Reportagefotografie: Nichts ist spannender als die Realität

Tipps und Inspiration für emotionalere Bilder

Reportage: Nichts ist spannender als die Realität

Tipps und Inspiration für emotionalere Bilder
„Nichts ist phantastischer als die Wirklichkeit.“
Egon Erwin Kisch

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„Nichts ist phantastischer als die Wirklichkeit.“
Egon Erwin Kisch

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In der Reportagefotografie erzählst du Geschichten, die das Leben schreibt. Lerne, wie du mit deiner Kamera zum visuellen Storyteller wirst.
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Buch

Handbuch des Fotojournalismus: Geschichte, Ausdrucksformen, Einsatzgebiete und Praxis

Nach einem Abriss der Geschichte des Bildjournalismus beschreiben die Autoren den Wandel des Mediums aufgrund von Digitalisierung und Internet und dessen Auswirkung auf die Arbeitsbedingungen. Daneben werden auch die klassischen Stilmittel wie Foto-Essay oder Reportage dargestellt.

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Handbuch des Fotojournalismus: "Geschichte, Ausdrucksformen, Einsatzgebiete und Praxis"

Nach einem Abriss der Geschichte des Bildjournalismus beschreiben die Autoren den Wandel des Mediums aufgrund von Digitalisierung und Internet und dessen Auswirkung auf die Arbeitsbedingungen. Daneben werden auch die klassischen Stilmittel wie Foto-Essay oder Reportage dargestellt.

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Reportagefotografie

Nichts ist spannender als die Realität


Nichts ist spannender, als die Wirklichkeit. In der Reportage erzählst du Geschichten, die das Leben schreibt. Dafür musst du nicht weit reisen oder dich in Krisengebieten Gefahren aussetzen. Packende Geschichten finden sich auch im Alltag.

Das Wort „Reportage“ stammt von dem latinischen Verb „reportare“, das berichten oder melden bedeutet. Der Reporter begibt sich an Orte und erzählt stellvertretend, was er dort gesehen und erlebt hat. Das kann mit Worten, aber im Fall der Reportagefotografie auch mit Bildern passieren. In den Bericht mischen sich Fakten sowie persönliche Eindrücke und Empfindungen.

Um das Erlebte möglichst lebhaft wiederzugeben, bedient sich der Reporter den Elementen des Storytellings. In seiner klassischen Form ist das die Heldenreise.

„Nichts ist phantastischer als die Wirklichkeit.“ Egon Erwin Kisch

Ein Protagonist wird auf eine Mission geschickt. Anfangs sträubt er sich gegen den Auftrag und die damit verbundenen Gefahren. Doch irgendwann gibt er nach – es gibt kein Zurück mehr. Unterwegs muss er Prüfungen bestehen, bei denen ihm Mentoren schützend zur Seite stehen. Im finalen Akt gelingt es dem Helden, seine Berufung zu erfüllen. Gestärkt und mit neuem Wissen ausgestattet kehrt er als neuer Mensch zurück.

Dieser Aufbau einer packenden Geschichte liegt jedem Hollywood-Blockbuster zu Grunde. Die Heldenreise ist eine Formel, die seit Jahrtausenden funktioniert. Die Mythen der Welt folgen alle diesem Erfolgsrezept. Das Buch „Der Heros in tausend Gestalten“ von Joseph Campbell* beschreibt das hervorragend und ist eine Pflichtlektüre für alle Storyteller.

Reportagefotografie – was ist das? Alle wichtigen Fakten auf einen Blick

Bei dem Begriff Reportagefotografie denkt man häufig an exostische Länder oder Krisenregionen. Die großen Themen und diejenigen, die davon berichten, dominieren die Schlagzeilen. Aber das ist nur ein Aspekt. Reportagefotografie findet nicht nur unter Gefahr an entfernten Orten statt. Auch vor der eigenen Haustür warten Geschichten darauf, erzählt zu werden. Erfahre, wie du sie erkennst und umsetzt.

Was ist Reportagefotografie? Der Versuch einer Definition.

