Patrick Ludolph

Wie ich Menschen fotografiere

Patrick Ludolph

In seinem aktuellen Buch „Manche Fehler muss man selber machen“ beschäftigt sich Patrick Ludolph mit der Porträtfotografie. Er verrät, wie er Menschen in Szene setzt. Außerdem sprechen wir in diesem Interview über Patricks Langzeitprojekt „Seafarers“, seine Faszination für Kuba und du erfährst, was Harald Juhnke mit Reisefotografie zu tun hat.

Themen

Darum geht es in dieser Folge

Als ich am Ende des Interviews die Stopptaste drückte, stand die Uhr bei knapp über eineinhalb Stunde. Patrick meinte nur: „Wer uns beiden bis zum Ende zugehört hat, der verdient einen Orden.“

 

Ich hoffe, dass du auch ohne Orden möglichst lange durchhältst.

 

Denn ich bin überzeugt, dass in diesem Gespräch eine ganze Menge spannender Tipps stecken, wie du in deiner Fotografie vorankommst.

 

Über Patrick Ludolph

Patrick braucht man dabei glaube ich kaum noch mit vielen Worten vorstellen. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er ein prägendes Gesicht der deutschen Fotografenszene.

 

Sein Blog „Neunzehn72“ zählt zu den beliebtesten im deutschsprachigen Raum. Außerdem bietet Patrick regelmäßig Workshops und Fotoreisen an.

 

In privaten Projekten lebt er immer wieder seine Leidenschaft für die Fotografie aus. Zuletzt war er zum Beispiel sechs Wochen auf großen Containerschiffen unterwegs. Herausgekommen ist ein faszinierender Blick hinter die Kulisse in den Alltag auf den Ozeanriesen.

 

Sowohl über die beiden Bücher „Manche Fehler muss man selber machen“ und „Seafarers“ sprechen wir in dieser Folge.

 

Aber auch das Thema Reisefotografie kommt natürlich nicht zu kurz.

Patrick sagt:

 

Der Idealzustand in der Reisefotografie ist der ‚Harald-Juhnke-Ansatz’:

„Keine Termine und leicht einen sitzen. Und dann läuft das auch mit den Fotos.“

Du erfährst:

  • Warum man Kreativität lernen kann
  • Und falls es mal an Ideen mangelt: Wie du kreative Blockaden überwindest
  • Warum ein guter Porträtfotograf immer auch ein guter Psychologe ist
  • Vor welchen Hürden die meisten Fotografen stehen, wenn sie Menschen fotografieren möchten und wie du sie am besten meisterst

Weitere Themen in dieser Folge:

Hemut Newton*

Dokumtation: „Frames From The Edge“

Martin Parr: „Life’s A Beach“*

Buchrezension: „Martin Parr: Life’s A Beach“

Drohnenfotografie

Gunther Wegner: „Experte für Fotoreisen und Zeitrafferfotografie“

Photokina

Podcast-Gast

Über Patrick Ludolph

Patrick Ludolph ist Fotograf, Blogger, Workshop-Leiter und Autor. Von Patrick sind gerade die folgenden beiden Bücher erschienen: In „Manche Fehler muss man selber machen“* geht es darum, wie man Menschen bei Porträt-Shootings am besten in Szene setzt.

 

In „Seafarers: Seefarer“* erzählt Patrick in spektakulären Aufnahmen und spannenden Texten von seiner Zeit an Bord eines Frachtschiffes. Ein faszinierender Einblick hinter die Kulisse in das Leben auf einem Ozeanriesen.

Gemeinsam mit Gunther Wegner moderiert Patrick den „Fotoschnack“. Das ist eine Sendung auf YouTube, in der die beiden Hamburger Fotografen und Blogger über spannende Themen aus der Welt der Fotografie sprechen.

 

Mal etwas techniklastiger, dann mal wieder mit dem Fokus, worauf es außer der Ausrüstung ankommt, wenn man besondere Bilder machen möchte.

