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Madagaskar: Unterwegs im Land der Baobabs und Lemuren

Eine madagassisches Mädchen lacht, im Hintergrund steht ein Baobab.
Eine madagassisches Mädchen lacht, im Hintergrund steht ein Baobab. © Pia Parolin

Antananarivo. Der Name von Madagaskars Hauptstadt ist ein echter Zungenbrecher. Gleichzeitig weckt er aber auch reichlich Neugier, ein Land zu entdecken, über das man nicht viel weiß. Pia Parolin hat sich aufgemacht in die Heimat der Lemuren und Baobabs.

Der Anlass war die Jahrestagung der „Association for Tropical Biology and Conservation“ (ATBC). Im Anschluss an das Treffen in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo nutzte Pia die Gelegenheit, den Rest des Landes zu erkunden.

In diesem Interview berichtet die Biologin und leidenschaftlich Fotografin von ihren Begegnungen mit herzlichen Madagassen, putzigen Lemuren und bizarren Baobabs.

Pia Parolin: Eine Reise durch Madagaskar

Lemuren leben ausschließlich auf Madagaskar und einigen kleineren Inseln in der Nähe.
Lemuren leben ausschließlich auf Madagaskar und einigen kleineren Inseln in der Nähe. © Pia Parolin
Neugierig beobachtet ein Lemur seine Umgebung. Scheu sind die Tiere auch in freier Wildbahn nicht wirklich.
Neugierig beobachtet ein Lemur seine Umgebung. Scheu sind die Tiere auch in freier Wildbahn nicht wirklich. © Pia Parolin
Ein Madagasse arbeitet in seiner Werkstatt mit einer in die Jahre gekommenen Maschine.
Ein Madagasse arbeitet in seiner Werkstatt mit einer in die Jahre gekommenen Maschine. © Pia Parolin
Der Baobab, afrikanischer Affenbrotbaum, ist charakteristisch für Madagaskar.
Der Baobab, afrikanischer Affenbrotbaum, ist charakteristisch für Madagaskar. © Pia Parolin
Baobab-Allee auf Madagaskar.
Baobab-Allee auf Madagaskar. © Pia Parolin
Vor der untergehenden Sonne zeichnen sich die Silhouetten der Baobabs ab.
Vor der untergehenden Sonne zeichnen sich die Silhouetten der Baobabs ab. © Pia Parolin

Über Pia Parolin

In Italien geboren und aufgewachsen, studierte Pia Parolin Biologie in Deutschland und im brasilianischen Amazonasgebiet.

Neben ihrer Leidenschaft für die Tropenökologie, spielte die Fotografie seit frühester Kindheit eine große Rolle in ihrem Leben.

Anfangs nutzte sie die Kamera, um auf ihren Reisen besondere private Momente festzuhalten. Mittlerweile hat sich Pia aber zu einer renommierten Künstlerin entwickelt.

Begonnen hat dieser neue Weg 2017 mit ihrer ersten Serie „Promenade Moments“. Auf der Promenade des Anglais in Nizza ein machte sie Fotos von Passanten, die sie in der Bewegungsunschärfe festhielt. Charakteristisch für dieses Projekt, das international große Beachtung fand, sind zudem die üppigen Farben.

Pia lebt seit 2005 an der französischen Riviera. Dort veranstaltet sie auch regelmäßig Workshops, für die sie internationale Fotografen wie u.a. Ugo Cei, Martin U Waltz, Ralph Velasco einlädt.

Ich war im Oktober 2019 erstmals zu Gast.

Vom 28. bis 30. August 2020 ist ein weiterer Termin geplant – diesmal gemeinsam mit den „PHOTOLOGEN“ Thomas B. Jones und Falk Frassa. Das Thema lautet: „Wahrnehmung, Interpretation und Interaktion“. Wenn du Interesse hast, an diesem Workshop teilzunehmen, dann melde dich bitte bei mir unter: info(@)gatesieben.de

Pia Parolin bei GATE7

In vorherigen Episoden hat Pia über ihren spannenden Weg in der Fotografie berichtet:

Pia Parolin hat einen spannenden Weg hinter sich in der Fotografie. Er zeigt, welche unterschiedlichen Rollen das Medium im Laufe eines Lebens spielen kann. Im ersten Teil des Gesprächs geht es darum, wie die Kamera in das Leben der studierten Biologin kam. Anschließend erzählt Pia, wie sie in den vergangenen Jahren zur Künstlerin geworden ist und warum die Fotografie heute wichtiger denn je für sie ist.

Nicht nur in Einzelbildern zu denken, sondern in Fotoserien, kann ein entscheidender Schritt hin zu einem besseren Fotografen sein. Pia Parolin verrät, wie es ihr mit dem Projekt „Promenade Moments“ gelungen ist, den Sprung zur Künstlerin zu schaffen.

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