Ziel einer Reportage ist es, jemandem, der nicht dabei war, einen möglichst lebhaften Bericht von einem Ereignis zu liefern. Der Rezipient sollte sich in die Situation hineinversetzen können. Im besten Fall schafft es eine Foto-Reportage, nicht nur visuell stimulierend zu sein, sondern auch andere Sinneseindrücke zu wecken.

Wikipedia definiert Reportage wie folgt:

"Dem Reporter ist es – im Gegensatz zum Verfasser von Nachrichten oder Berichten – erlaubt, Fakten durch eigene Eindrücke zu ergänzen, die er – oft bei Anwesenheit am Ort des Geschehens – gesammelt hat. Idealerweise erzählt er, ohne dabei zu werten oder zu kommentieren, auch nicht durch Weglassen. Er beschränkt sich auf eine narrative Funktion."

Reportagefotografie Kamera: Welche ist die beste?

Die Frage, welche Kamera für die Reportagefotografie am besten ist, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es hängt davon ab, wo und mit welchen Zielen du fotografierst.

Grundsätzlich gilt aber, dass du bei der Wahl deiner Ausrüstung für die Reportagefotografie darauf achten solltest, dass du wendig und flexibel bist. Wie in der Street Photography passiert auch in der Reportage alles sehr schnell und du musst spontan Entscheidungen treffen.

Um möglichst mobil zu bleiben, sind kleine, kompakte und robuste Kameras zu verwenden. Die Fujifilm X-Serie* zum Beispiel mit einer 23mm-Festbrennweite (F2) ist eine hervorragende Reportage-Kamera.

Reportagefotografie Objektiv?

Auch hier gilt wie für die Kamera: Je kleiner und unauffälliger, desto besser. Die meisten Reportagefotografen setzen auf lichtstarke Festbrennweiten im Weitwinkelbereich von 23mm bis 35mm. Du bist dadurch gezwungen, nah an deine Motive heranzugehen. Das wiederum wird sich in der Qualität deiner Bilder zeigen.

Wie sagte schon der legendäre Mitgründer der legendären Fotoagentur Magnum, Robert Cappa: "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran."

Welche Reportage-Arten gibt es?

Es gibt in der Reportage eine große Vielfalt in der Themen- und Erzählform. Die Grenzen sind dabei oft fließend.

Erzählstruktur: Am einfachsten ist ein zeitlich linearer Verlauf mit klar definierten Abschnitten – Anfang, Mitte und Ende.

Michael Freeman listet in seinem Buch "Die fotografische Story"* folgende acht Reportage-Arten auf:

Menschen

Ort

“Making of”

Güter & Rohstoffe

Aktivität

Sammlung

Institutionen & Organisationen & Verbände

Konzept

Reportagefotografen: Erfahrene Profis geben Tipps aus ihrer Praxis

Die Anforderungen an einen guten Reportagefotografen sind vielfältig. Die Kamera zu beherrschen und ein Gefühl für Bildwirkung zu haben, sind dabei der Anfang.

Reportagefotografie

Nichts ist spannender als die Realität


Nichts ist spannender, als die Wirklichkeit. In der Reportage erzählst du Geschichten, die das Leben schreibt. Dafür musst du nicht weit reisen oder dich in Krisengebieten Gefahren aussetzen. Packende Geschichten finden sich auch im Alltag.

Das Wort „Reportage“ stammt von dem latinischen Verb „reportare“, das berichten oder melden bedeutet. Der Reporter begibt sich an Orte und erzählt stellvertretend, was er dort gesehen und erlebt hat. Das kann mit Worten, aber im Fall der Reportagefotografie auch mit Bildern passieren. In den Bericht mischen sich Fakten sowie persönliche Eindrücke und Empfindungen.

Um das Erlebte möglichst lebhaft wiederzugeben, bedient sich der Reporter den Elementen des Storytellings. In seiner klassischen Form ist das die Heldenreise.

„Nichts ist phantastischer als die Wirklichkeit.“ Egon Erwin Kisch

Ein Protagonist wird auf eine Mission geschickt. Anfangs sträubt er sich gegen den Auftrag und die damit verbundenen Gefahren. Doch irgendwann gibt er nach – es gibt kein Zurück mehr. Unterwegs muss er Prüfungen bestehen, bei denen ihm Mentoren schützend zur Seite stehen. Im finalen Akt gelingt es dem Helden, seine Berufung zu erfüllen. Gestärkt und mit neuem Wissen ausgestattet kehrt er als neuer Mensch zurück.