Podcast

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Hier kannst du in die Folge mit Patrick Ludolph reinhören.

Reisefotografie

Im „Fotoschnack“ bei Patrick Ludolph und Gunther Wegner

Heute gibt es eine Folge mit vertauschten Rollen: Nicht ich stelle diesmal die Fragen, sondern Patrick Ludolph und Gunther Wegner. In ihrer Sendung „Fotoschnack“ spreche ich mit den beiden über meine Arbeit als Fotojournalist in Südamerika sowie über Kreativität in der Reisefotografie.

Fotoschnack 54 – Teil 2

Gast: Kai Behrmann, Social Media

Hallo, ich bin Kai. Journalist aus Hamburg – vor allem aber leidenschaftlicher Reisender und Fotograf. Um beide Themen geht es auf GATE7.

 

Ich möchte dir zeigen, wie du mit deiner Lust am Fotografieren abhebst, tief in fremde Kulturen eintauchst, Land und Leute kennenlernst – um am Ende ganz bei dir zu landen. Entdecke die emotionale Seite der Fotografie und mache unterwegs Bilder, die dir wirklich etwas bedeuten.

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2 Kommentare zu „Patrick Ludolph: Wie ich Menschen fotografiere“

  1. Moin Kai,
    moin Paddy,

    gerade die Kuba-Reise war für mich interessant, weil ich Ende der 90er selber dort war. Vor allem der Part, dass man mit Locals am meisten erlebt und Einblicke genießen kann, habe ich damals auch kennen- und schätzen gelernt. Leider war es nur zu kurz, da ich ursprünglich einen Pauschalurlaub in Varadero gebucht hatte und nach einigen Tagestouren und Beachaufenthalten mir die „Decke“ auf den Kopf gefallen ist. Da die anderen Angst hatten mit einem Mietwagen durch Kuba zu fahren, habe ich kurzer Hand alleine einen gebucht und bin dann von Varadero nach Trinidat gefahren. Unterwegs habe ich dann einen Anhalter (die standen zu Hauf an größeren Kreuzungen auf der Landstraße). Dieser hat mich dann zu sich und seinen Eltern mitgenommen, wo ich dann über den Dächern von Trinidat mein Zimmer bekommen habe. Hier konnte ich mit dem Vater einen Rum genießen.

    Nachdem die Mutter mich bekocht hat, sind wir dann Abends in eine Bar mit Livemusik gegangen, wo ich der einzige Ausländer war, bin aber herzlich aufgenommen worden.

    Ich könnte noch mehr erzählen, aber ich wollte eigentlich nur bestätigen, dass man gerade auf Kuba auf eigene Faust unterwegs sein, weil es anscheinend immer noch recht sicher ist.

    Ich überlege, ob ich mich für die Tour bei Paddy anmelden soll.

    1. Hallo Mark,

      das ist eine wunderschöne Geschichte. So habe ich Kuba auch erlebt. Angst muss man dort wirklich nicht haben – im Gegenteil. Wenn man offen auf die Menschen zugeht, öffnen sich so viele Türen und Herzen. So, wie du es auch erlebt hast. Ende der 90er-Jahre war bestimmt auch eine spannende Zeit. Ich war das erste Mal 2012 auf Kuba. Der Tourismus hat Spuren hinterlassen. Aber der Reiz von Kuba ist nach wir vor intakt. Für dich wäre es bestimmt extrem interessant, mit einigen Jahren Abstand zurückzukehren und den Wandel zu sehen. Ich bin mir sicher, dass die Tour mit Paddy jeden Euro wert sein wird! Durch die intensive Recherche vor Ort und die Kontakte zu Locals wird es Einblicke in den Alltag der Kubaner geben, die man als „normaler“ Tourist nicht erhält. Falls du mitfährst, berichte hinterher auf jeden Fall mal von deinen Eindrücken.

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