamt 76 Fotografen und Fotografinnen aus 16 Ländern, deren Bilder in diesem Band versammelt sind.

Statt auf ihr eigenes Archiv zurückzugreifen, nutzen Heidi und Robert Mertens diesmal die Werke anderer, um die in „Inspiration – Leica Akademie“ vorgestellten Konzepte zu illustrieren. Herausgekommen ist ein wunderbarer Band, der süchtig macht.

Süchtig nach herausragenden Fotos. Und süchtig, nach anregenden Texten, die das Visuelle ergänzen und in einen größeren Kontext setzen. Hat man einmal damit begonnen, in dem Buch zu blättern, fällt es schwer, es wieder beiseite zu legen. Und wenn man es doch geschafft hat, kehrt man immer wieder gerne zu ihm zurück.

Es ist wie ein Galerie-Rundgang. Ein wilder Ritt quer durch die Genres der Fotografie. Street Photography, Reportage, Porträt, Landschaft, Fashion oder Editorial. Für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. Die Bandbreite macht deutlich, wie unterschiedlich sich Realität einfangen lässt. Mit ihrer individuellen Wahrnehmung und kreativen Interpretation drücken die Fotografen den Szenen ihren eigenen Stempel auf. So ist es auch kein Zufall, dass das erste Kapitel dem Thema „Wahrnehmung“ gewidmet ist.

Die Autoren schreiben: „Vor dem Fotografieren kommt das Sehen. Durch eine aufmerksame und achtsame Wahrnehmung wird unser Blick geschult. Aufmerksamkeit und Achtsamkeit – beides entscheidet maßgeblich über die Qualität eines Bildes.“

Die folgenden sieben Kapitel handeln ebenfalls allesamt von übergeordneten Themen, die in der Fotografie eine zentrale Rolle spielen: Persönlichkeit, Kreativität, Ideen, Komposition, Licht, Technik und Konzepte. Angeregt durch die kurzen Texte gehen die Gedanken des Betrachters auf Reise. Hinein in die Beispiele, die Heidi und Robert Mertens ausgewählt haben, um zu zeigen, was die Zutaten für packende Fotos sind. Und darüber hinaus zur eigenen Fotografie.

Man fragt sich: Was setze ich bereits um? Und worauf könnte ich künftig achten?

„Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher. Das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“ Henri Cartier-Bresson

So wird aus dem Bildband ein Lehrbuch im besten Sinne des Wortes. Nicht eines, dass durch Theorie ermüdet. Sondern eines, dass den Betrachter mitreißt, komplexe Regeln der Bildwirkung verständlich erklärt und Lust macht, mit der eigenen Kamera loszuziehen.

Eine inspirierende Foto-Masterclass auf knapp 350 Seiten. Gute Fotografie ist nicht das perfekte Beherrschen der Technik. Das führt in den meisten Fällen zu sterilen Abbildungen des Offensichtlichen. Das Verständnis für das Zusammenspiel von ISO, Belichtungszeit und Blende ist erst der Anfang, die Voraussetzung für einzigartige Bilder.

Henri Cartier-Bresson brachte es treffend auf den Punkt. Fotografie, die unter die Haut geht, kehrt das Innere des Fotografen nach außen: „Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher. Das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“

Heide und Harald Mertens: „Inspiration Leica Akademie“

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Den Leica-Meistern über die Schultern geschaut

Ein Buch – so vielfältig wie die Fotografie selbst. Das liegt zum einen an den zahlreichen Essays zu unterschiedlichen Aspekten des kreativen Prozesses. Und zum anderen an insgesamt 76 Fotografen und Fotografinnen aus 16 Ländern, deren Bilder in diesem Band versammelt sind.

Statt auf ihr eigenes Archiv zurückzugreifen, nutzen Heidi und Robert Mertens diesmal die Werke anderer, um die in „Inspiration – Leica Akademie“ vorgestellten Konzepte zu illustrieren. Herausgekommen ist ein wunderbarer Band, der süchtig macht.

Süchtig nach herausragenden Fotos. Und süchtig, nach anregenden Texten, die das Visuelle ergänzen und in einen größeren Kontext setzen. Hat man einmal damit begonnen, in dem Buch zu blättern, fällt es schwer, es wieder beiseite zu legen. Und wenn man es doch geschafft hat, kehrt man immer wieder gerne zu ihm zurück.

Es ist wie ein Galerie-Rundgang. Ein wilder Ritt quer durch die Genres der Fotografie. Street Photography, Reportage, Porträt, Landschaft, Fashion oder Editorial. Für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. Die Bandbreite macht deutlich, wie unterschiedlich sich Realität einfangen lässt. Mit ihrer individuellen Wahrnehmung und kreativen Interpretation drücken die Fotografen den Szenen ihren eigenen Stempel auf. So ist es auch kein Zufall, dass das erste Kapitel dem Thema „Wahrnehmung“ gewidmet ist.

Die Autoren schreiben: „Vor dem Fotografieren kommt das Sehen. Durch eine aufmerksame und achtsame Wahrnehmung wird unser Blick geschult. Aufmerksamkeit und Achtsamkeit – beides entscheidet maßgeblich über die Qualität eines Bildes.“

Die folgenden sieben Kapitel handeln ebenfalls allesamt von übergeordneten Themen, die in der Fotografie eine zentrale Rolle spielen: Persönlichkeit, Kreativität, Ideen, Komposition, Licht, Technik und Konzepte. Angeregt durch die kurzen Texte gehen die Gedanken des Betrachters auf Reise. Hinein in die Beispiele, die Heidi und Robert Mertens ausgewählt haben, um zu zeigen, was die Zutaten für packende Fotos sind. Und darüber hinaus zur eigenen Fotografie.

Man fragt sich: Was setze ich bereits um? Und worauf könnte ich künftig achten?

„Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher. Das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“ Henri Cartier-Bresson

So wird aus dem Bildband ein Lehrbuch im besten Sinne des Wortes. Nicht eines, dass durch Theorie ermüdet. Sondern eines, dass den Betrachter mitreißt, komplexe Regeln der Bildwirkung verständlich erklärt und Lust macht, mit der eigenen Kamera loszuziehen.

Eine inspirierende Foto-Masterclass auf knapp 350 Seiten. Gute Fotografie ist nicht das perfekte Beherrschen der Technik. Das führt in den meisten Fällen zu sterilen Abbildungen des Offensichtlichen. Das Verständnis für das Zusammenspiel von ISO, Belichtungszeit und Blende ist erst der Anfang, die Voraussetzung für einzigartige Bilder.

Henri Cartier-Bresson brachte es treffend auf den Punkt. Fotografie, die unter die Haut geht, kehrt das Innere des Fotografen nach außen: „Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher. Das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!
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