Dieser Aufbau einer packenden Geschichte liegt jedem Hollywood-Blockbuster zu Grunde. Die Heldenreise ist eine Formel, die seit Jahrtausenden funktioniert. Die Mythen der Welt folgen alle diesem Erfolgsrezept. Das Buch „Der Heros in tausend Gestalten“ von Joseph Campbell* beschreibt das hervorragend und ist eine Pflichtlektüre für alle Storyteller.

Reportagefotografie – was ist das? Alle wichtigen Fakten auf einen Blick

Bei dem Begriff Reportagefotografie denkt man häufig an exostische Länder oder Krisenregionen. Die großen Themen und diejenigen, die davon berichten, dominieren die Schlagzeilen. Aber das ist nur ein Aspekt. Reportagefotografie findet nicht nur unter Gefahr an entfernten Orten statt. Auch vor der eigenen Haustür warten Geschichten darauf, erzählt zu werden. Erfahre, wie du sie erkennst und umsetzt.

Was ist Reportagefotografie? Der Versuch einer Definition.

Ziel einer Reportage ist es, jemandem, der nicht dabei war, einen möglichst lebhaften Bericht von einem Ereignis zu liefern. Der Rezipient sollte sich in die Situation hineinversetzen können. Im besten Fall schafft es eine Foto-Reportage, nicht nur visuell stimulierend zu sein, sondern auch andere Sinneseindrücke zu wecken.

Wikipedia definiert Reportage wie folgt:

"Dem Reporter ist es – im Gegensatz zum Verfasser von Nachrichten oder Berichten – erlaubt, Fakten durch eigene Eindrücke zu ergänzen, die er – oft bei Anwesenheit am Ort des Geschehens – gesammelt hat. Idealerweise erzählt er, ohne dabei zu werten oder zu kommentieren, auch nicht durch Weglassen. Er beschränkt sich auf eine narrative Funktion."

Reportagefotografie Kamera: Welche ist die beste?

Die Frage, welche Kamera für die Reportagefotografie am besten ist, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es hängt davon ab, wo und mit welchen Zielen du fotografierst.

Grundsätzlich gilt aber, dass du bei der Wahl deiner Ausrüstung für die Reportagefotografie darauf achten solltest, dass du wendig und flexibel bist. Wie in der Street Photography passiert auch in der Reportage alles sehr schnell und du musst spontan Entscheidungen treffen.

Um möglichst mobil zu bleiben, sind kleine, kompakte und robuste Kameras zu verwenden. Die Fujifilm X-Serie* zum Beispiel mit einer 23mm-Festbrennweite (F2) ist eine hervorragende Reportage-Kamera.

Reportagefotografie Objektiv?

Auch hier gilt wie für die Kamera: Je kleiner und unauffälliger, desto besser. Die meisten Reportagefotografen setzen auf lichtstarke Festbrennweiten im Weitwinkelbereich von 23mm bis 35mm. Du bist dadurch gezwungen, nah an deine Motive heranzugehen. Das wiederum wird sich in der Qualität deiner Bilder zeigen.

Wie sagte schon der legendäre Mitgründer der legendären Fotoagentur Magnum, Robert Cappa: "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran."

Welche Reportage-Arten gibt es?

Es gibt in der Reportage eine große Vielfalt in der Themen- und Erzählform. Die Grenzen sind dabei oft fließend.

Erzählstruktur: Am einfachsten ist ein zeitlich linearer Verlauf mit klar definierten Abschnitten – Anfang, Mitte und Ende.

Michael Freeman listet in seinem Buch "Die fotografische Story"* folgende acht Reportage-Arten auf:

Menschen

Ort

“Making of”

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Sammlung

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Reportagefotografen: Erfahrene Profis geben Tipps aus ihrer Praxis

Die Anforderungen an einen guten Reportagefotografen sind vielfältig. Die Kamera zu beherrschen und ein Gefühl für Bildwirkung zu haben, sind dabei der Anfang.

*Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei, den Podcast und diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!
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